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am 10. Dezember 2016
Der zweite Teil dieser Reihe hat mich sehr begeistert genau wie der ersten. Es macht Spass ihn zu lesen, der Leser möchte wissen wie es weiter geht.

Inhalt:
Der Vampir Brandon aus einem Vampirclan in L.A. ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit, als er in Arizona entführt wird. Hinter diesem Anschlag steckt sein gefürchteter Schöpfer Nathaniel Coe, ein grausamer Vampirmeister. Doch Julius Lawhead gibt seinen Freund und Clanmitglied nicht so einfach auf und beschließt ihn zurück zu holen, koste was es wolle. Dabei ist er nicht nur auf dem Weg Freunde zu opfernd, sondern ebenso seine Liebe zu Amber '

Meinung:

Man kann der Handlung und den Charaktaeren gut folgen und immer, wenn man denkt die Akteure haben es überstanden kommt das nächste Delämmer.
Die Spannung wird immer wieder aufgebaut und der Schreibstil läst sich gut lesen.
Im groben und ganzen ein wirklich Klasse Buch
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am 29. Februar 2012
Mich hat der erste Teil "Septemberblut" von Rebekka Pax`s Vampirserie um Julius Lawhead schon begeistert und es stand für mich fest, den 2. Teil muss ich auf jeden Fall auch lesen. Ich hatte jetzt sogar das Glück, ihn über Vorablesen.de als Leseexemplar zu bekommen und musste das Buch natürlich sofort anfangen.

Die Geschichte spielt knapp 3 Monate nach Ende des ersten Teils. Julius Lawhead, der am Ende von Septemberblut eine Strafe wegen Ungehorsam erwartet hat, liegt immer noch eingesperrt in seinem Sarg im Haus seines Meisters. Doch dann wird einer seiner untergebenen Vampire entführt und Julius tobt so lange, bis sein Meister entscheidet, die Strafe war lange genug.

Julius hat in Teil 1 den Vampir Brandon, einen Halbindianer, an sich gebunden. Jetzt wurde Brandon von seinem früheren Meister entführt und Julius - frischgebackener Meistervampir - macht sich, zusammen mit Amber und der Vampirin Christina - der Lebensgefährtin von Brandon - auf den Weg, ihn zu befreien oder auszulösen. Sein eigener Clanherr Curtis Leonhardt unterstützt Julius und man kann die Zuneigung regelrecht spüren die zwischen Meister und Schützling besteht.

Es beginnt eine abenteuerliche Reise mit vielen Höhen und Tiefen. Der Leser erfährt viel über die Gedankenwelt von Julius, Amber und auch von Brandon, dessen Vergangenheit nichts für zarte Gemüter ist. Ob es Julius am Ende gelingt, Brandon aus den Klauen von Nathaniel Coe zu befreien, wird natürlich hier nicht verraten. Spannung Pur kann ich da nur sagen und man kann das Buch kaum aus der Hand legen bevor man nicht das Ende erreicht hat.

Was unterscheidet gerade Julius von anderen Vampiren in anderen Büchern? Er ist kein Superheld und hat oft auch Ängste und Befürchtungen zu versagen und gerade das macht ihn sympathisch. Aber wenn es darauf an kommt, zeigt er jedem seine Zähne um die seinen vor Schaden zu schützen.

Die einzelnen Kapitel werden einmal aus der Sicht von Julius oder von Brandon erzählt. Auch Amber, die "Gefährtin" von Julius hat verschiedene Kapitel. Sie ist nach wie vor noch ein Mensch, aber durch 3 Siegel stark mit Julius verbunden. Im Laufe der Geschichte wächst Amber über sich hinaus und hat wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte.

Ich finde die Traditionen und Rituale der Vampirwelt in Flammenmond faszinierend und fesselnd - natürlich sind diese auch altertümlich aber die "lebenden" Vampire sind nun mal mehrere Jahrhunderte alt und lebten schon damals in harten Zeiten. Angedeutet wurden diese schon im ersten Teil aber in Flammenmond erhält man noch mehr Einzelheiten. Es kommt oft brutal oder sogar grausam rüber, wenn z. B. ein jüngerer Vampir als "Faustpfand" bei einem feindlichen Vampir leben muss - aber seien wir mal ehrlich, wie war es den im Mittelalter - auch nicht anders.

Wer Vampire liebt, alte und teilweise neue Traditionen mag sollte sich Flammenmond - am besten vorher noch Septembermond - unbedingt kaufen und lesen. Aber eine kleine Warnung - ganz ohne Blut kommt das Buch nicht aus - wäre ja auch langweilig.

