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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. Oktober 2004
Jeder, der schon einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte etwas mit einem bundesdeutschen Geheimdienst zu tun gehabt zu haben, wird in diesem Buch seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt sehen. - Die eigenen katastrophalen Erlebnisse waren leider kein Einzelfall, sondern nur ein typisches Beispiel für die Denk- und Arbeitsweise von BRD-Behörden.
Darüber hinaus bestätigt dieser Erlebnisbericht wieder einmal eindrucksvoll, dass die Arbeitsmethoden ALLER Geheimdienste sehr ähnlich sind. Unter einem legalen Deckmäntelchen wird Post gelesen, abgehört und überwacht, werden Papiere gefälscht, Scheinfirmen etabliert, Personen kompromittiert und erpresst, „Romeos" täuschen Liebe vor, denn die Devise lautet: „Wir sind die Guten, die anderen sind die Bösen." Interessant auch die Tatsachen, dass BND-Quellen in erster Linie durch Geld motiviert wurden und dass US-Geheimdiensten jeder Skrupel fremd ist und auch „befreundete" Dienste bei jeder Gelegenheit ausspioniert werden.
Sicher wusste man das alles schon vorher, doch mit dieser schonungslosen Offenheit einen Insider darüber schreiben zu sehen ist doch sehr erfrischend. Zumal in diesem Fall sicher auch eine gehörige Portion Courage dazu gehört, denn Großmut kann man bundesdeutschen Geheimdiensten leider nicht nachsagen. Deshalb würde ich einen Sonderstern für Mut vergeben.
OK, Juretzko ist nicht Böll, dafür hat Böll nie so packend über einen BRD-Geheimdienst geschrieben.
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am 9. September 2004
Da hat sich aber einer den Frust von der Seele geschrieben!
In diesem Buch schildert ein ex-BND-Beamter und Bundeswehr-Offizier sowohl hochinteressante Operationen aus seiner Dienstzeit, die teilweise witzig erzählt werden, als auch haarsträubende Details aus dem Innenleben einer Behörde, die man sich als Nicht-Beamter kaum vorstellen kann. Es wimmelt vor Intrigen, Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Daher gerät das Buch sehr zu einer Art persönlicher Abrechnung, auch weil der Autor zuletzt sogar strafrechtlich verfolgt wurde und deshalb zutiefst enttäuscht ist von einem Geheimdienst, der ihm seiner Meinung nach höchste Anerkennung zollen müsste.
Hier erscheinen die Vorwürfe gegen Volker Foertsch, 1997 dritter Mann und graue Eminenz im BND, ein KGB-Agent zu sein in einem neuen Licht. Diese Geschichte wird mit viel Insiderwissen und einer hohen Detailfülle erzählt.
In dieser Art ein bisher kaum gekanntes Buch, deshalb 5 Punkte, auch wenn der Schreibstil und der Erzählfluss manchmal etwas hölzern wirken.
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am 22. September 2004
Als ich auf der letzten Seite angekommen war - hab ich nachgesehen: ist das ein Roman, eine Fantasiestory oder ein Tatsachenbericht?? Ich konnte nicht fassen was hier enthüllt wurde. Akribisch genau - auch wenn sicher Namen und Daten aus Geheimhaltungsgründen geändert wurden - hat der Leser hier einen Bericht vor sich, der seines Gleichen sucht. Ungeschminkt und, so ist deutlich zu erkennen, so objektiv wie möglich wird hier eine Bundesdeutsche Einrichtung beschrieben von einem Insider, der wohl um sein Schicksal nicht zu beneiden ist. Präzise chronologisch aufgebaut, mit zeitlichen Rückblicken, die dem Leser Konzentration abverlangen, dokumentiert dieses Buch ein Bild des BND das zwangsläufig zu einem vernichtenden Urteil über den BND beim Leser führt - selbst wenn nur die Hälfte wahr wäre. Überdies hat man als Leser oft das Gefühl, dass der Autor einen Teil der schlimmsten Verstrickungen, Intrigenspiele und politisch gewünschter Verschleierungen innerhalb des BND aus Gründen des Geheimschutzes und um sich selbst vor weiterer Verfolgung zu schützen verschweigt.
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am 14. September 2004
Aufschlussreich, ungewöhnlich, spannend und damit durchaus lesenswert.Aber Achtung: Das Buch hätte auch von einem gewissen Dilbert stammen können.Nach entsprechendem "Cat and Paste" von typischen ND-Begriffen,könnte das Buch auch als Tatsachenbericht der deutschen Wirtschaft durchgehen.
Die hier beschriebene Ignoranz und das nahezu lustvoll praktizierte Peter-Prinzip ist Usus in Deutschlands Grossunternehmen.
Schade eigentlich. Gerade von einem Auslandsnachrichtendienst hätte ich mehr Qualitätsanspruch erwartet.

