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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2009
Im neusten Abenteuer von Artemis Fowl geht es um Leben und Tod! Artemis Mutter ist von einer mysteriösen Krankheit befallen, deren Heilmittel nur in der Vergangenheit zu finden ist: die Gehirnflüssigkeit einer ausgestorbenen Lemurenart. Artemis kann seine Mutter nur retten, in dem er mit Holly in die Vergangenheit zurückreist, um den letzten Lemur aus den Fängen seines größten Feindes zu befreien - sich selbst!
Wie schon die Vorgängerbände um Artemis Fowl zeichnet sich auch Das Zeitparadox" durch Eoin Colfers Einfallsreichtum aus. Das Buch lässt sich zwar schnell und flüssig lesen, aber man sollte immer voll bei der Sache sein, um bei den Zeitparadoxen nicht den Faden zu verlieren!
Die Idee, Artemis und Holly in ihrem sechsten Abenteuer in eine Zeit zurückreisen zu lassen, die vor dem ersten Band der Reihe spielt, finde ich grandios und in sich schlüssig umgesetzt. Das Wiedersehen mit dem jugendlichen Verbrecher Artemis im Alter von zehn Jahren entlockt beim Lesen so manches Schmunzeln. Der ältere Artemis kann es ja selbst kaum fassen, dass er vor acht Jahren ein solch skrupelloses Ekel war. Es kommt in der Vergangenheit außerdem zu Treffen mit Mulch Diggums, der zum Großteil für den typischen Humor dieser Reihe sorgt, mit Artemis Erzfeindin Opal Koboi, die wieder so allerhand im Schilde führt, und auch der längst verstorbene Julius Root taucht noch einmal in dieser Geschichte auf. Außerdem habe ich mich wunderbar über den Umgang zwischen Artemis und Holly amüsiert, aber darüber will ich an dieser Stelle nicht zuviel verraten.
Ich bin begeistert über den Ideenreichtum Eoin Colfers, der eher mit jedem Band zu- anstatt abnimmt, und die Entwicklung dieser Reihe vom ersten Band an bis jetzt - was man durch die Zeitreise auch noch einmal vor Augen geführt bekommt. Die Bände werden von Mal zu Mal spannender, und auch sprachlich ausgefeilter und anspruchsvoller.
Nur ein klitzekleines Manko habe ich anzumerken: ich hoffe, dass Butler im nächsten Band wieder eine größere Rolle zu spielen hat. Ansonsten war Das Zeitparadox" ein wunderbares Lesevergnügen, bitte mehr davon!
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am 17. Februar 2009
Artemis Fowl muss zurück in die Vergangenheit reisen.
Denn das einzige Heilmittel für seine schwerkranke Mutter wird aus einer Lemurenart gewonnen, die er höchstpersönlich vor etlichen Jahren ausgerottet hat. Zusammen mit Holly macht er sich auf, um das letzte Exemplar vor sich selbst zu retten. Eigentlich eine Kleinigkeit - wenn nicht alles schief laufen würde, was schief laufen kann...

Zu Beginn scheint Eoin Colfer noch nicht in Hochform zu sein, es bleiben kleine Dinge im Raum stehen, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie zu Ende erzählt werden. Aber schnell wird man von der Zeitreisegeschichte gefangen genommen.
Sehr interessant ist das Zusammentreffen der beiden Artemisse. Der ältere kann sich zwar in den jüngeren hinein versetzen, findet sich selbst aber leicht nervig und kann sehr gut verstehen, dass er keine Freunde hatte. Wie der Buchtitel schon verrät, tauchen etliche Zeit-Paradoxe auf und manches Detail kann man erst sehr viel später nachvollziehen.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten:
Zum einen mit dem Zwerg Mulch Diggums, der eine wichtige Rolle in der Rettungsaktion spielt - natürlich für eine sagenhafte Menge Gold.
Zum anderen taucht Artemis` Erzfeindin Opal Koboi wieder auf - und mit ihr als Gegner ist bekanntermaßen mit allem zu rechnen!
Sprachlich ist Artemis Fowl perfekt der jugendlichen Zielgruppe angepasst. Das Buch ist einfach und zügig zu lesen, was aber nicht bedeutet, dass man gedanklich nicht dabei sein muss. Im Gegenteil ist streckenweise grosse Konzentration nötig, um das geschehen wirklich zu verstehen. Ein gutes Beispiel ist hier der Einbruch in den Lemurenkäfig.