Die Serie von Rebekka Pax zeigt mir, auch in Deutschland gibt es sehr gute Autorinnen, die sehr gute Vampirgeschichten schreiben können - und man muss nicht jahrelang auf eine Übersetzung warten.
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am 29. Februar 2012
Meine Meinung: Flammenmond ist eigentlich der zweite Band der "Vampierjäger-Roman" Reihe, für mich jedoch der Erste. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich bis zum Erhalt des Buches nicht wusste, dass es sich hierbei um einen Fortsetzungsroman handelt. Ich entschied mich dazu, zuerst den zweiten Band zu lesen und mir je nach Gefallen auch den ersten Band zu kaufen. Trotz der fehlenden Hintergrundinformationen aus dem ersten Band hatte ich keinerlei Probleme mich in Pax's Vampirwelt zurechtzufinden. Auch hatte ich nicht das Gefühl irgendetwas zu vermissen oder verpasst zu haben, eher im Gegenteil.

Flammenmond ist mit einer meiner ersten Vampirromane überhaupt. Vampire ist ehrlich gesagt ein heikles Thema bei mir, jedoch konnte mich die Leseprobe und schließlich auch das Buch überzeugen. Bei Dämmerung erwachen Rebekka Pax's Vampire zum Leben. Ihre Vampire sind einer klar strukturierten Hierarchie untergeordnet. Je älter ein Vampir ist, desto mächtiger ist er. Manche erhalten sogar einen besonderen Titel, "Meistervampir", und steigen dadurch auf der Stufe weiter nach oben. Meister dürfen Menschen in Vampire verwandeln, allerdings geht das nicht einfach mal ebenso. Dazu benötigen sie die sieben Siegel, die Meister und 'Diener' aneinander binden. Auch bei den Meistervampiren gilt, je älter sie sind, desto mächtiger sind sie und schwächere sind ihnen untergeordnet.

Die junge Amber ist ein Mensch und will es auch bleiben, zwar liebt sie Julius, den Meistervampir, aber sie scheint sich sicher, dass sie nicht sterben möchte, auch wenn das Sterben "nur" vorübergehend ist. Sie verwehrt Julius auch die Vollendung der letzten drei fehlenden Siegel. Amber möchte ihre 'Freiheit' behalten und keinesfalls Julius Marionette sein. Julius hat Ambers Leben im ersten Band gerettet und bringt sie schon bald unwissend ein zweites Mal in ernsthafte Gefahr, als er seinen Vampir und Freund indianischer Herkunft aus den Klauen des grausamen und rassistischen Meisters Nathaniel Coe zu retten versucht. Kann Julius sowohl seinen Freund, als auch seine einzig wahre Liebe retten?

Flammenmond ist kein Buch für "mal eben zwischendurch". Man braucht Zeit. Zeit um das Geschehene in seiner Gesamtheit zu erfassen, die Ausmaße zu begreifen und schließlich alles verarbeiten zu können. Es ist nicht einfach irgendein Vampirroman, der eine unterhaltsame Geschichte erzählt, es ist eine Geschichte über nackte Grausamkeit, die sowohl uns "normale" Menschen in unserer realen Welt passieren kann und einigen immer wieder passiert, als auch Rebekka Pax's Romanfiguren. Die Themen reichen von einer ausgeklügelten Vampirhierarchie, über Gewalt, sexuellen Missbrauch und die damit verbundene Zerstörung eines Lebens / Seele, Liebe und Leidenschaft, sowie die spirituelle Kraft der indianischen Kultur. Glaube und Hoffnung spielen auch hier eine große Rolle.

Trotz der recht weitreichenden und umfangreichen Sprünge fügen sich doch all die Themen problemlos und (absolut!) stimmig zusammen und ergeben somit eine machtvolle, erschreckende und berührende Geschichte zugleich. Ich musste oftmals schwer schlucken und der Kampf eines gebrochenen Menschen, Vampires (auch aus seiner eigenen Sicht) wieder eine gewisse Selbstachtung zu erlangen ist nicht nur unvorstellbarer hart, fast unmöglich und definitiv herzzerreißend. Wie viel Leid kann eine Seele ertragen? Wie viel Leid kann ein Körper ertragen, bevor er sich aufgibt? Lohnt es sich um seine Selbstachtung zu kämpfen? Oder ist der Tod die rettende Erlösung) Fragen über Fragen schießen einem durch den Kopf und lassen den Leser nicht mehr los.

