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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
14
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 11. November 2010
Dorothy Gies McGuigan beschreibt auf 600 Seiten die Geschichte der Habsburger vom ersten Kaiser Rudolf im 12. Jahrhundert bis zum letzten Kaiser Karl im 20. Jahrhundert. Nicht alle Epochen und nicht alle Habsburger werden behandelt, wenn sich jahrelang nichts berichtenswertes ereignete, geht die Autorin zum nächsten Kapitel über.

Das Buch liest sich flüssig und langweilt an keiner Stelle. So weit, so gut. Aber:
- manche Punkte sind mir auch für ein populärwissenschaftliches Buch (was ich unter keinen Umständen negativ meine) zu seicht und oberflächlich dargestellt, zu wenig hinterfragt. Das gilt zum Beispiel für die These, daß es einfach nicht möglich war, daß Kaiser Franz Joseph die Ehepläne Franz Ferdinands akzeptierte - ein amüsanter Plauderton schließt Präzision in den Details nie aus.
- Die Autorin spart keine(s) der bekannten Anekdoten und Bonmots über die Habsburger aus, hinterfragt sie nicht, sondern verkauft sie ungeprüft als Wahrheit.
- Auch Rührseligkeit ist der Autorin nicht fremd; diese gleitet bisweilen in pure Tendenz ab. Österreich-Ungarn im Jahre 1910 verstand sich weder als Mittelaltermuseum noch als historischer Freizeitpark, und wenn der ach so gute Kaiser Franz Joseph unbedingt das 18. Jahrhundert zementieren wollte, dann nenne ich es bestenfalls rührselig und naiv, schlechtestenfalls aber tendenziös, wenn sich hiergegen nicht einmal ein kritisches Stimmchen erhebt, sondern der Leser mit dem armen alten Mann doch etwas Mitleid haben möge.
- Die Stammtafeln sind unzureichend. Erstens sind sie (wieder mal) nicht vollständig und zweitens (wieder mal) unübersichtlich, ohne daß sie Querverbindungen berücksichtigen.
- Fehler im Buch halten sich in Grenzen, sind aber da, sobald die engere Habsburger-Geschichte verlassen wird. So hatte Englands Heinrich VIII. nicht etwa in Calais Fuß gefasst (so aber S. 133), vielmehr war Calais der magere Rest englischer Besitzungen auf dem Kontinent, die in den Jahrzehnten zuvor verloren worden waren; die Schilderung der Vorgänge in der Reformation (S. 174) beispielsweise erscheint mit mehr als wagemutig.
- Störend sind zahlreiche Druckfehler, die dadurch entstehen, daß mitten im Wort ein Buchstabe fehlt (und dann am rechten Seitenrand eine Lücke auftaucht). Wie das in den Zeiten von Licht- und Fotosatz möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
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am 20. August 2002
Hier ist der Mix aus geschichtlichen Daten und Fakten auf der einen, amüsanten Klatsch- und Tratschgeschichten auf der anderen Seite wirklich gelungen - Information und Unterhaltung wurden geschickt miteinander verschmolzen, so dass keiner der beiden Aspekte zu kurz kommt. Es ist, als lese man einen Roman, der gleichzeitig noch lehrreich ist. Da ich mich schon seit Längerem für die Habsburger interessiere, waren mir die meisten Fakten nicht neu, aber in diesem Buch bekommen die (weiblichen wie männlichen) Herrscher endlich einmal Gesichter, Charakterzüge und man verbindet Macken, Vorlieben und gewisse spezielle Eigenarten mit jedem Einzelnen, was sich im Übrigen auch besser einprägt als die trockene Auflistung der Herrscherjahre, Kriegserfolge und Lebensdauer. So bleibt Geschichte haften. Und einen gewissen Humor entbehrt der Schreibstil auch nicht.
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am 20. Oktober 2001
Wer haette gedacht, dass sie irgendwo auch ganz normale Menschen waren? Wer sich an die Habsburger nur aus langvergangenen Geschichtstunden erinnert, sieht sich hier eines besseren belehrt. Dorothy McGuigan kombiniert in hervorragender Weise Geschichte mit Unterhaltung. Praktisch nebenher schnappt der Leser ein paar Herrschernamen und Daten auf, aber der besondere Reiz dieses Buches liegt darin, dass es einem die Menschen naeherbringt, die sich hinter all den Kaisernamen verbergen: Kinderhochzeiten - der Politik wegen, und per Stellvertreter durch Entbloessen eines Beines vollzogen. Wie oft trotz dieser Arrangements doch alles schief ging - die Kindersterblichkeit war hoch. Schreckliche Stiefmuetter, wahnsinnige Koeniginnen, Selbstmord aus Liebe - es koennte ein Roman sein. Spannend, leserfreundlich und informativ - insgesamt sehr zu empfehlen.
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am 1. November 2008
Ein wunderbarer Wälzer, luftig, lesbar, unterhaltsam blättert er 650 Jahre europäischer Geschichte auf.

Zuvor muss man allerdings das ärgerlich herablassende Vorwort von Kurt Eigl überstanden haben. Er klassifiziert das Unternehmen als: ... eine in Habsburg verliebte Amerikanerin" (mein Gott, ausgerechnet eine Amerikanerin!) schreibt einen Familienroman von Format". Der Verlag täte gut daran, das Vorwort bei der nächsten Auflage auszutauschen, sofern er auch bildungsnähere Schichten ansprechen will.

Denn es ist ein bisschen mehr als das und verdient durchaus, unter die Leute zu kommen. Keine strohtrockene Forschungsarbeit, aber eine gut recherchierte und gut belegte Binnenansicht der Habsburger von ihren bescheidenen Anfängen im heute Schweizerischen Aargau über die Welt Karls V., in dessen Reich die Sonne nicht untergeht bis zum Finale und der Umwertung aller Werte mit dem 1. Weltkrieg.
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am 14. Juli 2002
... Als er [König Rudolf - d. Verf.] einmal eine schmale Bergstraße entlangritt, begegnete er einem mürrischen Reiter, der keinen Fußbreit ausweichen wollte. Rudolf unverschämt anstarrend, fragte er herausfordernd: »Also, wohin soll ich denn, um dieser gewaltigen Riesennase Platz zu machen?« Rudolf lächelte freundlich, drückte seine Nase mit einem Finger seitwärts und sagte: »Nicht wahr, nun geht's?« ...
Staubtrocken ist eine Spezifikation, die man oft mit dem Fach Geschichte in Verbindung bringt. Doch sollte man erwähnen, dass gerade dieses Fach ist, welches reich an Geschichten und Anekdoten ist. Wie belebt, vergnüglich und interessant Geschichte sein kann, davon sollte man sich mit diesem Buch überzeugen.
Kein anderes Herrschergeschlecht wie das der Habsburger hat Europa und auch die Welt über ein so langen Zeitraum geprägt. Langatmig könnte also dieser Rückblick sein. Doch die Amerikanerin Dorothy Gies McGuigan verstand es eine „Chronik" zu schreiben, die man zu lesen anfängt und dann nicht mehr aufhören kann.
Auf knapp 600 Seiten schafft sie einen Ritt durch die Geschichte, den man sich nicht amüsanter vorstellen kann. Immer wieder werden Familieninterna eingestreut, die man bei jeder nüchternen Betrachtung vergeblich suchen würde. Auch wenn die politischen Geschehen oft hinter den familiären Aspekten zurückstehen, ist ihr einfach ein lebendiges Portrait dieses Herrschergeschlechts gelungen, welches auch beim zweiten Mal lesen immer noch Spaß macht.
Sehr lobenswert ist das Personenregister und die sehr ausführlichen Anmerkungen. Kritisch angemerkt werden muss aber die Sparsamkeit bei Bildern und Abbildungen, doch musste hier wohl wegen der Wirtschaftlichkeit bis auf ein Dutzend darauf verzichtet werden. Alles in allem sehr empfehlenswert.
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am 4. Oktober 2015
Ich hatte mir gleich zu Beginn die beiden Stammtafeln kopiert. So konnte ich die beschriebenen Personen sehr gut zuordnen und mir ein besseres Bild über die familiären Zusammenhänge machen. Das Buch liest sich unwahrscheinlich spannend und es hoch interessant mit welchen Tricks früher gearbeitet wurde, um seine Macht zu erhalten bzw. auszubauen.
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am 1. September 2013
Jedes historische Buch ist für mich auch gewissermassen ein kleiner Geschichtsunterricht. Da ich mich ebens ehr für Geschichte interessiere hab ich dieses Buch gekauft und finde es super. Informativ ohne langatmig zu sein. Da stehen Sachen drin die noch nicht mal ich wusste. Ein Muss für alle Fans des historischen Genres
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am 23. Oktober 2016
Das Buch beschreibt einfach, leicht lesbar und dennoch - so meine ich - recht korrekt alle Ereignisse, die mit den Habsburgern zusammen hängen. Wenn man schnell was nachschauen möchte, ohne zwei Stunden Einarbeitung investieren zu wollen, ist es eine optimale Informationsquelle.
H. Goller
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am 24. Juli 2014
Ich war sehr zufrieden mit dieser ausfuehrlichen, professionellen Variante der habsburger Geschichte. Es ist leicht zum Lesen, trotz vielen historischen Daten, die fuer mich ein Anhieb um es noch ein Mal zu lesen ist.:))
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am 3. April 2014
Genau das richtige Buch für Neugierige, die Interesse an Schilderungen der Monarchien haben. Leicht zu lesen, als Kaffee,U-Bahnlektüre ebenfalls geeignet. Kann das Buch nur weiterempfehlen.
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