Hier klicken Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More WAR Die neuen Geschirrspüler von Bosch und Siemens im Angebot Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC HW16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
50
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 30. Januar 2011
Australien um 1800 ist die Kulisse für diese spannende Saga, in der die junge und aufmüpfige Irin Moira die Hauptrolle spielt. Ihre Eltern zwingen sie zur Ehe mit dem viel älteren Arzt ihres Vaters. Sie muss ihrem ungeliebten Ehemann nach Toongabbie, einem kleinen Ort in der Nähe von Sydney folgen, weil er in der dortigen Strafkolonie als Arzt arbeiten möchte. Sie fristet ein langweiliges Dasein bis der rebellische Strafgefangene Duncan in ihr Leben tritt. Durch ihn lernt sie endlich die leidenschaftliche Liebe kennen und gemeinsam wollen sie in ein besseres Leben fliehen.
Inez Corbi ist für mich eine Neuentdeckung, die ich mir auf jeden Fall merken werde. Sie erzählt sehr lebendig, sehr spannend und würzt diese lesenswerte Mischung noch mit einer Prise Erotik. Die Protagonisten sind mir sehr sympathisch, sie hat sie liebevoll beschrieben und die Auftritte der historischen Persönlichkeiten haben mir sehr gut gefallen. Auch die "Bösen" haben - bis auf eine Ausnahme - zumindest den Hauch einer guten Seite. Also nicht die übliche Schwarz-Weißmalerei, die einem viel zu oft in solchen Romanen begegnet. Ich konnte viel über die Lebensumstände der damaligen Zeit erfahren, sehr aufschlussreich fand ich auch das Nachwort und die Zeittafel am Ende des Buches. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, denn das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und ich würde Moira sehr gerne noch ein wenig auf ihrem abenteuerlichen Weg begleiten.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Im Prolog, der in Irland im März 1787 beginnt, erfahren wir von einem Mann, der ein Pferd gestohlen hat und dafür ins Gefängnis wandert. Sein Sohn Duncan hat jetzt keine Bleibe mehr und weiß nicht wohin, deshalb wartet er vor dem Gefängnis auf seinen Vater.
Er hofft auf die Freilassung des Vaters, muss jedoch erfahren, dass sie ihn bereits gehängt haben. Auf Pferdediebstahl steht in Irland die Todesstrafe.

Das Lied der roten Erde erzählt die Geschichte der aufmüpfigen Moira, die nach einem Skandal auf ihrer 1. Ballnacht von Ihren Eltern an den mehr als doppelt so alten Dr. Alistair McIntyre verschachert wird und mit Ihm nach Australien auswandern muss. Sie blickt auf eine traurige Zukunft, ohne ihre geliebten Pferde und Ihrer Schwester Ivy.

Das Lied der roten Erde erzählt aber auch die Geschichte des Sträflings Duncan O'Sullivan, der zu Moira's Schicksal wird.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen, spannend und bildhaft. Ich konnte mich in die unglückliche Moira nach der Ankunft in Australien sehr gut hineinversetzen. Alistair's liebloses Verhalten in der Hochzeitsnacht lassen nichts Gutes ahnen. Sie kommt zu dem Schluss, dass er sie nur geheiratet hat, um einen Erben zu zeugen.

Es gibt in dem Roman einige "twists und turns" die für mich nicht immer ganz logisch und nachvollziehbar sind. Auch ist die Story etwas vorhersehbar und es kommen für meinen Geschmack zu viele kristallblaue und moosgrüne Augen darin vor.
Aber davon abgesehen, habe ich mich während der Weihnachtsfeiertage bestens unterhalten gefühlt.

Vorne im Buch erwähnt die Autorin, dass sie bereits an der Fortsetzung schreibt. Das freut mich, denn ich würde schon gerne wissen, was aus dem rothaarigen Samuel geworden ist? Hat er die Bootsfahrt überlebt?
Und vielleicht gibt es auch eine Auflösung, was mit China hinter den Bergen im Westen Australiens gemeint ist?

Das Nachwort und die Zeittafel runden den Roman ab. Hier wird ausführlich erklärt, was Wahrheit und Fiction ist und das neben ihren erfundenen Protagonisten auch einige historische Persönlichkeiten der damaligen Zeit mit dabei sind.

