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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
97
4,4 von 5 Sternen
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am 22. September 2012
Sie sind in heller Aufregung, die "Hübscherinnen" des Frankfurter Frauenhauses am Dempelbrunnen. Man schreibt den Namenstag Maria Magdalenas im Jahre 1511, als Rosi, eine der Huren, spurlos verschwindet und später ermordet und übel zugerichtet aufgefunden wird. Sie litt an der aufkommenden "Lustseuche" und hat einen Freier außerhalb des Bordells getroffen, was eigentlich verboten ist, aber die Macht des Geldes war stärker als die Vorsicht. Die besorgte Hurenkönigin Ursel Zimmer fragt sich, wer dieser Freier sein könnte, von dem man lediglich weiß, dass er einen Ring mit sieben Schwertern trägt, das Zeichen der Schmerzensreichen Jungfrau Maria. Es bleibt nicht bei dem einen Mord und die Hurenkönigin treibt die Sorge um ihre anderen Gildeschwestern um. Sie stellt Nachforschungen an und begibt sich damit selbst in höchste Gefahr...
Ursula Neeb entwirft in ihrem neuen historischen Roman "Die Hurenkönigin" ein Sittenpanorama bigotter adliger Familien und der von Magistrat und Kirche gebilligten Prostitution im Frankfurt des ausgehenden Mittelalters. Detailgetreu und penibel recherchiert, lässt sie vor den Augen des Lesers die Menschen dieser Zeit und ihre Charaktere lebendig werden. Die chronologisch fortlaufende Handlung erzeugt zu jeder Zeit Spannung und ein hohes Maß an Empathie. Die in den vergangenen Jahren boomende Sparte der historischen Romane hielt längst nicht immer, was ihre Titel versprachen. Allzu oft waren die Autoren krampfhaft bemüht, ein historizierendes Gefühl aufkommen zu lassen, das sich beim Lesen aber gar nicht einstellen wollte.
Ursula Neeb ist hier eine absolute Ausnahmeerscheinung. Sie erzählt Geschichte nicht einfach nach, sondern verbindet Fiktion und Realität so gekonnt miteinander, dass der Leser Zeit und Handlung persönlich zu durchleben glaubt. Sprache und Diktion sind ganz dem Sujet entsprechend direkt, derb, ehrlich.
Die Geschichte um die Hurenkönigin fesselt bis zur letzten Seite und ist speziell für Freunde mittelalterlicher Romane ein absolutes Muss für länger werdende Herbstabende.
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am 8. April 2014
Mein erstes Buch von Ursula Neeb ,was mir gut gefallen hat. Dem Buch fehlt es nicht an Spannung und auch die Wortwahl,die mich anfangs irritiert hat,paßt zum Genre des Buches.
Ich denke ,genauso wurde damals in dem Gewerbe gesprochen und gehandelt.
Die Krimihandlung ist nicht durchschaubar,bis fast zum Schluß.Die Spannung steigert sich ,aber leider ist mir das Ende etwas zu abrupt.Das hätte man noch etwas besser ausarbeiten können.Jeder soll seine Strafe bekommen,dafür hat man ja ein Buch lang mit gelitten,dann ist ein Ende von 1,5 Seiten doch etwas schnell.
Ich gebe 4 gute Sterne und ein Leseempfehlung .
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am 22. Oktober 2013
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es war total einfach zu lesen, deshalb war ich auch sehr schnell fertig damit.
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am 29. Oktober 2012
Die Frankfurter Hurengilde wird gleich von zwei Feinden massiv bedroht, zum einen verschwinden Hübscherinnen aus der Gemeinschaft und werden Tage später, grausam zugerichtet, tot aufgefunden, zum anderen greift die Syphillis in der Stadt stark um sich. Die Hauswirtin Ursel Zimmer und ihre Huren sind der Verachtung der Stadt und der Kirche fast schutzlos ausgeliefert. Da sich die Stadtbüttel auch eher desinteressiert am Mord der ersten Hure, Rosi, zeigen, ermittelt Ursel allein.
Krimis sind meine Leidenschaft, historische Krimis finde ich aus der Kombination von Fiktion und Historie gepaart mit Spannung ebenfalls sehr reizvoll. Ursula Neeb kreiert einen spannenden gut recherchierten Mittelalterkrimi mit vielen gut strukturierten Spannungsbögen und vielen kleinen geschichtlichen Details. Ihre Protagonisten sind vielschichtig, menschlich und glaubwürdig dargestellt. Die Person der Ursel sticht dabei besonders hervor. Um ihren Beruf ausüben zu können flüchtet sie sich des Öfteren in einen Drogenrausch. Diese Zerrissenheit beschreibt die Autorin ganz eindrücklich. Der Sprachstil ist ebenfalls sehr interessant, hat man doch gerade bei den leichten Damen das Gefühle, sie wären schon viel älter als sie tatsächlich sind. Im Allgemeinen fand ich den geschichtlichen Aspekt, den Umgang mit den Freudenhäusern und deren Bewohnerinnen sehr aufschlussreich. Die Diskrepanz zwischen der weltlichen Obrigkeit ,die auf der einen Seite die Hand aufhält für den Gewinn den die Frauen erwirtschaften, und der religiösen Obrigkeit die sie auf der anderen Seite stigmatisieren, indem sie den Frauen eine strenge Kleiderordnung auferlegen, in der sie sofort als Hure gebrandmarkt sind, hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Auch die Information, dass Hurenhäuser aus dem Grunde sehr geduldet und sogar erwünscht waren, um Frauen vor sexuellen Übergriffen zu schützen fand ich informativ. Wohingegen ich ebenso erschüttert war, dass Frauen die sich mit Lues ansteckten, fast ohne Unterstützung der Stadt verwiesen wurden. Die Folterungen die hier angesprochen werden, mögen auf den ersten Blick recht brutal wirken, aber sind dem Mittelalter und deren Folterwerkzeugen und Maßnahmen angepasst.
Fazit: Ursula Neeb lässt das Mittelalter fast spürbar wieder auferstehen, paart es neben Wahrheit und Fiktion mit einem gehörigen Schuss Spannung. Sehr empfehlenswert.
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am 29. Oktober 2012
Frankfurt 1511. Die Hure Roswitha, die bereits ein Kind hat, gerät an den falschen Freier und wird grausam ermordet. Als die "Hurenkönigin" Ursel Zimmer davon erfährt, kann sie den Tod der jungen Frau nicht einfach hinnehmen. Sie begibt sich auf die Spuren von Rosis letzten Stunden und ermittelt den letzten Freier der toten Hure. Doch als der Mann enttarnt wird, beteuert er seine Unschuld. Aber Ursel gibt nicht auf. Sie sucht weiter und gerät dabei selbst in größte Gefahr.

