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am 19. April 2015
Dieses Buch beschreibt sehr deutlich anhand von vielen Beispielen die derzeitigen Verhältnisse hier in Deutschland. Es ist erschreckend, wie Polizei und Justiz von der Parallelgesellschaft lächerlich gemacht werden. Wie frustrierend muss die Arbeit für die Mitarbeiter der betreffenden Instanzen sein. Diese nicht hinnehmbaren Zustände sollten täglich im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen angeprangert werden. Aber die Medien schweigen, leider. Man stelle sich vor, wir betreiben Selbstjustiz nach unserem Ermessen in einem islamischen Staat...
Schade, dass es bei Ermittlern und Richtern Personen gibt, die die Unterwanderung unseres Rechtssystems tolerieren und damit fördern!
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am 13. Juni 2015
Ich gehöre zur Gruppe der "Nicht Mutli-Kulti Freunde" und von daher ist mir klar, dass unsere ausländischen Mitbürger, speziell die Muslime, viele Delikte in Deutschland verüben. Das durch "Friedensrichter", "Streitschlichter" im Hintergrund das deutsche Rechtssystem wie ein Bär am Nasenring durch die Justizarena geführt wird, hätte selbst ich nicht vermutet.

Man muss mal bedenken über welch kriminelles Potenziall diese Leute verfügen, wenn sie TROTZ zahlreicher Streitschlichtungen im Hintergrund und damit einhergehenden Freisprüchen, weil sich plötzlich vor Gericht niemand mehr richtig erinnern kann ob und was passiert ist, ob der Angeklagte, wirklich der war der zugeschlagen oder geschossen hat... einen Großteil der inhaftierten Straftäter in den Gefängnissen ausmachen. Es ist geradezu beängstigend.

Allgemein würde ich sagen, hat die deutsche Justiz schon eine totale Bankrotterklärung abgeliefert, weil sie sich auch noch auf solche Spielchen der Muslime einlassen und weil in vielen Migrantenhochburgen doch allen Ernstes die Ordnungsmächte bereit sind mit Friedensrichtern und anderen muslimischen Vermittlern zusammen zuarbeiten. Es wird zugelassen, dass sich muslimische Rechtsvorstellungen ins deutsche Rechtssystem einschleichen und sogar noch vor Gericht Anwendung finden.
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Was der Journalist und Jurist Joachim Wagner in seinem Buch ausspricht, ist erschreckend und lässt mich an unserer Demokratie hier in Deutschland einmal mehr zweifeln.

Für mich wird sie ganz eindeutig gefährdet durch die munter mitten hier in Deutschland arbeitende Paralleljustitz unter Muslimen in Deutschland. Jeder der sich damit beschäftigt und genau hinsieht und der Autor hat sehr gründlich recherchiert, kann sehen, wie islamische Schlichter und Friedensrichter in Deutschland leben und täglich islamisches Recht sprechen. Wenn all dies ein Journalist sieht, dann frage ich mich, ist unsere deutsche Justiz blind oder machtlos oder reichen unsere Gesetze nicht aus, um dies zu unterbinden?

Wie kann es sein, dass ein muslimischer Mann krankenhausreif zusammengeschlagen wird, nur weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte? Wie gesagt, es ist eines von vielen Beispielen. Dieser Mann wurde von seinen eigenen Landsleuten brutalst zusammengeschlagen und dies war dann keine kriminelle Tat, sondern eine Art Bestrafung. Vor dem deutschen Gericht schwiegen alle und die Richter mussten aus Mangel an Beweisen das Verfahren einstellen.

Die Schläger gingen in diesem Fall straffrei aus, so wie das in solchen Fällen fast immer geschieht. Joachim Wagner erklärt Begriffe wie islamisches Strafrecht, die Scharia, Blutgeld und auch Blutrache. Und wer meint, dies wären Begrifflichkeiten vom anderen Ende der Welt, der wird spätestens nach diesem Buch aufwachen.

