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Kundenrezensionen

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Im L.A. wird eine weibliche Leiche gefunden, die auf den ersten Blick unverletzt scheint. Unverletzt, bis auf ein winziges Detail: 2 Körperöffnungen sind zugenäht. Bei der Autopsie passiert dann das Unfassbare: eine in den Körper eingeführte Bombe explodiert. Für Robert Hunter und Carlos Garcia beginnt die Jagd nach einem Killer, der nicht so ist wie die anderen...

Dies ist der dritte Thriller von Chris Carter. Mich beschleicht bei Fortsetzungen immer die Angst, dass der Autor routiniert wird und somit Gefahr läuft langweilig zu werden. Doch Carter schafft es auch mit seinem dritten Buch mich zu begeistern.

Er startet seine Geschichte mit einem Knall und lässt dem Leser keine Sekunde zum Durchatmen. Dennoch wirkt die Geschichte nicht gehetzt oder unruhig, sondern einfach nur spannend. Seine Hauptfigur Robert Hunter wird mir mit jedem Buch sympathischer, werden doch immer neue Details seiner Vorgeschichte aufgedeckt.
Chris Carter versteht es wie kaum ein andere seinen Figuren Tiefe zu geben. So konnte ich mit jeder Figur mitfühlen und ihre Handlungsweisen nachvollziehen.

Der Schreibstil des Autors ist leicht zu lesen, ohne einfach zu wirken. Chris Carters Erzählstil zieht einem von der ersten Seite an in seinen Bann. Die Story ist nicht vorhersehbar und man ermittelt mit Hunter und Garcia mit. Ich war bis zum Schluß angespannt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Obwohl die einzelnen Bücher abgeschlossen sind, empfiehlt es sich, die Werke in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Fazit: ein spannender, nervenaufreibender Thriller, der mich vom Schlaf abgehalten hat. Eine klare Leseempfehlung.
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am 15. Mai 2012
Als bekennender Chris Carter-Fan habe ich mich auch auf diesen Band sehr gefreut - und das zu Recht!

Das Buch beginnt wie immer mit einem Knaller! Angewidert liest man, was der Täter dem Opfer angetan hat, um dann erst mal aufs Neue geschockt zu werden.

Chris Carter versteht sein Handwerk wie kaum ein anderer: Die Geschichte ist flüssig geschrieben, in diverse Kapitel unterteilt (so ertappt man sich häufig bei "Ach, das Kapitel les ich noch und dann..."), und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Sprache ist sehr flüssig, der Aufbau genau richtig, und die Dialoge und auch die Charaktere wirken authentisch.

Bis zum Ende hin - wie man es von einem guten Thriller erwartet - ist sowohl das Motiv als auch die Auswahlkriterien der Opfer sowie der Täter unbekannt. Man wird unweigerlich auf den ein oder anderen Verdacht gelenkt, der sich am Ende als falsch herausstellt.

Das Ende rundet diesen ohnehin sehr rasanten Thriller nochmals perfekt ab! Auch hier schafft es Chris Carter noch einmal, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken.

Insgesamt ein tolles, spannendes, packendes Buch und damit eine unbedingte Leseempfehlung!
Wer Chris Carter noch nicht kennt, sollte auch nicht versäumen, die anderen beiden Bücher ("Der Kruzifix-Killer" sowie "Der Vollstrecker") zu lesen.
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am 20. Mai 2012
Detectiv Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia vom Los Angeles Police Department haben es wieder mit einem Serienmörder zu tun, der es den beiden Detectivs nicht einfach macht. Wenn Hunter und Garcia auf Ermittlungstour sind, kann man gewiss sein, dass es sich um keine Bagatellverbrechen handelt. Ihr Einsatz ist immer dann gefragt, wenn besonders schwere und brutale Mordvergehen vorliegen und nicht auszuschließen ist, dass es bei nur einem Mordopfer bleibt.

In einer ehemaligen Fleischerei finden Hunter und Garcia eine Frauenleiche deren Körperöffnungen zugenäht worden sind. Während der Obduktion, die Dr. Watson und sein Jungassistent Hannay in der Rechtsmedizin durchführen, wird im Inneren der Leiche ein metallischer Gegenstand gefunden, der absichtlich eingeführt und platziert worden ist. Bevor Watson erkennt, um was es sich dabei handelt, gibt es auch schon eine riesige Detonation. Sowohl Dr. Watson als auch sein Assistent Hannay kommen dabei ums Leben.
Während Hunter, der den Verlust seines Kollegen und guten Freundes Dr. Watson nur schwer verkraften kann, mit seinen Ermittlungen zum Mordfall beginnt, wird bereits eine weitere Frau vermisst, die genau wie das erste Opfer in das Profil des Mörders passt.

