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Kundenrezensionen

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am 18. Juli 2010
Roger Brown ist Headhunter. Und er ist der Beste! Wenn er mit dem Finger schnippt, springen die Anderen. Er hat alles, was man mit Geld kaufen kann - dank seines kleinen Zusatzgeschäftes, denn Roger Brown stiehlt die Kunstgemälde seiner Klienten.
Bei dem Lebenswandel, den er und seine Frau führen, bleibt ihm auch nichts anderes übrig, denn ohne seinen Nebenverdienst könnte er nicht einmal sein Haus halten. Als seine Frau ihm einen potentiellen Klienten vorstellt, muss er sich mächtig ins Zeug legen, denn dieser hat zufällig ein ganz kostbares Gemälde in seinem Besitz. Und da kann Roger einfach nicht widerstehen.
Doch bei seinem letzten und größten Coup wendet sich plötzlich das Blatt und Brown ist der Gejagte. Und als er erkennen muss, wer ihn verraten hat, ist es beinahe zu spät.

Da ich noch keines seiner Bücher kenne, ist der Headhunter von Jo Nesbø mein Debüt und ich habe somit keinen Vergleich zu den Harry Hole Romanen.
In meinen Augen ist dieser Roman sehr gelungen. Der Autor schreibt fesselnd und überzeugt durch eine stimmige Story, die zwar manchmal etwas übertrieben wirkt aber nicht unglaubwürdig. Einige Szenen waren etwas unangenehm und haben ihr Ziel, den Leser zu schocken wohl erreicht (zumindest bei mir).
Etwas unnötig fand ich den Prolog, denn dieser ist Ausgangspunkt für gar nichts und dient nur der Effekthascherei. Aber das hat Jo Nesbø eigentlich gar nicht nötig.

Das spannende an diesem Thriller sind die vielen unvorhersehbaren Wendungen und das gut durchdachte Szenario in diesem Katz- und Mausspiel. Sein Protagonist Roger Brown ist ein kleiner arroganter Gauner, den man aber trotz allem irgendwie sympathisch findet. Bleibt abzuwarten, ob sein Platz in dieser Serie gesichert ist.
Ich würde es begrüßen, denn Headhunter hat mich überzeugt, nachdem ich es nicht wieder aus der Hand legen konnte, bis ich es ganz durchgelesen hatte.
22 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2010
Denke ich an Jo Nesboe, denke ich an Harry Hole. Vielleicht denkt sich Jo Nesboe: genau der Fehler! und macht deswegen ein paar Lockerungsübungen und zeigt, dass er auch ohne den desparaten, sich zu Tode siegenden Spitzenermittler und Außenseiter schreiben kann.

Denn "Headhunter" ist anders: Ich-Erzähler, nicht nur brilliant, sondern auch gesellschaftlich erfolgreich ("mit Renomee"), wie Hole aber verletztlich, voller Ängste und deswegen gefährlich und gefährdet, anders als Hole aber prinzipiell daran interessiert, die Welt, in der er lebt zu erhalten, während Hole dies ohnehin nur bedingt zu wollen scheint, wobei sowohl der Headhunter als auch Hole schlussendlich reichlich selbstverschuldetes Chaos durchleben.

Der Einblick in die Welt der Headhunter ist spannend, wenn er auch letztlich überzeichnet wirkt - allein schon die Idee mit der FBI-Verhörtechnik scheint mir doch eher dem Gruselkabinett der Headhunterphobien zu entstammen als der Realität (aber wer weiß, was ich alles nicht weiß). Der Einblick in die Kunstsammlerszene bleibt (wohl gewollt?!) oberflächlich. Auf ein paar Umwegen kommt es dann in typischer Nesboe-Manier wieder zum Kampf Mann gegen Mann, bei dem natürlich auch eine Frau ein tragisches Ende findet und bei dem natürlich eine Beziehung am Abgrund steht und bei dem mindestens einer der beiden Kämpfer genial und schwerstgradig psychisch gestört ist (und man sich ständig fragt, auf welchen der beiden das nun (mehr) zutrifft).

Nesboe überraschte mich im "Headhunter" damit, dass er im Epilog plötzlich die gesamte Geschichte noch einmal umdrehte und umdeutete. Ich möchte hier nicht zu viel vom eigentlichen Plot verraten, weswegen ich nicht konkreter werde, aber spätestens an dieser Stelle fand ich den Krimi einfach schwach. Es tauchte zwar nicht der große Unbekannte auf, aber dennoch wurde auf eine für meinen Geschmack höchst unoriginelle Art und Weise die Handlung nochmal umgekrempelt. Als Leser war ich mindestens genau so überrascht, wie ich über diese plumpe Wendung enttäuscht war. Ich wusste keinen anderen Nesboe-Roman, der vergleichbar banal aufgelöst worden wäre. Auch der Beziehungsaspekt wird unglaubwürdig und psychologisch nur schwer nachvollziehbar aufgelöst.
Außerdem hat es mich ehrlich gesagt gestört, dass sich eine der Hauptpersonen zwischendurch über 10 Seiten in menschlichem Kot wälzt bzw. mit diesem beschmiert ist. Sinnlos ekelhaft!