Alles in allem ein schönes und empfehlenswertes Buch. Wenn Mutter und Sohn darüber diskutieren, wer zuerst lesen darf, kann durchaus Artemis Fowl die Ursache sein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Februar 2009
Inhalt:
Artemis Fowl riskiert wieder mal Kopf und Kragen. Doch nicht um sich selbst zu bereichen - nein, denn es geht um Leben und Tod. Seine Mutter liegt im sterben und es gibt kein Gegenmittel - jedenfalls keines, welches man heut zu Tage noch findet, denn das Serum steckt in einem Tier doch dieses existiert nicht mehr und das schlimmste Artemis ist an allem schuld! Es gibt nur eine Möglichkeit; er muss in die Vergangenheit reisen.

Rezension:
Unglaublichen Einfallsreichtum und Kreativität zeichnen dieses Buch aus. Selten bekommt man so ein Buch vor Gesicht, dass man denkt; wie setzen sich jetzt die verschiedenen Stränge der Geschichte zusammen, so dass sie Sinn ergibt?. Eoin Colfer hat es geschafft und das ziemlich beeindruckend. Nicht nur, dass er es schafft, den Leser mit einer neuen Geschichte zu fesseln, nein, er verwebt auch gleichzeitig eine weitere Geschichte mit hinein - die Geschichte des jüngeren Artemis Fowls, die noch vor dem allerersten Artemis Fowl-Teil spielt. Beeindruckend! So bekommt einen weiteren Eindruck des jungen, damals noch skrupellosen Artemis und lernt viel über seine Geschichte kennen. Kreativ ist es auch wieder mit zuerleben, wie Artemis und Holly zu einanderstehen und sich weiterentwickeln. Es geschieht allerhand spannendes um die beiden!

Kleiner Kritikpunkt ist, dass die Action, die die ersten Bände um Artemis Fowl so einzigartig gemacht haben, leider untergegangen ist. Zum Teil es auch einfach daran, dass der super-symphatische Butler einfach nicht mehr zu allerhand Action in der Lage ist. Schade. Esgibt nur kurze Sequenzen, in denen der Butler aus der Vergangenheit seine SIG-Sauer zieht. Dennoch rückt eine andere Figur in den Vordergrund; Mulch Diggums. Auch über ihn erfährt man allerhand neues.

Fazit:
Wiedermal ein sehr spannendes, lesenswertes Buch von Eoin Colfer. Einfach schön zu lesen, wie sich die Stränge der Geschichte langsam zusammensetzen und einer und glaublich guten Geschichte weichen.

Absolut weiterzuempfehlen!
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Wieder ein neuer Artemis Fowl - das kleine Verbrechergenie mit dem unstillbaren Drang die Welt zu beherrschen. Doch der Kontakt zu den Unterirdischen verwandelt den jungen Artemis. Jetzt geht es Dank des ZEITPARADOX um Artemis gegen Artemis - wie kann das sein? Artemis reist in die Vergangenheit, um einen kapitalen Fehler wieder gut zu machen und seine Mutter in der Zukunft zu retten - doch wer steht ihm im Weg? Er selbst, als junger Artemis, zu jeder Schandtat bereit.

Für Artemis Fans bleibt alles beim Alten, Artemis wie er leibt und lebt ist trickreich, intelligent und äußerst schnell in den Entscheidungen. In ARTEMIS FOWL - DAS ZEITPARADOX geht er diesmal bis zum äußersten, denn seine Mutter liegt im Sterben, angesteckt von der Funkenpest.

Holly Short und Artemis müssen mit der Hilfe von Nr. 1 in die Vergangenheit um einen Fehler von Artemis zu korrigieren. Doch hier treffen sie nicht nur auf sich selbst, der junge Artemis ist ein rechtes Früchtchen, sondern auch auf Opal Koboi und die hat es ja nun wirklich in sich!

An fulminantes und rasantes Abenteuer bahnt sich an und wenn es den beiden nicht gelingt in einer festgesetzten Zeit den Lemuren wieder zu beschaffen, lösen sich Artemis und Holly im Zeittunnel auf.

Wieder einmal spannend und kongenial vorgelesen von Rufus Beck, welcher den einzelnen Charakteren so beeindruckende Klangfärbungen zu verleihen weiß!

Artemis gegen Artemis - spannender denn je!

Sehr empfehlenswert!
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am 11. April 2009
Im sechsten Band seiner "Artemis Fowl"-Reihe schickt der irische Bestsellerautor Eoin Colfer seinen Held auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit. Dabei bekommt es der junge Artemis mit einem schier übermächtigen Gegner zu tun: seinem jüngeren Ich.

Weil Artemis Fowl seine Eltern dazu bringen wollte, keine unangenehmen Fragen über seine dreijährige geheimnisvolle Abwesenheit zu stellen, hypnotisiert er sie mit dem "Blick", einer magischen Technik der Unterirdischen. Leider führt das dazu, dass seine Mutter an der "Funkenpest" erkrankt, einer magischen Seuche, für die es nur ein Heilmittel gibt: die Gehirnflüssigkeit einer längst ausgestorbenen Lemuren-Art. So bleibt Artemis nichts anderes übrig, als in der Zeit zurück zu reisen und das letzte Exemplar dieser Art in die Gegenwart zu holen.

Hilfe bekommt er wie so oft von seinen Freunden, dem tapferen ZUP-Captain Holly Short und dem kriminellen Tunnelzwerg Mulch Diggums. Wie in jedem Artemis Fowl Roman, stellen sich unseren Helden wieder eine Reihe Bösewichte in den Weg: die größenwahnsinnige Wichtelin Opal Koboi, eine Gruppe von durchgeknallten "Extinktionisten", die die Welt von unnützen Tierarten befreien wollen, und vor allem der zehnjährige Artemis...

Eoin Colfer ist es wieder gelungen, seinen Lesern 380 Seiten pure, atemlose Spannung zu bieten. Dabei legt er ein unfassbar hohes Tempo vor und gönnt uns keine noch so kurze Verschnaufpause. Dabei bleibt natürlich auch etwas auf der Strecke: die Gefühlsverwirrungen der Hauptpersonen werden nur angekratzt, die emotionalen Konflikte werden ganz schnell wieder zu den Akten gelegt, anstatt sie glaubwürdig zu Ende zu erzählen. Immerhin bemüht sich Colfer im Gegensatz zu den ersten fünf Büchern, den Figuren mehr psychologische Tiefe zu geben. Erstmals versteht man, wieso der junge Artemis vor seiner Freundschaft mit den Unterirdischen so kalt und unnahbar war.

Fazit: großes Actionkino zwischen zwei Buchdeckeln!
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am 27. Februar 2014
Meine Meinung:Das Cover ordnet sich bei den bisherigen Bänden ein. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die Protagonisten Artemis und Holly anders vorstellen, daher gefällt mir die Zeichnung nicht wirklich.

Durch seine bisherigen Abenteuer hat Artemis als erster Menschenjunge Magie in seinem Körper, um seinen Eltern sein Verschwinden von über 3 Jahren zu erklären (siehe Band 5) bedient er sich des "Blicks". Bereits 3 Monate nach seiner Rückkehr erkrankt seine Mutter plötzlich, erst scheint es eine normale Grippe zu sein, doch bereits wenige Stunden nach der Erkrankung verschlechtert sich der Zustand. Die zur Hilfe eilende ZUP-Elfe (ja endlich wieder in der ZUP) Holly kann es nicht fassen, es handelt sich um die eigentlich ausgelöschte Funkenpest, sie wird über Magie übertragen und war Jahre zuvor eine der größten Seuchen im Haven City. Den Aufzeichnungen zu Folge gab es damals nur ein Heilmittel, die Hirnflüssigkeit eines seltenen Lemuren (nein nicht Affe :) ), dieser ist jedoch bereits ausgestorben, dank des jüngeren Ichs von Artemis.
Artemis ist der Überzeugung, dass nur eine Zeitreise helfen kann, man könnte so den letzten Lemuren retten in die Gegenwart holen und seine Mutter heilen. Es ist jedoch gefährlich in der Zeit zu reisen, denn es können Paradoxen entstehen mit denen niemand rechnen kann!
Wird das Unterfangen gelingen? Kann Artemis Mutter gerettet werden? Wird Holly sich bzw. Artemis jemals verzeihen können? Und wieso macht eigentlich Opal Koboi nie was nettes?

Das Buch macht Spaß und ist auch etwas spannender als der vorherige Band. Der Schreibstil ist gewohnt einfach und somit kinder- und jugendgerecht.Der Abstand zwischen den Kapitel schwnakt zwar hat aber eine gute Länge, mit 370 Seiten ist das Buch in einer schönen Leselänge.

Fazit:
Eine sehr schöne Forsetzung der Reihe, und entgegen meiner Vermutung und meiner schlechten Erfahrungen bei "Serien-Büchern" kommt keine Langeweile auf. Wer keine leichte Fatasy-Bücher mit interessanten Wendungen und leichter Spannung liest ist hier genau richtig.
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am 18. Februar 2015
Also, dieses Buch habe ich nicht über Amazon gekauft, sondern mir n der Bücherei ausgeliehen und in einem Rutsch durchgelesen, darum bewerte ich auch die Serie nun am Stück:

Also eigentlich ein Jugendbuch und meines Wissens als Konkurrenz zu Harry Potter geschrieben.
Auch wenn es ein Jugendbuch sein sollte finde ich es sehr anspruchsvoll geschrieben und mehr als für Erwachsene geeignet, vorausgesetzt man mag dieses Genre.

Mit Harry Potter hat es eigentlich gar nichts gemein:

- Die Hauptperson ist eigentlich nicht der gute sondern ein minderjähriges Verbrechergenie
- Die Feen, Elfen etc. haben auch Magie ist aber nebensächlich neben ihren Computern, High Tech Ausrüstung, Laser-/Plasma- Waffen etc.
- Auch die Art und Typen der "magischen" Wesen ist deutlich abweichend von den Standard - Fantasy - Werken

Ehrlich gesagt ähnelt das Buch/ die Reihe so gar keinem/keiner die ich in dieser Art bisher gelesen habe. Das muss man natürlich mögen, da es mehr ein Science Fiction mit Elfen etc. ist. Ich persönlich mag es richtig gerne.
Das ganze ist wie gesagt erfrischend anders und durchaus anspruchsvoll. Was zu bedenken ist wenn das Buch für Jugendliche angeschafft werden soll.

Jedes Buch in sich ist relativ geschlossen, man sollte sie aber trotzdem in der Reihe lesen weil es teilweise Rückblenden gibt.
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am 23. Februar 2009
Die Idee, rückwärts durch die Zeit zu reisen, ist immer wieder faszinierend. Und so gibt es auch im neuen Abenteuer des jugendlichen Genies Artemis Fowl ein Wiedersehen mit ihm selbst und den Figuren aus seiner Vergangenheit - der unvergleichlichen Holly Short, dem Zwerg Mulch Diggums und nicht zuletzt mit der Oberschurkin Opal Koboi, die immer noch mit gemeinen Methoden versucht, die Herrschaft der Welt an sich zu reißen.

Der rasante Trip durch die Zeit wird darüber zum Wettlauf gegen die Uhr und sorgt für jede Menge knisternde Spannung. Rufus Beck schafft es mit seiner unvergleichlichen Art, den verschiedenen Charakteren dieses fantastischen Abenteuers seine jeweils eigenen Stimme zu geben. Hörenswert!
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am 22. März 2009
Die Geschichte, die Eoin Colfer hier aufgebaut hat, ist wirklich grandios, nicht nur spannend, sondern auch tiefgründig - so glaubt Artemis, die Krankheit seiner Mutter selbst verschuldet zu haben, indem er sie mit Magie infizierte und darüber hinaus vor Jahren den letzten Lemuren seiner Art einer Gruppe teuflischer Extinktionisten auslieferte. Er muss also seinen Fehler aus der Vergangenheit wieder gutmachen, indem er in der Zeit zurückreist. Dort trifft Artemis auf sein altes Ich und muss erkennen, wie furchtbar skrupellos er als Kind war. Die Wandlung vom alten zum neuen Artemis könnte hier nicht deutlicher vor Augen geführt werden, sorgt beim Hörer aber auch für einige Erheiterung. Insgesamt bietet die Geschichte gerade durch das Zeitreisethema unglaubliche Spannung. Das altbekannte Paradox - was passiert, wenn wir auf unser eigenes Ich träfen? - macht die Story besonders packend, Colfer hat einige wirklich geniale Ideen und extrem spannende Wendungen eingeflochten, die er gegen Ende sehr gekonnt zu einem schlüssigen Ganzen zusammenführt. Vor allem die Beziehung von Artemis und Holly wird hier auf eine harte Probe gestellt, denn am Beginn der Zeitreise steht ein schlimmer Verrat: Artemis macht Holly glauben, sie wäre Schuld an der Krankheit seiner Mutter, obwohl er weiß, dass das nicht stimmt und sie unter dem Tod ihrer eigenen Mutter sehr leidet. Diese Lüge erschüttert das Fundament ihrer Freundschaft und es ist klar, dass es nie mehr so sein kann wie bisher.