In "Der Knochenbrecher" lässt Chris Carter zum dritten Mal sein Ermittlerduo Dr. Robert Hunter und Carlos Garcia in einem schweren Fall von Serienmorden ermitteln. Mit seinen ersten beiden Thrillern "Kruzifixkiller" und "Der Vollstrecker" hat Carter die Messlatte natürlich sehr hoch gelegt und die Erwartungshaltung für sein neues Werk ist demzufolge ebenso hoch.
Auch in seinem dritten Roman beginnt der Autor seinen Plot wieder mit einem rasanten Tempo, der an Spannung nicht zu übertreffen ist. Allerdings schafft es Carter nicht ganz, dieses Tempo durchweg beizuhalten. Kleine Erholungsphasen mit - für Meindafürhalten - zu langen Befragungen von Verdächtigen lassen die Handlung während des ersten Buchdrittels spannungsmäßig abebben, sodass die Story dadurch nur schleppend in Gang kommt. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt die Spannung wieder rasant zu, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die zweite Leiche gefunden wird. Dass dann allerdings schon nach dem zweiten Drittel feststand, bei wem es sich um den Serienmörder handelt, war für mich etwas enttäuschend.
Carter hat seine Geschichte auf mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die abwechselnd von den Ermittlungen des Morddezernates, aber auch von einem privaten Ermittlungsunternehmen, das sich auf Vermisstenfälle spezialisiert hat, begleitet werden. Zudem runden weitere Handlungsstränge mit den Gedankengängen des Mörders aber auch der Opfer das Bild der Story ab. Selbst auf Rückblenden in die Vita des Serienmörders hat Carter nicht verzichtet, was der Geschichte noch eine gewisse Dramatik verleiht.
Fast jeder Handlungsstrang endet mit einem Cliffhänger, das zum einen mitunter recht nervig wirkte, da keine Gedankenbilder zu Ende gebracht worden sind, aber auch zum anderen dazu führte, das Buch nicht aus der Hand legen zu können.
Seine Figuren hat der Autor wieder hervorragend dargestellt. Sie wirken natürlich und authentisch. Auf die zu detaillierte Darstellung seines Protagonisten Robert Hunter hat Carter dieses Mal verzichtet.
Enttäuscht war ich allerdings, dass sich die Protagonisten Hunter und Garcia überhaupt nicht weiter entwickelt haben. Immerhin handelt es sich hier um eine Serie und die Protagonisten treten sozusagen auf der Stelle.
Was mir allerdings auch positiv aufgefallen ist, dass sich der Autor in den Beschreibungen seiner Tatorte enorm gesteigert hat.
Auch der Schreibstil des Autors ist wesentlich flüssiger und in sich fließender geworden, wobei das spannende und fesselnde Schreiben er ja ohnehin beherrscht.

Fazit: Chris Carter hat mit "Der Knochenbrecher" wieder einen soliden und spannenden Thriller präsentiert, der zwar ein paar kleine Schwächen beinhaltet, aber für Thrillerfans sehr zu empfehlen ist. Für Leser, die die ersten beiden Folgen nicht kennen, ist es kein Problem unbeschwert in den 3. Band der Serie einzusteigen.
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am 10. Juli 2012
Der böse Bube dieses Romans hat ja viel drauf; Bombe, Springmesser - alles da. Aber bricht hier mal irgendwann bewusst ein Knochen, dass dieser Titel gerechtfertigt wäre? Ich finde, man hätte den Originaltitel ("The Night Stalker" heißt er glaube ich) besser übersetzen können...

Und das ist auch schon das Einzige, was ich an diesem Roman auszusetzen habe. Ich fand den Protagonisten höchst sympathisch und kompetent, alle Handlungen sind durchaus logisch durchdacht und vor allem ist die Story mehr als spannend! Dies ist der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe. Ich werde mir auch die anderen Bücher mit Dr. Robert Hunter als Ermittler zulegen.

Klare Kaufempfehlung!!!
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am 10. September 2015
Ein weiterer grausamer Mörder macht Los Angeles unsicher uns ruft Detective Robert Hunter und seinen Kollegen Carlos Garcia auf den Plan. Eine Frauenleiche wird in die Rechtsmedizin gebracht. Äußerlich gibt es keine Hinweise auf die Todesursache. Einzig Mund und Vagina sind zugenäht. Bevor Rechtsmediziner Dr. Winston etwas über die Umstände berichten kann, explodiert eine Bombe, die der Täter in seinem Opfer platziert hat. Nicht sein einziges Opfer, das einen grässlichen Tod sterben muss...

