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am 22. März 2012
Mit viel Interesse habe ich angefangen, dieses Buch zu lesen. Und zunächst stellte sich auch ein klein wenig das Gefühl von "Ja, stimmt. Das ist das Problem und jetzt weiß ich, was ich tun muss." ein, doch es währte nicht lange. Ich hatte keine Liste von Praktiken erwartet, die man als Paar durchexerzieren soll, aber irgendwie etwas wesentlich Greifbareres. Im Grunde kann man den gesamten Inhalt auf einen Satz zusammenstreichen: Überlegen Sie sich was Sie NICHT wollen und vor allem auch was Sie wollen (das war für mich der interessanteste Anstoß, denn darüber habe ich mir wirklich noch nie so viele Gedanken gemacht), sprechen Sie darüber und versuchen Sie es gemeinsam. Daran ist nichts verkehrt, aber wirklich hilfreich ist es auch nicht. Der Autor meint, man soll sich zum Beischlaf verabreden, unabhängig von der Lust in diesem Augenblick. Das ist weder romantisch, noch erregend. Bei manchen Paaren ist das vielleicht hilfreich, aber ran zu müssen, obwohl die Lustkurve gerade gegen 0 geht, führt nicht wirklich zu einem befriedigenden Ergebnis. Eher zu noch mehr Frustration, finde ich. Es ist, als müsste man einen großen Teller Mittagessen verzehren, obwohl man pappsatt ist.
Überhaupt nehmen mir persönlich die vielen "Reden Sie darüber"-Übungen sehr die Lust. Dass man mehr miteinander sprechen sollte, wenn die Intimität eingeschlafen ist, ist klar, aber das Thema wie eine Therapiestunde regelmäßig im Kalender zu vermerken und es dann auszuwalzen wie einen Kuchenteig, ödet mich eher an. Ich sehe auch nicht, wohin es führen soll, wenn man sich z. B. gegenseitig sein schlechtestes Erlebnis berichten soll. Der Partner kann daraus vielleicht ein paar Punkte entnehmen, die er meiden sollte, aber ich finde es hilfreicher, währenddessen zu sagen: "Das mag ich, aber wenn du das tust, ist es eher unangenehm." Learning by doing, quasi.
Sehr enttäuscht war ich auch von dem Test, der einem das eigene sexuelle Profil vor Augen führen soll. Gerade das hatte mich beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses besonders interessiert. Natürlich ist das was sehr Individuelles, was man nicht mit einem "Ankreuzen und Punkte auszählen"-Verfahren abklären kann. Jedoch war dieses System hier so greifbar wie ein Schluck Wasser. Hinterher war ich genauso schlau wie vorher. Wenn ich ein Profil erstellen will, brauche ich markante Punkte, auf die ich das Augenmerk lege und aus denen ich Rückschlüsse ziehen kann. Doch so funktionierte das leider gar nicht.
Gut gefielen mir die regelmäßig eingestreuten Fallbeispiele der Klienten des Autors und der Auftakt des Buches. Dafür gibt es 2 Sterne. Und weil mein Mann das Buch interessanter Weise sehr gut fand, lege ich noch einen Dritten drauf.
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am 13. Juli 2011
Sie lieben Ihren Partner, aber der Sex ist nicht mehr so spannend wie früher, wenn er überhaupt noch stattfindet? Dazu gibt es Ratgeber wie Sand am Meer. Statt aber den Leser mit wohlfeilen Rezepten wie Sex auf dem Küchentisch oder Fesselspielen abzuspeisen, geht Paartherapeut Ulrich Clement ans Eingemachte. Die meisten Paare leben ihre Sexualität auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Darum rät er den Lesern, sich auf ihr persönliches erotisches Profil zurückzubesinnen: Was sind meine Wünsche, was gefällt mir im Moment nicht?
Diese Gedanken dem Liebsten mitzuteilen, kann eine Menge Ärger bringen - doch für Clement ist das der einzige Weg zu einer langfristigen Wiederbelebung im Schlafzimmer. Dabei sollen den Paaren zahlreiche Tests, Übungen und Fallbeispiele helfen, zum Beispiel einmal richtig schlechten Sex zu praktizieren - aber bitte nach vorheriger Absprache, damit der andere den Unterschied auch merkt.
Es ist ein hartes Arbeitspensum, was Clement seinen Leserinnen und Lesern aufgibt - aber wer zum Zusammenbleiben keine Alternative sucht, findet hier einen aussichtsreichen Weg.
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am 22. September 2006
Nach allen Büchern, die uns erzählen, welche technischen Tricks wir anwenden könnten, um das Sexleben aufzupeppen, ist das ein Ratgeber, der auf unsere ungelebten erotischen Anteile zielt, der uns hilft den eigenen Partner wieder frisch zu entdecken. Dazu braucht es Mut, Selbstironie und einen langen Atem. Aber anfangen damit können wir sofort... Die wichtigste Voraussetzung für guten Sex ist nämlich, überhaupt Sex zu haben.

Das Buch hält einen reichhaltigen Fundus von mehr als 30 Übungen und Tests bereit. Wer sich darauf einlässt, verändert zumindest mal die eigene Denke über Sex - und kann sich mal humorvoll, mal ernsthaft von manch lieb gewonnener Ansicht über die eigene und die Sexualität des Partners verabschieden.

