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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
24
4,1 von 5 Sternen
Mordsgouda: Als Deutsche unter Holländern
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. Juli 2017
besonders lustig geschrieben, ich habe es schon zum wiederholten male gelesen... und musste immer wieder lachen.. eine Deutsche liebt und lebt in Holland und hat dort viel Spaß mit ihren holländischen Freunden, lernt viel "muss "und "kann "kennen... ich empfehle das Buch unbedingt weiter...es ist ein richtiger Lesespaß
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 9. Juli 2011
Die Sprache lässt sich mit etwas Phantasie spielend leicht entschlüsseln, Gemütlichkeit und Einfachheit wird geschätzt, man ist sparsam und besonnen - und doch darf man das Naheliegende natürlich niemals aussprechen: ihr Niederländer seid uns Deutschen extrem ähnlich. Es sind die Details die uns unterscheiden und keine wirklich dramatischen, exotischen Unterschiede. Neben dem Buch über Finnland und dem Bitte ein Brit! Buch gefällt mir der Beitrag der Norddeutschen Annette Birschel mit am besten aus dieser Reihe. Die Autorin bemüht sich nicht um schenkelklopfende Witzigkeit, wie etwa der Autor des Mallorca-Buches, sondern gibt sich natürlich und authentisch. Mir hat das sehr gut gefallen!

Natürlich gibt es in diesem Buch kein Holland-Bild, das wirklich jedem gerecht wird. Auch in den Niederlanden wird es Menschen geben, die Fußball schnarchlangweilig finden, aber für ein Werk über das Verhältnis Deutschland-Niederlande bietet sich dieses Thema natürlich an. 1974 war schlimm für die orangen Freunde. Ob es sogar schlimmer war als die deutsche Besatzung ist freilich absurd und es ist kaum denkbar, dass aus dieser Zeit lediglich die Wut über den Diebstahl der Fahrräder hängengeblieben ist. Trotzdem zeichnet Birschel ein ausgesprochen positives, sehr tolerantes und gastfreundliches Bild von unserem Nachbarland. Und ihre Begeisterung für diese sympathische, kleine Land bringt sie auch auf die Frage: warum wirken holländische Männer auf deutsche Frauen so attraktiv. Die Autorin ist vom ihrem Friesen (ja, es gibt Holländer, Friesen und natürlich zusammengefasst die Niederländer, aber im fernen Ausland nennen sie sowieso alle nur Holländer oder schlimmer: Deutsche ;-)) geschieden und wird immer wieder gefragt warum sie denn dann noch in den Niederlanden bleibt. Die Männersuche hält das Buch zusammen. Anders als bei Bitte ein Brit! widmet sich hier nicht jedes Kapitel gezielt einer bestimmten Eigenart der Holländer, sondern fügt sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Nicht so holprig, sondern sehr leserfreundlich. Wer sich ellenlange Abhandlungen über Amsterdams Schmuddelviertel und den laschen Umgang mit benebelndem Rauchkraut erhofft kommt kaum auf seine Kosten. Genau wie die Ostindien Companie spiegelt es eben den pragmatischen Umgang der Niederländer mit dem Leben. Den einzig gesundheitsbedenklichen Stoffen, denen sich die Autorin in diesem Buch ausführlich widmet sind Bitterballen und Frikandellen.

Käse an diesem Buch ist eigentlich nur der unschöne Titel: Mordsgouda. Warum nicht gleich noch das Holland-Schmäh-Witz-Lied Orange trägt nur die Müllabfuhr als Titel? *kopfschüttel* ;-) Aber generell gilt, um das Verhältnis zwischen Holland und Deutschland angemessen zu beschreiben ein deutsches Wort, das auch Briten und Holländer übernommen haben: Fingerspitzengefühl.
Prima Urlaubslektüre!

248 Seiten, Softcover, Ullstein 2011
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am 11. August 2015
Design:
Kitschig, grell und symbolisch zeigt das Cover die angeblich so typischen Dinge, die Holland ausmachen. Das Cover ist nichts Besonderes, aber man kann sich direkt denken worum es in dem Buch geht. Von daher passt es.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich gut unterhalten. Als Tourist war ich schon mehrfach in Holland und ich liebe das Land. Ich konnte über viele der geschilderten Dinge herzlich lachen.
Natürlich ist die Story überspitzt und strotzt nur so vor Klischees, aber gerade das machte für mich den Charme aus. Wer eine realistische Dokumentation oder Präsentation von Holland und seinen Bewohnern lesen möchte, der sollte dieses Buch nicht lesen.
Annette ist als Charakter im Buch flach gezeichnet und kann nicht gerade durch Tiefgang überzeugen. Muss sie auch nicht. Es geht ja weniger um sie, als um Holland bzw. deren Bewohner.