Fazit: Flammenmond hat mich nicht nur schockiert und tagelang beschäftigt, sondern auch zu tiefst berührt. Eine fröhlich beginnde Story, die sich rasend schnell in eine tief traurige Story voller Spannung, Angst und letztendlich Hoffnung verwandelt.
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am 27. Februar 2012
Inhalt:
Der Vampir Brandon aus einem Vampirclan in L.A. ist auf der Suche nach seiner Vergangenheit, als er in Arizona entführt wird. Hinter diesem Anschlag steckt sein gefürchteter Schöpfer Nathaniel Coe, ein grausamer Vampirmeister. Doch Julius Lawhead gibt seinen Freund und Clanmitglied nicht so einfach auf und beschließt ihn zurück zu holen, koste was es wolle. Dabei ist er nicht nur auf dem Weg Freunde zu opfernd, sondern ebenso seine Liebe zu Amber '

Meinung:
'Flammenmond' ist der zweite Vampirroman der deutschen Autorin Rebekka Pax. Der zweite Band ist der Nachfolger zu 'Septemberblut' und auch hier gibt es jede Menge Action, Spannung und Blutdurst.

Wo der Schwerpunkt in 'Semptemberblut' vor allem auf der Stadt L.A. und der Beziehung zwischen Julius und Amber lag, spielt 'Flammenmond' überwiegend in der Hitze Arizonas. In dem zweiten Roman um Julius und dem Vampirclan aus L.A. geht es nun vor allem um Julius Vampirfreund Brandon, der seinen indianischen Wurzel aus der Vergangenheit folgen will.

Dabei kommt schnell eine brisante Spannung auf, denn Brandon wird von seinem Schöpfer entführt, einem grausamen Vampirmeister namens Nathaniel Coe. Julius will ihn natürlich nicht so einfach aufgeben und versucht sein bestmögliches zu geben, um Brandon wieder zurück nach L.A. zu holen.
Auf seiner Rettungsmission trifft er, zusammen mit Amber und Chris, natürlich immer wieder auf Schwierigkeiten und die Situation scheint von Seite zu Seite aussichtsloser zu werden, wodurch die Spannung immer wieder geschürt wird.

Die Fortsetzung von 'Septemberblut' ist in jedem Fall ein Vampirroman, denn man nicht so oft zu lesen bekommt. Das Thema Indianer und alte Vampirsitten treffen knallhart aufeinander und bieten nicht nur jede Menge Spannung, sondern auch viel Action.

Ich empfand 'Flammenmond' als gute Abwechselung in dem sehr Mainstream lastigen Vampirgenre. Die Vampire werden nicht verschönt dargestellt, sondern werden dem Leser wie Raubtiere in einem menschlichen Körper präsentiert. Durch eine strukturierte Hierarchie und komplexen Regeln wird das Leben eines Vampirs hier bestimmt.

Dieses System in der Gemeinschaft der Vampire ist relativ umfassend und vielleicht auch schwierig komplett zu ermessen, aber gerade dadurch wirkt die Geschichte um die Vampire realistischer. Denn mal ehrlich, ohne Rangordnung und strengen Regeln kann man auf lange Sicht sicherlich keine gewaltsamen Vampire vor der Menschheit geheim halten ' gerade dies macht auch den Fantasyanteil aus, denn Vampire sind hier nicht nur Bluttrinker, sondern auch von Magie umwoben. Eindeutig vielschichtige Vampire ' aber mit Potenzial!

Dazu mischt sich in 'Flammenmond' auch noch die Geschichte der Indianer in Arizona. Es werden Bräuche und Sitten detailliert beschrieben, die Brandon letztendlich helfen sollen. Für einen Vampirroman ist dies ein sehr exotisches Thema, das mir in jedem Fall gefallen hat. Durch die Einbringung von indianischen Bräuchen entsteht Abwechslung zu den sonstigen bleichen Vampiren.

Das Gesamtpaket in 'Flammenmond' ist zudem sehr ausgewogen. Es gibt viele actionreiche Textpassagen, sowie Spannung und ein wenig Erotik und Romantik zwischen Julius und Amber. Dennoch wirkt der ganze Plot seltsam real, denn Amber ist nicht eine dieser Protagonistinnen, die nicht einsehen, dass es sich bei ihrem Freund wirklich nicht mehr um einen normalen Mann handelt. Sie ist stark aber keine Mary Sue, denn sie zeigt auch Schwäche.

Allerdings wirkt die Geschichte insgesamt ein wenig lang, denn es gibt einfach viele Spannungsbögen, die am Ende aber einfach nicht mehr zu einem überragenden Showdown führen, da dieser schon Seiten zuvor dem Leser erscheint.

