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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
68
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INHALT:
Lena Peters und ihr Kollege Wulf Belling werden zu einem besonders grausamen Tatort gerufen: Eine schwangere Frau hat ihr Gesicht mit Säure übergossen und sich danach vom Balkon ihrer Wohnung gestürzt. Anfangs sieht es nach Selbstmord aus, doch im Laufe der Ermittlungen deutet alles auf einen Mord hin, da das Opfer eine Todesdrohung bekommen hat. Auch Lena hat so eine Morddrohung erhalten und wird deshalb vom Fall abgezogen, doch die eigensinnige Kriminalpsychologin kann es nicht lassen und ermittelt deshalb auf eigene Faust...

MEINE MEINUNG:
"Seelenriss" ist der (von mir sehnsüchtig erwartete) 2. Band der Lena Peters-Reihe und knüpft an seinen Vorgänger "Opfertod" an. Den Schauplatz hat die Autorin erneut in ihre Heimatstadt Berlin verlegt. Die Romanidee ist zwar nicht ganz neu, wurde jedoch ansprechend in einen fesselnden Thriller umgesetzt. Allerdings muss ich gestehen, dass mir "Opfertod" besser gefallen hat - warum, könnt ihr gleich nachlesen.

Lena Peters ist Kriminalpsychologin und arbeitet als Profilerin für die Kripo Berlin. Die zierliche Frau hat sich in ihrer neuen Umgebung schon etwas eingelebt, als sie eine anonyme Morddrohung bekommt, die augenscheinlich etwas mit ihrem neuesten Fall zu tun hat. Kommissar Wulf Belling ist mittlerweile wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt und arbeitet mit Lena zusammen. Der eigenbrötlerische Ermittler hat private Probleme und beide Kollegen ermitteln gern mal im Alleingang. In "Seelenriss" treffen wir außerdem auf alte Bekannte wie der Mordkommissionsleiter Volker Drescher und der hinterlistige Kollege Ben Vogt.

Die Protagonisten, allen voran Hautperson Lena, sind reizvolle Charaktere mit etlichen Ecken, Kanten & Facetten, die man gern begleitet. Weiters sind die Figuren weder wunderschön noch perfekt, was sie sehr sympathisch und authentisch macht. Allerdings konnte ich nicht alle Handlungen und Taten der Figuren nachvollziehen und Lena wird manchmal als eine Art Superwoman dargestellt, was mir nicht so gefällt.

"Seelenriss" lässt sich dank ungeahnter Wendungen und geschickt gelegten Irrwegen schnell lesen, auch wenn mir im 2. Band die Hochspannung ein wenig fehlt und der Plot für meinen Geschmack etwas zu konstruiert angelegt ist. Die Begebenheiten werden -in der 3. Person- vorwiegend aus dem Blickwinkel von Lena Peters erzählt, zwischendurch lassen uns einige Nebenfiguren an ihrer Sicht der Dinge teilhaben. Durch den Wechsel der Erzählperspektiven, die miteinander verknüpfenden Handlungsstränge sowie durch den Cliffhanger am Ende bleibt dieser Thriller trotz kleiner Schwächen durchwegs spannend. Die lebendigen, teils abscheulichen Beschreibungen, die fesselnde Schreibweise von Hanna Winter und die ausdrucksstarke Sprache komplettieren den 2. Lena Peters-Band.

FAZIT:
Auch wenn mich "Seelenriss" nicht ganz so wie sein Vorgänger "Opfertod" begeistert hat, so ist der Thriller rund um Lena Peters und Wulf Belling dennoch ein packender Thriller, der überraschende Wendungen, eine interessanten Protagonistin und einen mitreißenden Schreibstil beinhaltet. Deshalb vergebe ich für "Seelenriss" eindrucksvolle 4 STERNE und freue mich auf eine Fortsetzung.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Juli 2013
Bei diesem Prolog hatte ich wirklich absolute Gänsehaut. Obwohl Hanna Winter eher etwas distanziert beschreibt, was ich gut finde, musste ich frösteln. Ich frage mich immer wieder, wer sich solche Grausamkeiten ausdenken kann. Aber trotz allem artet es nicht in einer Blutorgie aus und ich freue mich immer wieder, auf Autoren zu treffen, die Spannung auch ohne zu blutige Szenen erzeugen können.