Viel Vergnügen!
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am 21. Mai 2013
Das Buch zeichnet sich aus, durch die vielen praktischen Übungen. Es setzt sich sehr detailliert mit dem Thema Sexualität im Alltag auseinander. Schwierig finde ich allerdings, die vielen Übungen als Paar auf sich gestellt umzusetzen, da ein Paar, das sich mit diesem Thema auseinandersetzt, vermutlich in einer Krisensituation steckt. Da ist begleitende Hilfe sicher unterstützend. Als zusätzliche Anregung ist das Buch sicher sehr hilfreich.
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am 20. August 2012
In diesem Buch finden sich ein paar erfrischende Gedanken. Wenn ein Paar streitet, möchte sich keiner der Beiden verändern. Wow, das stimmt natürlich. Denn Vorwürfe halten das Paar zusammen. Der Autor findet die richtigen Worte, um verhärtete Beziehungsfronten auszuweichen. Außerdem finde ich toll, dass er betont, dass das Sexualleben in einer Beziehung nicht nur gute Zeiten haben muss, es gibt auch mal miese Phasen und auch das ist ganz normal und gesund. Motivierende Worte, die auffordern, sich zu trauen, loszulassen und den Partner endlich so zu akzeptieren, wie er nun mal ist, runden den Inhalt ab. Der Autor empfiehlt statt dem ewigen Rumerziehen am Partner, die gewonnene Zeit ins eigene Leben zu investieren, ja, ein überaus lohnender und guter Rat. Mir gefällt das Buch, es lohnt sich zu lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2009
Wer wirklich große Probleme mit seiner Sexualität und/oder seinem Partner hat, sollte vielleicht eine Therapie machen. Wer aber nur so ein leises Unbehagen verspürt, sich irgendwie mit einer unbefriedigenden Situation arrangiert hat, vielleicht ab und zu telepathische Kommunikationsversuche startet oder noch nicht einmal genau weiß, wie eine befriedigende Sexualität für ihn aussehen könnte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Es warten weder Bilder noch Beschreibungen komplizierter Bettgymnastik, sondern Arbeit, sehr gut in kleinen Schritten angeleitet. Das kann ein schmerzhafter, beänstigender und auch langwieriger Prozess sein, eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, (da hilft der Autor aber auch beim Abwägen von Nutzen und Risiko). Es kann aber auch ungeheuer viel Spaß machen, ganz neue Seiten an sich und dem Partner zu entdecken. Gelingt es, diesen Weg zu gehen, wartet nicht nur das erotische Wunderland, sondern das Paar geht mit gestärktem Vertrauen und frischer Liebe aus diesem Prozeß hervor.

Der Autor hilft dem Leser auch sprachlich auf die Sprünge, da er ein sehr angenehmes Vokabular verwendet, das gut zum Mitteilen von Wünschen und Vorstellungen übernommen werden kann.

Persönlich möchte ich allerdings noch eine kleine Warnung an Menschen mit sehr negativen/traumatischen Erfahrungen in der Vergangenheit anschließen: einige Übungen mit Blickrichtung Vergangenheit können heftig triggern. Wer da nicht sicher ist, ob er das alleine auffangen kann, sollte extrem vorsichtig an diese Übungen herangehen oder sie überspringen und im Zweifelsfall wirklich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Da hätte der Autor evtl. noch etwas mehr warnen können.
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am 22. März 2009
Das Buch hat mich auf neue Wege gebracht, den Sex mit meinem Partner neu zu entdecken. Leider schläft ja der Sex in einer Partnerschaft früher oder später ein. Meistens kommen Vorwüfe. die zwar "verständlich und evtl" angebracht sind, aber diese machen die Situation nur schlimmer. Dieses Buch hilft und gibt Anstöße die Liebe und den Sex mit dem Partner neu zu entdecken....
Ein Muss für jeden, der den eigeschlafenen Sex ind er eigenen Beziehung müde ist!!!
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am 7. März 2015
Was soll man immer schreiben? War eben so, wei man es erwarten kann und sollte. War soweit alles in Ordnung.
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am 30. Dezember 2013
Nun ja, sehr klein gedruckt. Gibt Anregungen, aber eher mäßig. Abends ist man zu müde, um sich hineinzulesen. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut.
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am 13. August 2010
ein sicherlich hilfreiches buch für sehr eingeschlafene beziehungen. ob es dort wirklich noch hilft, stell ich jedoch in frage. besser man liest es vorher.
die hilfestellungen brachten mich nicht zur erleuchtung sondern bestätigten das, was ich mir immer schon gedacht hatte.
sehr aufgeschlossene persönlichkeiten werden dieses buch sicher fad finden. letztere benötigen es vermutlich auch nicht, sofern beide partner offen sind.
nachdem dies nicht das erste sextippsbuch ist, welches ich lese, denke ich allmählich, dass viele sextippsbücher eher für den breiten durchschnitt und verklemmte leute geschrieben sind. nur wer würde sich ehrlich als betroffen einstufen?
ich bin nun gleich schlau wie vorher, dafür mit bestätigung.
wer "mehr erleben" will, abseits, benötigt sicher andere literatur. hier werden mal die babysteps erklärt um überhaupt über das thema abseits nachdenken zu können.
ich denke, dass eine offene partnerschaft so ein buch kaum benötigt.
bei größeren problemen befürworte ich eher den gemeinsamen gang zum guten sexualtherapeuten. es kann sich beim thema sex nur was ändern wenn beide was ändern, genau hier ist aber der hund begraben.
trotzdem ist dieses buch sicher für seine zielgruppe gut.
(ich hab schon zu viel psychologie intus und kann damit nicht mehr beeindruckt werden)
bitte aber eines nicht vergessen: das lesen dieses buches allein hilft noch nicht. taten müssen folgen!
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