'Flammenmond' ist trotzdem ein sehr schöner Vampirroman, der jedoch auch sehr blutrünstig und brutale Textpassagen beinhaltet. Das Wesen eines Vampirs wird hier nicht übermalt, sondern klar dargestellt. Die Charaktere wirken realistisch, auch wenn es sich dabei um Vampire handelt. Gerade das macht den Roman authentisch, denn als Leser verfällt man nicht direkt dem wunderbar verführerischen Bild eines Vampirs, sondern der Leser sieht hier auch die blutige Schattenseite, die manchmal alles andere als appetitlich ist.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut. Man merkt eine Steigerung zu dem ersten Roman 'Septemberblut'. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, sodass immer wieder Spannung aufkommt. Mir haben vor allem die Dialoge zwischen den Charakteren gefallen, ebenso wie die Beschreibungen von Natur und Umgebung, die nicht dick aufgetragen wirken, sondern realistisch. Beim Lesen kann man sich einfach sehr gut durch viele Verbildlichungen in die karge und dennoch wundervolle Wüste Arizonas hineindenken.

Das Cover ist so eine Sache. Der obere Teil sowie der Titel passen sehr gut. Der Titel 'Flammenmond' macht beim zweiten Teil sehr viel mehr Sinn, den man beim Lesen sehr gut verstehen kann. Den unteren Teil finde ich jedoch misslungen, denn die Geschichte spielt vor allem im kargen Arizona statt. Der Vampirclan um Curtis und Julius lebt zwar in Los Angeles, aber dies ist nicht der Platz indem der zweite Roman spielt.
Die sonstige äußere Aufmachung ist gelungen und es gibt gestalterisch Merkmale zwischen dem ersten und zweiten Teil. Allerdings stört mich ein wenig dieser glänzende Folienüberzug des Taschenbuchs, denn relativ schnell hat sich bei mir die Folie am Buchrücken begannen abzulösen.

Fazit:
'Flammenmond' ist eine wirkliche Steigerung zum ersten Band. Die Geschichte um Vampire und Indianer ist spannend, solide und bietet in diesem Genre eine richtige Abwechslung. Es gibt zudem aufregende, actionreiche und brutale Passagen, die die wahre Natur eines Vampirs nicht verschleiern. In jedem Fall ist der zweite Teil der Julius Lawhead Reihe ein Lesetipp für alle wahren Vampirfans, die nach Abwechslung schmachten!

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Julius Lawhead
1. Septemberblut
2. Flammenmond
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am 19. Februar 2012
Inhaltsangabe

Julius Lawhead, der seit kürzerem als Meistervampir mehr oder minder unbeabsichtigt seine eigene Camarilla (Synonym für Clan oder Familie) aufgemacht und für den Diebstahl eines Vampires von seinem eigenen Meister über Monate in einen Sarg gesperrt wurde, wird schon bald auf eine harte Probe gestellt. Während seiner "Haftstrafe" wird Brandon, ein indianischstämmiger Vampir aus Julius Clan, der mit seiner erst kürzlich zum Vampir gemachten Freundin in seinem ehemaligen Land Urlaub macht von seiner Vergangenheit eingeholt. Sein totgeglaubter alter Meister Nathaniel Coe fordert sein Anrecht auf Brandon und unterbindet jegliche Verbindung zu Julius. Um Brandon aus den Klauen dieses gefährlichen Mannes zu retten, der Brandon zurück in seine alte Hölle würft und ihn auf das grausamste Misshandelt, muss Julius alles riskieren - nicht zuletzt seine wahre Liebe. Amber, die erst drei von fünf Siegeln trägt, prallt auf die gradlinige und unbeugsame Gesetzgebung und daraus resultierende Handlungsweise der Vampirwelt und fühlt sich von diesen eingeengt und abgestoßen. Wird sie Julius Leben akzeptieren können und bei der Befreiung von Brandon helfen oder wird sie sich am Ende für ihr altes Leben ohne Vampire entscheiden?