Dieses Buch schließt nahtlos an das erste an. Es gibt zwar eine kurze Zusammenfassung und somit kann man dieses Buch auch unabhängig lesen, aber ich bin ganz froh, dass ich den Vorgänger Opfertod und somit Lena Peters schon kannte. Ich mag Lena, ich mag ihre Art zu ermitteln und ich mag ihr Zusammenspiel mit Belling. Die beiden gehen sehr respektvoll miteinander um und obwohl sie sich immer noch siezen, sind sie sich sehr nah und vertrauen sich blind.

Auch in dieser Geschichte ist wieder Raum für die privaten Probleme, aber ich fand es nicht so störend wie im ersten Teil. Hanna Winter ist die Gratwanderung dieses Mal sehr gut gelungen.

Hanna Winter schreibt gnadenlos spannend. So wie Lena den Täter jagt, jage ich durch die Seiten. Es gibt immer wieder Szenenwechsel, die durch die Überschrift eines neuen Kapitels angekündigt werden. So weiß ich immer sofort, wo ich gerade bin und für mich wurde dieser Thriller dadurch noch spannender.

Einzelne Kapitel sind dem Täter gewidmet, der relativ früh auftaucht. Anfangs fand ich ihn einfach nur abartig. Und am Ende des Buches war ich mit Lena einer Meinung. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil ich nicht zu viel verraten möchte.

Hanna Winter hat einen genialen und sehr glaubwürdigen Plot konstruiert. Die Spannung steigert sich gegen Ende ins unermessliche. Mir hat der 2. Teil viel besser als der Vorgänger gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher mit Lena und Belling.

Fazit: Gnadenlose Spannung in einem genialen Plot!
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am 8. Februar 2015
"Seelenriss" ist der 2. Teil nach "Opfertod" um die Profilerin Lena Peters, der auch nahtlos an den Cliffhanger von "Opfertod" anknüpft.
Lena Peters ist noch immer beunruhigt über die anonyme Nachricht "Tu, was ich dir sage. Oder ich töte dich.", die in dem Notizbuch stand, was ihr geschenkt wurde. Wulf Belling, ihr Partner arbeitet nun offiziell wieder bei der Polizei. Schon bald befinden sich beide an einem neuen Tatort. Eine junge Frau hat sich scheinbar aus dem Fenster gestürzt. Ihr Gesicht ist durch ätzende Säure entstellt. Vor allem bekam sie dieselbe Nachricht wie Lena. Ist Lena in Gefahr? Droht ihr das gleiche Schicksal?
Weitere Suizidfälle nach demselben Schema passieren, und die Wahl der Opfer sieht auf den ersten Blick willkürlich aus. Welche Verbindung hatten sie alle gemeinsam?