Ich will das Buch insgesamt nicht zerreden: es hat seine Stärken. Die Business- und Headhunterszene ist, wenn auch übertrieben, so doch in Ansätzen realistisch und vor allem unterhaltsam geschildert. Die Spannung bleibt über weite Strecken erhalten. Insgesamt ist das Buch auch unterhaltsam. Dennoch: Nesboe ist zur Zeit eigentlich nach Sieg Larsson mein zweitliebster Krimiautor und Werke wie allen voran "Rotkehlchen", aber auch z.B. "Leopard" oder "Schneemann" sind einfach Werke, die mich sehr verwöhnt haben, so dass ich "Headhunter" einfach nur vergleichsweise zweitklassig fand.

Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Lesbar, gut, aber auch keine große Lücke, wenn man nicht gelesen hat. Wer es noch nicht hat, sollte stattdessen besser die Hole-Bücher, am besten in der Enstehungsreihenfolge lesen.
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am 7. Dezember 2014
Die Rezessionen für dieses Buch sind so unterschiedlich. Das hat mich neugierig gemacht. Vergesst die vorherigen Bücher/Geschichten. Dieses Buch muss als einzelnes angesehen werden. Die Story ist gut. Clever. Macht euch eure eigene Meinung. Mir hat's gefallen. Auch wenn der Inhalt nicht alltäglich ist.
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am 28. Oktober 2013
Wer die Harry Hole Krimis von Nesbø kennt, weiß, dass dieser Autor es besser kann. Tatsächlich ist dieses Buch aber schlicht enttäuschend: eine konstruierte Handlung ohne jeden zur Identifikation einladenden Charakter. Sämtliche Figuren agieren hier gewissermaßen nur als Funktionsträger der anscheinend zuvor unabhängig von ihnen zurecht gedrechselten und möglichst spektakulären Handlung und tun das, was sie tun (oder auch nicht) lediglich, um ebendiese Handlung am Laufen zu halten.

Das mag in einem schnell konsumierten und schnell wieder vergessenen Film noch so eben angehen, aber von einem Buch eines Autors von Nesbøs in der Vergengenheit ja durchaus bewiesener Klasse erwarte ich, dass die Figuren an erster Stelle stehen, dass die Charaktere so gezeichnet sind, dass die Handlung sich daraus glaubwürdig entwickelt.

Tatsächlich wusste ich zuvor überhaupt nicht, dass es einen Film zum Buch gibt, aber es ist nur folgerichtig und scheint meinen Eindruck zu bestätigen, dass hier um (leider) filmtypischer vordergründiger Action wegen das Pferd quasi von hinten aufgezäumt wurde: die Protagonisten agieren so und nur so, wie eine wenig glaubwürdige Action es eben verlangt, aber so etwas zu lesen möchte ich mir doch lieber ersparen. Es gibt glücklicherweise genug andere Bücher, in denen die Figuren die Handlung - so wie es sein soll - antreiben und nicht umgekehrt.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Juni 2014
Nachdem ich die bis dato erschienen Harry Hole Bände von Nesbø alle gelesenen hatte, habe ich mir auch diesen Roman von ihm angeschafft und nicht eine Sekunde bereut.
Inhaltlich werde ich nicht weiter auf das Buch eingehen, weil das hier bereits vielfach geschehen ist.
Für meinen Geschmack ist die Storry raffiniert aufgebaut, besticht durch gute Spannungsbögen und amüsante Pointen.
Hat schon fast satirische Züge.
Zugegeben, es gibt Passagen , die doch etwas"überkonstruiert" daher kommen.
Das hat der Unterhaltungswert diese Buches in für mich nicht im Geringstenen
geschmälert.
Man sollte die Storry halt nicht zu ernst nehmen.
Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können,
in einem Zug durchgelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.
Es hat einfach nur gute Laune gemacht.
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am 11. Juli 2011
Wenn Ich einen Krimi lese, möchte ICH mitgenommen werden.

Wahrscheinlich bin ich hier alleine, wenn ich schreibe, dass mich dieser Nesbo (den ich oft brilliant finde) in diesem Fall leider, leider nicht mitnimmt:
ICH finde diesen Roman konstruiert, schwerfällig und uninspiriert.
Ich will mich hier nicht in Einzelheiten ergehen, denn ich ärgere mich zu oft über den Verrat an der Geschichte, der in manchen Rezensionen begangen wird!

Aber der "Headhunter" spricht mich einfach nicht an und ich bekomme keinen Zugang zum Buch! Keine Person wirkt auf mich authentisch, sondern in jeder Hinsicht geklont und alles wirkt (natürlich nur auf Mich!!!) herbeigeführt und gewollt.
Für Mich persönlich hat die Geschichte keinen Flow (sondern nur Konzept).
Alles empfinde ich schwerfällig und mögen einzelne "Zufälle" ohne Kenntnis des gesamten Buches vielleicht noch plausibel wirken, so erscheint mir die Handlung ingesamt und die Auflösung des Falls insbesondere, krampfig und letztendlich an den Haaren herbeigezogen.

Es scheint mir fast, als wolle Herr Nesbo dem Leser vermitteln, wie schwer es sein kann, einen guten und packenden Kriminalroman zu schreiben...
Das habe ich nach Headhunter verstanden und würde dieses Buch niemandem empfehlen - und dass ist wirklich bislang der einzige Nesbo auf den das zutrifft!!

Aber (wie gesagt: ich persönlich!!) habe das Lesen eines Nesbo bei diesem Buch zum ersten Mal als meine Zeitverschwendung empfunden.

Ich finde das sehr, sehr Schade!
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am 16. April 2012
Ich bin ein ausgewiesener Jo Nesbo Fan und habe die einzelnen Baende der "Harry Hole" Reihe verschlungen. "Headhunter" konnte keine wirkliche Nachhaltigkeit in mir erzeugen und an einigen Stellen habe ich mich sogar gefragt, ob der Roman tatsaechlich der Feder von Nesbo entsprungen ist. Die Handlung ist zwar ueberwiegend spannend mit haeufigen Wendungen, aber oftmals konstruiert wirkend, hoelzern und besonders zum Ende hin ein wenig unglaubwuerdig. Nur als Beispiel: Wer wuerde sich weiterhin mit einer Frau einlassen, die einen in der beschriebenen Art nach Strich und Faden hintergangen hat? Auch die einzelnen Charaktere weisen nicht die Tiefe auf, die besonders die Harry Hole Reihe auszeichnen. Die Grenzen zwischen Gut und Boese sind fliessend, wer ist in diesem Spiel ueberhaupt sympathisch, wer Taeter, wer Opfer? Da sehnt man sich zurueck zu Harry und kann es kaum erwarten, dass er um die Ecke kommt. Gutes Thema, guter Anfang ... unbefriedigende Umsetzung.
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am 19. Februar 2015
Roger Brown ist Headhunter und er ist der beste auf seinem Gebiet. Und er betreibt ein sehr lukratives Hobby - er erleichtert seine Klienten von ihren wertvollen Bildern, da er sonst seinen Lebenswandel nicht bestreiten kann. Und da entdeckt seine Frau in ihrer Galerie Clas Greve, den er überreden kann sich als Geschäftsführer für ein GPS-Unternehmen zu bewerben.
Auch Greve hat ein wertvolles Gemälde zu Hause, dass er unbedingt haben will.

Ich bin am Anfang sehr schwer in das Geschehen hineingekommen und wollte das Buch eigentlich schon abbrechen.
Da schau ich bei Amazon - dort hat das Buch 4 Sterne. Also wird weitergelesen.
O.K., es wurde dann flüssiger, verständlicher, interessanter, aber die Abläufe sind manchmal sowas von abrupt, und man bekommt den Eindruck, dass der Autor unbedingt was neues reinbringen muss, um noch nicht zum Ende zu kommen.
Und ja, das gute Ende. Also sowas von unwirklich, wie die Polizei die Abläufe darstellt, sowas gibt es ja nicht. Und dann kehrt Brown wieder auf seinen Arbeitsplatz zurück, obwohl er einfach nicht mehr erschienen ist und sich nicht abgemeldet, krankgeschrieben oder Urlaub genommen hat. Unverständlich sowas.
NEIN, für mich war das ein Flop.
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am 19. September 2010
Ein arroganter Headhunter klaut die Bilder seiner Kandidaten, gerät dann jedoch an den falschen und zieht seinen Kopf nur mit Mühe aus der Schlinge. Das war's dann auch, dies ist die Geschichte, simpel und in einem Satz erzählt. Das Verwirrspiel, wie er sich retten kann und wie er dies anstellt, ist gegen den Schluss raffiniert und voller Wendungen, wenn auch teilweise mit etwas geschmacklosen Fantasien. Doch sonst ist die Story flach und einfach gestrickt, Spannung kommmt zuweilen auf, aber flaut dann schnell wieder ab, weil einfach die Raffinesse und das Thriller-Niveau fehlt. Von Jo Nesbo ist man sich anderes gewöhnt; die Werke Leopard und Schneemann zum Beispiel sind meisterhaft. Will der Autor auf Teufel komm raus Bücher produzieren oder steckt da ein Verlag mit wenig Qualitätsbewusstsein dahinter? Auch ein exzellenter Name wie Jo Nesbo ist schnell zerstört...
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am 3. November 2011
Ich mochte das Buch 1/4 lang. Dann aber wurde es dermaßen hanebüchen, haarsträubend und schlimm, dass ich nicht mehr glauben konnte, dass Jo Nesbo der war, der diesen tollen Thriller "Leopard" geschrieben hat. Das Buch ist eine Katastrophe, tut mir leid. Es gibt ein paar - kleine, gute Wendungen. Dafür 2 Punkte. Für Figuren, Dialoge, den Rest ... beinahe nur einen.
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