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am 13. Februar 2013
Es ist mal ganz interessant ein Stück weit hinter die Kulissen des Rotlichtmillieus zu schauen. Ich fand es schon mutig von Frau Rossi mit Ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu treten, gerade da das Thema ja durchaus ein Tabu ist. Eine Mathematikstudentin, die sich ihr Zubrot als Prostituierte verdient - klang am Anfang nach einer interessanten Geschichte. Nur leider wurde das Thema dann doch relativ schnell langweilig, und ich hab mich ein wenig durchs Buch gequält. Für mich gab es zu viele Situationswiederholungen, und man spürt deutlich, dass die Autorin noch recht unerfahren im Schreiben ist. Ich hätte mir das ganze Buch etwas spannender vorgestellt, wobei ich da wohl durchaus mit zu vielen Erwartungen ran gegangen bin.
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am 28. August 2008
Das Buch "Fucking Berlin" handelt von Sonia und ihrem Nebenjob als Hure. Tagsüber sitzt Sonia in der Uni, in ihrer Freizeit jedoch verdient sie den Lebensunterhalt für sich und ihren mehr oder weniger nutzlosen Freund als Prostituierte! Wie sie das alles unter einen Hut bekommt, wird hier in diesem Buch in einem flüssigen und interessanten Stil wiedergegeben.
Ich hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen, die Geschichte hat mich wirklich ziemlich gefesselt!
Einen Punkt Abzug allerdings gibts für das Wort f*****, denn das tauchte für meinen Geschmack viel zu oft auf.
Ansonsten ist das Taschenbuch allerdings vorbehaltlos weiterzuempfehlen, es ist sein Geld auf jeden Fall wert!
Also: viel Spaß beim Lesen!
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am 12. Oktober 2015
Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch rangegangen und wurde positiv überrascht. Das Buch ist zwar einfach geschrieben, aber um es "zwischendurch" zu lesen, ist es ganz angenehm. Ich hatte es an 2 Tagen durch.

In dem Buch beschreibt eine junge Studentin ihren "Werdegang" im Rotlichtmillieu. Angefangen in einem Massagesalon fallen nach und nach ihre Hemmungen. Außerdem beschreibt sie ihre Beziehung zu einem ehemaligen Stricher und ihre Affaire mit einem Familienvater.

Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk, aber durchaus nett zu lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2008
So ganz überzeugt hat mich das Buch nicht. Eine Studentin berichtet als Ich-Erzählerin, wie sie ihr Studium und Leben als Prostituierte finanziert hat. Das Buch liest sich recht gut, allerdings wirkt die Schreibe manchmal ziemlich distanziert bis kühl. Man merkt, dass sie den Job nicht gerne gemacht hat (den Männern ist das sicherlich nicht entgangen). Ein Großteil ihrer Erfahrungen ist eher normal: Männer wollen nach dem Sex häufig noch reden, ja auch die sind nur Menschen. Gelegentlich kam sie zum Orgasmus, mit anderen war es dann wieder ganz schrecklich. Das Buch gibt einige interessante Einblicke in das älteste Gewerbe der Welt, irgendwelche neuen Erkenntnisse hat es mir aber nicht vermittelt. Ob dies nun der schlimmste Job der Welt ist? Mein Eindruck war eher: nein. Möglicherweise wird die Lektüre sogar manch andere motivieren...
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n dem vorliegenden Buch wird in eindrucksvoller Weise der Spagat des täglichen Lebens einer Studentin beschrieben.Die Autorin zeigt autobiographisch auf wie schwierig das Studentenleben sein kann. Mittellos und zugleich in einer Großstadt sieht es als einzigen Ausweg für sich die Prostitution. Während der fünf Jahre die sie diesen Nebenjob ausübt merkt man immer mehr die psychische Abstumpfung der Hauptperson.Die anderen Personen die ihren Weg kreuzen werden mit szene typischen Merkmalenund Verhaltensweisen ausgestatt, so dass sie realitisch rüberkommen. Mit brutal ehrlichen Worten teils recht derbe werden typische Szenen des Milieus beschrieben und keineswegs beschönigt.