Der Autor geht glücklicherweise mit Anschuldigungen und Kritik nicht nur auf eine Seite los. So kritisiert er mit deutlichen Worten die deutsche Justiz. Da sieht Wagner beispielsweise eine oft viel zu harmlose Befragung durch Richter und Staatsanwälte, er beklagt die lange Verfahrensdauer und so zwischen den Zeilen spüre ich, dass die entscheidenden Stellen vor der muslimischen Paralleljustiz bereits kapituliert haben.

Ich hoffe sehr, dieses Buch öffnet viele Augen, die sonst keine Probleme sehen. Deutlich sehe ich unsere Demokratie in Gefahr und ich sehe niemanden, der dem entgegenwirkt.

Hoffentlich wird Joachim Wagner für sein mutiges Buch nicht auf sarrazinische Art kaputtkritisiert!
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am 10. Dezember 2011
Joachim Wagner, Richter ohne Gesetz (2011)

Dieses Buch müsste eigentlich Staub aufwirbeln, Diskussionen auslösen - und zu Konsequenzen führen. Wir wissen aber auch, dass die Kultur des Wegsehens alarmierende Entwicklungen gern verdrängt. Anstatt der Sache auf den Grund zu gehen, unterstellt man dem Überbringer schlechter Nachrichten entweder fehlende Kompetenz oder unlautere Absichten. Im vorliegenden Fall dürfte dies schwierig sein, denn Joachim Wagner ist als promovierter Volljurist und ehemaliger Panorama-Moderator über jeden Zweifel erhaben. Sein Buch "Richter ohne Gesetz" überzeugt durch klare Aussagen und bestens recherchierte Fakten. Grüne Gutmenschen werden damit ihre Probleme haben.

Ausgangspunkt ist die hohe Kriminalität der muslimischen Parallelgesellschaften in Berlin, Essen und Bremen. Aus nichtigem Anlass entstehen Massenschlägereien, es wird gestochen und geschossen. Der Leser blickt fassungslos in einen Halbwelt-Sumpf, der sich religiös legitimiert, aber ungeniert Gewalt anwendet. Vor allem arabisch-libanesische Großfamilien, die schon seit 30 Jahren in Deutschland leben und z. T. eingebürgert sind, tun sich hier besonders hervor. Eine schlechte Figur macht die deutsche Justiz. Unverständlich erscheint die hohe Zahl von Freisprüchen, obwohl die Täter zweifelsfrei feststehen. Hier haben die muslimischen Friedensrichter und Streitschlichter ihre Hände im Spiel. Wenn die Hauptverhandlung beginnt, haben sie bereits einen Täter-Opfer-Ausgleich" mit Geld, nicht selten aber auch mit Einschüchterung und Gewaltanwendung, zustande gebracht. Die Opfer ziehen ihre Anzeige zurück, die Zeugen sagen nicht mehr aus - und wenn alle Stricke reißen, nimmt ein Verwandter ohne Vorstrafen die Schuld auf sich. Durch diese Machenschaften, die der Scharia entstammen, entsteht eine Schattenjustiz, die den Rechtsstaat aushöhlt. In letzter Konsequenz ist sogar das Gewaltmonopol des Staates in Gefahr.

Wagner nimmt kein Blatt vor den Mund. Er verweist auf die Schwächen der Justiz und kritisiert ganz offen die Polizei, Staatsanwälte und Richter - vor allem aber Anwälte, die im Dienst der Großfamilien die Schwächen der Rechtsprechung skrupellos ausnützen. Wagner nennt aber auch die eigentliche Ursache des Dilemmas - die gescheiterte Integration muslimischer Zuwanderer. Hier darf man natürlich nicht verallgemeinern, denn von den 5 Millionen Muslimen, die in der Bundesrepublik leben, kommt die große Mehrheit weder mit dem Gesetz in Konflikt noch benötigt sie die Hilfe dubioser Friedensrichter und Streitschlichter. Das Problem sind die nicht-integrationswilligen ethnischen Minderheiten, die sich in ihre Ghettos zurückziehen und Gemeinschaften bilden, in denen kein Platz ist für die Grundwerte einer offenen Gesellschaft.