Hanna Winter beginnt den 2. Fall von Lena Peters direkt ein paar Tage nach dem 1. Teil "Opfertod". Man muss den 1. Teil nicht zwingend gelesen haben. Sollte man diesen im nachhinein lesen wollen, nimmt die Autorin durch einge Spoiler doch etwas die Spannung dazu.
Flüssig und gleich zu Anfang spannend ist man sofort in der Geschichte drin. Lena wird immer öfters mit quälenden Kopfschmerzen konfrontiert, geht aber nicht zum Arzt und auch Wulf Belling hat seine privaten Probleme mit seiner Tochter und seiner Ex-Frau.
Die Länge der Kapitel sind angenehm kurz, die Sätze kurz und prägnat, und auch die Wechsel der Erzählstränge lassen die Geschichte nur so vorbeifliegen.
Diesmal hatte ich aber das Gefühl, dass etwas fehlt. Es kam mir vor, als wäre ich nur kurz über den Thriller drüber gehuscht und habe nur oberflächlich eine gekürzte Geschichte erzählt bekommen. Zu manchen Personen, sei es Matthias, Lukas, Wulfs Tochter Marietta hätte ich gerne mehr erfahren.
Nichtsdestotrotz fand ich den 2. Fall spannend erzählt und lässt mich, auch wieder mit einem Cliffhanger, wartend auf den 3. Teil zurück.
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am 7. Juni 2013
Hanna Winter hat mit der Fortsetzung um die Profilerin Lena Peters wieder voll ins Schwarze meiner nach Spannung gierenden Thrillerseele getroffen. Schon nach wenigen Buchseiten konnte ich mich wieder an das Vorgängerbuch erinnern und der knauzige Polizist Belling ist zum Glück auch wieder mit von der Partie. Auch wenn sein plötzlich oftmals komisches Benehmen Lena merkwürdig vorkommt, ergänzen sich die zwei hervorragend und bilden ein tolles Team in einer erschütternden Mordserie. Wer kann so grausam sein, von jemand zu verlangen sich Säure über den Kopf zu schütten um sich anschliessend vor Schmerzen aus dem Fenster zu stürzen? Wahrlich also kein Thriller für schwache Nerven, denn Lena sitzt der Zeitdruck im Nacken, schliesslich hat auch sie selbst eine mysteriöse Morddrohung erhalten. Lena Peters und Belling ermitteln fieberhaft nach allen Seiten und schliessen sogar einen Pater nicht als Täter aus. Da die Autorin die Situation stellenweise auch aus der Sicht des Täters schreibt erhöhte sich der Nervenkitzel für mich und hielt mich bei der Stange, fieberte mit der Ermittlung mit und stellte wilde Vermutungen nach dem irren Täter an.
Kurze und hochspannende Kapitel brachten mich dazu das Buch schier nicht mehr zur Seite legen zu können und nach zwei Tagen war ich dann damit auch durch.
Für mich hat der Thriller ganz klar 5 Sterne verdient !!!
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am 3. März 2013
Das Cover in Verbindung mit dem Titel "Seelenriss" hat mich gleich magisch angezogen. Hier stimmt einfach alles: Die Farben sind total klasse, die Lampionsblume sieht in meinen Augen sowieso schon sehr geheimnisvoll aus und der Titel verspricht Spannung auf hohem Niveau. Ob dieses Versprechen auch gehalten wurde, lest ihr hier:

Als die Ermittler Lena Peters und Wulf Belling zu einem Tatort gerufen werden, bietet sich ihnen ein grausames Bild: Eine schwangere Tote liegt mit zerschmettertem Körper auf dem Asphalt. Was zunächst aussieht wie ein Selbstmord, lässt sich nicht mit dem von Säure zerfressenen Gesicht der jungen Frau vereinbaren. Gewissheit verschafft eine Morddrohung mit den Worten Tu was ich dir sage, oder ich töte dich.", die in der Wohnung der Toten gefunden wird. Als kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird, wissen die Ermittler, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Der Fall gestaltet sich schwierig, weil keine Verbindung zwischen den einzelnen Toten hergestellt werden kann, außer, dass alle vorher die gleiche Morddrohung erhalten haben. Die Schreiben sind alle durchnummeriert, bis auf eines - das an Lena Peters ...

Obwohl es sich bei Seelenriss" bereits um den zweiten Band mit der Ermittlerin Lena Peters handelt, habe ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, den Vorgängerband gelesen haben zu müssen. Ganz im Gegenteil: Mir kam es vor, als wäre dieser Band der Einstieg in eine Serie. Einziger Kritikpunkt ist der stark gespoilerte Rückblick auf den vorherigen Fall der Profilerin Lena Peters im ersten Kapitel. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin nicht ganz so intensiv darauf eingeht. Andere Autoren schaffen es auch, Verbindungen zu alten Fällen herzustellen, die aber weitaus weniger verraten und somit noch zusätzlich Appetit auf einen Vorgängerband machen - wenn man ihn noch nicht gelesen hat. In diesem Fall weiß ich leider schon zu viel über den Hergang und auch zum Täter selber, dass ich den Vorgängerband nicht mehr lesen brauche, weil ich schon weiß, was mich erwartet. Bei Buchreihen ist das ein absolutes No-Go und für mich auch ein Grund in der Bewertung einen Stern abzuziehen.