Fazit: ein schöner australischer Schmöker, bei dem man gut unterhalten wird. Ich werde auch den nächsten Roman der Autorin lesen.
77 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2010
Das erste, was meine Aufmerksamkeit auf das Buch lenkte, war das schöne Cover. In warmen Farben zeigt sich dem Betrachter ein Bild von der wunderschönen Landschaft Australiens. Ein gut klingender Titel mit dem Zusatz Australien-Saga und ein Blick auf den Klappentext haben mich dann zu der Überzeugung gelangen lassen, dieses Buch unbedingt lesen zu müssen.

Ich wurde nicht enttäuscht. Mit der jungen Irin Moira hat Inez Corbi eine sehr plastische Figur geschaffen, die mir auf Anhieb sympathisch war. Durch ihre sehr eigenwillige und aufsässige Art bringt sie ihre Eltern so manches Mal in Verlegenheit. Als sie aber an dem Tag, an dem sie in die Gesellschaft eingeführt werden soll, plötzlich den Ball verlässt, um bei ihrer fohlenden Stute zu sein, hat sie den Bogen überspannt. Um weiteren öffentlichen Skandalen zu entgehen, verheiraten ihre Eltern sie kurzerhand mit dem doppelt so alten Arzt Alistair McIntyre. Als Moiras letzter verzweifelter Versuch, die Hochzeit abzuwenden scheitert, sind ihre Tage in Irland gezählt, denn Alistair McIntyre tritt in Australien eine Stelle als Arzt in einem Gefangenenlager an.

Moiras Mutter macht ihr sehr eindringlich klar, dass es Aufgabe der Frau ist, sich unterzuordnen und sie immer daran denken soll, auch wenn ihr manches zuwider sein wird. "Du wirst dich mit der Zeit daran gewöhnen. Er ist dein Mann. Widersprich ihm nicht." Noch in der gleichen Nacht fordert ihr Mann sein eheliches Recht ein.

Nach fast fünfmonatiger Überfahrt in Australien angekommen, fällt es Moira sehr schwer, sich in die Rolle der folgsamen Ehefrau einzufügen. Die wenigen Freundschaften, die sie dort schließen kann, muss sie vor ihrem tyrannischen Ehemann geheim halten. Dieser wird ihr immer unheimlicher. Nicht nur, dass er sich Tag für Tag in seinem Arbeitszimmer einschließt - auch den wahren Grund über den Selbstmord seiner ersten Frau scheint er geheim halten zu wollen.

Als Moira den irischen Rebellen Duncan kennen lernt, der zu sieben Jahren Verbannung verurteilt wurde, verliebt sie sich sofort in ihn und die beiden beginnen eine Affäre. Ihre Beziehung zueinander steht jedoch unter keinem guten Stern. Die beiden werden von Alistair erwischt und haben keine andere Wahl als in den australischen Busch zu flüchten ...

Dies ist nur ein sehr kleiner Teil der Geschichte. Sie ist weitaus komplexer und der Leser begegnet sehr vielen interessanten Charakteren. Inez Corbi hat tatsächlich auch einige historische Persönlichkeiten in ihren Roman einfließen lassen, wie z. B. John und Elizabeth Macarthur, die Begründer der Schafzucht in Australien. Auf jeden Fall erwähnenswert ist die Zeittafel im Anhang des Buches. Für solche Zusatzinformationen bin ich immer sehr dankbar.

Schön wäre es gewesen, wenn die Autorin zusätzlich noch etwas intensiver auf die Landschaftsbeschreibungen eingegangen wäre. Genau wie die Protagonistin möchte auch der Leser das fremde Land kennen lernen. Die vorhandenen Beschreibungen waren sehr schön, aber es hätte wirklich etwas mehr sein dürfen.

Aber auch dieses kleine Manko wird mich nicht davon abhalten, dem Roman die volle Punktzahl zu geben. Wer Sagas liebt, findet in "Das Lied der roten Erde" den richtigen Lesestoff.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Man kennt einige Familien-Sagas, die zu Klassikern geworden sind. Heute möchte ich euch eine recht neue vorstellen, die von Inez Corbi im Ullstein Taschenbuchverlag erschienen ist.

