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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 17. Dezember 2013
Ein alter Mann versteht die Welt nicht mehr - und das zeigt er ihr mit der Empörung, die man nur auf der Schreibmaschine zustande bringt. Über die Frage an Johannes B Kerner, warum denn seine Sendung neuerdings "Markus Lanz" heiße, musste ich Tränen lachen, auch die Antwort des ZDF ist genial. Und so geht es in einem fort, absolut aberwitzige Anliegen (Milchmädchen ist gar keine Zahncreme? Wie kann ich die Rückseite der CD abspielen?) und staubtrockene, haarsträubende, liebevolle Antworten. Hans Hermann ist nicht nur ein skurriler Alter, man schließt ihn ins Herz und wundert sich mit ihm und wenn man das Buch durch hat, hat man sich endlich mal wieder richtig schön krumm gelacht. Großartig!
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am 10. Dezember 2013
Ein Rentner tippt mit seiner Schreibmaschine Briefe an Unternehmen. Manchmal bekommt er Standart-Antworten, manchmal mit Liebe und Verständnis getippte Zeilen zurück.
Auf charmante Weise wird deutlich wie schwierig es dem ein oder anderen Älteren Menschen fallen muss sich dem Zeitgeist anzupassen und mit den schnellen Veränderungen unserer Zeit Schritt zu halten.
Natürlich sind diese Briefe fingiert, nicht jedoch die Antworten. Und es ist schön dass sich der ein oder andere wirklich Zeit für diese genommen hat.
Allein den Schreiber des Antwortbriefes von Viva hätte ich gern umarmt....
Es sind kurze Briefe und ebenso kurze Antworten und damit die absolut geeignete Lektüre für zwischendurch.
Man ist fast versucht zu sagen "Klolektüre", doch Obacht... Vielleicht kommen ihre Gäste dann von dort nicht mehr zurück. :)
Mich hat es aufgeheitert, weil es fröhlich ist ohne böse zu sein.
Und netter Humor, der mal nicht auf Kosten eines einzelnen geht und nicht persönlich ist macht Freude!
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am 13. Dezember 2013
in einer guten stunde war ich schon durch - nicht aufm klo, aber im bett. :D
herr stolze verfasst originelle briefe an institutionen jeglicher art. die darauf erhaltenen antworten sind bei weitem nicht nur die 0815-standardantworten, sondern teilweise selbst berührend und lustig.

ich kanns nur empfehlen!
(und würde selber echt gerne wissen, wieso z.b. apple nicht geantwortet hat ...)
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am 17. Dezember 2013
Das Lustigste, was ich seit Langem gelesen habe. Man denkt erst, der Witz sind vielleicht die Antworten der Firmen, aber es ist der feine Humor der Anschreiben, das leicht Verdrehte, Altmodische dieses fiktiven Rentners, den man lachend lieb gewinnt. Eigentlich ist das Literatur. Und ein soziologischer Blick auf die Waren- und Konsumwelt, in der es – aus der Sicht des Rentners – bald keine gute Wurst mehr gibt, nur noch Biowurst. Wäre Loriot nicht schon tot, müsste er es geschrieben haben
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TOP 1000 REZENSENTam 10. März 2014
Die Idee des Buches ist nicht ganz neu. Vor einigen Jahren gab es mal ein ähnliches Werk von Jürgen Sprenzinger namens "Sehr geehrter Herr Maggi". Auch damals wurden Firmen und Institutionen mit fingierten Briefen kontaktiert und die Antworten (wie auch die Briefe selbst) waren zum Schreien komisch.

Das vorliegende Buch knüpft an diese Tradition an, diesmal in der erfundenen Figur von Hans Herrman Stolze, einem rüstigen Rentner, der die Neuzeit noch nicht ganz für sich entdeckt hat.

Leider kommt das Buch nicht ganz an den alten Klassiker ran, was nicht unbedingt an den Briefen liegt, wenn auch diese oftmals nicht ganz so lustig sind, wie die damaligen Schreiben. Leider sind auch die Antworten meistens eher nüchterner Natur. Wahrscheinlich wurde dem Autor die Rolles des interessierten Rentners einfach zu gut abgenommen, als dass man noch Antworten im gleichen Ulk-Stil zurückgeschrieben hätte.

Trotzdem eignet sich das Buch natürlich hervorragend, wenn man nur wenig Zeit zum Lesen hat und zwischendurch gerne etwas Schmunzeln möchte.

Von mir daher 3 Sterne.
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am 15. Januar 2014
Hans-Hermann Stolze ist 87 Jahre alt. Oder 84. Manchmal auch 88. Aber egal wie alt er ist, seine Schreibmaschine leistet ihm treue Dienste wenn es darum geht, alle möglichen Firmen und Institutionen anzuschreiben um die Welt zu verstehen.
Er bittet Olympia, seine Schreibmaschine mit dem @-Zeichen nachzurüsten, fordert einen Amazon Katalog in Papierform an oder möchte das Seepferdchen für Senioren machen. Das Highlight für mich war jedoch, als er an die NDR Zuschauerredaktion schreibt, um anzubieten, eine Sendung von Günther Jauch nicht mehr anzuschauen, da er gehört hat, dass die Sendung von zu wenig jungen Leuten geschaut wird. Er wollte durch den Verzicht den Alterdurchschnitt wieder senken. Dem Antwortschreiben beigelegt war ein personalisiertes Autogramm von Günther Jauch.