Auch mit dem dritten Teil seiner Reihe um Robert Hunter und Carlos Garcia vom Morddezernat I in Los Angeles hat Chris Carter einen Thriller mit absolutem Gänsehaut-Feeling geschaffen.
Ein weiterer Blick über die Schultern der beiden Detectives auf die Abgründe der Menschheit.
Der Täter geht auch in Teil drei äußerst grausam mit seinen Opfern um und stört sich auch nicht daran, wenn unschuldige ihr Leben lassen.
Barbara Blake hat sich mittlerweile wohl an die Methoden ihres Star-Ermittlers gewohnt, aber jetzt muss sich Hunter mit einer neuen Rechtsmedizinerin auseinandersetzen. Aber Dr. Hove ist nicht nur sympathisch sondern auch äußerst kompetent und ersetzt Dr. Winston ausgezeichnet.

Chris Carter bleibt seinem direkten und schonungslos detaillierten Schreibstil weiterhin treu und hat mich zum dritten Mal an eines seiner Bücher gefesselt, das wieder von Vorne bis Hinten spannend geschrieben ist.

Fazit: Ein großartiger 3. Teil um das Ermittler-Duo Hunter und Garcia. Absolute Leseempfehlung von mir!

Reihenfolge:
01. Der Kruzifix-Killer
02. Der Vollstrecker
03. Der Knochenbrecher
04. Totenkünstler
05. Der Totschläger
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am 17. Juni 2016
Ich habe mir den Knochenbrecher als Hörbuch gekauft, weil es mir aufgrund meiner Lesegewohnheiten (ich lese gerne Fitzek) von Amazon empfohlen wurde. Während ich es bei Fitzek grundsätzlich nicht erwarten kann bis ich endlich endlich weiterlesen/hören kann, musste ich mich beim Knochenbrecher nach einem recht starken Anfang nach ca. der Hälfte des Hörbuches zwingen, weiterzuhören. Heute habe ich es aufgegeben. Ich war so gelangweilt, dass es mir mittlerweile auch völlig wurscht war zu erfahren, wer denn nun der Täter ist.
Also von mir nur ein Stern und der erste und letzte Chris Carter.
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am 28. Januar 2016
Wieder mal ein Thriller von Chris Carter der Sonderklasse. Spannend vom 1. bis zum letzten Buchstaben, aber auch nichts für schwache Nerven. Seine Geschichten sind mitreißend aber auch umreißend. Hat man einmal angefangen zu lesen, fällt es schwer aufzuhören, bis das Buch ausgelesen ist. Er hat es unheimlich drauf, einen in die Irre zu führen und immer wenn man meint, der ist es, dann hat man auch schon wieder in die Röhre geguckt. Dieses Mal war sogar das Ende noch schockierend, weil man es so nie erwartet hätte. Aber mehr will ich nicht verraten, ich kann nur empfehlen, kaufen und lesen. Sie werden ganz bestimmt nicht enttäuscht sein, aber auch nur dann, wenn Sie wirklich ganz harte Krimis mögen. Wie schon oben gesagt, nichts für schwache Nerven. Freue mich schon auf's nächste Buch.
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am 18. August 2013
Gut - besser - Chris Carter. Mittlerweile ist er doch tatsächlich zu meinem Lieblings-Thriller-Autor geworden. Kein Wunder:
Seine Bücher rauben mir schlichtweg den Atem, sind ja schließlich spannend bis zum Ende.

Zuerst einmal muss ich sagen das Hunter ein Chrakter ist den man aus allen Seiten beleuchten kann und man trotzdem keinen Fehler findet, keine Unstimmigkeit. Carter hat mir einigen Worten eine solide Persönlichkeit gebildet. Genauso Garcia und alle anderen Chraktere in diesem Buch. Man sollte nicht sagen das sie vollkommen sind aber "perfekt beschrieben" trifft es genau, den kaum steigt man in das Buch ein weiß man mit wem man es zu tun hat. Einem knallharten, intelegenten und ein bisschen zu ernstem Ermittler.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut, wobei das es sich farblich an den anderen Teil "Totenkünster" hält.

Die Handlung in diesem Teil gefällt mir auch wieder sehr gut, wobei ich erschauderte wie grausam die Leichen zu gerichtet wurden. Der Autor schafft es immer wieder mir die Nackenhaare aufzustellen wenn er die Szene beschreibt obwohl ich eigentlich schon ziemlich viel gewöhnt bin. Aber so ein Schaudern macht einen guten Thriller aus, meiner Meinung. Genauso wie die unsichtbaren Fesseln die dich nahezu an diesese Buch binden und die erst wieder geöffnet werden wenn man durch ist.

