Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
19
Rückkehr von den Sternen: Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. Oktober 2016
Einer der besten Geschichten von Stanislaw Lem. Muss man lesen!

Nur: Die (alte) Rechtschreibung ist so schlecht korrigiert, dass man sich immer wieder irritiert fragt, ob sich das irgendjemand angeschaut hat. Verben und Adjektive ohne Grund großzuschreiben, falsche Zeichensetzung bei der wörtlichen Rede usw. ist einfach nur stümperhaft. Man kommt pro Seite auf mindestens einen Fehler, das macht dann schon einmal einige hundert. Dafür kann der Autor nichts, aber es gehört trotzdem zu einem guten Buch, nicht dauernd durch so einen Unsinn abgelenkt zu werden.
Man hätte das zumindest bei der letzten Ausgabe von 2013 bereinigen können, am besten gleich mit Umstellung auf die neue Rechtschreibung (die gar nicht mehr neu ist).
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Januar 2016
Wer Lems Werke kennt wird auch um diesen Roman nicht herum kommen. Wie immer treffen Philosophie, Psychologie und eine spannende Story aufeinander. Lem kann auch hier mit seiner Wortwahl überzeugen und macht mit jedem Satz klar, was für großer Geist in ihm steckte.
Man leidet mit dem Protagonist

Science Fiction in seiner Bestform.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. Mai 2015
Dieses Buch habe ich als Kindle-Version gekauft. Dem Produkt an sich würde ich fünf Sterne geben. Aber, die neue Übersetzung hat mich nicht begeistert. Ich kenne den Roman unter dem Namen "Transfer". Den habe ich mindestens schon 3-4 mal gelesen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Mai 2015
Stanislaw Lems Bücher habe ich in meiner Jugend verschlungen. Für Freunde Utopischer Romane ist Lem einfach Pflichtprogramm.
Dank Kindle habe ich sie jetzt immer bei mir.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Dezember 2013
Intelligente Story die einen unweigerlich in den Bann zieht, gepaart mit dem Fachwissen des studierten Kybernetikers Stanislaw Lem. Sehr zu empfehlen für alle, die Science-Fiction abseits von StarTrek, StarWars & Co. mögen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. November 2006
Zehn Jahre dauerte die erste menschliche Mission zu einem anderen Stern, Arkturus - zehn Bordjahre, wohlgemerkt, da man sich mit relativistischen Geschwindigkeiten bewegte. So sind auf der Erde über 120 Jahre vergangen, als Hal Bregg und seine Gefährten von ihrer Mission zurückkehren.

Und mehr als die unendlichen Gefahren des kosmischen Vakuums macht den Zurückgekehrten das neue Leben auf der Erde zu schaffen, das sich mittlerweile etabliert hat. Während man sich an die scheinbar unmöglichen technischen Neuerungen mit gigantischen Städten, fließenden Formen und der Überwindung der Gravitation wohl oder übel gewöhnen können würde, sind die gesellschaftlichen Änderungen schwerer zu verdauen: Die Menschheit ist friedlich geworden, gewaltlos oder "kastriert", wie es Hal nach einiger Zeit nennt - die Menschen werden bald nach der Geburt chemotherapeutisch so verändert, dass sie nicht mehr fähig sind, anderen Menschen Leid zuzufügen; so sehr Hal diese neue Gesellschaft eigentlich begrüßen möchte, so sehr sträubt sich sein innerstes ("nicht kastriertes") Wesen gegen eine Gesellschaft, die nur durch Zwang und keine freien Entscheidungen gewaltlos lebt...

Wow, mal ein ganz ein anderer Lem. Auf der einen Seite der wohl erste mit einer zumindest ansatzweise beschriebenen Liebesgeschichte (auch wenn seine Frauencharaktere nicht besonders realistisch sind, wobei das aber auch an den psychischen Profilen dieser Gesellschaft liegen kann), auf der anderen Seite eine gewohnt meisterhafte Beschreibung der "schönen neuen Welt" - vor allem die ersten fünfzig Seiten sind ein wahrer Bilderrausch, man wird in das Fremdartige, Organische, Unvorstellbare (?) der technischen Revolution hineingezogen; später dann, wenn die neue Gesellschaft dargelegt wird, offenbaren sich die philosophischen Implikationen - mit gewohnter Lemscher Düsternis und seinem Hang zur Dystopie...

Nachtrag - in ihrer Ruhe, dem schalen Glück und der (Selbst)Zufriedenheit ähnelt die beschriebene Gesellschaft eigentlich sehr dem 'letzten Menschen' im Sinne Friedrich Nietzsches Zarathustra...
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. August 2014
Lems Bücher sind nach eigenen Maßstäben zu beurteilen. Jedes schlechte Buch von ihm ist besser als 100 andere aus dem SF Bereich. Dieses Buch ist wohl aus seinen Anfangsgründen, ich glaube sein erster Roman. Er selbst bezeichnete es (ich habe es glaube ich bei Wikipedia gelesen), als eindimensional. Mir hat es gut gefallen, die klare Aussage ist auch etwas einfacher zu lesen als seine verschachtelten Betrachtungen in anderen Büchern. Es ist, würde ich sagen, ähnlich gut wie Eden oder Der Unbesiegbare. Manchmal blitzt Genialität auf, beispielsweise bei den Robotern, die sich selbst verwalten und ausmustern. Insgesamt empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. November 2012
Liebe. Rückkehr von den Sternen.