Inhalt und Gliederung:
=================

Das Buch ist gegliedert in

Prolog (beginnend im Irland des Jahres 1787 (März)
und 24 Kapitel

Die Protagonistin ist Irin Moira. Sie ist ein wahres Prachtstück, aber auch ein Wildfang, der es immer sehr lustig treibt. Aber nun hat sie den Bogen sozusagen überspannt. Sie wird von ihren Eltern gezwungen Alistair McIntyre zu heiraten, einen Arzt, der ihr Vater sein könnte. Es kommt noch schlimmer, sie muss mit ihm nach Australien gehen. Er soll dort eine Stelle in einem Straflager antreten. Diese Zukunft ist das Schrecklichste, was Irin passieren könnte. Sie liebt ihre Pferde, aber es hilft alles nichts, sie muss mit ihm nach Australien und dort seine liebende Ehefrau spielen. Er ist ein Mann, der seine Frau nur tyrannisiert, sie hat kein schönes Leben und dann noch vom Heimweh geplagt, ist sie am Ende ihrer Kräfte, gibt aber trotz dessen nicht auf.
Das Blatt wendet sich, als sie einen jungen Mann kennenlernt, der auch aus Irland stammt, (Duncan) Er ist im Straflager in der Verbannung, weil er als Rebell gilt. Sie beginnen - einander kennen zu lernen und aus einem zarten Pflänzchen Liebe erwächst wahre Leidenschaft, die geheim bleiben muss.
Diese gute zeit währt nich allzu lange. Leider werden die beiden von Irins Mann Alistair erwischt und es bleibt ihr keine Wahl - sie kann nur in den Busch fliehen - aber was sie da erwartet ....

Die Autorin:
==========

Inez Corbi ist Jahrgang 1968 und studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt am Main. Sie lebt im Taunus und ht schon die Fortsetzung dieses Romans, der übrigens ihr zweiter ist, in Arbeit. Der erste hieß "Die irische Rebellin"

kurze Leseprobe:
==============

"Einen Arzt!", rief jemand. "Schnell, wir brauchen einen Arzt!"
"Verdammt!" William Penrith war neben ihr aufgetaucht, dahinter McIntyre.
"Habt Ihr Euch verletzt?" Auch OŽSullivan war plötzlich an ihrer Seite, er beachtete den wild um sich rudernden Major kaum. "Nein. Sie ließ sich von ihm aufhelfen. "Danke."
Wentworth war ebenfalls herbeigeeilt. "Was ist passiert?"
"Ein Anfall. Haltet seine Arme und Beine fest!", wies McIntyre die Männer an.
Das war gar nicht so einfach. Heftige Zuckungen schüttelten den Körper des Majors wie in einem absurden Tanz.
Sein Kopf fuhr auf und schlug zurück auf den Boden. Aus seinem Mund kam schaumiges Blut, es sah zum Fürchten aus. Moira verfolgte das Ganze mit einer Mischung aus Abscheu und Faszination. Was geschah hier?
...

meine Meinung zum Buch:
=====================

Die Bedingungen in einem solchen australischen Straflager im Busch werden sehr detailliert beschrieben, es ist auf keinen Fall ein seichter Frauenroman, womöglich noch mit Kitsch - nein - es ist wie harte Realität, was den Leser erwartet, aber auch romantisch und herzlich geschrieben - teilweise poetisch.

Inez Corbi hat eine Frauengestalt erschaffen, die über die Jahre ihrer Entwicklung von wüsten Wildfang zu einer reifen Frau wurde, die weiß, was sie will, die für ihre Liebe durchs Feuer geht und nicht mehr das kleine verwöhnte Gör ist.

Sehr schön werden die Charakterzüge der handelnden Personen, natürlich vordringlich der Protagonisten, herauskristalliesiert und in ihrer Entwicklung gezeigt.

Ich habe es sehr genossen, die Geschichte dieser Frau zu lesen, ihrer Familie - wie sie aus ihrem geliebten Irland von ihren Pferden in den autralischen Dschungel musste mit einem Mann, den sie im Grund verabscheute, der ihr Vater hätte sein können, all dies wird sehr gefühlvoll dargestellt und realistisch. Die Handlung spielt in einer Zeit, da Frauen noch nicht wie heute selbst entscheiden konnten über ihr Leben, diese damaligen Traditionen, Lebenseinstellungen und -weisen werden sehr schön geschildert.

Die Autorin wird ausschweifend, wo es angebracht ist, bringt aber auf den Punkt, wo man es als Leser erwartet. Die Abscheu gegenüber ihren ungeliebten Mann, die aufgezwungene Ehe und die Ohnacht gegenüber ihrem Mann - dass sie sich zu fügen hat, all dies muss sie lange Zeit ertragen und dann kommt ein Lichtschimmer.

Auch das Verbot der Bildung für Frauen damaliger Zeiten wird angesprochen, sodass es ein Roman ist mit sehr viel fiktivem Inhalt, sehr dichter Handlung, aber auch historisch und sozialem Hintergrund, der zum Nachdenken anregt.

Die Handlung ist sehr schlüssig aufgebaut und durchdacht und ein roter Faden zieht sich hindurch.Es ist ein göttliches Lesevergnügen, das von der ersten bis zur letzten Seite Spannung und beste Unterhaltung verspricht und hält.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2010
Das Buch erzählt die Geschichte von Moira, einer jungen nicht angepassten Frau aus Dublin. Zum Leidwesen ihrer Eltern hat sie sich an dem Abend ihres Debüts nach dem ersten Tanz heimlich aus dem Ballsaal geschlichen, um ihrer Stute Dorchas bei der Geburt des ersten Fohlens beizustehen. Der Skandal war perfekt. Hausangestellte kündigten, ihr Vater verlor Kunden und nur noch wenige Freunde standen der Familie bei. Von daher waren ihre Eltern hoch erfreut, als der Arzt Dr. Alistair McIntyre, der nur zwei Jahre jünger als ihr Vater war, um ihre Hand anhielt. Auch eine verzweifelte Lüge half Moira nicht, der Hochzeit zu entgehen, die kurzfristig stattfand, da McIntyre nach Australien auswandern wollte, um dort als Arzt in einer Sträflingskolonie zu arbeiten. In New South Wales angekommen, fühlt sich Moira sehr einsam an der Seite ihres ungeliebten Ehemanns und ihre Abneigung gegen ihn wächst immer mehr. Als der Sträfling Duncan sie vor der Vergewaltigung eines Aufsehers rettet, kommen sich beide näher und treffen sich heimlich. Hat ihre Liebe eine Zukunft?

Der bildhafte Schreibstil von Inez Corbi ist flüssig und verständlich. Man kann Moira gut verstehen, dass sie von der Heirat mit dem alten Arzt Dr. McIntyre nicht begeistert war. Denn sein Verhalten in der Hochzeitsnacht lassen auf einen lieblosen Mann schließen, der sie nur geheiratet hat, um einen Nachkommen zu zeugen. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten im Geschehen und ist gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Leider bleibt die Spannung der ersten Seiten nicht bis zum Schluss bestehen, sondern flacht stellenweise ab. Einige Vorkommnisse sind vorhersehbar, andere wirken unglaubwürdig. Trotzdem ein interessantes Buch, in dem man an trüben kalten Wintertagen in eine andere Zeit und einen anderen Kontinent abtauchen kann.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2011
Moira, ein 19-jähriges voller Lebensfreude und Energie sprühendes Mädchen aus Irland, wird von Ihren Eltern gegen Ihren Willen mit dem älteren Dr. McIntyre verheiratet. Dieser hatte sich bereits vor der Hochzeit für den Militärdienst in Australien beworben und so besteigen Moira und Dr. McIntyre zusammen mit vielen Häftlingen ein Schiff gen Australien. Damals wurde Diebe und Rebellen nach Australien abgeschoben, da die heimischen Gefängnisse aus allen Nähten platzten. Moira fühlt sich an der Seite von Dr. McIntyre sehr unwohl, da dieser sie lediglich als sein Eigentum betrachtet und sich einen Sohn erhofft. Als der junge Häftling Duncan OŽSullivan bei den McIntyres als Kutscher anfängt verliebt sich Moira in ihn. Durch Duncan erfährt Moira dass Liebe sehr wohl mehr als unliebsamer Sex und kalte Worte ist. Da ihre Liebe aber nicht standesgemäß ist und eigentlich nicht gebilligt wird, müssen Moira und Duncan hart um ihre Liebe kämpfen und viele Abenteuer bestehen.

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben. Man fühlt sich sofort mit Moira verbunden, die den "alten Bock" Dr. McIntyre heiraten musste und ihr Leben an seiner Seite fristet. Kaum vorstellbar dass Sydney damals nicht mehr als ein paar Häuser und einer Hauptstraße war. Und vor allem die atemberaubende wilde Natur und die teilweise sehr skurril und lustig wirkende Tierwelt ist schön beschrieben. Man bangt mit Moira und Duncan um ihre gemeinsame Zukunft. Begleitet wird die Liebesgeschichte von dem Eingeborenen Mädchen Ningali, die immer mal wieder als Schutzengel der beiden auftaucht. Es wird beschrieben wie hart die Weissen damals mit den Einheimischen umgingen. Da sie sie als Bedrohung betrachteten wurde diese damals teilweise einfach niedergemetzelt und vertrieben. Eine schön geschriebene Liebesgeschichte die zwar in sich abgeschlossen ist aber durchaus noch Spielraum für den ja bereits geplanten 2. Teil lässt.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Anfang des 19.Jahrhunderts muss die junge Irin Moira zusammen mit ihrem deutlich älteren Ehamann , dem Arzt Alistair McIntyre nach Australien auswandern. Alistair soll sich dort u.a. um die ärztliche Versorgung von Sträflingen kümmern. Die leicht rebellische Moira hadert mit ihrem Schicksal, wurde sie doch von ihren Eltern zu dieser Ehe gezwungen. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen , eckt aber immer wieder mit ihrem Mann an, der sie nur geheiratet hat, um für Nachwuchs zu sorgen und sonst eher ein Eigenbrötler ist. Eines Tages lernt Moira den Strafgefangenen Duncan kennen und lieben. Eine wohl aussichtslose Sache ... ?

Der Roman ist sehr komplex und beinhaltet viele Geschehnisse und Wendungen . Dadurch bleibt er durchweg interessant und spannend. Natürlich spielen auch australische Ureinwohner eine Rolle und man bekommt einen recht guten Einblick in die damalige australische Geschichte.

Das Buch ist flüssig und lebendig geschrieben und bietet gute Unterhaltung. Manche Dinge sind vorhersehbar und manchmal muss man sich fragen, ob so viele Zufälle, soviel Pech auf der einen Seite und soviel Glück andererseits einer einzigen Peson widerfahren kann. Aber das schadet dem Buch nicht wirklich. Es ist auf jeden Fall allen Liebhabern australischer Sagas zu empfehlen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. September 2012
Beschreibung des Buches:
Die Australien-Saga "Das Lied der roten Erde" von Inez Corbi ist im Ullstein-Verlag erschienen. Das Buch hat ca. 457 Seiten. Im Anhang befindet sich eine Zeittafel. Die Handlung spielt hauptsächlich in Australien etwa im Jahr 1800. Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Bei einer ihrer Lesungen aus diesem Buch bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden.

Das Titelbild zeigt eine weiß gekleidete Frau mit dem Hintergrund der australischen roten Erde und der Weite dieses Kontinents. Es passt wunderbar zum Buch und gefällt mir gut.

Kurze Zusammenfassung:
Die junge Irin Moira wird von ihren Eltern zwangsverheiratet mit dem schon älteren Arzt McIntyre, Gemeinsam wandern die beiden nach Australien aus, weil McIntyre die Gesundheit der Sträflinge zu überwachen hat. Schon auf der Schiffsreis wird Moira aufmerksam auf den gutaussehenden Sträfling Duncan. Ihre Wege treffen immer wieder aufeinander. Sie verlieben sich. Doch Moira ist ja mit dem Arzt McIntyre verheiratet. Wird die Liebe zum Sträfling sich durchsetzen ?

