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am 20. April 2010
Das Buch erzählt eine alte Geschichte: Wir kennen sie mindestens seit Beginn der achtziger Jahre, als eine zunächst noch zarte Umweltbewegung nicht nur in Deutschland die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machte, dass unsere Ressourcen endlich sind, und das, was die Erde an Belastungen ertragen kann, begrenzt ist.

Annie Leonard fokussiert sich in dem vorliegenden Buch auf den Müll, den wir tagtäglich produzieren. Entgegen mancherlei Eindrücken und Behauptungen wird vieles von diesem Wohlstandsmüll nicht recyclet und wieder in den Warenkreislauf eingespeist, sondern landet als Müllexport in Haiti oder in anderen afrikanischen oder asiatischen Ländern.

Sie schildert transparent und verständlich, welche dramatischen Folgen unsere immer schneller Waren verbrauchende und wegwerfende Wohlstandsgesellschaft hat. Es ist unser Konsum, der letztendlich die Ausbeutung von Mensch und Natur befördert. Das Ergebnis: die Erde, die quasi von oben durch die von uns induzierte Klimaerwärmung unter erheblichem Stress steht, wird durch den Müll sozusagen von unten an einen nicht weniger gefährlichen Abgrund gebracht.

Annie Leonard hält, soll sich daran etwas ändern, einen Systemwandel für notwendig, den sie in einem Epilog in wenigen Absätzen beschreibt. Viele ihrer Vorschläge konnte man schon an anderen Stelle lesen und ich bin ehrlich gesagt nicht sehr optimistisch, dass sie auch nun in Ansätzen in der nächsten Zeit umgesetzt werden. Der wirtschaftliche Druck, der Suchtfaktor des Konsums sind zu stark, bzw. die sichtbaren Probleme uns in den Wohlstandsländern noch nicht weit genug auf den Pelz gerückt.
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am 23. Juli 2010
Es gibt Dinge mit denen ich mich immer wieder beschäftige. Umweltschutz ist einer dieser Themen.

Deshalb war ich sofort neugierig auf das Buch 'Story of Stuff' ' Die Geschichte unserer Dinge. Das Buch trägt den eindrücklichen Titel 'Wie wir unsere Erde zumüllen'. Wer mit offenen Augen durch deutsche Städte geht, wer einmal in seinem Leben eine Mülldeponie besucht hat, wird den Titel mit eigenen Bildern ausfüllen können.

Die Autorin Annie Leonhard stellt anschaulich und konkret den Lebensweg der Dinge dar die wir täglich benutzen. Wie sieht der Lebensweg aus ?

1. Rohstoffgewinnung

2. Produktion

3. Distribution

4. Konsum

5. Entsorgung

Der immer gleiche Lebensweg. Die immer gleiche Geschichte von Kaufen, Benutzen, Entsorgen. Die Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Arbeitsbedingungen von Menschen (vor allem in der dritten Welt)sind verheerend. Ist es für uns, die eifrigen Konsumenten, wirklich der Lebenssinn zu Arbeiten um Geld zu verdienen um Dinge zu kaufen (die wir nicht wirklich brauchen) um diese Dinge zu benutzen und schliesslich zu entsorgen ? Welche Zufriedenheit geht vom Konsumwahn aus ? Ist das wirklich Zufriedenheit oder nicht doch eine billige Lüge ?

Wer das Buch 'The Story of Stuff' liest wird nachdenklich. Mit etwas Glück ein bewussterer Konsum oder Nicht-Konsum am Ende der Lektüre stehen. Ich wünsche mir viele aufmerksame Leserinnen und Leser für dieses Buch.

Auf der Website zum Buch besteht die Möglichkeit den eigenen Ökologischen Rucksack zu berechnen. Viel Spass.

P.S. Bevor ihr die Website anklickt wäre es hilfreich den Lautsprecher anzuschalten.
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am 26. August 2010
Annie Leonard, amerikanische Umweltaktivistin und Mutter einer Tochter, schildert angenehm lesbar, detailliert und anschaulich die dramatischen Folgen des verschwenderischen Lebensstils unserer modernen Wohlstandsgesellschaft. Tatsächlich ist der ungebremste Konsum eine der wichtigsten Ursachen für die Ausbeutung von Mensch und Natur. Die Erde steht unter Mehrfachstress durch die Klimaerwärmung und den ungebremsten, oftmals gedankenlosen Ressourcenverbrauch. Annie Leonard hat Fabriken, Bergwerke und Müllkippen in 40 Ländern besucht. Sie berichtet von den Müllsuchern in Bangladesch oder über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen der Näherinnen in den Sweatshops von Haiti. Vor allem aber zeigt sie, wie wir die Verhältnisse zum Besseren verändern können.

Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch zur Pflichtlektüre an Deutschlands Schulen würde. Kinder, die nie eine Kuh gesehen und auch sonst kaum eine Vorstellung davon haben, woher all die Produkte unseres Alltags kommen und wo sie landen, sollten spätestens in der siebten Klasse Zugang zum Wissen über die globalen Zusammenhänge bekommen.
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am 17. Februar 2013
Die Bibel des Postmaterialismus, sollte eigentlich jeder denkende Mensch in unseren konsumorientierten Erstweltländern lesen.
Dann gäbe es keine Entschuldigung mehr so weiterzumachen und zu verschwenden wie bisher.
EIn Augen-Öffner für alle, die mehr vom Leben wollen als einen Müllberg.
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am 9. März 2011
Ich habe das Buch verschlungen!
Es ist sehr einfach und gut zu lesen. Beeindruckt hat mich der inhaltliche Aufbau, es wurde der Produktionsprozess sehr gut durchleuchtet. Man hat niemals des Gefühl, dass man "angepredigt" wird, nein, dieses Buch soll dem Leser einfach die Augen öffnen und die Fakten darstellen. Sehr anregend finde ich, dass man beginnt, sein eigenes Konsumverhalten bewußt in Frage zu stellen. Muß ich wirklich kurze Strecken mit dem Auto fahren? Brauche ich wirklich zum Einkaufen ein Plastiksackerl, sorry natürlich Plastiktüte? Brauche ich jedes Jahr das neueste Handymodell? Kann man gemeinschaftliche Sharing-Modelle nicht aufziehen bevor sich jeder z.B. einen Rasenvertikutierer selber kauf für den einmaligen Gebrauch pro Jahr? usw.
Für den mündigen Bürger aus unserer Zeit eine Pflichtlektüre!
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am 19. August 2013
So, wie sie schreibt, muss man ihr einfach trauen, dass sie alles selbst recherchiert hat.
Annie Leonard zeigt anhand vieler Alltagsgegenstände, die wir ganz gedankenlos kaufen und verbrauchen und dann wegwerfen, wie der Warenweg unserer Ge- und Verbrauchsartikel läuft und wo er hinführt.
"Geplante Obsoleszenz" (früher: "Sollbruchstelle") ist so ein faszinierendes Stichwort aus dem Register. Das Buch öffnet dem Leser so manches Auge für die Machenschaften der Konsumgesellschaft, der das Haben wichtiger geworden ist als das Sein.
Eigentlich müsste auf allen Artikeln, die es zu verbrauchen gibt, wie auf den Zigarettenschachteln Warnhinweise stehen: "Gedankenloses Verbrauchen gefährdet die Erde und damit jeden Menschen, jedes Lebewesen!" Aber Annie Leonard klagt nicht mit erhobenem Zeigefinger an, sondern macht im Buch auch Mut (manchmal allerdings etwas blauäugig), indem sie von Aktionen und Organisationen erzählt, die zur Verbesserung unseres Konsumverhaltens wesentlich beitragen und an denen man sich beteilligen kann.
Ein aufklärerisches Nachschlagewerk, das für Diskussionen im (großen!) Freundeskreis sorgen sollte und das sich für jeden Geburtstag hervorragend als Geschenk eignet.
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am 2. Juni 2011
Ich kann mich meinen Vorrezensenten nur anschließen: Dieses Buch sollte Pflichtlektüre an den Schulen werden. Schon deshalb, um der allgegenwärtigen Werbung etwas entgegensetzen zu können. Und vor allem: um zu informieren. Schließlich wollen wir unsere Kinder doch zu mündigen Bürgern erziehen, richtig?

Schullektüre deshalb, weil es wirklich verständlich geschrieben ist, Zusammenhänge aufzeigt, und in keinster Weise trocken oder langweilig daher kommt. Selbstverständlich können, dürfen und sollen es auch Erwachsene lesen!

Zum Thema Müll gibt es nicht so sehr viel Literatur, und in diesem übersichtlichen Zusammenhang von der Rohstoffgewinnung, über Fertigung, Vertrieb, Handel und schließlich Müll schon gar nicht.