Ein rechten Tiefgang kann man sicherlich nicht erwarten, aber trotz allem ein wirklich gelungener Roman mit allerhand Erfahrungsberichten die zum kurzweiligen Lesen einladen.
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TOP 500 REZENSENTam 17. August 2013
Aus dem Leben einer Nutte, die überleben und in ihrem Leben etwas erreichen will erzählt Sonia Rossi, die ihre Geschichte nun in diesem Buch niedergeschrieben hat. Sonia eine italienische 22 Jährige kommt nach Berlin und hat keine Mittel ihr Studium der Mathematik zu bezahlen ohne nebenbei zu verhungern, die Verzweifelung treibt sie in das Rotlichtmilieu- dann trifft sie Ladja, einen Versager, der Stricherjunge und Kiffer ist. Ständig besoffen macht er Sonia kummer und zum Schluss schwängert er sie.

Das Buch ist viel weniger aufregend als der Titel versprechen mag und vielleicht habe ich auch deshalb so lange gebraucht es durchzulesen. Mir persönlich hat die Geschichte nicht gefallen, aber das ist ja oft so- trotzdem gab es einige Stellen an denen man auch mal herzhaft lachen konnte. Auf viel vulgäres wartet man vergeblich, die schlimmsten Wörter in dem Buch waren "Fotze und Arsch"...

Meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, außer man interessiert sich für das deutsche legale Rotlichtgewerbe.
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am 17. Mai 2011
Das sprachlich einfach geschriebene Buch gibt einen interessanten Einblick in ein ansonsten unbekanntes Milieu. Insgesamt wirkt die Autorin und deren Doppeleben ziemlich naiv.
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am 2. Dezember 2010
Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Buch da ich es nur zufällig entdeckt hatte. Was blieb war aber das Bewusstsein das langweiligste Buch dass ich kenne gelesen zu haben. Wer sich hier irgendwelche tiefgreifenden Feststellungen erwartet täuscht sich. Hier erzählt eine Frau über ihr Leben (wenn es so stimmt, was mehr als zweifelhaft ist) die derartig naiv ist dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt. Es stellt sich immer die Frage wie schaffen es denn die anderen Studenten wenn es ja als so unmöglich dargestellt wird. Hier wird auch über das Leben als Prostituierte erzählt so distanziert als ob es sich um das normalste der Welt handelt seinen Körper für 30 € zu verkaufen. Ich konnte wirklich das ganze Buch über immer nur den Kopf schüttel wie jemand derart naiv sein kann. Selbst auch den Strich zu gehen und der Mann sitzt zu Hause und ist den ganzen Tag dicht oder high wird sich wohl kaum eine Frau in unserer Zeit gefallen lassen. Die Handlung plätschert dann nur so dahin und wiederholt sich ständig. Puff suchen... anschaffen... "Ich werde nie wieder anschaffen"... Neuer Puff.......
Ich kann wirklich nur von dem Buch abraten. Zu diesem Thema gibt es sicher bessere Bücher...
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am 30. Januar 2013
Im Grunde ist jedes Wort zuviel, was man diesem schlecht geschriebenem Schund widmet.
Aber wenn ich nur EINE Person von dem Mist hier abhalte - dann hat es sich gelohnt.

Die Story ist schnell erzählt:
Junges unglaublich gut aussehendes (NATÜRLICH!), unverschämt schlaues (NATÜRLICH!), ehrgeiziges (naklar!) Mädchen kommt aus Italien nach Berlin, bindet sich direkt einen saufenden, kiffenden, faulen Typen ans Bein der nichts auf die Reihe bekommt, sie studiert höhere Mathematik (lach!) ist eine der besten - kommt mit dem Geld nicht klar (wie schaffen das nur andere Studenten fragt sie sich? Ja,die müssen echt dumm sein "normal" arbeiten zu gehen! HA!), und verhökert sich von jetzt auf gleich für 30 (!) Euro pro Mann in den billigsten Etablissements, bietet sich in allen Variationen feil. Eine Woche angeschafft, shoppen gegangen, Geld rausgehauen, gekifft, nicht mehr hingegangen.

"Normalen" Job begonnen, alle böse (die verkennen diese unglaublich schöne, begehrte, schlaue Frau) nicht mehr hingegangen.
Bisschen Geld von zuhause schicken lassen, ausgegeben, gekifft, geshoppt - und weiter geht`s.