Von den beiden Protagonisten ist für mich eindeutig Wulf Belling der sympathischere. Seine Ecken und Kanten machen ihn menschlich. Die geheimnisvollen SMS, die er bekommt und das Geld, welches er diesem dubiosen Mann gibt, haben mich kurz an seiner Loyalität zweifeln lassen. Aber ich bin sehr schnell darauf gekommen, wofür das Geld gedacht ist. Es scheint in Mode zu sein, die Ermittler mit privaten Problemen zu behaften. Auch Lena Peters bildet keine Ausnahme. Allerdings hat es Hanna Winter hier etwas zu gut gemeint, bei der Verteilung mit den Problemen. Das war mir etwas zu viel des Guten. Unerklärlich sind mir auch ihre Alleingänge, wenn man bedenkt, dass der Mörder es anscheinend ja auch auf sie abgesehen hat. Gerade nach einer Morddrohung sollte sie in ihrer Position wissen, dass äußerste Vorsicht angebracht wäre. Stattdessen ignoriert sie den Brief einfach und begibt sich damit in große Gefahr.

Überzeugt hat mich allerdings der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, mit kurzen prägnanten Sätzen, die Spannung zu erzeugen, die Voraussetzung für einen guten Thriller ist. Ihr gelingt es, die grausamen Szenen so authentisch zu beschreiben, dass ein wahres Kopfkino entsteht, das für mächtig viel Gänsehaut sorgt. Damit meine ich insbesondere die Kapitel, die aus Sicht des Mörders geschrieben sind. Sowohl die Identität als auch die Beweggründe des Killers blieben mir bis zum Schluss verborgen, was für dieses Genre ja nicht schlecht ist, weil so mehr Spielraum für Spekulationen gegeben ist. Das Motiv des Mörders ist zwar nachvollziehbar, jedoch für mich auch etwas unglaubwürdig, dass jemand zu solch drastischen Methoden greifen würde.

Ich habe diesen Thriller innerhalb weniger Stunden quasi inhaliert. Es war mir nicht möglich, ihn aus der Hand zu legen, ohne zu wissen, wer hinter diesen grausamen Taten steckt. Mit knapp über 300 Seiten gehört er für mich eher zu der Kategorie Schmalhansküche" - aber es hat sich gelohnt. Einzig der dicke Spoiler zum Vorgängerband zu Beginn des Buches ist für mich Grund genug, einen Stern abzuziehen. Für Seelenriss gibt es also vier Sterne und eine Empfehlung von meiner Seite.
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am 1. April 2013
In Berlin treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Mit Säure verätzt er die Gesichter seiner Opfer, danach stößt er sie aus dem Fenster, sodass es nach Selbstmord aussieht. Alle Opfer haben vor ihrem Tod die Nachricht „Tu, was ich dir sage, oder ich töte dich“ erhalten. Aber was verbindet diese Menschen? Profilerin Lena Peters und ihr Kollege Wulf Belling stehen vor einem Rätsel. Und dann erhält auch noch Lena diese Nachricht und fühlt sich zunehmend beobachtet..

Hanna Winter hat mit „Seelenriss“ einen wirklich spannenden Thriller geschrieben. Das Buch ist in kurze Kapitel eingeteilt, sodass der Spannungsbogen im gesamten Buch aufrecht gehalten wird. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch wahnsinnig schnell durchlesen.
Die Charaktere werden leider nur sehr oberflächlich beschrieben, weswegen ich mich nicht sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen konnte.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Während Thriller-Fans dieses Buch sicher mögen werden (da einige Stellen sehr brutal dargestellt werden), sollten Zartbesaitete lieber die Finger davon lassen.
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am 15. Mai 2013
Als Profilerin für die Polizei hat Lena Peters schon so einiges gesehen und auch aus ihrer persönlichen Vergangenheit trägt sie noch immer die Narben der Erinnerung mit sich. Doch der aktuelle Fall sprengt auch ihre Grenzen.

Eine junge Frau ist verweint, blutet und Urin läuft an ihren Beinen hinab. Vor ihr steht eine Schüssel mit einer ätzenden Flüssigkeit. Als davon ein wenig auf ihre Hand tropft, kann sie die Schmerzen kaum aushalten, denn die Säure zersetzt das Fleisch innerhalb von Sekunden. Sie wirft noch einmal einen Blick in den Spiegel. In das Gesicht, dass sie zum letzten Mal sehen wird, ehe sie die Schüssel anhebt und sie die Flüssigkeit über sich verteilt.

Am Fundort der Leiche der jungen Frau findet Lena ein handgeschriebenes Schriftstück mit einer Warnung. Sie selbst hat erst wenige Tage zu vor einen ähnlichen Zettel erhalten. Schwebt sie auch in Gefahr? Kurze Zeit später wird ein weiteres Opfer gefunden und Lena nimmt die Ermittlungen nach einem perfiden und skrupellosen Mörder auf.

Spannung von der ersten bis zur letzten Minute.

"Seelenriss" ist der zweite Teil der Reihe um die Profilerin Lena Peters aus der Feder der Autorin Hanna Winter der nach "Opfertod" ebenfalls beim Ullstein-Verlag veröffentlicht worden ist.

Sowohl privat, wie auch beruflich schwebt die junge Hauptprotagonistin ein wenig neben der Spur. Immer bemüht, die richtigen Entscheidungen zu treffen, schaufelt sich Lena selbst gerne das tiefste Grab. Bereit alles zu geben und dennoch zu verlieren. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt ist bei dem sympathischen Charakter einfach alles dabei.

Schon nach wenigen Seiten ist der Leser ganz gefangen von den Dingen, die um Lena herum geschehen und kann sich ganz auf die Geschichte einlassen. Dabei ist Lena überzeugend und aufrichtig. Eine Persönlichkeit, der es leicht fällt, sich in das Herz des Lesers zu stehlen. Die Beschreibungen und Ausführungen der Schriftstellerin sind sowohl bildlich wie auch lebendig. Langeweile ist für sie ein Fremdwort. Ein steter Wechsel zwischen Spannungsmomenten und privaten Verwicklungen lassen kaum Zeit für eine Atempause.

Der Handlungsverlauf ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Neben Lena Peters gibt es noch eine kleine Anzahl von Charakteren, die für sie eine Stütze bilden und auf die sie sich verlassen kann. Dennoch bleibt sie die dominierende Führungsperson, die den Leser in die Welt eines grauenhaften Verbrechens begleitet.

Fazit: Ein Thriller, der alles bietet. 300 Seiten Spannung und Gefühl, die perfekt unterhalten. Auch ohne den ersten Teil zu kennen, ist dieses Buch ein wahres Highlight, das jeden Thriller-Fan begeistern wird. Freue mich schon auf ein neues Werk um die smarte Lena Peters und bin gespannt, was sie als nächstes erwarten wird. Große Empfehlung!
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am 22. Februar 2013
Zur Story:

Die Opfer bekommen eine Morddrohung - mit der sie natürlich nichts anfangen können. Sie sind sich schließlich keiner Schuld bewusst. Doch der Täter sieht dies wohl anders.
Er überwältigt sie, zwingt sie dazu, das sie sich eigenhändig Säure ins Gesicht schütten. Danach stößt er sie aus dem Fenster.

Nach dem ersten Opfer scheint die Sachlage für die Polizei erst auf Suizid hinaus zu laufen.
Doch die Kriminalpsychologin und Profilerin Lena Peters, sieht es ganz anders.
Zumal das zweite Opfer nicht lange auf sich warten lässt.

Und etwas anderes lässt Lena Peters keine Ruhe:
Auch sie hat die gleiche Morddrohung wie die Opfer erhalten!

Meine Meinung:

"Seelenriss" ist nach "Opfertod" der zweite Fall um die Berliner Profilerin Lena Peters.

Der neue Fall beginnt fünf Tage, nachdem Lena den "Stümmler" aus "Opfertod" aus dem Verkehr gezogen hat. Für diejenigen, die den ersten Teil nicht gelesen haben, gibt es anfangs zur besseren Verständigung eine kleine Rückblende. Zwingend für den neuesten Fall ist es jedoch nicht, das man den ersten Teil zuerst gelesen haben sollte, nur erfährt man darin noch ausführlicher Dinge, aus Lenas Vergangenheit.
Der neue Fall ist super spannend erzählt, es beginnt bereits im Prolog, das man Zeuge wird, wie das erste Opfer sich in wenigen Augenblicken, die Säure ins Gesicht schütten wird.

Genauso temporeich geht es Kapitel für Kapitel weiter.

Auch Lenas Privatleben und ein schwerer Schicksalsschlag sind interessant zu lesen und alles andere als langweilig.

Den Täter begleiten wir natürlich auch teilweise und können erahnen, zu was er fähig ist.

Ich habe bereits alle Thriller von Hanna Winter gelesen und fand jedes Buch sehr gut.
Doch hier, hat die Autorin wirklich nochmal eine Schippe drauf gelegt!

"Seelenriss" ist einfach ein mehr als gelungener Psychothriller.
Absolute Empfehlung!
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am 11. Januar 2015
"Seelenriss" von Hanna Winter
erschienen im Ullstein Verlag, SEitenanzahl 320

Inhalt:

Eine mysteriöse Selbstmordserie erschüttert Berlin. Das Ermittlerduo Lena Peters und Wulf Belling versuchen das Rätsel zu lösen. Und auch Lena gerät in die Schusslinie. Was steckt hinter den angeblichen Selbstmorden?

Autorin:

Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren und arbeitete nach dem Publizistikstudium als Redakteurin. Ihr erster Thriller Die Spur der Kinder landete auf Anhieb auf den Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Das Cover zu diesem Krimi ist eher unscheinbar gestaltet.
Das Buch ist leicht und angenehm flüssig zu lesen. Die Spannung ist sofort allgegenwärtig. Grausame Morde werden detailliert und anschaulich beschrieben.
Eingangs wird auf den ersten Fall der Buchreihe aufmerksam gemacht und zurückgeblickt, so dass man sofort einen Einblick in die vorherige Geschichte um das sympathische Ermittlerduo Peters und Belling hat. Auch deren Privatleben wird in diesem Buch geschildert, was zu der Sympathie beiträgt.
Die Mordserie wird spannend und ausführlich in kurzen Kapiteln erzählt. Es ist kein Krimi für schwache Nerven und ich habe bis zum Ende mit Lena gefiebert und gebangt.

Fazit:

Eine spannende Katz- und Mausjagd mit Gänsehautfaktor!
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am 9. Oktober 2015
Ich mag Hanna Winters Schreibstil, "Stirb" war für mich ein fast perfekter Thriller. Seelenriss hat mich allerdings, genau wie Opfertod nicht in den Bann ziehem können. Das Buch ist gut geschrieben, flüssig zu lesen. Aber es hat mich an keiner Stelle wirklich gepackt, zu wenig Tiefe, zu schnell die verschiedenen Geschehnisse, zu wenig Gefühl für die Menschen, die Opfer, den Täter. Alles in allem ein netter Krimi, aber zu oberflächlich. Vielleicht sollte Frau Winter von der Serie um Lena Peters Abstand nehmen und lieber einzelne Thriller schreiben, dass sie das perfekt kann hat sie mit "Stirb" bewiesen.
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