Zu fast jedem Brief von Herrn Stolze gab es auch eine Antwort. Hier war auch gleich zu erkennen, welcher Sachbearbeiter Humor hatte, und wer zum Lachen in den Keller geht. Teilweise waren den Schreiben kleine Aufmerksamkeiten beigelegt, wie z.B. das oben erwähnte Autogramm, ein Seepferdchen Aufnäher für die Badehose oder Warengutscheine von Rewe. Einige Antworten fielen komplett sachlich aus, haben aber das Anliegen von Herrn Stolze beantwortet. Auch bei den Antwortschreiben habe ich einen Favoriten, und zwar der handgeschriebene Brief, der mit einem Lineal geschrieben wurde. Auch wurde hier manuell ein Rechtschreibfehler korrigiert, wie es Herrn Stolze des Öfteren passiert. Kein Wunder bei so einer alten Schreibmaschine ;). Hier hätte ich mir an manchen Stellen auch gewünscht, dass Herr Stolze sein Farbband öfter auswechselt, da die Briefe teilweise schwwer zu lesen waren.
Mehr vom Inhalt will ich auch gar nicht verraten, hier muss jeder selber lesen auf welche Ideen Herr Stolze kommt. bereits ab der Hälfte des Buches habe ich mir gedacht, ob man das Buch wohl verfilmen könnte? Man kann sich Herrn Stolze regelrecht vorstellen, wie er so an seiner Schreibmaschine tippelt, seine Brille zurecht rückt und jeden Tag in den Briefkasten schaut, ob eine Antwort eingetrudelt ist. Ein Opa, den man einfach lieb haben muss. Beim Lesen seiner Briefe wird einem aber auch bewusst, wie selbsverständlich und einfach die digitale Welt für uns ist, für die älteren Mitmenschen jedoch total kompliziert sein muss.

"Sehr geehrtes Facebook" aus dem Ullstein Verlag ist ein lesenswertes Buch, dass leider viel zu schnell zu Ende ist, weil man es toll in einem Rutsch durchlesen kann. Aber es ist auch ein Buch, dass man mehr als einmal lesen kann und so immer wieder in den Genuss kommt, über den rüstigen Rentner zu schmunzeln.
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am 31. Oktober 2014
Die Idee des Buches ist schnell erzählt - ein erfundener 80Jähriger schreibt Briefe mit absurden Bitten an Unternehmen. Darauf spekuliert wurde offenbar, dass die Unternehmen dann entsprechend lustige Antworten zurück senden. Leider ist das nicht der Fall.

So schreibt er an Braun, er möchte für seinen Neffen einen "Smart-Fön" kaufen. Braun antwortet, einen Fön mit der Modellbezeichnung "Smart" habe man leider nicht im Programm, aber man könne sich ja an den Fachhandel wenden. Haha. Von Amazon wird ein "Katalog" verlangt, von Olympus eine "@" Taste, damit man mit der alten Schreibmaschine Emails schicken kann. Leider kommen als Antwort nur ernst gemeinte, hilfreiche Antworten oder Standard-Sprachbausteine zurück.
Z.B. an Microsoft: "Mein Word von 1998 ist vom Bildschirm verschwunden, ich brauche ein neues Word!"
Antwort: "Rufen Sie den telefonischen Support an!". Brüllend komisch.

Absurd wird das Ganze, wenn er bei Nokia moniert, das "Kabel von seinem Handy" wäre zu kurz (kicher, kicher), bei einer Firma für Emaille-Schilder eine EMail-Adresse bestellt oder bei Johann Lafer Aktien kaufen will, weil dieser einen (festhalten) "Rinder-Fond" anbietet.

Das ist so krampfhaft bemüht, und dabei leider so unlustig, dass ich mich ernsthaft frage, wer dafür 5 Sterne vergibt. Dass die Antworten der Firmen im Audiobook in ulkigen Dialekten vorgetragen werden, macht das Ganze auch nicht unterhaltsamer.
Noch ein Buch, das die Welt nicht braucht. Aber über verwirrte Alte kann man ja immer gut lachen....
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am 29. Dezember 2015
Zufall, dass ich dieses Hörbuch in den Angeboten gefunden habe und auf Verdacht gekauft habe. Es war aber genau das Richtige! ich kam aus dem lachen nicht mehr raus. Mal ehrlich: ich glaube fast jeder erkennt sich oder einen Bekannten in den Briefen wieder! Einfach toll!
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am 28. April 2014
Die Idee die Customer Care Center mit sympathischen Anschreiben zu konfrontieren ist witzig. Die Antworten teilweise schön, rührend oder stumpf. Auf Dauer wird das Ganze aber langweilig, obwohl Jochen Bendel probiert mit verschiedenen Dialekten ein wenig für Abwechslung zu sorgen. Als Buch kann ich mehr mit dem Thema anfangen, zwei oder drei Briefe, dann das buch zur seite legen und ein paar Tage später die nächste Dosis. 140 Minuten am Stück sind dann doch zu viel (habe schon in 2x70min) gesplittet
;-)
Die Anschreiben an sich sind teilweise aber extrem lesenswert und der Humor fein.
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am 11. Januar 2014
So ein schönes Buch, habe selten so herzhaft gelacht wie bei diesem. Sehr zu empfehlen, wenn man etwas traurig oder auch krank ist, dann geht es auch mit der Stimmung wieder besser.
Auf solche Ideen zu kommen, das ist unglaublich, das Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen.
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