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am 21. Februar 2014
Fußball sollte einem schon am Herzen liegen und ein gewisseses Verständnis für viele handelnde Personen. Kann man aber bei Google ausdrucken und daneben legen. Das eigentlich Irre besteht ja darin, dass diese Geschichte - mit Joe McGinnis - tatsächlich stattfand und bestenfalls in den Details, aus der Sicht des Betrachters, aufbereitet wurde. Schöne Geschichte, hätte auch "etwas komprimierter" gut unterhalten
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am 2. Dezember 2014
Ein unterhaltsames Buch und das nicht nur für Fussball Fans. Es wurde im Fernsehen auch schon sehr gelobt. ( Denis Scheck )
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am 8. April 2013
Es ist eine sehr spannende Geschichte, die über die Verhältnisse in Italien erzählt, die in Deutschland so nicht vorstellbar sind.
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am 26. April 2011
In der Zeit der Geburt von Fußballkult(ur)büchern erschien Joe McGinniss' Begleitung des italienischen B-Ligisten Castel die Sangro. In der Saison 1996/97 hielt die Mannschaft aus dem 5.900-Seelen-Dorf in den Abruzzen sensationell die Klasse, in die sie zuvor ebenso sensationell aufgestiegen war. McGinniss gelang es, Teil der Mannschaft und des Dorfes zu werden und eine Saison lang nicht nur die sportlichen Höhen und Tiefen mitzuerleben sondern auch viele zwischenmenschliche und vereinspolitische Einblicke zu bekommen. Darin spiegelt sich die Leidenschaft der Italiener für den Fußball genau so wieder, wie die damit oft verbundenen Auswüchse und gesellschaftlichen Verzahnungen.

Mit 500 Seiten kann man viele Wochen verbringen, aber das Buch fesselt den Fußballfan und -leser derart, dass es eine kurze fußballfreie Zeit ausreicht, um es zu inhalieren. Man fühlt sich schnell in den Verein und das Geschehen hineinversetzt. McGinniss kommt nach meinem Eindruck ohne den Versuch aus, durch Übertreibungen und Zugedichtetem reißerischer zu werden. - Ein tolles Buch!
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am 11. November 2009
In Italien steigt ein Dorfverein in die 2. Profiliga auf. Eine kleine Sensation, die das Leben des Dorfes nachhaltig veraendert. Wie so oft, hat der Erfolg viele Vaeter. Ein Amerikaner macht sich auf den Weg dorthin und wird zum Chronisten des Aufstieges. Verhaetschelt von den Einheimschen, erlangt er Erkentnisse, die den Erfolg in einem etwas anderen Licht erscheinen lassen. Mafia, die oertliche Geistlichkeit, Sponsoren, alle mischen mit und versuchen sich einen Teil des Erfolges einzuverleiben. Davon handelt das Buch, und von der Fussballbesessenheit unserer suedlichen Nachbarn, die uns durch die Schilderungen noch sympathsicher werden, als sie es eh schon sind.
Ein tolles Buch ueber Fussball, Italien und seine Bewohner.
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am 11. Januar 2001
Ein kleines Dorf in Süditalien hat seit Jahrzehnten eine Fußballmannschaft. In den Neunzigern steigt dieser Club von den Amateurligen wider aller Logik in die Semi-Profi Ligen auf, dann in Serie B, Italiens zweithöchste Fußballklasse. Der AC Torino, der FC Genua und Venezia sind plötzlich in dem Bergdorf zu Gast und diese Saison wird zum Fanal: Die Mafia mischt seit Jahren kräftig mit, doch die plötzliche Popularität ist dem örtlichen "Padrone" gar nicht recht. Joe McGinniss taucht im Dorf auf und schreibt die Geschichte dieses "Wunders", anfangs bewegt er sich unbedarft, später mischt er kräftigst mit. Der Amerikaner wird zum Chronisten und zum großen Fan des örtlichen Klubs und der Bewohner des Dörfleins, die ihn bald als einen der ihren betrachten. Er lernt die Sprache, er bekommt Einblick in defizile Strukturen. Diese Saison wird zum erneuten "Wunder" der italienischen Fußballwelt. David gegen Goliat auf italienisch.
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am 26. September 2005
Ein kleines Dorf in Süditalien hat seit Jahrzehnten eine Fußballmannschaft. In den Neunzigern steigt dieser Club von den Amateurligen wider aller Logik in die Semi-Profi Ligen auf, dann in Serie B, Italiens zweithöchste Fußballklasse.
Der AC Torino, der FC Genua und Venezia sind plötzlich in dem Bergdorf zu Gast und diese Saison wird zum Fanal: Die Mafia mischt seit Jahren kräftig mit, doch die plötzliche Popularität ist dem örtlichen "Padrone" gar nicht recht.
Joe McGinniss taucht im Dorf auf und schreibt die Geschichte dieses "Wunders". Anfangs bewegt er sich unbedarft, später mischt er kräftigst mit.
Der Amerikaner wird zum Chronisten und zum großen Fan des örtlichen Klubs und der Bewohner des Dörfleins, die ihn bald als einen der ihren betrachten.
Er lernt die Sprache, er bekommt Einblick in defizile Strukturen. Auch in dieser Spielsaison geschieht erneut ein "Wunder" in der italienischen Fußballwelt.
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am 5. November 2002
McGinniss beschreibt in diesem Buch, wie er durch Zufall in einem Zug in Italien Bekanntschaft mit dem calcio und dessen herrlich verrückten Fans macht. Woraus sich eine Geschichte entspinnt, die das Lieben und Leiden der italiensichen calciatores und ihrer tifosi darstellt. Es geht um zwielichtige Geschäftspraktiken des Präsidenten, um Schiebereien bei Ligaspielen und um das Alltägliche in dem kleinen Abruzzendorf Castel di Sangro, welches jäh erweckt wird als der örtliche Fußballklub in die italienische Seria B aufsteigt. ich habe dieses Buch genossen, weil es keine klischeehafte Kitscherei um Fußballhelden zeigt, sondern das Leben mit allen Höhen und Tiefen und mit der Erkenntnis, daß man nicht alles was da so passiert verstehen muß. Absolut empfehlenswert!
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am 12. Juni 2003
Selbst fußballbegeisterte Italiener konnten bis zur Saison 95/96 mit dem Namen Castel di Sangro nichts anfangen. Dahinter verbirgt sich ein 5.000 Seelen-Dorf aus den Abruzzen und ein Fußballklub, der aus den Niederungen der italienischen Ligapyramide unter Führung von Trainer Jaconi bis in die Seria B durchmarschierte. Gemeinhin wurde diese Entwicklung das Wunder von Castel di Sangro genannt und lockt daraufhin auch den amerikanischen Autoren Joe McGinnis an, der eine Saison lang den Kampf der Mannschaft um den Klassenerhalt verfolgt. Ausgestattet mit zahlreichen Privilegien, wie der Teilnahme an den gemeinsamen täglichen Mahlzeiten mit den Spielern oder deren Begleitung im Bus zu den oftmals strapaziösen und frustrierenden Auswärtsfahrten, erhält der mittlerweile zum Fußballfanatiker und nun fließend italienisch sprechende McGinnis ein detaillierten Einblick in das Mannschaftsgefüge und wird selber Teil des herbeigesehnten zweiten Wunders vom Klassenerhalt. Bei näherem Hinsehen entdeckt McGinnis aber doch, das die Idylle trügt: Der zum Beispiel nicht enden wollende Stadionneubau, der Tod zweier hoffnungsvoller Nachwuchsspieler oder die Korruptheit der Führungsetage scheinen die Operation „Klassenerhalt" massiv zu gefährden. Mehr soll an dieser Stelle aber nicht verraten werden.
McGinnis zeichnet ein überaus liebevolles Bild Italiens und seiner Menschen, auch wenn in seinen Beschreibungen oft Stereotypen und Klischees auftauchen. Die Spieler werden dem Leser richtig nahe gebracht, so dass ich mir beim Lesen manchmal wünschte, deutsche Profis mögen sich von Verhalten ihrer fiktiven Kollegen aus Castel di Sangro etwas abschauen. Für Fans sind die Beschreibungen von unfähigen Schiedsrichtern, grottenschlechten Flügelspielern und famosen Torhütern sicherlich interessant, der „normale" Leser hingegen wird enttäuscht sein, dass die Konflikte und Sollbruchstellen nur angerissen werden. Für unbedarfte Italienreisende ist dies sicherlich eine amüsante Sommer- und Urlaubslektüre, der Kauf lohnt sich
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am 6. Februar 2008
Der Autor, ein amerikanischer Bestsellerautor, entdeckt durch die Fußball-WM 94 in den USA seine Leidenschaft für diesen Sport. Er lebt fast ein Jahr lang in einem 5000-Seelen-Dorf in den italienischen Abruzzen, dessen Fußballklub den Durchmarsch bis in die Seria B geschafft hat und nun dort um den Klassenerhalt kämpft. McGinniss`Buch beweist die nötige Liebe aber auch Distanz zu allen Beteiligten, um auf witzige, ironische, kritische, aber auch immer leidenschaftliche, ehrliche und hingebungsvolle Art und Weise über seine Erlebnisse zu berichten. Er bekommt tiefe Einblicke in die Welt der Spieler, Trainer und der (oft korrupten) Geschäftspraktikten der Funktionäre. Diese Stärke, nämlich der Blick hinter die Kulissen, ist gleichzeitig aber auch die Schwäche des Buches. Der normal sterbliche Fußballfan ist nicht so privilegiert wie der Autor, daß er tagtäglich mit Spielern, Trainern und Funktionären verkehrt. Daher fehlt in diesem Buch dieser Blickwinkel fast vollständig, was ich persönlich als Fußballfan schade finde. Der "gemeine Fan" kommt höchstens als Randerscheinung vor, obwohl er meines Erachtens nach im System Fußball eine der Hauptkomponenten darstellt. Trotz dieses Mangels ist dieses Buch köstlich, witzig, amüsant, unterhaltsam und auf jeden Fall - nicht nur für Fußballfans - weiter zu empfehlen.
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