Den einzigen Minuspunkt den ich diesem Buch geben muss ist das ich nicht begriffen habe wieso gerade der Name "Knochenbrecher" genommen wurde, da ja keine Knochen gebrochen wurden und nichts dergleichen. Aber weil ich sonst so begeistert davon bin, kann ich nicht drumherum diesem fantastischen Werk 5 Sterne zu geben.

Wirklich empfehlenswert!
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am 6. Juli 2014
Was soll ich sagen: Der Knochenbrecher ist mit der spannenste Krimi, den ich in letzter Zeit gelesen habe.

Toll aufgebaute Geschichte mit dem Ermittlerduo Hunter und Garcias und was ich neben der absoluten Spannung toll fand: es war nicht leicht zu durchschauen, es gab so gut wie keine unrealistischen Szenen, keine ärgerlichen Zufälle oder blöden Fehler der Protagonisten!!!

Für mich ein rundum top Krimi und nur empfehlenswert - mit einer Einschränkung: Nichts für schwache Nerven! Gerade mir als weibliche Leserin sind die Gewaltszenen hart an die Grenze gegangen, aber auch einem Mann, dem ich das Buch geliehen habe, fand es grenzwertig - aber eben auch super spannend.
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am 18. November 2012
Bei der Obduktion einer Frauenleiche sterben zwei Menschen. Kurz darauf wird eine weitere Tote gefunden, die mit einer Waffe umgebracht wurde, die grausamer zu sein scheint als alles bisher Dagewesene. Robert Hunter und Carlos Garcia vom LAPD, Abteilung Mord I für besonders grausame Verbrechen, beginnen mit den Ermittlungen und wissen, dass die Zeit gegen sie arbeitet. Denn es sind noch zwei weitere Frauen verschwunden und der Killer hinterlässt keine Spuren…

Der dritte Thriller von Chris Carter ist nicht weniger grausam als die Vorgänger Der Kruzifixkiller und Der Vollstrecker. Allerdings weniger blutig. Das ist nicht schlimm, denn die teilweise geradezu ekelhaften Beschreibungen der Verbrechen in den ersten beiden Büchern konnten durchaus für schlaflose Nächte sorgen. Der Knochenbrecher hat durchaus seine Schockmomente und man muss schon schlucken, wenn man liest, wie der Täter seine unschuldigen und vor allem hilflosen Opfer tötet – ohne sie im Grunde wirklich selbst umzubringen. Aber diese sind wesentlich kürzer gehalten und haben mich nicht so sehr verfolgt wie in den vorangehenden Geschichten.
Der Thriller ist einmal mehr ein gekonnter Wechsel zwischen Ermittlungsarbeit, die hauptsächlich den forensischen Teil abdeckt, da Hunter Profiler ist, und Verbrechensbeschreibung. Man bekommt drei Perspektiven aufgezeigt: Opfer, Ermittler, Täter. Diese Kombination sorgt für viel Spannung und ausreichend Nervenkitzel. Auch wenn der Klappentext Angst vor Dunkelheit verspricht, wartet man darauf vergebens. Es gibt zwei Szenen, die für einen kurzen Gruselschauer verantwortlich sein können, ansonsten fehlen die Horrormomente. Man muss sich nicht umdrehen, möchte nicht in der ganzen Wohnung das Licht einschalten und am liebsten nie wieder alleine sein. Insofern ist das dritte Buch von Carter ziemlich lahm. Aber die Spannung ist da, man fiebert der Auflösung entgegen, möchte unbedingt erfahren, wer der Mörder ist und was ihn zu seinen Taten bewogen hat.
Kritisch betrachte ich zwei Szenen: Zum einen den frühen Tod einer bisher recht wichtigen Nebenfigur, der zwar die Protagonisten erschüttert, aber dann vollkommen in den Hintergrund gerät. Man sollte meinen, der gewaltsame Tod eines engen Vertrauten würde den Ermittler und die Kollegen mehr in Anspruch nehmen. Zum anderen ist da im Grande Finale eine weitere Person, deren Weg und Rolle man etwas besser hätte ausbauen können. Sie taucht zum Schluss überraschend im Hauptgeschehen auf, was soweit okay ist, da man dies der Spannung zugute halten kann, jedoch hätte sie zuvor mehr Aufmerksamkeit verdient, um der Geschichte einen weiteren Schlenker zu verpassen.
Trotz allem habe ich das Buch regelrecht verschlungen und fiebere dem nächsten Streich von Carter entgegen, der aber noch in weiter Ferne liegt. Eine Empfehlung für jeden Thriller-Liebhaber.
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