Wie soll es weitergehen? "Wenn Friedensrichter arbeitslos werden, ist das ein Zeichen von Integration", zitiert Wagner einen Neuköllner Migrationsbeauftragten. Und deshalb, so argumentiert der Autor abschließend, müsse die Justiz ihnen schon heute die rote Karte zeigen.
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am 26. Oktober 2011
Der renommierte Journalist Joachim Wagner lässt tief in einen Abgrund der islamischen Parallelgesellschaft in Deutschland blicken. Anhand von vielen konkreten Beispielen demonstriert Wagner die hochgefährlichen Folgen der Selbstjustiz durch selbsternannte Friedensrichter und Imame: die weitere Desintegration türkischer, arabischer und vor allem libanesischer Migranten/Clans, die Erosion rechtstaatlicher Grundsätze, die zunehmende Bedrohung ganzer Stadtteile und von immer mehr Bürgern. Politik und Teile der Öffentlichkeit schauen darüber aus politischer Korrektheit hinweg. Joachim Wagner macht deutlich, wie notwendig es ist, uns auch mit diesem Aspekt verfehlter Integration endlich zu befassen.
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am 23. November 2011
Der Kriminologe Joachim Wagner, der vielen noch als ARD-Fernsehjournalist bekannt sein dürfte, stellt in seinem Buch das Problemfeld der schleichenden Einführung einer Schattenjustiz dar, die auf Scharia, Clanwirtschaft und archaischen Traditionen basiert. Besonders stellt er heraus, wie selbst bei schweren Gewalttaten Verbrecher der deutschen Justiz entzogen werden, präsentiert aber auch Lösungsmöglichkeiten.

Im Zivilrecht werden schon lange individuelle kulturelle und soziale Besonderheiten der Kontrahenten berücksichtigt. Dies ist nützlich, weil es nicht nur darum geht, Recht nach den Buchstaben des Gesetzes zu sprechen, sondern um möglicherweise einen dauerhaften Frieden zwischen den Streitparteien zu erreichen.

Auch im so genannten Essener Modell besteht bereits eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Friedensrichtern (oftmals Imame) und der Justiz in der Prävention und Schlichtung zivilrechtlicher Angelegenheiten und kleinerer Straftaten innerhalb der islamischen Bevölkerungsgruppe.

Eine Grenze finden Ermessensspielraum und Laienjustiz jedoch im Strafrecht, insbesondere wenn es sich nicht um eine kleine Rangelei handelt, sondern um handfeste Auseinandersetzungen mit Stich- und Schusswaffen, die auch Unbeteiligte verletzen oder sogar töten können. Schließlich ist es auch eine Aufgabe der Justiz, die Öffentlichkeit vor Menschen mit dieser Gewaltbereitschaft zu schützen.

Und genau da beginnt das Problem, weil eine zweite Schattenjustiz auch in Fällen von Gewaltverbrechen aktiv ist. Diese Friedensrichter oder Schlichter beenden zwar damit oftmals den Konflikt, verdeckt greifen sie aber massiv in unsere Justiz ein. Im Ergebnis führt dies dazu, dass gefährliche Gewalttäter dem Zugriff der Justiz entzogen werden, über:

' Verschleierung von Tathergängen bis zum Freispruch mangels Beweisen;

' Verschiebung der Täterschaft auf andere Familienmitglieder, bei denen niedrigere Strafen zu erwarten sind;

' Missbrauch der Justiz, um 'Blutgeld' oder sonstige Ausgleichszahlungen an das Opfer in die Höhe zu treiben.

Reiche Familienclans nutzen offenkundig die Möglichkeit, sich freizukaufen, womit es auch ein 'Recht des Finanz-Stärkeren' ist. Das ist zwar nur ein Randthema, zeigt aber, dass auch diese archaische Beduinenjustiz nicht wirklich gerecht ist. Wer reich ist, kann sich Verbrechen ' bis hin zum Mord ' leisten.

Warum dieses Verhalten fern der deutschen Justiz von diesen Einwanderergruppen erwünscht ist, darauf geht der Autor ebenfalls am Rande ein, auch auf die sozialen Probleme der hauptsächlich muslimischen Migrantenkreise, beschränkt sich aber im Allgemeinen auf sein Fachgebiet der Justiz. Prekär ist, dass manche der Gewaltakte auch im Umfeld organisierter Kriminalität aus diesen Bevölkerungsteilen stattfinden ' einem bekanntermaßen scheuen Gewerbe.

Am Schluss zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Justiz hier handeln kann, um mit diesem Problemfeld angemessen umzugehen:

' Es ist nicht nötig, neue Gesetze zu haben, die vorhandenen Rechtsmittel reichen aus.

' Es ist notwendig und es gibt die rechtliche Handhabe, Ermittlungsverfahren bei Verdunkelungsgefahr auch von richterlicher Seite aus zu beschleunigen, um Verschleierung zu vermeiden und Aussagen 'vergesslicher' Zeugen zu einem tatnahen Zeitpunkt gerichtsverwertbar festzuhalten.

' Es ist ab und an notwendig, Anwälte erneut darauf hinzuweisen, dass sie nicht nur ihren Mandanten vertreten und beraten, sondern auch der Wahrheit verpflichtet sind und sie sich auch der Strafvereitelung schuldig machen können.

--

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, zog sich vor meinem geistigen Auge eine Blutspur durch die ganzen Seiten. Und das ist, was mich am stärksten erregt: Es geht eben nicht um kulturelle Unterschiede im privaten Umgang wie auch im Geschäftsleben, die überwindbare Reibungen verursachen, oder die ungleiche Stellung der Frau ' es geht um brutale, explosive, körperliche Gewaltexzesse in unserem Land.
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Bundeskanzlerin Merkel irrte einmal mehr, als sie betonte, daß die Scharia in Deutschland überhaupt nicht gelte. Der Autor dieses Buches zeigt, daß muslimische Täter, Opfer, Friedensrichter und Familienoberhäupter schon längst - von der Öffentlichkeit bisher unbemerkt - Elemente der Scharia nutzen, um in der islamischen Parallelgesellschaft eine eigene Strafrechtsordnung und Strafgerichtsbarkeit zu errichten. Dies sei, wie ein zitierter Jurist einwendet, Ausdruck der Globalisierung. "Wir wenden islamisches Recht genauso an wie französisches." Dies betrifft offiziell bisher nur das Familien- und Erbrecht, jedoch umfaßt die außergerichtliche Schlichtung bereits jetzt Delikte wie Diebstahl, Raub, Betrug, Körperverletzung und Mord. Sind sich Täter und Opfer einig geworden, wird die deutsche Strafjustiz ausgehebelt. Richter erleben regelmäßig, daß sich Opfer und Zeugen vor Gericht schlagartig an nichts mehr erinnern können, frühere Aussagen bagatellisieren oder einfach die Aussage verweigern. Dem Gericht bleibt nur, mutmaßliche Täter mangels Beweisen freizusprechen. Messerstecher, Betrüger und Mörder bleiben so straffrei. Wagner hat intensiv recherchiert, Strafakten analysiert und Kriminalbeamte, Juristen, Streitschlichter und Islamwissenschaftler interviewt. Zum Vorschein kommt eine Halbwelt, in der Rituale mittelalterlich anmutender Stammes- und Familienfehden sowie Machtkämpfe von kriminellen türkischen und arabischen Clans gang und gäbe sind. Hier wird Blutgeld gezahlt oder einem nicht schlichtungsbereiten Opfer zur Warnung in den Fuß geschossen, damit er einer außergerichtlichen Einigung zustimmt. Polizei und Gerichte schauen diesem Treiben hilflos und zunehmend resignierend zu. Denn zumindest bei Bagatelldelikten wird der Verzicht auf die Anwendung deutschen Strafrechts bereits diskutiert. Deutschland schafft sich ab, auch juristisch
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am 2. Juli 2017
„Der Islam gehört zu Deutschland“ – dieser berühmt gewordene Satz aus einer Rede des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff ist inzwischen so etwas wie ein inoffizieller Verfassungszusatz geworden, ein unhinterfragbar gewordener Glaubenssatz, mit dem unsere Elite ein multikulturelles Staats- und Gesellschaftsverständnis grundieren will. Dennoch erheben sich kritische Stimmen, die davor warnen, daß damit dann auch die Scharia – das islamische Rechtssystem – zu einem Teil Deutschlands wird.

Doch was ist die Scharia und welchen Stellenwert hat sie im Zuge der muslimischen Einwanderung bereits in unserem Land? Eine Pionierarbeit hierzu leistete 2011 der ARD-Journalist Joachim Wagner mit „Richter ohne Gesetz. Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat“.
Die Scharia ist ein archaisches Rechtssystem aus den orientalischen Stammeskulturen, sehr viel älter als der Islam, aber durch diesen religiös legitimiert und damit sakrosankt. In seiner Bandbreit umfasst er alle Rechtsfälle, die man sich denken kann, von Erbstreitigkeit über Ehrverletzungen bis hin zu Mord und Totschlag. Ihre Anwendung erfolgt durch selbsternannte „Friedensrichter“ aus den islamischen Gemeinschaften, die über keinerlei juristische Ausbildung verfügen, deren Basis einzig auf ihrem Ansehen – dem „Respekt“ - besteht. Das von ihnen etablierte „Schlichtungswesen ist eine informelle Laienjustiz“ ohne öffentliche Transparenz, die den deutschen Rechtsstaat mit seiner Zielvorgabe der Klärung der Schuldfrage bewußt ausschließt. Die dabei erreichten Friedensschlüsse und Schlichtungen werden nicht auf Augenhöhe der beteiligten Parteien erreicht. Je stärker der Clan, der hinter einem steht, umso besser seine Position im Schlichtungsverfahren.
Joachim Wagner belegt mit zahlreichen, teils drastischen Fallbeispielen, wie weit die Scharia bereits in Deutschland Fuß gefasst hat, eng verwoben mit der organisierten Kriminalität. Der Leser erhält einen ernüchternden Einblick in die Parallelgesellschaften der islamischen Quartiere, in denen die Scharia selbstverständlicher Teil des Alltagslebens geworden ist, „weil wir uns nicht dagegen wehren“.

Strikt zu widersprechen ist allerdings dem Autor, daß eine verfehlte Ausländerpolitik, die sich nie um die Integration dieser weitgehend durch ein massiv mißbrauchtes Asylrecht eingewanderten Migrantengruppen gekümmert hätte, für diese Zustände verantwortlich sei. Im Gegenteil, seine Ausführungen legen offen, daß die muslimischen Gemeinschaften durch ihre hierzulande überkommenen Traditionen und Mentalitäten selbstverschuldet in ihr Integrationsversagen geschlittert sind. Beihilfe leistet der deutsche Staat nur insofern, daß er dem Mißbrauch des Asylrechts ebenso wenig entgegen tritt wie der Ausbreitung der Scharia.

Joachim Wagner hat seine Scharia-Arbeit 2011 vorgelegt. Im Sinne einer Gefahrenabwehr hat sich seitdem wenig bis gar nichts getan. Im Gegenteil, Beschwichtigung ist angesagt, wenn unsere Kanzlerin im Angesicht des muslimischen Einwanderungstsunamis versichert, Deutschland bleibe Deutschland „mit allem was uns lieb und teuer ist“. Bislang ist die Scharia in Deutschland noch auf innerhalb der islamischen Gemeinschaften beschränkt. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese aufgrund ihrer wachsenden Stärke auch auf die Deutschen übergreift. Daß diese in solchen Konflikten schon allein aufgrund ihrer Lebensweise in individualistischen Single-Dasein und Kleinfamilie den Kürzeren ziehen werden, liegt auf der Hand. Dann Gnade uns Gott vor diesen Scharia-Richtern!
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am 16. September 2011
Mit diesem Buch finde ich sämtliche Vorbehalte gegen Türken, Kurden und Libanesen ein weiteres Mal bestätigt. Das Buch vermittelt aber ein paar zusätzliche Erkenntnisse. Es gibt in Berlin, Essen und anderen Großstädten sogenannte Friedensrichter, die an der deutschen Justiz vorbei zwischen den Moslems schlichten. Das wäre meiner Meinung nach eine gute Sache. Jedoch gibt es dabei zwei Bedenken.

Zum einen sind diese Schlichter oft Clanmitglieder oder Clanchefs aus kriminellen Vereinigungen. Das bedeutet, daß bei Schlichtungen sowohl Geschäftsinteressen als auch die Stärkeverhältnisse der befeindeten Clans oder Familien mitberücksichtigt werden. Damit ignoriert man bereits deutsche Gesetze.

Zum anderen wird die deutsche Strafjustiz behindert. Die Friedensrichter streben nach einem finanziellen Ausgleich zwischen Opfer und Täter. Ist dieser Ausgleich erfolgt, dann werden Strafanzeigen relativiert und Strafprozesse gegen die Täter verlaufen erfolglos. Plötzlich können sich die Opfer nicht mehr an die Täter erinnern oder erinnern sich anders, sodaß niemand verurteilt wird.

Damit ist nicht nur eine Aushöhlung deutscher Strafgesetze verbunden, die durch Machtverhältnisse zwischen moslemischen Clans ersetzt werden, sondern die Moslems erfreuen sich einer Paralleljustiz, die kriminelle Clanmachenschaften nicht behindert, sondern ihnen im Namen des Islams Rechtsfrieden beschert. Was unsere Politiker noch nicht bemerkt haben: Damit ist unser Rechtsstaat natürlich gefährdet.

Ich bedanke mich beim Autor für die Aufdeckung wirklicher Verhältnisse.

Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland. Hintergrund - Chronik - Prognose
Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
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am 3. September 2011
Wer dieses Buch gelesen hat dem wird klar, dass Sarrazins Feststellungen noch harmlos gegenüber der Realität des Zustandes unseres Rechtsstaates sind. Während jeder Parksünder in unserem Land verfolgt wird, erlauben Politik, Justiz und Polizei den Einzug der Scharia durch die Hintertür.

"Der Rechtsstaat schafft sich ab"

so lautet eine Feststellung des bekannen ARD Journalisten und promovierten Volljuriten Dr. Joachim Wagner. Wenn man sein Buch gelesen hat könnte man in der Tat vom Glauben an unseren Staat abfallen und nimmt erschüttert zur Kenntnis, wie muslimische Clans in unserem Land dabei sind, mit Hilfe von selbsternannten "Friedensrichtern", die Konflikte innerhalb der bestehenden Parallelgesellschaften unter Umgehung unserer Gesetze/Gerichte und Rechtsordnung zu lösen.
Windige deutsche Winkeladvokaten helfen dabei kräftig mit und vergessen dabei ihre Pflicht, der Wahrheit und dem Recht verpflichtet zu sein.
Was Wagner hier schildert und auch belegt, ist eine schallende Ohrfeige auch für unsere Politiker gleich welcher Ausrichtung. Ein einziger Beleg eines Offenbarungseids von wichtigen Teilen unserer Justiz und politischen "Ahnungslosen". Er zeigt auf, dass sich neben den Strafverfolgungsbehörden eine islamischen Paralleljustiz etabliert hat, deren Treiben der sogenannte "Rechtsstaat" offensichtlich hilflos zusieht. Ein absolut lesenswertes Buch, dass Sarrazins Aussagen und Feststellungen noch weiter untermauert.
Wir dürfen gespannt sein, wann die Gutmenschenfraktion Herrn Wagner, so wie sie es mit Herrn Sarrazin gemacht hat, in die "rechte Ecke" stellt. Mit diesen Totschlagargumenten kann man die Überbringer schlechter Nachrichten in unserem Land ja leicht zum Schweigen bringen. Es wird aber weder im Fall Sarrazin noch bei Herrn Wagner gelingen. Letzterer kann auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken, als Volljurist, stellvertrtender Leiter des ARD Hauptstadtstudios und Leiter und Moderator des NDR-Fernsehmagazins "PANORAMA". Alleine diese letzte Tätigkeit zeichnet ihn nicht als "rechten" Journalisten aus.
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der wissen will was sich wirklich hinter den Kulissen der Zuwanderung aus dem muslimischen Kulturkreis in unserem Land abspielt. Von einer wirklichen "Bereicherung", wie uns so mancher Anhänger der Multi-Kulti-Bewegung aus dem "grünen" Umfeld gerne klar machen möchte, konnte ich in dem Buch keinen Hinweis finden...
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