Schon der Einband des Taschenbuchs macht neugierig und zeigt ein sehr gefühlvolles Cover. Und wer die Seiten des Buches liest, wird schnell in die imposante Erzählweise hineingezogen und kann sich den Worten der Autorin nicht verschließen.
Die Hauptprotagonistin ist lebendig und mit viel Ausdruck beschrieben. Sie handelt der Situation entsprechend sinnvoll und ihre Gefühlswelt wird liebevoll verdeutlicht. Durch die Freifrau Lioba ist der Autorin ein passender Gegenspieler gelungen, der durch seine Bösartigkeit vollkommen überzeugt.

Mit "Die Hurenkönigin" hat sich Ursula Neeb kein leichtes Thema ausgesucht, konnte aber durch eine wunderbare Erzählung, einen soliden Geschichtsverlauf und einem spannenden Krimi gut unterhalten und schöne Lesestunden vermitteln.

Fazit: Spannung und viel Historie versammelt in einem Werk, das schon nach wenigen Seiten begeistert und den Leser in seinen Bann zieht. Empfehlungsgarantie!
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am 13. Februar 2013
Inhalt:
Frankfurt, 1511: Durch immer mehr Fälle der Geschlechtspest gerät auch das städtische Frauenhaus in Verruf. Verschiedene Drohungen bekommen die Hübscherinnen und ihre Hurenkönigin zu hören. Als dann die Hure Rosi verschwindet und wenig später bestialisch ermordet aufgefunden wird, macht sich die Hurenkönigin auf die Suche nach dem Täter...