Es geht aber nicht nur um Müll sondern auch um die globalisierte Gesellschaft. Darum, dass wir unseren Müll in der "dritten Welt" abladen. Und ihnen im Gegenzug deren Bodenschätze abluchsen. Natürlich nicht ohne jede Menge Gift, die zum Abbau nötig (?) ist, zu hinterlassen.

Über all diese Zusammenhänge und Ver-rücktheiten des Kapitalismus geht es in diesem Buch.
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am 21. Juli 2014
Ich habe das Buch gekauft, da ich kurz zuvor "Limit of Growth" gelesen hatte und nun auf der Suche nach ähnlicher Thematik war. Ich bin begeistert von der einfachen Art wie A. Leonard den Kreislauf oder sollte man sagen den Durchlauf von Waren erklärt. Beginnend bei dem Abbau von Ressourcen, Produktion, Distribution, Nutzung und Entsorgung von Produkten.

Mir persönlich waren viele Aspekte schon bewusst aber mich hat das Buch nochmals dazu bewegt mein eigenes Tun und Handeln (und meinen Konsum) zu hinterfragen und "umzudenken".

Ich kann vor allem neben dem Buch auch die Internetseite von A. Leonard ([...]) empfehlen. Hier sind alle bisher erschienenen Filme zu sehen. Diese sind kurzweilig, ersetzen aber nicht das Buch (ist nun mal detaillierter).

Das beste was ich seit langem gelesen habe!
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Alles was in diesem Buch steht, ist mehr oder weniger bekannt. Aber äußerst wichtig immer wieder ins Bewußtsein gebracht zu werden. Vor allem so geballt. Die Autorin erhellt, wie wir unsere Erde zumüllen und gibt zumindest im Ansatz am Ende des Buches einige individuelle Maßnahmen, was wir aktiv dagegen tun können. Das ist zwar nur der bekannte Tropfen auf den heißen Stein, denn durchgreifende Maßnahmen müssten an anderer Stelle gemacht werden, damit sie schneller greifen.
Sie teilt das Buch auf in die Kapitel: Rohstoffgewinnung, Produktion, Distribution, Konsum und Entsorgung.

Es gibt sehr viele Fußnoten, die aber nicht im Buch aufgeführt sind, sondern im Inhaltsverzeichnis steht der Hinweis, dass die Fußnoten auf [...] zu finden sind. Auf der Homepage dann der Vermerk, dass durch das Nichtdrucken bei einer Auflage von 10000 Exemplaren über 1 Tonne Papier gespart wurde.

Es würde sicherlich den Rahmen des Buches sprengen, aber ich hätte mir manchmal etwas mehr gewünscht. z.B. heißt es an einer Stelle für 1 Tasse Kaffee benötigt man 136 Liter Wasser. Da stellt sich mir unwillkürlich die Frage, wie ist es bei Tee oder bei anderen Getränken?

Das Buch regt, wenn man es nicht eh schon tut, zum Nachdenken bzw. Umdenken an. Lesenswert.
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am 26. März 2013
An dieser Stelle keine übliche Rezension, sondern nur eine kurze Danksagung an die Autorin:

Ein Jahr ist es jetzt her, dass ich das Buch gelesen habe, welches mein Denken und mein Leben entscheidend verändert hat. Während ich damals ein Teil jener vermeintlich aufgeklärten Konsumgesellschaft war, welche sich angesichts der erschreckenden Dimensionen unserer globalen Wirtschaft nur selbst all zu dankbar in die teilnahmslose Opferrolle dieses perfiden Systems flüchtet, sehe ich mich heute als eigenverantwortliches Individuum, dessen Handlungen weltumspannende Konsequenzen haben. Es ist nicht der Größenwahn, der da aus mir spricht, sondern das durch dieses Buch geschliffene Bewusstsein dafür, wie weitreichend und auf welch vielfältige Weise wir mit Mensch und Natur auf allen Kontinenten in Verbindung stehen.
Inzwischen achte ich - wenngleich nicht immer - so doch sehr oft auf den Umweltaspekt meines Tuns, kaufe etwa keine teuer außerhalb der Saison von weither importierten Früchte oder spende Geld für Naturschutz- sowie humanitäre Projekte. Ich darf behaupten, dass ich dank "The Story of Stuff" heute ein etwas besserer Mensch geworden bin. Dafür kann ich nur dankbar sein und jedem die gleichen Erfahrungen und Erkenntnisse wünschen, dir mir offenbart worden sind.

Danke.
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