Mein Leseeindruck:
Eigentlich bin ich nicht unbedingt ein Freund von Australien-Sagas, aber mir lag der Sprachstil der Autorin ausgesprochen gut. Ich fühlte mich gleich zu Beginn in die Geschichte hineingezogen und konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und durchgängig gut beschrieben. Auch die Einbeziehung der Ureinwohner Australiens in die Geschichte wurde nicht vergessen.

Die geschichtlichen Hintergründe hat die Autorin sehr gut recherchiert, so dass es sich hier nicht nur um eine Art Liebesroman handelt, sondern wirklich um eine Familiensaga, die die Widrigkeiten der Sträflinge im fernen Australien um die Jahrhundertwende zum 19. Jahrhundert mit all ihren Grausamkeiten gut beleuchtet.

Fazit:
Es gibt schon eine weitere Folge um die Geschichte von Moira und Duncan. Auch diese werde ich lesen, denn dieser Roman hat mir sehr gut gefallen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2015
Inhalt: Moira wird gegen ihren Willen von ihren Eltern an einen doppelt so alten Arzt McIntyre verheiratet. Dieser geht mit ihr von Irland nach Australien, weit weg von ihrer Familie. Moira hat eine sehr eigenwillige und aufmüpfige Art. Dies soll ihr mit dieser Heirat ausgetrieben werden. Für Moira beginnt eine Reise in ein Abenteuer in einem fremden Land mit einem Mann den sie keinesfalls liebt. McIntyre arbeitet in Australien als Arzt in einer Sträflingskolonie. Als Moira in eine sehr prikeere Situation gerät, wird sie von Duncan einem Sträfling gerettet.Beide kommen einander näher und lernen sich lieben. Nun beginnt eine ausweglose Liebesgeschichte.

Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist dies ein sehr schönes Buch. Ich konnte mich sehr gut in die junge Moira und in ihr neues Leben in Australien hinein versetzen. Das Buch ist sehr mitreissend geschrieben. Mir gefiel dieser Schreibstil sehr gut. Ich hätte mich jedoch noch mehr über genauere Schilderungen von Australien gefreut.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte im fernen Australien.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2011
Moira ist eine rebellische junge Dame aus gutem protestantisch-irischem Haus. Als durch Moiras Verhalten - sie hat den Debütantinnenball verlassen um bei der Geburt eines Fohlens dabei zu sein - die Geschäftspartner ihres Vaters nichts mehr mit ihnen zu tun haben wollen, sehen ihre Eltern keinen anderen Ausweg als sie mit dem viel älteren Arzt McIntyre zu verheiratet. Doch Moira muss sich nicht nur in eine ungeliebte Ehe fügen, ihre neue Heimat wird Neuholland, so hieß Australien früher, sein. Alistair McIntyre ist an sich kein schlechter Mensch, doch welches Geheimnis birgt er, woran ist seine erste, geliebte Frau plötzlich verstorben?
Auf dem Schiff nach Australien werden auch zwangsdeportierte Sträflinge transportiert und Moira erlebt die Härte mit der dort kleinste Vergehen oder Unachtsamkeiten geahndet werden. Deportierte Frauen haben keinerlei Rechte, Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Unter den Sträflingen befindet sich auch Duncan O'Sullivan von dem Moira besonders angezogen wird. Ihre Wege kreuzen sich auch auf dem Festland immer wieder und sie verlieben sich ineinander. Als die Beiden von Alistair McIntyre erwischt werden, beschließen sie zu fliehen. Doch die australische Wildnis ist unbarmherzig.
Ein Australienroman, der Einblicke in den Beginn der Kolonisation des Kontinents gewährt. Das Hauptaugenmerk wird auf die britisch-irischen Einwanderer und Sträflinge gelegt, die Aborigines werden nur am Rande einbezogen. Schade. Aber auch so ist es ein interessanter Liebesroman mit teils überraschenden Wendungen und äußerst lesenswert. Die Handlung ist so aufgebaut, das eine Fortsetzung möglich ist. Ich würde mich darauf freuen, am weiteren Leben von Moira und Duncan teilnehmen zu können.
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden