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am 27. September 2003
Ich habe auch die Erstauflage vom "Schwarzbuch Markenfirmen" gelesen und war nun nicht sicher, ob jetzt so viel neues stehen würde. Doch es lohnt sich absolut, nicht nur weil nun Firmen wie Coca Cola (Todesschwadronen in Kolumbien, Vergiftungen in Indien), Monsanto (Gentech-Sklavereiverträge) und Mattel (Barbiepuppen aus Kinderarbeit) drinstehen, sondern weil ziemlich coole Beispiele angeführt werden, was jeder einzelne von uns gegen Menschenrechtsverletzungen durch Multis unternehmen kann. Außerdem wird knapp und verständlich erklärt, wie Konzerne und auch unsere Regierungen Geschäfte miteinander machen und wie korrupte Organisationen wie die Welthandelsorganisation WTO die Demokratie zerstören. Ein Muss für aktive oder werdende Globalisierungskritiker, auch wenn's manchmal ziemlich wütend macht!
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am 20. Juli 2004
Dieses „Schwarzbuch" gibt auf eine Reihe von Fragen Antwort, die Sie wahrscheinlich zuerst wütend machen und Sie dann zu weiteren Überlegungen führen wird, die Sie zum kritischen Konsumenten machen bzw. ihre kritische Konsumhaltung erhalten lässt. Viele Unternehmen - begründen die Autoren -, fußen in ihren Profiten auf Ausbeutung, Kinderarbeit, Krieg und Umweltzerstörung. In meinen Augen kratzt dieses Schwarzbuch enorm am Image der erfolgreichsten Labels und Markenfirmen und deckt skrupellos Machenschaften großer Konzerne auf. Mir veranschaulichen die Autoren die Verflechtungen zwischen globalisierter Wirtschaft und Politik. Zugleich werde ich dahingehend initiativ denkend tätig, mir zu überlegen, welche Dynamik und Energie mir zufließt, „korrupte Regierungen und Multis zu einer menschenfreundlichen Politik zu zwingen." Ich erkenne, dass die Macht der Konzerne sich längst nicht mehr am gehandelten Produkt, sondern mehr an deren Image sich messen lässt. Viele Unternehmen lassen Menschen aus den Billiglohnländern für Sie und damit auch für mich und andere Konsumenten arbeiten. „Ausbeutung, Zwangs- und Kinderarbeit sind dort an der Tagesordnung." Bekannte Weltmarken tolerieren nach Auskunft und Beweisführung der Autoren das Weltmarkenfolter, Sklaverei, unerlaubte Medikamentenversuche, Diskriminierung, Tierquälerei, Umweltzerstörung und die Verfolgung von Gewerkschaften und Kritikern. Zugleich erkennt man mehr und mehr, dass Konsumenten auf ethische Mindeststandards in der Form setzen, dass sie keine Produkte kaufen, die durch Kinderhand erstellt wurden oder Völker ihre Lebensgrundlagen verlieren. Insofern entsteht Verunsicherung in den Käuferschichten, weil sie sich fragen, was kann ich dann überhaupt noch kaufen? Mich interessiert auch, wie die hier angezeigten und vorgezeigten Unternehmen in ihren Unternehmungen angeprangert auf die beiden Autoren Carl Werner und Hans Weiss reagieren?
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Skrupellos und Co. Markenmacht und Menschenrechte
Es geht auch anders: Handlungstipps
Fressen und gefressen werden: Lebensmittel
Profite auf Kosten der Demokratie: Korruption und Lobbying
Firmenportraits:
Adidas, Agip, Aldi/Hofer, DP, C & A, Coca Cola, Deutsche Bank, Disney,
General Motors, Karstadt/Quelle, MC Donalds, Mitsubishi, Samsung,
Siemens, Total, Unilever
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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am 18. Juni 2012
Wer sich mit diesen leider nicht angenehm zu lesenden Realitäten beschäftigt, erfährt sehr viel aber leider wenig Gutes. Wie schön könnte doch diese unsere einmalige Welt aussehen? Ungerechtigkeiten gab es in der Geschichte schon seit menschengedenken, aber diese neuen Formen sind bei diesem rasanten technischen Fortschritt nicht in Relation stehend. Versuchspersonen hat es in der Medizin schon immer gegeben, aber diese haben dazu ihre Zustimmung gegeben und kein Arzt hat etwas daran verdient, es galt stets der Förderung der Wissenschaft zum Wohle der Allgemeinheit, denn der Patient war der König und der Arzt sein Helfer. Heute ist es leider oft nur ein Geschäft geworden, und alles sollte doch irgendwie seine Grenzen haben.
Lesen lohnt nur, wenn man starke Nerven hat und Realitäten nicht meiden möchte.
Trotzdem für die Leseratten sicher ein empfehlenswertes Buch. Viel Freude beim Lesen wünscht trotzdem horst.
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am 23. August 2009
Marken oder genauer gesagt: Markenartikel sind erst einmal überhaupt nichts Schlechtes. Sie dienen der Orientierung für potentielle Kunden und Verbraucher vor dem Kauf, da mit Marken in aller Regel auch eine bestimmte (hohe) Qualität der Produkte oder Dienstleistungen verbunden ist.

Mit den meisten Markenartikeln verbindet der Käufer aber auch ein ganz bestimmtes "positives" Image, vor allem, wenn sich die Produkte verschiedener Hersteller inhaltlich nicht mehr unterscheiden. Man kauft also nicht nur die Ware oder die Dienstleistung als solches, sondern auch das Prestige oder das Feeling, das mit dieser Marke verbunden ist und das zumeist über sündhaft teure PR-Kampagnen und eine milliardenschwere Werbeindustrie vermittelt wird.

Wer zum Beispiel ein ganz bestimmtes Bier kauft und trinkt, soll sich für einen Moment fühlen wie ein König oder der Prominente, der für dieses Produkt wirbt und dafür nicht selten eine Gage in Millionenhöhe bekommt, auch wenn der Käufer tatsächlich ein armer Schlucker ist und ein Leben lang bleiben wird.

Was aber ist mit den Produktionsbedingungen, die hinter dieser glitzernden Fassade stehen? Was ist, wenn Konzerne mit ihren Marken hierzulande für eine heile Welt werben, aber die Herstellung der Produkte mit Zwangs- und Kinderarbeit, mit katastrophalen Arbeitsverhältnissen, der Zerstörung der Umwelt, mit Korruption, der Duldung von Folter und der massiven Verletzung von Menschenrechten verbunden ist, für die die Verantwortlichen in Deutschland vermutlich schon längst im Gefängnis gelandet wären?

Das Buch ist gegliedert: in einen allgemeinen Teil mit Hintergrundinformationen zu Markenmacht und Menschenrechten, einen Teil mit Information zu bestimmten Branchen und einen Teil mit detaillierten Information zu bestimmten Herstellern und ihren Marken.

Jeder sog. "mündige" Bürger in Deutschland, für den Demokratie und Menschenrechte keine leeren Phrasen sind, kann seine Konsequenzen aus der Lektüre dieses Buches ziehen. Es geht nämlich auch anders.
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am 9. September 2003
Sauber recherschiert wenn man das liest stehen einen die Haare zu berge, wie perfide, feige, hinterlästig die Konzerne agieren dabei währen sie ohne uns Menschen ein haufen Dreck. Das ist auf dem Niveue von 2 Weltkrieg wie es im KZ oder Arbeitslagern gewesen ist. Ich lebe jetzt noch bewußter und bin ganz empfindlich geworden. Die Konzerne betreiben Kanibalismus im wahrste Sinne des Wortes.
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am 21. Mai 2012
Das Buch ist sehr interessant geschrieben, kein trockenes Faktenbuch! Es ist sehr schockierend und zeigt auf zu was Menschen fähig sind nur um an mehr Reichtum zu kommen. Man fragt sich wirklich wie es so weit kommen konnte. Im Hinteren Teil sind einzelne Firmen aufgelistet mit ihren Vergehen an Mensch und Tier inkl. E-mail Adressen und Homepages für Kampagnen.
Ich finde das Buch ist sehr gut aufgebaut und sehr verständlich und mitreißend geschrieben. Würde es jederzeit wieder kaufen.
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am 11. März 2013
Diejenigen, die sonst nur die gaengigen Medien verfolgen, Produkte nur nach Preis/Leistung auswaehlen, sollten
sich mit diesem Buch weiterbilden.
Es werden keine grossen Geheimnisse aufgedeckt, der *Informierte* wird sicher kein "Aha-Erlebnis" haben, aber dieses
Buch gehoert sicher mit auf meine Liste der Pflichtlektuere.
Ich kann nur jedem Empfehlen hier mal rein zu schauen.
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am 4. Februar 2012
Ein Klassiker! Schon ein paar Jahre alt aber kein bisschen an Aktualität verloren.

Die Autoren legen sich mit so ziemlich allen Multikonzernen an, vor denen man Angst haben sollte. Haben sie aber nicht. Denn alle Infos sind gut recherchiert und handfest vermittelt.

Ich empfehle dieses Buch allen, die über die "Großen" des Planeten mal mehr wissen wolle, als das, was die Werbung uns zeigt.
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am 23. September 2011
Dieses Buch befasst sich mit Themen die andere nicht berühren möchten weil sie u.U zu unangenehm sind. Dieses Buch hat mir in vielen Sachen die Augen geöffnet und ich gehe mit vielen Sachen anders um. Manche Dinge waren mir bewußt und bei manchen Themen dachte ich nicht, dass so etwas noch vorkommt z.B Sklaverei.
Sehr interessant und schockierend!
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am 25. August 2008
Dieses Buch haette eigentlich zwei Wertungen verdient: 4 Sterne fuer den eigentlichen Inhalt und 1 Stern bzgl. der Mogelpackung "neues" Schwarzbuch.
Zu den vier Sternen: Es bietet tatsaechlichen einen hervorragenden Einstieg in die Thematik der Globalisierung und den Auswirkungen fuer deren "Verlierer". Durchaus sachlich werden hier Fakten geliefert, die sich von manch plumpen Anti-Kapitalismus Gedoens durchaus positiv abheben und (leider bzw. gottseidank) sehr anschaulich darstellen, auf wessen Kosten wir leben. Einziger Kritikpunkt (der von den fuenf Sterne abhaelt) sind teilweise fehlende Belege: Da werden harte Aussagen getroffen ohne eine entsprechende Quelle zu nennen. Aber die Argumentation, dass die Konzerne natuerlich klagen wuerden, wenn entsprechende Passagen Falschaussagen waere, erscheint durchaus plausibel.
Zum einen Stern: Der Zeitpunkt der Schilderungen enden weitestgehend mit dem Erscheinungsdatum der Vorversion "Das Schwarzbuch Markenfirmen" (also ohne das "neue") im Jahr 2001. Ausser weiteren Buechern der Autoren sind die neuesten Quellen aus dem Jahre 2005 - die Aktualisierung hat m.E. absolut ungenuengend stattgefunden! Daher wuerde ich der alten Version, bei der man weiss, dass sie 2001 herausgegeben wurde, eben die 4 Sterne geben. Dieser neuen Version aber - aufgrund der "Mogelpackung" - nur einen. Da der Schnitt (2,5) hieraus nicht abbildbar ist, mich dieses Buch aber zweifach wuetend gemacht hat, gibt es nur 2 Sterne.
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