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am 3. Februar 2011
Nach den vielen AutorInnen, die uns ungefragt mitteilen, dass Ihr höchstes Lebensziel schon immer das Glück auf dem Lande gewesen sei, kommt nun eine, die auf keinen Fall auf's Land wollte. Die ihr urbanes Leben im Herzen von Hamburg genoss, sowie alle tierischen Produkte und Grünzeug appetitlich vorbereitet auf dem angesagten Isemarkt erstand. Und bei der jede Verunreinigung der häuslichen vier Wände eine Panik-Sakrotan-Attacke hervorrief. Nur um des lieben Friedens Willen folgt sie dem Lebensgefährten zu einem sentimentalen Erinnerungsausflug ins verschlafene Wendland - und wird getroffen wie von einem heimlichen Curare-Pfeil aus der Brombeerhecke.
Wie die Getroffene nun langsam die Designer-Schühchen gegen Gummistiefel austauscht,schmutzige Fingernägel nicht mehr als schwere Infektion begreift, seltsame Gewohnheiten und Riten der Nachbarn verstehen lernt und erkennt, dass ihre Vorurteile richtig aber dennoch ergreifend schön sind, das ist ein langer Weg. Gewunden und steinig. Und vor allem - saukomisch. Wie gesagt: Nach den vielen getragenen Hymnen an das Landleben haben wir hier eine Autorin, die sich selbst nicht ernst nimmt.So schön geschrieben, dass mann richtig traurig ist, wenn man die letzte Seite erreicht hat. Wir warten auf eine Fortsetzung.
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am 23. Januar 2011
Die Autorin, eine Metropolen liebende Journalistin, lässt den Leser daran teilhaben, wie sie anfangs widerwillig, dann vollends vom Landvirus infiziert, von einer überzeugten Großstädterin zum Wochenend-Landei mutiert.
In Polkefitz (fiktiver Name für ein real existierendes Dorf im Wendland) lernt sie mit den Macken schrulliger Nachbarn, Mäuseköteln in der Küche, Güllegeruch und Hühnergegacker zu leben und dem an dem Alltag auf dem Land großen Gefallen zu finden. Bei den leicht sarkastisch-ironischen Schilderungen ihrer Begegnungen mit der Provinz, muss man nicht nur schmunzeln, sondern stellenweise auch laut lachen.
Frau Hochreither hat offenbar mit großer Freude an ihrem Thema und einem Außenblick für die Eigentümlichkeiten des Landlebens mit leichter Hand, schönen Sprachschöpfungen und stilistischen Feinheiten ein Buch geschrieben, das viel Spaß beim Lesen macht.
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am 4. Januar 2012
Nachdem ich selbst erst vor 3 Jahren ebenfalls von meinem Ehemann ins Wendland verschleppt wurde, habe ich dieses Buch mit viel Interesse und ganz viel Spaß verschlungen. Man findet sich an so vielen Stellen wieder und fühlt sich beim Lesen mittendrin, besonders wenn man die Örtlichkeiten und die Wendländer selbst ganz gut kennen gelernt hat.
Genau wie ich hat auch mein Mann an vielen Stellen laut gelacht und wir werden das Buch sicher mindestens ein zweites Mal lesen.
Wir selbst sind nicht aus Sehnsucht nach Romantik oder Ruhe hier gelandet sondern ganz nüchtern aus beruflichen Gründen ohne zu ahnen, dass wir uns genau wie die Autorin hoffnungslos in dieses schöne Fleckchen Erde und seine Menschen verlieben würden. Längst haben wir beschlossen, egal was kommen mag: Wir bleiben hier!

Und auch wenn das Landleben an sich vielleicht überall ähnlich ist, so muss ich einer meiner Vorschreiberinnen widersprechen. Polkefitz ist nicht überall .. Polkefitz ist im Wendland und das Wendland ist mit seinen Bewohnern etwas ganz Besonderes.

Diese Geschichte vom neuen Leben als Landei kann ich wärmstens empfehlen für Landeier und Menschen die es werden wollen und vielleicht sogar besonders denen die es auf gar keinen Fall werden wollen.
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am 2. Mai 2011
Nachdem mir bereits Landleben" von Hilal Sezgin recht gut gefallen hat, griff ich auch zu, als die Stern"-Journalistin Irmgard Hochreither uns ihre Erlebnisse als Teilzeit-Landbewohner unter dem Titel Schöner Mist" vorlegte. Der Titel lässt ja vermuten, dass diesmal das Land und seine Bewohner nicht so gut wegkommen, aber weit gefehlt. Irmgard Hochreither versteht es, eine direkt anheimelnde Atmosphäre aufzubauen, durch die man sich beim Lesen ihres Buches sehr wohl fühlt.

Als überzeugte Städterin ist sie natürlich zuerst äußerst skeptisch, als ihr Lebensgefährte vorschlägt, für die Wochenenden ein altes Bauernhaus im Wendland anzumieten. Trotz anfänglicher Scheu überwindet sich Irmgard Hochreither allerdings und lässt sich auf das Abenteuer ein. Sie lässt sich auch auf die Menschen ein, die sie kennenlernt und merkt, dass sie gar nicht so tumb sind, wie vermutet. Amüsant zu lesen sind auch immer wieder die Reaktionen ihrer Umgebung und Besucher auf ihr Teilzeit-Landleben, dass sie ja nur während der Wochenenden lebt. Einen Extra-Punkt in der Bewertung gibt es allerdings für das Kapitel über den Jäger-Willi, in dem sie ihre eigenen Vorurteile auf den Prüfstand stellt. Was mir nicht so gefallen hat, sind die unpersönlichen Anreden ihres Lebensgefährten, aber man gewöhnt sich daran.

Alles in allem ein gelungener und amüsanter Blick auf das Leben im Wendland. Vielleicht haben wir ja Glück und es gibt eine Fortsetzung.
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am 30. März 2012
Irmgard Hochreither erzählt mit diesem Buch wie sie selbst als eingefleischte Städterin durch die Idee ihres Mannes die Lust und Freude am Dorfleben entdeckte.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um das typische Dorfleben, wie es heutzutage meist auf den Dörfern der Fall ist, sondern um das Dorfleben in seiner urtümlichsten Weise, bei der noch jeder jeden kennt, kleinere und größere Dorffeste mit allen Bewohnern des Dorfes gefeiert werden und wo das Dorf keine besonders beachtliche Größe aufweist und die meisten Häuser nach alte Bauernhöfe sind.
Mit viel Witz und Enthusiasmus berichtet Hochreither wie sie langsam diese für sie sehr fremde Umgebung entdeckte und immer mehr in sie einlebte und wie sie selbst davon auch in ihrem Inneren verändert wurde und teilweise Schritte in ihrem Leben wagte, die sie ansonsten wohl nie gegangen wäre.
Ein wenig gestört haben mich, an dieser auf jeden Fall sehr lockeren und leichten Unterhaltung, manche der Formulierungen Hochreithers, wie unter anderem, dass sie ihren Mann grundsätzlich als "den Mann an meiner Seite" oder "der Mann" bezeichnet und nie zum Beispiel "mein Mann" sagt, wodurch für mich die Beziehung der beiden irgendwie eine komische Färbung und Atmosphäre bekam, da sie sich dadurch so wenig nahe wirkten.
Anderseits schafft sie es jedoch wiederum die anderen Bewohner des Dorfes sehr differenziert und charaktervoll zu beschreiben, so dass man die ganze Atmosphäre um diese Menschen und ihre Art, wie auch das atmosphärische Dorfleben geradezu spüren kann.
Insgesamt ein Buch, dass einem gut zeigen kann, wie man auch unbekanntes lieben lernen kann und wie amüsant manchmal das Dorfleben ist und bei dem man ruhig entspannen kann.
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am 31. Mai 2011
Ich finde die Geschichten absolut belanglos und eher langweilig. Wenn es nicht in diesem ironischen Stil geschrieben wäre, hätte ich das Buch direkt zur Seite gelegt.
Als Inspriration für mein zukünftiges Landleben konnte ich jedenfalls keine dieser Geschichten gebrauchen. Vielleicht, weil ich mich mit einer verwöhnten Stadtneurotikerin nicht identifizieren kann, sondern eigentlich schon ein Landei bin... ;o)
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am 12. Januar 2015
Tut mir leid, aber ich finde das Buch eher langweilig. Vielleicht liegt es daran, dass ich vorher "Das Gummistiefelgefühl" von Harald Braun gelesen haben, was sehr viel mehr Witz bietet und mir auch vom Schreibstil mehr liegt. Allein, dass die Autorin den Mann an Ihrer Seite auch als solchen, nämlich "der Mann", anstelle von "mein Mann" bezeichnet, wirkt auf mich auch nicht modern, sondern eher verklemmt. Nun denn... Die Geschichten lassen sich gut lesen, gelacht habe ich aber kein einziges Mal.
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am 6. Januar 2014
Frau Hochreither beschreibt in sehr direkter und leicht verständlicher Weise Ihren Werdegang zum Weg als Teilzeit-Landei. Mir gefällt ihre Art und Weise, wie sie schreibt, so wie es im täglichen Leben zugeht, z.B. das Miteinander mit ihrem Mann, ganz köstlich. Sie schildert es aus der Sicht eines Städters, der ziemlich schnell im Laufe der Zeit eines besseren belehrt wird. Dazu zählt die Auffassung vieler Städter, daß die Landbewohner sich langweilen. Dieses stimmt jedoch nicht. Das Buch hat ein gutes Format. Dieses Buch weckt den Wunsch, ins Wendland zu ziehen.
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am 25. Juni 2013
Die Autorin berichtet über ihr Wochenend-Landleben im Wendland. Das Ganze ist eine Sammlung von humorvollen Anekdoten. Es macht Spaß zu lesen. Der Fokus liegt klar auf der menschlichen Seiten des Landlebens. Es ist angenehm, wie die Autorin über sich selbst schmunzeln und in den Eigenheiten ihrer neuen Nachbarn das Positive sehen kann - sehr erfrischend und selbstironisch.

Wegen des lockeren und positiven Schreibstils eignet das Buch sich m.E. prima als leichte Lektüre für die Freizeit und als nicht ganz bierernstes Geschenk für Damen, die mit dem Landleben liebäugeln.
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am 19. August 2013
In diesem Buch finden sich Wendländer wieder! Für alle Großstädter aus dem wendländischen Umfeld (Berlin, Hamburg, Hannover) kann ich nur empfehlen: Lesen und Urlaub im Landkreis Lüchow-Dannenberg machen. Dabei wird jeder Teile aus dem Buch wiedererkennen.
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