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am 1. August 2006
Schon die Scarecrow-Romane sind keine Offenbarung, sie sind sozusagen die Hollywood-Blockbuster-Actioner der Bücher. Wäre schön, wenn man sie mit ner Tüte Popcorn in 2 Stunden durch hätte. Wenigstens heben sie sich aus der Masse hervor durch einen innovativen Erzählstil, durch Action am Fliessband und ziemlich viel Kreativität (wie außerdem "Der Tempel" und "Showdown"). Bei diesem Buch jedoch greift Reilly in meinen Augen richtig daneben. Wahnwitzige Erfindungen, eine absolut abstruse Storyline, die Dan Brown und Clive Cussler, die sich ja sonst für wenig zu schade sind, abgelehnt hätten, weil sie zu abwegig ist und ... ach, man muss es selbst lesen, um zu sehen, was für einen Mist man am Lektorat vorbeikriegt ...
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am 31. Mai 2015
Das buch weist leichte gebrauchsspuren auf, allerdings auch so in der beschreibung beschrieben. für 50 cent kann man sich darüber aber auch nicht beschweren. so ein buch liest man sowieso nur einmal und gibt es dann wieder weiter
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am 31. Dezember 2011
Wenn man das Buch durchgelesen hat und zur Seite legt, muss man erst einmal tief durchatmen und überlegen, welcher literarische Laster da einen gerade überfahren hat. So massiv das Buch mit seinen 520 Seiten, die allerdings großzügig bedruckt sind, erscheinen mag, so sehr fällt diese Materialfassade in sich zusammen, wie ein Kuchen, der beim Backen zu sehr aufgegangen ist. Die oben beschriebene Zusammenfassung mag zwar anders klingen, nämlich nach einem unheimlich gehaltvollen Roman mit historisch-mystischem Hintergrund ' aber ähnlich knapp hält Matthew Reilly die Erläuterungen im Roman selbst. Wie, zum Kuckuck, soll er damit dann 520 Seiten gefüllt haben?

Hier kommen wir zum eigentlichen Sinn von Reilly-Romanen: Es geht um Action! Von wegen, Einführung der Protagonisten! Reilly legt gleich damit los, wie sich die drei gegnerischen Parteien ein einer mit Fallen gespickten Mine zum ersten Mal treffen und im Wettlauf gegen die Zeit nach dem ersten Teil des Schlusssteins gegeneinander antreten. Und Schwupps, sind die ersten 50 Seiten vorbei. Das geht dann, unterbrochen von kleineren Kapiteln, die tatsächlich etwas Hintergrund in die Geschichte bringen, den ganzen Roman über so weiter. Immer die Gegner im Nacken und fiese Fallen vor ihnen, muss die kleine unabhängige Staatengemeinschaft erkennen, gegen die übermächtigen Feinde kaum Chancen zu haben ' so scheitert die Truppe ein ums andere Mal. Gut so, sonst wäre der Roman ja vorbei.

Und an was für Schauplätze uns Matthew Reilly entführt... Auf seiner Homepage findet sich ein bezeichnendes Zitat, welches hervorragend auf 'Das Tartarus-Orakel' passt: 'Ich habe bemerkt, dass es bei Hollywood-Actionfilmen immer ein begrenztes Budget gibt und man viele Sachen deswegen nicht realisieren kann. In der Literatur ist das ganz anders, man kann sich alles vorstellen und ermöglichen!' Von dieser Erkenntnis macht der Autor beinahe inflationär Gebrauch. Nicht nur, dass seine Helden von Natur aus 'unkaputtbar' sind (von wenigen Ausnahmen, fast alle davon Plot-driven einmal abgesehen). Reilly schmeißt mit erdachten Orten, fantastischer Architektur und Aufbau der Weltwunder, Settings voller fast unmöglich realisierbaren Bedingungen und Größe nur so um sich und strapaziert an einigen Stellen die Realität und das Machbare zugunsten des Effekts doch sehr. Wenn auf der Flucht vor der Armee ein Teil der Truppe mit einem Doppeldeckerbus durch Paris rast und diesen sich gekonnt überschlagen lässt, dann fasst man sich dann doch gegen die Stirn und sagt: 'Es wäre zwar möglich, aber das funktioniert doch nie!'