Eigene Meinung

Der Leser wird durch den stätigen Wechsel von Julius Sicht hin zum allgemein Hergang perfekt in das Geschehen integriert und ich konnte das Buch bis zum Ende nicht aus den Händen legen. Was mir an Rebekka Pax Vampirstory am Besten gefallen hat, ist die verworrene Gesetzstruktur dieser "Kultur" und die Idee mit der Stärke der Blutsbande über Bluttausch, die die Rangordnung festlegen und den fünf Siegeln, die viel ermöglichen, gleichzeitig aber auch wieder viele Regeln auferlegen. Die Siegel ermöglichen den Austausch von Bildern, Gefühlen etc. über die Gedanken. Ein starker Vampir vermag in den Geist eines anderen Einzudringen, alle Erinnerungen eines Wesens hervorzuzerren und nach belieben das gewonnene Wissen zu nutzen. Der Vampir, der dieses jedoch tut, muss auch für die Folgen gerade stehen. Für den Leser, der Septemberblut, den ersten Teil dieser Reihe, nicht gelesen hat, mag Flammenmond als einzeln stehendes Buch erstmal äußerst verworren sein, doch auch er wird sich hier zurechtfinden. Es ist eine gefühlsgeladene, actionreiche Erzählung und man fibert jeden Moment mit, fühlt das Leid und die Verwirrung der Aktoren und hofft bis zum Ende auf eine positive Wendung.

Fazit:

Rebekka Pax "Flammenmond" kann ich jedem Fan der Vampirkultur nur wärmstens an Herz legen, sowie allen Fantasybegeisterten, die es lieben, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein actiongeladenes Fantasyepos mit dem Hauch einer Liebesromanze laden zum Schwelgen ein.
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am 20. Februar 2012
Während der Vampirjäger Julius Lawhead seine Strafe in dem Sarg seines Meistert Curtis verbüßt, reisen seine beiden Eidgeschworenen Christina und Brandon in Brandons ehemaliger Heimat. Die Reise beginnt für die beiden Verliebten wie ein unwirklicher Traum. Sie lassen sich treiben, genießen ihr untotes Dasein und ihre Liebe. Doch leider währt die Freude nur kurz, denn Brandon wird von seinem alten Meister Nathaniel Coe entführt und der Terror für den jungen Indianer beginnt erneut. Brandon droht nicht nur körperlich an den Qualen zu zerbrechen. Während er in Gefangenschaft ist, versucht seine Camarilla alles, um ihn zurück zu bekommen. Doch können Julius und Amber ihn befreien? Und welchen Preis sind sie bereit, dafür zu zahlen?

Das Cover zeigt eine Stadt, beschienen durch den Vollmond. Julis Gesicht blickt den Leser auffordernd an. Ich finde es sehr gut gewählt, da es bildlich an Septemberblut anknüpft und sich hervorragend für eine Serie eignet!

Rebekka Pax' Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Sie schafft es direkt zu Beginn, ihre Leser in den Bann zu schlagen und in die Welt der Vampire zu entführen. Sie schildert den Aufbau der Vampirhierachie anschaulich und verständlich. Die Bindung der Eidgeschworenen an ihre Meister sind zwar nur schwer nachzuvollziehen, die Regeln teils etwas überzogen, aber nur dadurch scheint ein Vampirclan in unserer heutigen Zeit existieren zu können. Rebekka Pax schreibt zwar einen Fantasy-Roman, hält sich aber sehr eng an der Wirklichkeit, so dass dieses Szenario glaubwürdig klingt.

Durch die stark unterschiedlichen Charaktere ihrer Protagonisten gewinnt das Buch an Lebendigkeit. Amber ist hin und her gerissen zwischen ihrer bedingungslosen Liebe zu Julius, einem Unsterblichen und ihrem wirklich Leben, dem Leben als Mensch. Durch starke Gefühlsschwankungen bringt Rebekka Pax dies ihren Lesern nahe. Der innere Kampf der jungen Frau, zerreißt einen förmlich. Einerseits möchte man ihr sagen: Hau ab! Und dann wieder: Bleib! Doch auch Julius schwankt zwischen seinen Gefühlen und den starren Regeln des Clans. Er versucht sich getreu an die Worte des Codex - der Vampir-Bibel - zu halten, doch sein Temperament geht häufiger mit ihm durch und bringt ihn in Schwierigkeiten. Als einfacher Vampir eigentlich kein Problem, doch jetzt als Meister, kann er sich solche Ausrutscher nicht mehr leisten. Man kann sehr gut beobachten, wie Julius an dieser Aufgabe erst zu scheitern droht, und dann an ihr wächst.

Sehr gut haben mir die Rückblicke in Brandons schmerzvolle Jugend und seine Neugeburt als Vampir gefallen. Rebekka Pax schildert diese sehr brutal, was aber die späteren Handlungen erklärbar machen.

Das Buch spielt zwar hauptsächlich in der Nacht, aber deswegen ist die Stimmung noch lange nicht düster und beklemmend. Komischerweise wirkt es gerade durch die intensiven Beschreibung lebendiger, als wenn es an einem sonnigen Tag an der Küste LAs spielen würde.