Leider kann das Hörbuch mit der genialen Buchvorlage nicht wirklich mithalten. Das liegt zum einen an den zahlreichen Kürzungen. Diese betreffen zwar nicht unbedingt grundlegende Punkte, sie verstümmeln die Vorlage nicht, in der Summe sind sie aber sehr störend und lassen die geniale Vorlage zu einer allenfalls guten werden. So fiel etwa die komplette Eingangsszene mit Artemis' Geschwistern der Schere zum Opfer - obwohl diese Szene später noch eine Rolle spielt -, bei der Kraken-Szene am Anfang wurde der gesamte spannende Teil einfach herausgeschnitten. Auch andere, kleinere Szenen, die für den komplexen Gesamteindruck unheimlich wichtig sind, fehlen gänzlich, so etwa die Tatsache, dass Holly sich bei der Zeitreise verjüngt und dass dies eine Wirkung sowohl auf sie als auch auf ihre Beziehung zu Artemis hat. Die Buchfassung ist also unbedingt vorzuziehen.
Der andere Kritikpunkt ist Rufus Beck. Obwohl er als Star am Hörbuchhimmel gilt, kann seine Interpretation der Charaktere leider nicht wirklich überzeugen. Vielleicht ist Beck, der bisher alle Teile der Artemis Fowl-Bücher eingelesen hat, auch einfach weniger motiviert als früher. Seine näselnde Stimme wirkt oft recht distanziert und den teilweise sehr ernsten und bedrückenden Stimmungen, die in diesem Teil ausgedrückt werden sollen, nicht angemessen. Seine Holly klingt Artemis zum Verwechseln ähnlich - überhaupt Artemis: keine Spur von Entschlossenheit und Kühle, er klingt einfach beliebig -, der Zentaur Fowley wirkt wie gehabt recht überzogen und sein Wiehern, das er an jeden Satz anhängt, nervt auch bald ziemlich. Am schlimmsten ist eigentlich die stark bayrisch angehauchte Sprechweise von Mulch Diggums, die einfach lächerlich klingt. Schade, das kann Beck eigentlich besser!

Fazit: Die Hörbuchfassung von "Das Zeitparadox" dürfte Fans, bedingt durch die Kürzungen und die Sprecherleistung, eher enttäuschen. Insgesamt ist das Hörbuch dadurch, dass die Vorlage so enorm stark ist, dennoch noch "gut" zu nennen; auf jeden Fall ist das Buch aber dem Hörbuch vorzuziehen, es ist einfach viel runder und vor allem vielschichtiger als die Lesung.
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am 10. Juni 2009
Was soll ich sagen, einfach klasse! Wie gehabt und in alter Manier kann Artemis es nicht lassen. Doch diesmal scheint es ihm aus den Fugen zu geraten. Seine Mutter leidet an einer unheilbaren Krankheit und droht zu sterben. Hat Artemis daran Schuld?

Mit Hilfe des Erdvolks (Holly Short, der Elfe; Foaly, dem Zentaur und Nummer Eins dem Dämon) gelingt es ihm in der Zeit zurückzureisen und das letzte Exemplar eines Lemuren, den er selbst ausgerottet hat, in seine Zeit zu befördern. Die Hirnsäfte des Lemuren, liebevoll Jayjay genannt, sind das einzige Heilmittel für Artys Mutter.

Jedoch hat Artemis, mittlerweile etwas älter ein großes Problem. Er muss anfangs gegen sich selbst kämpfen.

Jedoch kann er den zehnjährigen Arty überreden, ihm zu helfen.

Schließlich wird alles zum Guten gewendet. Obol Koboi, die bösartige Wichtelin, vermeintlich gefangen und alle wieder in die richtige Zeitschleife gebracht.

Jedoch hat Artemis nach wie vor ein Problem. Er hat Holly geküsst, und das Gefühl kann er in seinem Kopf nicht so leicht ausblenden und seine Mutter hat noch die Erinnerungen der Wichtelin im Kopf. Er muss ihr versprechen, das er ihr alles erzählt. Und zwar von Anfang an.

Ob das gut ausgeht oder Artemis sich da irgendwie herausmogelt? Wir werden es hoffentlich in einem weiteren Teil in Erfahrung bringen.

Colfer hat es mal wieder geschafft, aus einem kleinen, etwas unsympatisch wirkenden Jungen einen großartigen pubertrierenden Jugendlichen zu machen und wahre Freundschaft zwischen Zwergen, Elfen, Menschen und Dämonen zu zeigen. Wann erscheint der nächste Teil?
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