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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
24
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 23. Januar 2006
Die Autorin schafft es, den Leser mit ihrer Geschichte zu fesseln. Der Leser bekommt eine kleine Einsicht in das Leben einer Glaubensgemeinschaft, ihrer Denkweise und ihrer Leitmotive.
Wer sich mit der Religion der Yesiden etwas mehr beschäftigt, wird feststellen, dass die Aussagen der Autorin erschreckend realitätsnah und damit fast erdrückend sind. Kaum vorstellbar, dass es Menschen in unserem Staat gibt, die hier in Frieden und Sicherheit leben könnten und trotzdem solche "Schutzmechanismen" damit rechtfertigen, dass sie hier bedroht seien.
Wo ist bei diesen Menschen eigentlich der Gedanke an das von ihnen selbst propagierte Gastrecht geblieben? Würden sie in ihrem eigenen Staat ein derartiges Verhalten ihrer Gäste akzeptieren?
Oder ist es so, dass man hier unter dem Deckmantel der behaupteten Verfolgung und Gefahr für die eigene Identität andere, im Sinne des Gastrechtes nicht akzeptabele Handlungen deckt?
Wer die hier lesbaren Rezensionen ließt, stößt auf die Aussage eines yesidischen Lesers, der hierzu nur allzu genau Anmerkungen macht. Wer an dieser Stelle die Autorin verunglimpft und gleichzeitig unterschwellig Ablehnung, wenn nicht sogar Haß, gegen die Menschen richtet, die ihm ein friedliches und geschütztes Leben garantieren, ist als objektiver Beurteiler ungeeignet und man stellt sich die Frage, warum er überhaupt in diesem Staat lebt.
Darüber hinaus bemängelt dieser Rezensent, dass man hier im Lande nichts über seinen Glauben weiß. Ein schöner Vorwurf, aber Tatsache ist, dass es unglaublich schwer ist, über diese Religion etwas zu erfahren. Es mag jeder für sich selbst beurteilen, warum eine Religion, die angeblich so nach Freiden und Anerkennung sucht, sich in einem freien Land nicht auch als solche präsentiert.
Insofern hat man durch das Werk der Autorin zumindest einen kleinen, wenn auch eher abschreckenden Einblick in das Leben dieser Menschen bekommen. Hierfür gilt es, Dank zu sagen und ihr für ihren Mut Respekt zu zollen.
Für mich ist dieses Buch eines der Besten, das ich in den letzten Jahren gelesen habe und daher kann ich es nur empfehlen.
Wer den Inhalt als Lüge bezeichnet, ist in der Pflicht, das Gegenteil zu beweisen oder zukünftig besser zu schweigen.
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am 12. Oktober 2014
Man kann es in der heutigen Zeit kaum glauben, was Eltern ihren Kindern vorschreiben bzw. zumuten. Das im 21 Jahrhundert. diese Leute leben immer noch 200 Jahre hinter uns und haben noch nicht begriffen dass sich die Welt verändert bzw. die Kinder ihre eigenen Wege gehen.
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am 23. Mai 2004
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen. Ich hätte mit sicherheit nachts ohnehin nicht schlafen können, ohne zu wissen wie es weitergeht. Doch das Buch bietet weit mehr als nur eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Es verschafft dem Leser einen Einblick in eine den meisten Deutschen unbekannte Kultur. Da laut der Autorin mehrere zehntausend dieser Jesiden in Deutschland leben, finde ich es sehr wichtig etwas über dieses Menschen und ihre "Gewohnheiten und Lebensweisen" zu erfahren.
Mich würde es brennend interessieren, wie es mit Ayse weitergeht, denn das Buch erzält ja nur einen Teil ihres bewegten Lebens...
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am 26. Januar 2005
Ich bin selber auch Yezide und finde es bemerkenswert das diese Frau auch so viel Mut besitzt und ihren eigenen Weg geht. Bei mir ist es auch nicht anders, ich wurde auch von meinen Eltern geschlagen und ausgenutzt bis ich auch von einer wichtigen Person in meinem Leben wachgerüttelt wurde. Es ist wahr, das unsere "Regeln" die die Familien untereinander machen für uns Frauen nicht fair sind, aber ich bin auch sehr froh darüber, dass viele auch mittlerweile ein wenig tolleranter geworden sind. Trotzdem gibt es viele Yezidische Mädchen, die einfach diesen Druck nicht stand halten und ihren eigenen Weg gehen. Wenn man das als weibliche Person macht, wird man sogar von der eigenen "Familie" verstoßen.
Die männlichen Personen, wie in meiner "Familie" auch, werden meistens als "Helden" gefeiert, egal was sie machen und wie sie sich verhalten.
Ich habe auch oft daran gedacht meinen Weg zu gehen aber ich würde einen Teil meine Familie (die Personen, welche mich als Mensch achten und schätzen) sehr vermissen, und ich wäre mit Sicherheit nicht glücklich.
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am 20. Oktober 2005
Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen fertig gelesen.
Ich bewundere Ayse sehr, sie ist eine sehr starke Frau und ich finde es klasse, das sie den Mut hatte, sich gegen ihre Familie zu stellen, die ihre Tochter nur gedemütigt, geschlagen und unterdrückt haben.
Ich hoffe sie lebt nun in Sicherheit vor ihrer Familie und mit ihrem lieben Freund Oliver, der trotzt der Drohnungen ihrer Familie immer bei ihr geblieben ist und zu ihr gestanden hat.
Eine sehr beeindruckende Geschichte und erschreckend, das so etwas leider noch sehr häufig passiert.
Sehr lesenswert!
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Das Buch stammt von Kurden. Kurden schreiben gern Bücher über Yeziden und machen sie schlecht. Yeziden sind eine ethno religiöse Volksgruppe, eine Minderheit. Eine Minderheit die seit Jahrzehnten unter der Assimilierungspolitik der Kurden und Araber leidet sie schreiben gerne Bücher über diese Minderheit machen sich über ihre Kultur Religion und Geschichte her sie verfälschen und verbreiten diese Lügen weltweit. Achtung ist geboten vor Yeziden die sich als kurdische Nationalisten zeigen denn das sind tatsächlich keine Yeziden sondern Kurden mit dem Glauben und der Religionszugehörigkeit zum zu Zarathustra.
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am 29. Juli 2005
ich habe das büch innerhalb ein tag gelessen ich finde es spuer dass sie (Ayse) so viel mut gehabt hat un uns an ihr schicksal teil so nehm. ich komme aus dem irak und habe schon viel solch geschichten gehört und erlebt bei bekannt.
alles gute Ayse und veil glück noch denn dass brauchst du
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am 26. Juli 2015
Ich finde das Buch nicht schlecht, nur finde ich, dass sie die Yeziden schlecht darstellt. Ich bin selber Yezidin, kenne niemanden in meinem Bekannten und Verwandtenkreis, der dazu gezwungen wurde, jemanden zu heiraten. Klar war das früher so gewesen, aber nicht hier in Deutschland. Ich finde, dass man das nicht verallgemeinern kann. In meiner Verwandtschaft gibt es Italiener und Deutsche. Die haben auch Kinder und werden genauso respektiert wie Yeziden. Nur weil ihre Familie zurückgeblieben ist, kann sie nicht sagen, dass es bei allen Yeziden der Fall ist. Überall gibt es solche und solche Leute.
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am 26. Dezember 2015
Ich bin wirklich zutiefst enttäuscht was man über Yeziden denkt. Ich bin selber eine Yeziden und ich kann diese Vorurteile gegenüber meiner Glaubensgemeinschaft nicht tolerieren. Wer sich nur ein bisschen mit unserem Glauben, dem Yezidentum befasst hat, wird sofort wissen, dass diese Handlungen nicht auf die "Religion", sondern auf Ethik bezogen sind. Das Hauptproblem besteht darin, dass der Großteil der Yeziden aus überwiegend muslimisch geprägten Ländern stammen. Selbstverständlich passt man sich dementsprechend auch an. Was ich damit sagen will ist, dass viele Yeziden nicht wissen, was sich tatsächlich hinter ihrem Glauben verbirgt. Viele kennen beispielsweise nicht mal den Sinn bestimmter Feiertage oder ihren Status. Selbst die Eltern wissen es Teils nicht, dementsprechend wird das "Wissen" auch weiter gegeben. Natürlich ist es auch nicht in Ordnung, was diese junge Frau erlebt hat. Aber das hat nichts mit der Religion zu tun. Ich werde selber irgendwann ein Buch über das Yezidentum veröffentlichen, dann kann sich jeder seine Meinung bilden. Aber wenn man keine Ahnung von irgendwas hat, dann sollte man auch nicht darüber urteilen. Nur um einen kurzen Einblick in das Yezidentum zu verschaffen:

Im Yezidentum sind Frauen heilig. Es gibt sogar heilige Persönlichkeiten wie zB. die heilige Xatuna Fexra, die im Lalesh, dass zentrale Heiligtum der Yeziden, einen eigenen Raum für bestimmte Riten und Zeremonien besitzt. Zudem bedeutet das Wort "Jin" oder "Jiyan" : Leben. Was soviel bedeutet, dass ohne Frauen kein Leben exestiert. Selbst in der yezidischen Mythologie werden Frauen wie Engel gleichgestellt.

Ich könnte jetzt bis Morgen hier so weiterschreiben......Glaubt nicht alles was in diesem Buch steht, es sind die ethnische Verhaltensmuster von unseren strengen muslimischen Mitbürger und nicht dieser von Yeziden. Ich möchte jetzt auch nicht unsere muslimischen Mitbürger damit verletzten, dass hat auch nix mit dem Islam zu tun, sondern lediglich mit der Lebensweise dieser Gruppen
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am 7. Dezember 2013
Ich habe dieses Buch 2 x gelesen und es ist schockierend, wie sich Ayse in unserem Land vor ihrer Familie verstecken muss. Es zeigt deutlich, dass ihre Familie hier absolut nicht daran interessiert ist, sich in unsere Kultur einzufügen und sie erlaubt es auch nicht ihrer Tochter. Leider ist die Geschichte von Ayse kein Einzelschicksal und betrifft so viele Mädchen/ Frauen in unserer Gesellschaft, welche sich gerne integrieren möchten.
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