Das einzige Manko, welches ich in dem Buch finden konnte ist, dass für mich das Mittelmaß fehlte. Entweder bedingungslose Liebe, oder Hass. Amber und Julis brüllen sich im Streit an, oder flüstern sich verstohlen etwas zu. Man bindet sich mit Leib und Seele an die Camarilla, oder man ist draußen. Ein wenig mehr gezügelte Leidenschaft hätten dem Buch gut getan und es würde nicht ganz so reißerisch klingen.

Mein Fazit: Ein sehr gelungener zweiter Teil! Der Nachsatz der Autorin "Abschließend wieder der Dank an die Stadt der Engel... es gibt noch so viel zu entdecken", lässt auf eine baldige Fortsetzung hoffen!
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am 19. Februar 2012
Der Vampir Julius hat sich gegen seinen Meister Curtis gestellt und diesem einen "seiner" Vampire geraubt. Aus diesem Grund muss er nun eine Strafe verbüßen: Er darf seinen Sarg nicht verlassen und kann somit auch kein Blut zu sich nehmen. Seine Freundin Amber, die aufgrund sog. Siegel im Geiste mit ihm verbunden ist, steht ihm zur Seite und tauscht sich telepathisch mit ihm aus.

Derweil hält sich der Vampir Brandon - der Grund seiner Missetat - mit seiner Freundin Christina in Arizona auf, um auf den Spuren seiner Wurzeln zu wandeln. Hierbei trifft er unerwartet auf seinen totgeglaubten ehemaligen Meister Nathaniel Coe und wird von diesem überwältigt und später schwer misshandelt. Seine Freundin Christina wird zu ihrem Meister zurückgeschickt. Durch seine gedankliche Verbindung mit Brandon wird Julius Zeuge der Tat. Er randaliert so lange bis Curtis ihm den Rest seiner Strafe erlässt, damit er versuchen kann, Brandon auszulösen. Christina, Amber und Steven, ein weiterer Vampir unterstützen ihn hierbei.

Flammenmond ist der zweite Band einer Reihe von Rebekka Pax. Es ist sicherlich hilfreich den ersten Band vorab gelesen zu haben, jedoch auch nicht zwingend erforderlich. Die Geschichte ist auf jeden Fall auch eigenständig sehr spannend und unterhaltsam. Es werden immer wieder kleine Erklärungen zum Vergangenen aus dem ersten Band eingeblendet und selbst, wenn die Autorin dies nicht täte, wäre es einfach, der Handlung zu folgen.

Rebekka Pax erzählt hier aus der Sicht des Vampirs Julius in der Ich-Form, jedoch blendet sie immer wieder alleinige Szenen der anderen Charaktere mit ein. Das Geschehen wird auf diese Weise vielschichtiger wiedergegeben. Gleichzeitig erhöht dies die Spannung.

Die Autorin hat eine angenehme und flüssige Art zu schreiben, so dass man sich leicht vom Geschehen fesseln lässt. Flammenmond ist ein packender Vampirroman, der durch ausgefeilte Charaktere besticht, die während des Lesens klar vor meinen Augen erschienen. Ich hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und konnte das Buch nur schwer wieder zur Seite legen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Rebekka Pax.
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am 24. Februar 2012
"Flammenmond" ist der zweite Vampirroman von Rebekka Pax und damit die Fortsetzung zu "Septemberblut".

*Achtung, enthält kleine Spoiler zum ersten Band*

Flammenmond knüpft nahezu nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes an. 10 Wochen sind seitdem vergangen und der Vampirmeister Julius ist immer noch in seinem Sarg in L.A. eingeschlossen, was seine Strafe für den Verrat an seinem Meister war. Seine Freundin Amber, eine Sterbliche, verbringt viel Zeit bei ihm, spendet ihm Kraft und über ihre Gedanken sind sie in der Lage, miteinander zu sprechen.
Währenddessen sind zwei von Julius Vampirschützlingen in Arizona unterwegs, der Heimat von Indianer Brandon. Er möchte seiner geliebten Christina zeigen, wo er aufgewachsen ist. Womit Brandon nicht rechnet, ist dort auf seinen alten, totogeglaubten Meister Nathaniel Coe zu treffen, an den ihn schreckliche Erinnerungen quälen. Als Coe Brandon wieder einfordert, wird Julius vorzeitig aus seiner Strafe entlassen. Zusammen mit Amber und Christina macht er sich auf den Weg, Brandon aus den Fängen des Monsters zu befreien. Er trifft dabei Entscheidungen, die nicht jedem gefallen und riskiert nicht nur sein eigenes Leben.