Selbiges gilt für die Weltwunder. So großartig diese antiken Bauwerke (unter ihnen eine in einer von Menschenhand abgedeckten Meeresbucht liegende Tempelanlage und die mit einem Wasserfall und künstlich gemauerter Bergwand getarnten Hängenden Gärten von Babylon) auch beschrieben sind, so sehr ärgert man sich doch, dass so etwas wohl nie verfilmt werden kann ' Es wäre zu aufwändig, zu teuer, zu groß. Was besonders schade ist, denn auch wenn Matthew Reilly sprachlich kein besonders großes Licht ist und sich teilweise billigster Verzögerungstaktiken im Plot bedient, so weiß er doch eben diese Effekte so einzusetzen, wie es der Kinogänger aus Action-Blockbustern (sagen wir an dieser Stelle mal einfach à la 'Armageddon') gewohnt ist. Der Schnitt der einzelnen Szenen (es ist mir völlig klar, dass ich mich hier des Vokabulars des Films bediene) ist ebenso rasant wie in einem Videoclip, die teilweise sehr kurz geratenen Sequenzen verzetteln sich erfreulicherweise nicht an verschiedenen Spielorten gleichzeitig, schaffen dadurch aber natürlich auch nicht eine große Komplexität. Besonders zum Ende des Romans hin bedient sich Reilly immer öfter Sätzen wie '...und schaltete die Fallen aus', während dieses 'Fallen ausschalten' am Anfang des Buches noch die grundlegenden Passagen waren.

So minimal im Endeffekt doch der Plot, so verzweigt ist er auch innerlich. Viele mystische Nebenarme zur Hauptgeschichte, sei es Lily als Kind des Tartarus-Orakels, die fehlenden vier Tage im Gedächtnis von Hauptheld West und was sie bedeuten, oder der nachträglich zum Team stoßende Israeli, verzwirbeln sich am Ende des Romans, und es ist dann doch schon erstaunlich, wie Reilly bei all der Aufregung zwischendurch noch Platz und Zeit gefunden hat, die erzählerische Basis zu verbreitern.

Dafür spart Reilly an Charakterisierungen. Seine Helden sind eindimensional und klischeehaft. Aber kann man das jemandem vorwerfen, der versucht einen Action-Film im Kopf entstehen zu lassen? Doch, man kann. Denn Autoren wie Dan Brown (zumindest in seinen Romanen jüngeren Schreib-Datums ' 'Illuminati' und 'Sakrileg') geben sich, bei allem Tempo der Geschichte, die das Abenteuer-Thriller-Genre verlangt, doch Mühe ihren Personen etwas Leben einzuhauchen. Dies gelingt Matthew Reilly nur an wenigen Stellen und so bleiben die Charaktere meist auf ihre nationale Herkunft und ihr Aussehen beschränkt. Seltsam, dass man das während des Romans kaum bemerkt oder bemängelt. Letztendlich ist es dem Leser wohl egal, wer da von Krokodilen gejagt durch die Unterwelt flitzt.

Der größte Clou an 'Das Tartarus-Orakel' sind allerdings die zahlreichen Illustrationen und Zeichnungen der jeweiligen Weltwunder-Anlagen. In detaillierten Skizzen werden Fallen noch lebendiger und anschaulicher beschrieben, der gesamte Aufbau der Gebäude und umgebenden Geografie erläutert und alte Schrifttafeln abgebildet. Einige werfen Reilly vor, das sei eine notwendige Maßnahme erzählerische Schwächen auszugleichen, doch auch hier muss man berücksichtigen, dass Filmfan Reilly (der an einigen Stellen Star Wars, Herr der Ringe und auch Sakrileg erwähnt) nun einmal visuell arbeitet ' Nebenbei dreht er auch Kurzfilme mit Mitgliedern seiner Familie. Diese 'Hilfsmittel' machen die Spielorte des Geschehens noch sehr viel plastischer und realistischer, lassen den Roman noch mehr zu einem 'Storyboard' werden.

Das Erzähltempo ist durchgängig hoch, man traut sich als Leser kaum das Buch aus der Hand zu legen, bis nicht das aktuelle Weltwunder bezwungen und der Bruchteil des Schlusssteins gefunden ist. Lediglich zum Ende des Romans hin geht Reilly ein wenig die Puste aus und das Finale in luftiger Höhe auf der Spitze der Großen Pyramide wirkt an einigen Stellen doch ein wenig zu fahrig und undetailliert beschrieben. Dass am Ende die USA verloren hat, Europa ebenfalls scheitert und ausgerechnet Australien als geheimes unverwundbares Land aus den Ereignissen der abgewendeten Katastrophe hervorgeht, kann man mit einem ironischen Lächeln als Lokalpatriotismus des Australiers Reilly abtun ' Auch Spiderman hängt am Ende des Raimi-Films an einer US-Flagge.

'Das Tartarus'-Orakel ist ein Action-Roman, ohne wirklich tiefgehende Story oder komplexe Charaktere, der durch seine visuelle starke Erzählweise besticht, die durch Skizzen und Illustrationen verstärkt wird. Realismus oder historische Korrektheit wird durchgängig klein geschrieben und zugunsten atemberaubender Szenerien und Actionsequenzen arg strapaziert ' aber nur an wenigen Stellen so sehr, dass es weh tut. Der Plot spielt mit real existierenden mystischen Legenden und mischt daraus einen Cocktail fantastischer Möglichkeiten, die den geneigten Leser in Staunen versetzen.

Wer also einen gelungenen Action-Thriller lesen will, kann in Matthew Reilly, gemessen an 'Das Tartarus-Orakel', einen Meister finden. Mir persönlich hat es so gut gefallen, dass ich mir zur weiteren Lektüre das Taschenbuch mit den beiden Reilly-Romanen 'Ice Station' und 'Der Tempel' (als Sonderausgabe ebenfalls erschienen im Ullstein-Verlag) zugelegt habe. Matthew Reilly hat jetzt einen Fan mehr.

© Sascha Vennemann, 2006 für bookola.de
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am 10. März 2012
Matthew Reilly liefert wieder einmal das was er am Besten kann: Action, Action, Action! Auf den 520 Seiten des Buches gibts auf sicher weniger als 50 keine Action. Ansonst hetzen die Helden des Buches von einem der sieben Weltwunder zum anderen und von einer Achterbahn-Aktion in die nächste. Auf Glaubwürdigkeit und Realismus wird da keinerlei Rücksicht genommen. Was zählt ist Tempo und immer spektakulärere Action. Wer das weiß und das haben will, der wird auch mit diesem Matthew Reilly besser bedient als wahrscheinlich bei jedem anderen Autor. Vielleicht kann Andy McDermotts "Jagd nach Atlantis" noch mithalten, aber sonst kann eigentlich nur Reilly, Reilly an Action übertreffen. Wenn man Action liebt aber vielleicht noch etwas mehr an Story und etwas weniger an völlig überdrehten Aktionen haben will, dann ist man sicher mit Clive Cussler, Gayle Lynds, Marcus Koenig oder Steve Berry im Genre der Schatzjagd-Abenteuerkracher auch sehr gut bedient. Insgesamt kurzweiliges Action-Entertainment par excellence...nur bitte nicht nachdenken.
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am 11. Dezember 2014
Tolle Orte in seiner Handlung auf. Und das ist einfach super. Dies gepaart mit Spannung.
Und ein Langweiliges, veregnetes Weekend wird zum Abenteuer. Tipp noch gute Musik und ein Glas Wein !!
Perfekt.
Ich würde es ab 12 (Kopfalter) empfehlen.
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am 10. März 2006
und leichte Unterhaltung. Wer beim lesen gerne abschaltet und sich unterhalten läßt, der ist auch bei diesem Buch von M.Reilly richtig. Es gibt den einen oder anderen (zu offensichtlichen) logischen Fehler, ansonsten hätte dieses Buch von mir alle 5 Sterne bekommen. Aber ich habe es innerhalb von 24 Stunden durch gehabt, bei Dr.Schiwago habe ich das bisher in über 25 Jahren (seit meinem ersten Versuch) noch nicht geschafft.
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am 14. Mai 2009
"Schlatt! Sein Kopf zerplatzte wie ein überreifer Kürbis..."
Naja, mit Comic-Sprache und jeder Menge Gewaltszenen muß man bei Matthew Reilly schon rechnen. Obwohl ich finde, in diesem Buch ist's gar nicht mal so schlimm, als wenn "Scarecrow" - Reilly's Standardprotagonist - zur Sache geht.
Ungewöhnlich ist am "Tartarus-Orakel" auch, daß die Geschichte nicht fortlaufend und an einem Ort passiert, hier gibt es verschiedene Kapitel. Dadurch wird etwas das Tempo herausgenommen - sofern man von sowas bei Reilly' Hochgeschwindigkeit überhaupt sprechen kann. Das erklärt vielleicht auch die Kritik in anderen Rezensionen, die ich aber nicht teilen kann.
Im Gegenteil, für mich ist dies mein bisher bester Reilly, das liegt einerseits am "Grabräuber"-Szenario - ich liebe Indiana Jones - zum anderen an dem Plus an Hintergrundstory, das "Das Tartarus-Orakel" gegenüber z.B. "Die Offensive" oder "Operation Elite" meiner Meinung nach zu bieten hat.
Auch hat der Autor mit seiner Einleitung - was heißt eigentlich Einleitung, es geht ja gleich mittedrin los - voll ins Schwarze getroffen. Der Kniff, den Anfang erst nachher als Rückblick zu erzählen, ist natürlich nicht neu, aber hier so perfekt in Szene gesetzt wie selten.
Fazit: Für Action- und Indiana Jones sicher empfehlenswert.
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am 3. Januar 2010
Eine Jagd zu den Resten der 7 Weltwunder mit den Parteien USA, Europa und der Rest (angeführt von Australien natürlich), um die Welt vor dem Untergang zu retten - wer könnte eine so hanebüchene, verrückte Story besser umsetzen als der Meister des Actionthrillers, Matthew Reilly? Richtig, keiner. Um es gleich vorwegzunehmen: "Das Tartarus-Orakel" ist nicht Reillys bestes Buch, aber trotzdem gute Unterhaltung. Das Wortspiel "Tartarus-Debakel" ist völlig fehl am Platz. Die Story um Jack West und sein Team wurde übrigens in "Die Macht der sechs Steine" und "Der fünfte Krieger" fortgesetzt.