Meine Meinung:
So wirklich begeistert bin ich von dem Buch nicht. Es plätschert den größten Teil gemütlich dahin und große Spannung kommt nicht auf. Vieles war vorhersehbar und auch der Mörder war schnell entlarft. Wobei über die Hintergründe der Tat erst am Ende des Buches eine Auflösung gab. Diese war dann auch vollkommen stimmig und passten.
Der Einstieg ins Buch ist leicht und gelingt ohne größere Mühe. Die Anzahl der Personen hält sich in Grenzen und man kann den Überblick nicht verlieren. Die Handlungsorte sind ganz toll beschrieben. Ursula Neeb schafft es stellenweise die Stimmungen einzufangen und somit wurde das Buch dann ein wenig lebendiger.
Allerdings blieben die Personen für mich sehr blaß und ich konnte keine rechten Sympathien für sie entwickeln. Die Hurenkönigin, die einen großen Teil der Geschichte einnimmt, ist in ihrer Art sich zu bewegen und zu äußern sehr gut beschrieben. Eine Frau mit einem großen Herz, die sich für ihre Hübscherinnen einsetzt und dabei an manchen stellen ein recht loses Mundwerk hat. Da nimmt dann auch die Autorin kein Blatt vor den Mund und lässt sie sagen, was gesagt werden muss und das in einer deftigen Wortwahl. So konnte ich sie mir gut vorstellen, aber wirklich warm geworden bin ich mit ihr nicht. Durch ihre ganzen Launen, die nicht immer die Besten sind, leidet das Buch ein wenig und stellenweise wird es dann zu langatmig. Der Kriminalfall rückt dabei sehr in den Hintergrund.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ohne Anstrengungen zu lesen. Die damaligen Gegebenheiten sind sehr gut getroffen. Der Beruf der Hübscherin, die Ausgrenzung und Verschmähung der Gesellschaft, gegenüber dem Frauenhaus. Die Stellung der Kirche und des Klosters. Alles ist authentisch wieder gegeben.
Das Ende wird dann für dieses Buch wirklich sehr spannend, aber es überraschte mich nicht mehr. Alle vielleicht noch offenen Fragen, werden beantwortet.

Fazit:
Es ist ein gut zulesender Roman für Zwischendurch. Leider fehlte mir noch eine richtige Überraschung, die dem Roman dann erst so richtig spannend gemacht hätte.
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am 28. September 2012
Ursel Zimmer ist die Hurenkönign. Heute ist der Begriff: Bordellmutter geläufiger. Frankfurt a. Main 1511, ausgerechnet am Gedenktag von Maria Magdalena wird die Hübschlerin Roswitha tot aufgefunden. Die Polizei ermittelt, doch da die Hübschlerinnen keine vollwertigen Bürgen sind, werden die Ermittlungen wieder eingestellt. Da wird die nächste Hübschlerin ermordet aufgefunden. Die beste Freundin von Ursel, die kluge Grid, hat die Nonnen des nächsten Klosters in Verdacht. Um dort etwas mehr zu erfahren geht Ingrid für ein paar Tage hin. Doch auch Ingrid wird tot aufgefunden! Ursel ist so verzweifelt, dass sie zu Theriak, der 'Himmelsmedizin' greift um alles zu vergessen. Doch nach dem Ursel sich in ihrer Trauer "gebadet" hat, beschliesst sie selber den oder die Täter zu finden.

Dabei gerät Ursel in grosse Gefahr! Doch wer hasst die Hübschlerinnen so, dass sie sie grausam foltern und töten?

Ein spannender Krimi mit einer ungewöhlichten Ermittlerin. Doch ich hoffe, das Ursula Neeb für die 'Hurenkönigin' noch weitere spannende Fälle schreiben wird. Obwohl mir einige Szenen sehr grausam vorkamen, so ist es damals Realität gewesen. Hübschlerinnen, Bettler oder Tagelöhner waren zu der Zeit nichts wert.Die Hurenkönigin: Historischer Kriminalroman
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am 5. März 2013
Von dem vorherigen Roman war ich begeistert, aber der Roman hat sich ein wenig gezogen und war vorausschaubar. Spannung lies zu wünschen übrig.
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Ich mag historische Romane sehr und bin froh, dass es so viele davon gibt. Wenn es sich dann zusätzlich noch um einen Krimi handelt, dann ist mein Interesse von vorn herein geweckt - und ich möchte euch heute von einem solchen historischen Krimi berichten:

Das Mittelalter und die Blütezeit der Bordelle spielen eine große Rolle in meinem Roman, der mich letztens gefesselt hatte.

Inhalt:
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Die Hübscherinnen (heute Prostituierte) in den Frauenhäusern wurden sogar von der Kirche nicht nur geduldet, sondern sogar erlaubt. Nichts desto trotz wurden sie verachtet und man nannte sie unehrlich.