Ich habe Septemberblut vorwenigen Tagen gelesen, daher kannte ich die handelnden Personen bereits und es fiel mir leicht, Andeutungen auf die vergangene Handlung zu verstehen und einzuordnen. Pax hält sich sehr damit zurück, die Geschehnisse des ersten Bandes noch einmal wiederzugeben. Als jemand, der das erste Buch gelesen hat, finde ich das sehr angenehm. Hier und dort gibt es kurze Rückblicke oder kleine Erklärungen. Diese fallen meiner Meinung nach allerdings teilweise so knapp oder vage aus, dass ich mich frage, ob jemand, der Septemberblut nicht kennt, die ganzen Zusammenhänge erfassen kann. So kommen Amber und Julius im ersten Band zusammen, ihr Treffen war aber nicht ganz freiwillig und das Wachsen ihrer Gefühle wie auch die Bedeutung der Siegel (der gegenseitige Blutaustausch, der eine besondere Bindung zwischen Vampir und 'Diener' schafft und es ermöglicht, sich gegenseitig Kraft zu spenden und wortlos über weite Entfernungen den anderen zu spüren und zu kommunizieren) wird in Septemberblut ausführlich erklärt. In Flammenmond heißt es von Ambers Seite, Julius habe ihr die Siegel wie billige Tricks eines Jahrmarktspielers auferlegt, was bei einem Leser, der Septemberblut nicht kennt, wohl völlig falsche Vorstellungen wecken mag ' tatsächlich ist es so, dass das dritte Siegel im Rausch der Lust erfolgte, als beide das erste Mal miteinander schliefen und der Vergleich mit einem Jahrmarkttrickser kommt mir in diesem Zusammenhang etwas eigenwillig vor. Ein weiteres Beispiel ist Ambers Bruder Frederik. Angedeutet wird, dass Amber ihn umbrachte, weil er sich zu einem zombieähnlichen Wesen entwickelt hatte. Dies gibt keinerlei Einblick in die Rolle, welche er spielte und dass er schon tot war, als er vom Feind als untoter Zombie wiedererweckt wurde, geht auch nicht unbedingt daraus hervor.
Diese Problematik hätte man mit einer kurzen Einführung in Form einer kleinen Inhaltsangabe oder kurzen Erklärungen zu den einzelnen Personen und deren Beziehungen untereinander in einer Art Glossar entgegenwirken können.

Da ich Septemberblut nun gerade erst gelesen habe, waren die Ereignisse für mich noch sehr präsent. Die Rituale, Regeln und Zwänge der Vampirgemeinschaften, die ich im ersten Band kennerlernte, wurden im zweiten Band konsequent wieder aufgegriffen und fortgeführt. Einzig bei der Verbindung zwischen Coe und Brandon hatte ich einige Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum er an den Meister gebunden ist, ohne die Eide zu leisten, die ansonsten von Codex vorgegeben sind.

Wie auch im ersten Band gibt es einen Wechsel zwischen Ich-Erzähler aus der Sicht von Julius und einem Er-Erzähler aus der Sicht der anderen Personen. Aber auch diese 'unpersönlicheren' Passagen sind teilweise sehr intensiv und geben tiefe Einblicke in die Gefühle der Personen, die den Leser mitfühlen und auch mitleiden lassen.
Der Stil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und vor allem die Einblicke in Julius Innerstes empfand ich immer wieder als spannend. Ebenso wird die Liebesbeziehung zwischen dem ungleichen Paar sehr detailliert geschildert, sodass es dem Leser leicht fällt, sich abwechselnd in Ambers und Julius' Sicht hineinzufühlen.

Die Handlung ist sehr spannend. Obwohl die Geschehnisse nur einen recht kurzen Zeitraum umfassen, ging die Geschichte trotzdem schnell voran und wurde nicht langatmig. Einzig die Indianerrituale hätte man für mich etwas abkürzen können.
Ansonsten gab es immer wieder unerwartete Wendungen, die mich dazu trieben, weiterzulesen, um zu erfahren, wie Julius Clan sich dem Gegner stellt und wie Brandon geholfen werden soll.

Absolut lesenswert - eine perfekte Mischung aus Spannung und Gefühl!