Fazit:
Wer Holland mag und eine leichte Lektüre sucht wird hier fündig. Aber vielleicht sollte man es nicht unbedingt in Holland lesen. Wer weiß was sie dazu sagen. ;) Ich habe mehrfach versucht die niederländischen "Vokabeln" auszusprechen. Das sieht vielleicht etwas doof aus wenn man am Strand sitzt und vor sich hin brabbelt. ^^ Kurios und herzlich.
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am 24. Juli 2016
Ich hatte mir von diesem Buch Hintergrund-Informationen über das Leben in den Niederlanden gewünscht, doch erfährt man vor allem die Lebensgeschichte der Autorin und dabei im Besonderen weshalb und warum ihre Ehe mit einem Niederländer in die Brüche gegangen ist und auf welche Wege sie nun mit wem flirtet. Zwischendurch kommt zwar ab und zu mal ein bisschen was über die Niederlande raus -- einige Wörter, manche Bräuche und Sitten werden erläutert -- aber für meinen Geschmack ist das Verhältnis von handfesten Informationen zu (für mich) völlig belangloser Geschichte deutlich zu klein.
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am 29. Juli 2012
Interessanterweise bin ich das erste mal auf die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Niederländern über eine Erzählung einer Kieler Freundin gestossen. Es gab einen fürchterlichen Streit zwischen ihrem niederländischen Chef und seinen deutschen Angestellten über Käsebrötchen. Er hatte selbige zu seinem Geburtstag ausgetan und ärgerte sich, als er abends zurück ins Büro kam, dass keine mehr da waren. Die niederländische Sitte, dass jeder nur ein Stück Kuchen, einen Keks oder ein Brötchen nimmt, war den Deutschen vollkommen unbekannt.
Auch hierauf und auf andere Kuriositäten geht dieses Buch ein.
Für meinen Geschmack erzählt die Autorin etwas zu viel über ihr Leben, aber am Ende hätte ich schon gerne gewußt, wie es bei ihr weiterging. Ich habe das buch nicht mehr aus der Hand gelegt bis ich es durch hatte.
Es ist locker geschrieben und läßt sich auch entsprechend schnell und entspannt bzw. bequem ("makkelijk") lesen.
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am 28. Oktober 2012
Sicher habe ich an manchen Stellen auch gelacht, zum Beispiel bei der Analyse der HEMA und der Unterhose des holländischen Mannes. Das Buch ist mir aber insgesamt zu klischeebeladen, um mich wirklich zu überzeugen. Der deutsche Titel ist schlimm und biedert sich an deutsche Klischees über Niederländer an, dazu passt die alberne Cover-Illustration bestens. Selbst vor der Verallgemeinerung "Holländer" schreckt die deutsche Journalistin nicht zurück, was ja die Niederländer selber, wie ich weiß, hassen. Treffender wäre wohl der Untertitel "Als Deutsche unter Amsterdamern" gewesen, denn ausschließlich über diese schreibt sie. Amsterdamer sind liberale und weltoffene Weltbürger, mit "dem Niederländer" nicht zu vergleichen. Den gibt es nämlich ebensowenig wie "den Deutschen". Ein strenggläubiger Calvinist aus dem Norden hat vermutlich mehr Ähnlichkeiten mit einem Friesen von der Krummhörn als mit einem katholischen Limburger oder Gelderländer an der Grenze zum deutschen Niederrhein. Genauso ist ein Xantener einem Roermonder wesensverwandter als einem Magdeburger oder Augsburger. Also viel klischeehafter Kokolores, aufgeschrieben in der üblichen zu Verallgemeinerung neigenden Journalistenmanier. Zudem nerven die privaten Einsprengsel und das Dauergeheule der Autorin über den entschwundenen Friesen. Ein Buch, das leider mehr verspricht als es halten kann. Schade, ich hatte mehr erwartet, denn ich liebe "die Holländer", ihre lebenspraktische Art, ihre Gelassenheit in Alltagsdingen, ihre Lässigkeit in Modefragen und vor allem ihre Freundlichkeit beim Handel und Wandel in Verbindung mit Tüchtigkeit. Und Bitterballen verdrücken auch nicht alle rund um die Uhr. Zudem störte mich beim Lesen irgendwie der berufsmuntere Tonfall ohne Tiefgang.
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am 26. November 2016
So hat doch jeder seine Eigenarten. Die Niederländer wie auch die Deutschen. Und das dann auch nochmal für beide je nach Herkunftsregion anders. Ich bin sicher ähnliche Geschichten gäbe es für Holsteiner im Allgäu genauso wie für Sachsen im Saarland.

Wenn man nach NL auswandern wollen würde, gibt einem das Buch schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen erwartet. Wenn man von Berlin nach München (oder umgekehrt) umziehen würde, müßte man sich schließlich auch an andere Umgangsarten anpassen. Es gut, einiges vorher zu wissen, um zu überlegen, ob man damit umgehen kann oder nicht. Ich kenne auch Kollegen, die mit der Art, wie in den Niederlanden manche Dinge geregelt werden, nicht gut umgehen können.
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am 27. Juli 2011
Annette war zufrieden mit ihrem Journalisten-Job in Genf. Bis sie in Australien "ihren Friesen" kennenlernte und der Liebe wegen als Deutsche nach Amsterdam zog.
Die Liebe ging, aber Annette blieb... und war damit nicht allein. Ihre Freundinnen vom Deutschen Stammtisch haben ähnliche Schicksale hinter sich. Sie scheinen auch bei weitem keine Einzelfälle zu sein, wie Annette bei ihrer Recherche bald feststellen muss. Sie wittert eine Story und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Mentalität der Niederländer...

In wie weit die Erlebnisse der Autorin Annette Birschel autobiografisch sind, kann man als Leser natürlich nur erahnen, zumindest steht fest, dass sie Journalistin ist und schon in Amsterdam gelebt hat. Für die Geschichte, die sie erzählt, ist das auch nicht weiter wichtig.
Birschel wirft mit ihrem Alter Ego einen respektvollen Blick auf unsere Nachbarn im Westen. Das ein oder andere Vorurteil und Klischee das Deutsche gerne gegenüber Niederländern haben kommt zwar zur Sprache, wird aber schnell in den richtigen Kontext gebracht. So kommen unter anderem die Liebe zum Käse, den Wohnwagen und ihre Königsfamilie zur Sprache. Und auch um das Thema Fussball lässt sich, im 2010 spielenden Buch, natürlich kein Bogen machen.
Die Geschichte rund um die Heirats- und Migrationsproblematik dient dabei nur als lose Rahmenhandlung um den Leser durch die Kultur und Denkweise der Niederländer zu führen. Niemals von oben herab oder nüchtern erzählt, sondern direkt aus dem Leben gegriffen und ins eigene Leben verwoben.
Einzig der Schluss kommt etwas überraschend und wirkt auch etwas zu gewollt, als dass ich das Buch als eine von vorne bis hinten runde Sache bezeichnen würde.

Mit knapp 240 Seiten empfiehlt sich das Buch geradezu als leichte Sommerlektüre für eine Zugfahrt, einen Tag am Strand oder eben einen verregneten Sommertag im Sessel zu Hause, der einen mal so in die Ferne schweifen lässt.
Es ist auf jeden Fall meine Sommerlochbuch-Empfehlung dieses Jahres
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am 11. Juli 2011
Ein wunderbares Buch,indem ich jedem Satz zustimmen kann! Habe selbst 15 Jahre in NL gelebt und beim Lesen kribbelte es mir permanent in der Nase vor Heimweh.Leider war es nach 248 Seiten zu Ende. 5 Sterne!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juli 2012
Der Liebe wegen zieht es die Autorin in die Niederlande. Doch nun haben die Deutsche und "der Friese" sich getrennt. Es stellt sich die Frage, ob Sie zurück nach Deutschland geht oder in Amsterdam bleibt, wo sie mir ihrem Sohn lebt und als Korrespondentin arbeitet.
Diese Frage stellen sich auch ihre Freundinnen. Aber für Annette ist das offensichtlich keine Frage. Sie bleibt.
Mit viel Liebe zum kleinen "kikkerlandje" und dessen Bewohnern lässt sie den Leser teilhaben an typisch niederländischen Geburtstagsfeiern, die so ganz anders verlaufen als wir Deutschen es kennen, weiht uns in die Geheimnisse des Sinterklaas-Festes ein und nimmt uns auf ihrem "fiets" mit entlang den Grachten.
Man erfährt, warum die Niederländer keine Gardinen mögen und was es mit dem viel gelobten "gezzelig" auf sich hat. Denn eins sind die Niederländer auf jeden Fall: ein geselliges Völkchen, dem es wichtig ist, dass immer alles "lekker, leuk und makkelijk" (toll, lustig und unkompliziert) ist.
Relativ viel Raum nimmt das Thema Fußball ein. Vermutlich, weil es für Niederländer ein sehr wichtiges Thema ist. Die Schmach von 1974 haben Sie den Deutschen bis heute nicht verziehen.

Mein Fazit: Ein atmosphärischer Bericht über unsere Nachbarn im platten Land, der Lust macht, für ein Wochenende nach Amsterdam zu fahren und die niederländische Geselligkeit kennenzulernen.
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