Wieder nen super billigen Puff gesucht, 30 Euro pro Kunde, wer will noch mal, wer hat noch nicht - paar Tage, shoppen gegangen, Geld sinnlos rausgehauen, gekifft nicht mehr hingegangen.

Hat kaum noch Geld - geht wieder anschaffen.

DIE Geschichte soll echt sein? Niemals. Eine, die sich durchgehend als schlau, begehrt, ehrgeizig und "hochintelligent" (Deutsch in nullkommanichts gelernt, das schwere Mathe Studium da ist sie wie sie dauernd erwähnen muss top) darstellt, kein Problem damit hat als fast-noch Jungfrau von jetzt auf gleich für 30 Euro in den allerbilligsten Puff`s mit fremden Männern rumzumachen, sich über andere mokiert ala "ICH habe natürlich nie ohne Gummi wie die anderen!" dann aber dauernd schwanger wird (Hallo? Kondome? Pille? Oder hätten die mehr als 30 Euro gekostet?!) - Märchen.

Da dachte wohl jemand: "Hm....was könnte sich heutzutage verkaufen.... IDEE! Berlin, Studentin und Teilzeithure, das ist der Bringer! Wenn die Leute das Buch durch den geschickten Titel erst mal gekauft haben ist mein Geld schon im Sack! Was drin steht ist ohnehin irrelevant"

Absoluter Schund. Selten habe ich mich über ein Buch so geärgert. Alles wiederholt sich - unglaubwürdiger Müll. Dann lieber "Lessons in Lack" von N. Müller - wobei das auch nicht das tollste, aber zumindest glaubwürdiger und besser geschrieben ist.

Kauft euch lieber "99 Bettgeschichten" oder irgendwas anderes aus den Orion Bücherreihen.
Das Buch hier hört sich eher an, wie die auf Papier gebannte Traumvorstellung diverser Männer (aber ohne nähere Details, da muss ich euch die Hoffnung nehmen Jungs :-P ), die gerne mal ne "intelligente", schöne, billige, nymphomane - aber irgendwie doch strunzenddumme Studentin in der Kiste haben wollen.

Wie die positiven Bewertungen zustande kommen erklärt sich mir absolut nicht. Denkt doch nicht, dass das geschriebene echt ist, also BITTE!

NICHT KAUFEN!
NICHT KAUFEN!
NICHT KAUFEN!
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Guter Auftakt, der hoffen läßt: Die eingängige Zugszene; und ein versöhnender Abschluss, zusammen immerhin ein ganzer Bewertungsstern.

Leider verliert sich die Autorin zwischenzeitlich (und den Faden der geplanten Geschichte) darin, Alltägliches und Unstimmiges ständig zu wiederholen, bzw. präsentiert sie Absurditäten am laufenden Band, die mit einer Frau ihrer Intelligenz völlig unvereinbar erscheinen:
Eine Mathematik-Studentin (nicht gerade ein Kindergarten-Kochkurs), die sich den dümmstmöglichen Lebens- und Ehepartner, sowie die billigsten und heruntergekommensten Etablissements erwählt, um nicht hungers sterben zu müssen (hallo, sprechen wir vom Deutschland der Gegenwart?), ist mir nicht besonders mitleidswürdig; das Einzige, was hier brachial leidet, ist die Glaubwürdigkeit.

Wenn hier jemand schreiben würde, dessen unsägliche Kindheit verständlich macht, warum immer die dümmsten Entscheidungen getroffen werden, für den Leser nachvollziehbar, ja dann wäre vieles im Roman irgendwie glücklicher in Klang und Erscheinung.

So bleibt es ein fantastisches Märchen einer versteckt Grenzdebilen, die sich offenbar durchs Mathematikstudium mit denselben Mitteln nichtsprachlicher Zungenfertigkeit durchgebracht haben muss, wie sie es auch für ihren Lebensunterhalt tat; nur erwähnt sie diese Nebensächlichkeit selbstverständlich nicht.

Völlig unverständlicher Hype um einen herben Kitschroman von einer Frau, die das Lügen zum Lebensinhalt höchstselbst erkoren hat.
Wenn die Frau Prostituierte war, bin ich doch glatt der Weihnachtsmann.

Ho-hoh! Schneller Rudolf!
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