Die einzige Frage, die bei mir blieb: Gibt es eine Fortsetzung?
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am 9. April 2012
Der Roman von Rebekka Pax überrascht auf sehr positive Weise, denn auch wenn man ihr erstes Werk nicht kennt, so bleibt man doch nicht im Dunkeln stehen und durchschaut die Einzelheiten sehr schnell. Das ist jedoch auch vonnöten, schließlich ist die Geschichte um den Meistervampir Julius Lawhead sehr komplex, vielseitig und gut strukturiert.

Julius Geschichte beginnt im Sarg, in dem er seit Monaten liegt, da er eine Strafe absitzen muss, die ihm sein Meister auferlegte. Er unterhält eine gewisse Bindung - die Siegel - mit seiner Geliebten und gleichzeitig auch Dienerin Amber, die somit zu ihm Kontakt halten kann. Das ausschlaggebende Ereignis, um das sich der Rest der Story dreht, ist die Entführung eines der Mitglieder in Julius Clan; Brandon. Der geborene Indianer wird von seinem früheren Meister Nathaniel Coe gekidnappt und erlebt in seinen Fängen Folter, Fremdenhass und brutale Gewalttaten. Die Suche nach ihm übernehmen Amber, Julius und Brandons große Liebe Christina. Auf dem Weg stoßen sie auf einige Hindernisse, die mit sehr direkten, so wie auch für einen Laien auf dem Gebiet des Vampirismus durchaus interessanten Ritualen, Gesetzen und Geboten dieser Kreaturen gespickt sind.

Neben dem komplexen Konflikt zwischen Menschlichkeit und Unmenschlichkeit, moralischem und unmoralischem Handeln, welcher auch dauerhaft die eigentlich sehr leidenschaftliche Beziehung zwischen Amber und Julius gefährdet, stehen vor allem Themen wie Gefangenschaft, Ehre, der Wert von Körper und Geist, aber auch die Wirkung des Glaubens im Vordergrund. Besonders die auf den Punkt getroffene Wortwahl der Autorin baut im Leser Spannung auf; lässt ihn mitfühlen - sowohl bei den Opfer- als auch bei der Tätercharakteren.

Ein klarer Vorteil dieses Romans sind die klar durchdachten Handlungsstränge, sowie seine exakt gewählten Ereignisse und plötzlich eintretenden Entscheidungen, die das Lesen zu einem Abenteuer machen, von welchem man einfach auch weiterhin ein Teil sein möchte. Eine sehr überzeugende Darstellung der Untoten, die unter Regeln und Gesetzen in einer Welt von hier und heute versuchen weiter zu existieren!
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am 24. Februar 2012
Um was geht es
Brandon ein Vampir von Julius macht sich auf mit der Vergangenheit in Arizona abzuschließen.Brandon ist von der Abstammung ein Indianer.Chris seine Geliebte reist natürlich mit.Doch dann taucht sein Schöpfer wieder auf und nimmt Brandon mit sich.Damit dieser keinen Kontakt zu seinem Meister Julius herstellen kann,bekommt er eine Kette mit einem Tumalrin um den Hals,der die Magie absobiert.der Vampirmeister Nathaniel Coe ist ein grausamer Meister der Brandon unsägliche Dinge antut.Julius muss Ihn retten und macht sich auf nach Arizona um Brandon gegen Steven auszutauschen.Dadurch bringt er auch Amber die ihn begleitet in Gefahr.

Fazit
Ich habe zum Glück vorher ja den ersten Teil dieser Geschichte gelesen.Semptemberblut kam wahrhaftig in meinen Augen schon blutig daher,aber in dem zweiten Teil geht es noch eine Spur grausamer zu,ja es fleißt Blut aber auch Vergewaltigung von Körper und Seele sind an der Tagesordnung.Ich hab das Buch meist abends im Bett vor dem einschlafen gelesen und wenn man vor dem einschlafen sowas liest,ja das beschäftigt ein doch etwas länger um wirklich schnell einschlafen zu können.Die Geschichte ist sehr flüssig und rasant geschrieben,ich fühlte mich wie in einem Sog gefangen und man kommt so gut in die Geschichte hinein das man es kaum aus der Hand legen konnte.Ich musste wissen was noch kommt.Jetzt habe ich erfahren von der Autorin selbst,das es wohl auch noch einen dritten Band geben wird.Ich glaube den werde ich dann wohl auch noch lesen.Ich fand das Buch sehr gut und würde dafür 4 von 5 Sterne vergeben.keine 5 weil es nun nicht unbedingt eins meiner Lieblingsbücher werden wird.Trotz allen bin ich sehr zufrieden und danke an den Verlag das ich dieses Buch rezensieren durfte.
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