Das Buch beginnt gleich mit einer furiosen Hetzjagd, ehe es nach und nach die Zusammenhänge in der Vergangenheit, die archäologischen Theorien (wenn man sie denn so nennen darf) und die verschiedenen Figuren einführt und erläutert. Diese nichtchronologische Erzählweise macht das Buch interessant, zieht es aber teilweise auch etwas in die Länge (erster Minuspunkt).

Die Actionszenen, die um die recht dünne und auch etwas überraschungsarme Story (die Romane um "Scarecrow" hatten immer ein paar Wendungen, zweiter Minuspunkt), strecken, sind aber wieder einmal großartig inszeniert, auch wenn es Reilly schon spektakulärer und vor allem härter hat krachen lassen. Eine Unwahrscheinlichkeit folgt auf die nächste und die Helden überleben auch (fast) alles. Ganz so blutig und brutal wie besonders in "Operation Elite" ist dieser Roman bei weitem nicht, harte Szenen gibt es dennoch einige.

Mit "Das Tartarus-Orakel" ist Reilly erneut ein sehr unterhaltsamer Pageturner gelungen, der wie immer ganz von den abgedrehten Actionszenen lebt, aber im Gegensatz zu den genialen "Scarecrow"-Romanen die eine oder andere Länge aufweist und leider keine einzige Überraschung bietet. Dafür gibt es einen Stern Abzug, trotzdem absolute Kaufempfehlung, denn unterhalten wird man erneut gut.
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am 25. April 2006
Es ist mein erster Reilly und ich muss sagen, ich bin begeistert. Man kommt sich vor wie in einem Action-Spiel (Egoshooter) auf dem PC. Ständige Hochspannung halten den Leser in Atem und verhindern das Weglegen des Buches. Ich habe es in zwei Portionen durchgelesen. Die Idee von den bei den Weltwunder (-Resten) versteckten Teilen des Schlussteins der Großen Pyramide ist so grandios wie natürlich völliger Quatsch. Aber darum geht es ja gar nicht. Es ist reine spannende Unterhaltung. Das beste sind die Imhotep-Fallen, die überall auftauchen und derart kompliziert sind, dass das Buch mit Orts- und Detail-Skizzen zum näheren Verständnis hilft.
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am 4. Juli 2012
Gutes, actionreiches Buch.
Sehr schnell zu lesen, da die Handlung schnell fesselnd ist.
Wie auch in den anderen Reilly Büchern mit sehr viel Fantasie zu genießen statt auf Logik zu setzten. Die Action, die man sonst nur durch Filme zu sehen bekommt, kann man hier mit seiner Fantasie umsetzten und genießen.
Einer der wenigen Autoren, die ich bisher gelesen habe, denen das gelingt.
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