So weit braucht man gar nicht zu gehen.
Gute Science-Fiction versucht gar nicht erst, die Zukunft zu beschreiben; sie kann es gar nicht leisten. Lems Roman war in seiner Zeit in Rotpolen lesbar und ist es auch heute in unserem Land, unserer Kultur und unserer Zeit. Sind wir nicht alle bereits betrisiert?

Oft fühlt man sich doch wie Hal. Man möchte die Dinge ganz altmodisch regeln, einfach mal ein paar Schädel spalten oder immerhin ein dreckiges Grinsen aus bestimmten Gesichtern wischen. Tun wir es?

Verpackt in eine erst zähe, dann aber immer intensivere und tiefgründigere Geschichte um das Leid derjenigen, welche in ihrer Zeit nicht wirklich zurechtkommen, erzählt Lem von einem so alltäglichen Problem, dass wir es erst in einer phantastischen Novelle wirklich durchleuchten können:

Stellen wir uns vor, die Welt ist friedlich.

Was ist dazu nötig? Was kostet so eine Welt?

Aber vor allem: Wollen wir das überhaupt?

Über den Aspekt von Liebe in der Erzählung möchte ich hier nichts sagen - dazu haben Andere schon genug gesagt. Lem? War das nicht der mit Solaris? Nein! Solaris, das ist vom Autor von "Rückkehr von den Sternen"!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Januar 2012
Es stimmt sicherlich, dass der Autor interessante Fragen stellt über Sinnhaftigkeit von Weltraumreisen, Polarwettläufen, Kindererziehung und natürlich letztendlich über den Aggressionstrieb des Menschen (Mannes), um einen Fixpunkt auszumachen, den es zu ändern gilt, damit wir zu einer zivilisierteren, friedfertigeren Gesellschaft werden können. Leider jedoch beschreibt er eine durchaus fremdartige aber gleichzeitig interessante Entwicklung des Menschen ohne aber diese neue Welt ausreichend durch Hintergründe zu erläutern und zu vertiefen. Bei all dem Fehlen von Neugier, Antrieb und Konkurrenz- und Leistungsdenken, stellte sich mir die Frage, wie diese Gesellschaft überhaupt einen solchen Fortschritt erreichen und halten konnte?

Die ersten 70 Seiten habe ich als zäh empfunden und musste mich zum Weiterlesen eher zwingen als alles andere. Danach tauchten immer wieder lesenswerte und aufschlussreiche Abschnitte auf, um sich dann mit sperrigen Abschnitten abzuwechseln. Die 2. Hälfte des Romans handelt dann von den Liebesgefühlen, die Hal Bregg sehr plötzlich und etwas (auch ihm selbst) unerklärlich widerfahren, und den Erinnerungen an die Weltraumreise, den Verlust von Raumschiffkameraden und den gedanklichen Begleitern dieser Reise, den Ängsten und Erfahrungen, dem Bangen und dem Hoffen.

Dennoch fehlte mir ein spannender Handlungsbogen sowie ein tatsächliches Auseinandersetzten mit ALLEN Aspekten dieser neuen Gesellschaftsform, selbst das Ereignis zum Ende hin schien mir unlogisch und warf weitere Fragen (s. 1. Abschnitt) auf. Hal ist mir bis zum Schluss fremd geblieben, und auch die Liebesgeschichte erschien mir unglaubwürdig. Die Dialoge waren teilweise abgehackt und irritierend. Insgesamt gesehen überwog für mich die Langeweile und nicht die interessanten Aspekte der Geschichte.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Juli 2006
Astronaut Hal Bregg kehrt nach 10 Jahren Raumflug auf die Erde zurück. Dort sind jedoch mittlerweile 123 Jahre vergangen und die Gesellschaft hat sich völlig verändert. Hal Bregg ist plötzlich eine Art lebendes Relikt und alle Freunde und Verwandte auf der Erde sind längst gestorben. Nur wenige andere Astronauten auf seinem Flug haben ebenfalls überlebt und kämpfen mit denselben Anpassungsproblemen. Wird Hal Bregg es schaffen, sich in die gewandelte Welt einzufügen?

Stanislaw Lems Bücher basieren auf wissenschaftlichen Grundlagen und sind psychologisch absolut stimmig. Das macht auch diesen Roman so zeitlos, obwohl er 1961 geschrieben wurde und somit schon über 45 Jahre auf dem Buckel hat.

Ich staune beim Lesen immer wieder über die phantastische bunte Bilderwelt und die originellen Sprachschöpfungen Lems. Der Roman ist ein ideales Querdenkerbuch, denn hier werden nicht nur beeindruckende Zukunftsvisionen vorgestellt, sondern auch moralische und gesellschaftliche Fragen behandelt, die nach wie vor aktuell sind: Wie weit darf man in die Biologie des Menschen eingreifen, um eine aggressionslose Gesellschaft zu erreichen? Worin liegen Sinn und Nutzen der Raumfahrt? Wieso darf jedermann ohne irgendeine Ausbildung Kinder großziehen, wo man doch für jedes simple Auto vorher eine Fahrprüfung ablegen muß? Das Buch enthält übrigens auch eine zeitlose Liebesgeschichte.

Lesen Sie Stanislaw Lems spannendes Zukunftsabenteuer!
0Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken