flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Alexa BundesligaLive



am 12. Oktober 2012
Beim Autorennamen "Frau Freitag" handelt es sich um das Pseudonym einer Lehrerin an einer so genannten Brennpunktschule. Mir ist sie bereits durch ihr Vorgängerbuch "Chill mal Frau Freitag" bekannt, das recht erfolgreich war. Daher nun wohl der zweite Teil. Die Klasse, deren Klassenlehrerin Frau Freitag schon im ersten Buch war, ist mittlerweile älter geworden, aber nicht vernünftiger, auch wenn sie mittlerweile Abschlussschüler sind und sich dringend Gedanken um ihre Zukunft machen sollten. Falls manche Situationen wirklich so abgelaufen sind und nicht überspitzt dargestellt sind, kann einen das teilweise ganz schön erschrecken, aber sicher gibt es in Deutschland heute viele Jugendliche, die wirklich keinerlei Zukunftsperspektiven haben und sich die wenigen Chancen auch noch bewusst vermasseln. Für außenstehende Leser und auch Menschen, die wie ich selbst Lehrer sind, gibt es aber dennoch auch viele witzige Begebenheiten in der Schule und Jugendliche, die in manchen Situationen wirklich überraschen. Sehr menschlich finde ich auch die Schilderungen ihrer Erfahrungen bei "Kinder-Facebook", ihrem Acount über den sie mit ihren Schülern befreundet ist, deren mehr oder weniger sinnfreie Posts sie sehr aufmerksam verfolgt, weil sie irgendwie gar nicht anders kann. Neben den Schülern der Zehnten kommen auch neue andere Klassen und Kollegen von Frau Freitag darin vor, die sie sicher teilweise etwas übertrieben karrikiert, um den Spaß am Lesen zu steigern. In Frau Freitag selbst kann man sich gut hineinversetzen, da sie auch sehr gefühlsbetont schreibt und sympathisch wirkt. Das Buch lässt sich auf jeden Fall angenehm leicht lesen, es handelt sich dabei auch nicht um anspruchsvolle Literatur. Wirklich Spaß damit haben Lehrer und andere Pädagogen, die sich selbst bestimmt in manchen Situationen wiedererkennen oder vielleicht manchmal auch froh sind, dass sie an einer Schule unterrichten, in der es dann doch noch nicht so schlimm zugeht. Auch für etwas ältere Schüler mag es sicher ganz aufschlussreich sein, einmal die Perspektive einer eigentlich doch recht menschlichen und sympathischen Lehrerin einzunehmen. Und für Eltern und alle anderen Menschen, die regelmäßig mit Schülern oder Lehrern zu tun haben, lohnt sich die Lektüre, um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie der Alltag an Schulen heutzutage aussieht, wobei man natürlich immer berücksichtigen muss, dass jede Schule anders ist und ein Buch natürlich umso lesenswerter ist, je weniger alltäglich die beschriebenen Vorfälle sind. Zum Lachen wird es aber jeden Leser manchmal bringen und manch einer erkennt sich vielleicht auch doch etwas in der heutigen Schülergeneration wieder...
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 23. Februar 2013
Ein Trostbuch für alle geplagten Lehrer, die befürchten, dass es nur in ihrer Klasse "so" ist.
Sehr nett geschrieben und ohne den üblichen gesellschaftskritisch erhobenen Zeigefinger schreibt Frau Freitag über ihre "prekären" Schüler und deren Lebens- und Schulsituation.
Dabei schafft sie es, trotzdem positiv zu bleiben und nicht ins Jammern über die verkorkste Schullandschaft zu verfallen - und zeigt uns auf ihre humorvolle Weise dabei doch die riesigen "Baustellen", die da bestehen!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 17. April 2013
Neues von Frau Freitag: Mit ihrem humorvollem und klaren Blick für die Tatsachen der Schule sieht sie auf ein neues Schuljahr mit ihrer Klasse. Es ist eine äußerst gelungene Fortsetzung des ersten Bandes und ein Blick auf die Schule, der einerseits die Probleme sieht und die humorvoll beschreiben kann, auf der anderen Seite immer deutlich macht, wie sehr Frau Freitag ihren Beruf und die Schüler liebt. Mit Herzblut erzählt ist der Genuss dieses Buches eine der besten Freizeitbeschäftigungen, nicht nur für Lehrer, die vielleicht ihre Kollegen, Schüler oder sich selbst mit einem Augenzwinkern wiedererkennen können. Witz mit Niveau, ohne in allgemeine Plattitüden zu verfallen. Exzellent!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 22. Mai 2017
Die Stories aus dem Leben der unerschrockenen Lehrerin bringen mich immer wieder zum Schmunzeln. Wer wissen will, wie die "Jugend" von heute tickt und was sich im Vergleich zur eigenen Schulzeit verändert hat, kann dies auch gut als Art "Sozialstudie" ansehen. ;)
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 25. März 2016
Die Beobachtungen mit einer Abschlussklasse und einer 7. Klasse schwanken zwischen gut beobachteten Begebenheiten, die viel Spaß zu Lesen machen, aber auch einigen Passagen, aus denen der Frust sehr mächtig quillt. Und bei Letzteren ist der "Jammerlevel" für meinen Geschmack doch etwas sehr hoch. Vielleicht ehrlich, aber will ich das als Leser wirklich immer wieder wissen?
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 28. Juni 2013
Dieses Buch war als Geschenk für eine Freundin (Beruf: Lehrerin) gedacht, dass sie aber verspätet erhielt, weil ich es erst einmal "verschlungen" habe.
Ich bin mir sicher, dass sie sich in vielen Geschichten wiedererkennt (wie es bestimmt auch so mancher Schüler tun würde) und sich noch ein wenig mehr darüber amüsiert als ich es schon als "Außenseiter" getan habe.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 5. April 2013
Ich habe selbst nichts mit dem Lehrerberuf zu tun, - dennoch lese ich sowohl Frau Freitags als auch Fräulein Krises Bücher unheimlich gern - es handelt sich hierbei nicht um besonders anspruchsvolle, - sondern mehr um Trivial- und Gegenwartsliteratur, aber auch das braucht man manchmal um einfach nur während einer langen Bahnfahrt abschalten zu können. Die Bücher sind sehr witzig geschrieben und so wahr... Ich hoffe auf mehr Bücher von den beiden Damen...;)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 19. August 2013
Frau Freitag ist wieder witzig und zum Lachen, aber wie so häufig, ist es halt nur der Nachfolgeteil. Die Witze kommen nicht mehr so gut rüber, man weiß schon, was kommt und die Sprachwitze hauen einen nicht mehr so vom Hocker.
Die Witze wirken platter und die Sprache nicht mehr so authentisch wie im ersten Teil.
Im Gegensatz zum ersten Teil reicht hier einmal hören und gut ist. Den ersten Teil haben wir immer wieder gehört und mit der ganzen Familie gelacht!
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 18. Februar 2013
Irgendwie etwas ernster, tiefer, mitreißender als Teil 1, man braucht mehr Zeit zum Lesen. Die Verzweiflung, aber auch die Freude, wird dichter spürbar. Schade, daß die Klassen alle so sehr migrationshintergründig sind - hier täte ein wenig Abwechslung gut.

Alles in allem sehr lesenswert.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 10. Januar 2013
Super gelesen, so dass man von der ersten bis zur letzten Minute gut zuhören kann. Keinerlei Längen und wer das erste Buch oder Hörbuch gelesen/gehört hat, wird wieder begeistert sein. Auch wenn sich das Thema natürlich wiederholt, bleibt es echt lebensnah und ziemlich wahr!
|0Kommentar|Missbrauch melden