Lesen Sie das Buch!
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am 29. September 2004
Unterhaltsam und amüsant wie ein Roman. Bei der Schilderung des „Maulwurf-Skandals" allerdings sträuben sich einem die Haare. Eine sehr eingängige, detaillierte Beschreibung des BND-Innenlebens. Ohne Happy End, aber nach dem üblichen Muster: „Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen." Alle Achtung für den Mut, den der Autor mit diesem Buch bewiesen hat. Sehr lesenwert.
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am 28. Oktober 2004
Das Buch scheint, wie auch die in- und ausländischen Proteste zeigen, sehr realistisch geschrieben. Beim Lesen haben ich dann jedoch empfunden (ich kann es, wie die meisten Normalbürger, nicht selbst beurteilen), dass der Autor die Dingen doch sehr subjektiv und vielleicht etwas (sehr?) übertrieben beschrieben hat: Der Frust des Autors auf seinen ehemaligen Arbeitgeber ist zu sehr zu spüren.
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am 18. Mai 2006
Sehr gut geschriebenes Buch welches realitätsnahe Einblicke in den "Dienst" als "Behörde" mit teils grotesken Anweisungen und Situationen liefert.Im Laufe der geschilderten Geschehnisse entflechten sich die "Ereignisse" und bauen eine Spannung auf die nächste Groteske auf. Wer selbst in Bundesbehörden, BGS, Polizei oder bei der Bundeswehr tätig war, erkennt viele Parallelen. Deutlich wird auch: Wer die Linie verläst (u.U. nicht nur derjenige...), kann mit aller Härte persönliche Nachteile erfahren.Top aktuell angesichts der gegenwärtigen Diskussionen.
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am 25. September 2004
Natürlich schreibt sich der Autor den Frust vom Leibe, endlich mal einer, der die Wahrheit sagt und schreibt. Der Autor schreibt über selbstverliebte Dilettanten, denen Bürokratie und Mafiotismus wichtiger als alles andere sind.
Es stellt sich die Frage, wer sich als nächster outet!?
Vielleicht ich in Romanform; dann ist es vielleicht noch unterhaltsamer. Nur: diese real existierenden Zustände glaubt einem kein Mensch. Und dennoch stimmt es!!!!!!!!
Also: Lesen und Glauben!!!
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am 15. August 2006
Juretzkos Buch liest sich sehr spannend, eigentlich mehr als Roman denn als Tatsachenbericht.

Wirklich richtig interessant wird das Buch jedoch erst durch seinen Hintergrund: Der Inhalt ist nicht erfunden, sondern basiert auf wirklichen, realen Erlebnissen - teilweise fällt es schwer zu glauben, dass sich eine Behörde von der Bedeutung des BND teilweise dermassen dilettantisch soll verhalten haben, es ist wirklich erschreckend, zu lesen, was da vor sich gegangen ist und vermutlich nach wie vor geht.

Ein "Makel" haftet dem Buch an - derselbe, den man bei wohl jedem Buch über Geheimdienste feststellt: Für den "unbefleckten" Leser ist es schlicht nicht (zumindest nicht mit vernünftigem Aufwand) feststellbar, ob der Inhalt tatsächlich nur die Wirklichkeit wiedergibt, oder ob da nicht um des Effektes Willen auch das eine oder andere Ausgeschmückt worden ist. Wohlgemerkt, es besteht nicht konkreter Anlass zu besonderem Zweifel gerade an Juretzkos Buch, seine Schilderungen sind zwar teilweise unglaublich aber grundsätzlich stets glaubwürdig, die Frage "ist das wirklich ALLES wahr?" bleibt aber mE im Raum stehen.

Insgesamt empfehle ich das Buch jedem, der sich für die Welt der Geheimdienste interessiert und von dieser Welt des Versteckspiels fasziniert ist.
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am 3. November 2004
Ein interessantes Buch über einen Geheimdienst. Die Hintergründe und Vorgehensweise sind interessant geschrieben. Erheiternd fand ich die zahlreichen Hinweise auf offensichtliche Logistik Probleme des Bundesnachrichtendienstes. Die Vorgehensweisen, die geschildert werden sind für den Leser nachvollziehbar. Man muss kein Nachrichtendienstler sein um den Sachverhalt zu erfassen. Ein einziger Punkt im Buch stört mich persönlich: viele Schilderungen des Autors lassen das unbehagliche Gefühl zurück, dass hier ein ehemaliger Mitarbeiter Unzufriedenheit deutlich macht. Schade, denn alles in allem ein Buch, dass ich gerne weiter empfehle!
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