Ursel Zimmer ist in unserem Roman die Königin der Huren, wie es schon der Titel des Buches sagt. Sie setzte sich für die vielen Hübscherinnen in den Frauenhäusern und für deren Belange ein – was ihr einen hohen Rang bei diesen Frauen verschaffte. Die Hurenkönigin schütze die vielen Frauen, die nur überleben konnte, weil sie dieser „Arbeit“ nachgingen.
Diese Frauen konnten nicht für sich selbst einstehen, weil sie einfache Menschen waren, die in dieser Zeit – und auch noch Frau waren – weder lesen noch schreiben konnten …

Die vorliegende fiktive Geschichte zeigt sehr viel aus dem Leben dieser Frauen, die es wahrlich nicht leicht hatten. Man spürt, dass die Autorin sich Gedanken gemacht und umfassend recherchiert haben muss, um einen solch detaillierten und authentischen Roman zu schreiben. Da es nicht schlicht und einfach ein Roman, sondern ein Krimi ist, muss natürlich auch einiges an schrecklichen Dingen passieren. Außer Diebstahl und anderen ähnlichen Vergehen wird auch gemordet und sogar unser Hauptcharakter gerät in einige gefährliche Situationen, die das Buch so spannend gestalten.

Maria Magdalena ist die Schutzpatronen der Huren – wusstet ihr das schon ? Ich nicht …
Gerade an ihrem Gedenktag passiert es, dass Rosi, eine Hure tot aufgefunden wird. Wir befinden uns Nahe Frankfurt – die gesamte Handlung spielt im heutigen Hessischen, wir schreiben den 22.Juli 1511.

Das Buch hat eine dichte Handlung, die von Beginn bis Ende fesselt. Es ist eine ausgewogene Mischung zwischen einer Frauengeschichte und einem historischen Hintergrund mit viel Geschichtlichem, was man erfährt – mit viel Spannung und Tragik, mit viel kriminalistischem Hintergrund und mit viel Herzlichkeit und Ehrlichkeit. Man dringt tief in das damalige Leben der Frauenhäuser ein. Geschlechtskrankheiten gab es und die Hübscherinnen wurden meist „verdächtigt“ an der Ausbreitung Schuld zu tragen. Es wurde ihnen so z. B. auch im Buch, tote Katzen an die Häuser genagelt u.v.m.

Ich empfehle dieses Buch auf Grund des spannenden Inhalts und auch, weil Ursula Neeb sich wieder einmal eine Gruppe vorgenommen hat aus einer fernen Zeit, die nicht der Norm entsprach und entspricht, die Ursula Neeb aber authentisch und herzlich ehrlich beschreibt in ihrem Lebensstil und die Schwierigkeiten und auch Schönheiten dieses einfachen und schwierigen Lebens (es gibt einen weiteren Roman, in dem eine Frau „zu Wort“ kommt, die Tote herrichtet). Gerade des ist es, was ich faszinierend finde, Neeb charakterisiert hier einfühlsam und detailliert, schreibt einerseits zwar sachlich, aber unbedingt auch herzlich und erfrischend spannend, sodass es gerade diese Mischung ist, die das Buch so kurzweilig macht.

Absolute Leseempfehlung !!!
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am 11. Oktober 2012
Mehrere Huren aus dem Hurenhaus an der Stadtmauer von Frankfurt werden ermordet. Sie sind jeweils von Boten von Freiern aus dem Hurenhaus geholt worden und nicht mehr zurück gekommen.
Die Lebensgeschichte der einen oder anderen Hure wird angedeutet, wie und wieso sind diese Frauen im Hurenhaus gelandet?
Es geht die Geschlechtspest um, Lues, Grund genug für Kirche und die „anständigen“ Leute, die Huren noch mehr zu ächten und zu verachten, als das sonst geschieht.
Ursel, die Hurenkönigin, die schon vor vielen Jahren das Gewerbe der Liebe wegen aufgeben hat, dafür jetzt aber das Hurenhaus leitet, hat ihren Liebhaber nie geheiratet, weil dieser ob einer solchen Ehe ebenfalls mit Ächtung und Enterbung zu rechnen gehabt hätte.
Der Henker, der ebenfalls geächtete, hat die Aufsicht über das Hurenhaus, hieraus ergibt sich eine gewisse Solidarität. Die Leute trinken nicht am selben Tisch mit ihm weil er Henker ist.
Das Buch malt ein spannendes Sittengemälde der Zeit, der Umgang der Menschen miteinander, der unterschiedlichen Stände, die (ehr unrühmliche) Rolle der Kirche in dieser Zeit, die Angst der Menschen vor Übersinnlichem, die Grausamkeit der Selbstgerechten, die dies auch halbwegs in der Öffentlichkeit tun, die Wut und die Hilfloskeit der Huren….
Unbedingt lesenswert, kurzweilig nicht nur wegen abwechslungsreichen Handlung, auch die Personen sind gut und nachvollziehbar beschrieben!
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