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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
430
4,3 von 5 Sternen
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am 16. November 2015
Ich hatte zuerst den Film gesehen und war nun sehr neugierig auf das Buch - und ich muss sagen es ist echt ein super gutes Buch! Ich wurde absolut nicht enttäuscht.

Jan Weiler hat einer sehr humorvolle Art zu erzählen und schafft es den Lese immer wieder zum lachen zu bringen. Man merkt, dass er weiß wie man schreibt. Es ist locker, leicht und wirkt überhaupt nicht gezwungen.

Auf den ersten Blick mag das Buch vollbeladen sein mit Klischees, doch es scheint gar nicht mal so falsch zu sein. Zumindest bestätigten mir dies meine Italienisch Lehrerin (selbst Italienerin) sowie einige italienisch Austauschschüler. Sie waren ebenfalls sehr begeistert von dem Buch / dem Film (Da ich nun mal selber keine italienische Familie habe wollte ich deren Meinung gerne mit einbeziehen... denn was ist besser als ein Italiener der bestätigen kann das es der Wahrheit entspricht)

Der Autor schafft es sehr gut diese Klischees und Akzente einzuarbeiten. Ich glaube keiner dürfte sich durch seine Art zu schreiben an den Kopf gestoßen fühlen. Er stellt den Leser also nicht bloß. Vielmehr schafft er es ihn zum lachen und schmunzeln zu bringen. Aber: Nicht nur die Italiener kriegen ihr Fett weg, sondern auch die Deutschen... und ja, was er schreibt ist gar nicht mal so falsch.

Die Personen die vorkommen sind so real wie das echte Leben, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass Jan Weiler tatsächlich einen italienischen Stiefvater hat und dieser die Vorlage gilt. Somit dürfte er selber so einige Situationen kennen. Mir persönlich waren die Personen alle samt sympathisch und gerade diese andere Art des Lebens das hier vorgestellt wird hat Lust auf Italien hervorgerufen.

Ich kann dieses Buch absolut empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. April 2014
sommerlese

Inhalt:

Der Autor möchte seine Freundin Sara heiraten, wird den Schwiegereltern vorgestellt und hält beim italienischen Schwiegervater Antonio um die Hand der Tochter an.
Danach wird die große Verwandtschaft in Italien besucht und das normale italienische Sippenleben beginnt, der Schwiegersohn gehört nun ganz selbstverständlich dazu.

Der Schwiegervater erzählt dem Schwiegersohn seine Lebensgeschichte von seiner Herkunft bis zu seinem Leben als Gastarbeiter in Deutschland.

Meinung:

Das Buch spaltet sich in 2 Teile auf.
In Teil 1 wird eine heiter fröhliche Geschichte vom Leben mit einer italienischen Sippe erzählt. Dazu gehören die gemeinsamen Familienessen mit all den Verständigungsproblemen, eine große Hochzeitsfeier und natürlich buntes Strandleben.
Für die Komik sorgt auch der italienische Akzent des Antonios, der zwar etwas überzogen ist, aber dennoch passend wirkt und das "Milieu" erst richtig perfekt macht.

In Teil 2 erfährt der Schwiegersohn die Beweggründe für Antonis Wegzug von Italien nach Deutschland. Man merkt, das ihm "seine liebe Jung" ans Herz gewachsen ist, wissen doch nicht mal die Töchter von dieser Zeit!
Antonios Schilderung macht aber auch deutlich, wie düster und armselig seine wirtschaftliche Ausgangslage war, und welche Schwierigkeiten er nach der Heirat mit einer deutschen Frau hatte.
Allen Widrigkeiten zum Trotz, bleibt Antonio immer positiv und scheint mit sich im reinen zu sein.

Fazit:

Ein amüsantes Büchlein (man hat es schnell durchgelesen) über Vorurteile, Freundschaft, Familie und die Fähigkeit, allem Negativen doch etwas Gutes abgewinnen zu können.
Don't worry, be happy!
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am 26. April 2017
Einfach nur total lahm. Das Buch bedient von der ersten Seite jedes Klischee über Italiener.
Demzufolge reden alle Italiener wie der Typ aus der Kaffee Werbung der 90er.

Wer mehr als den typischen süditalienischen Pizzabäcker um die Ecke kennt und sich schon einmal nördlich von Rom oder Sizilien aufgehalten hat, sollte wissen, dass eben nicht alle Italiener reden und ticken wie in dem Buch beschrieben.

Wir Deutschen rennen auch nicht den alle in Lederhosen und Dirndl rum, reden bairisch und essen jeden Tag Leberkäse.

Das Buch ist wirklich einfach nur total blöd und hat mich nach nur 36 Seiten so sehr genervt, dass ich es in den Keller verbannt habe.
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am 14. Mai 2004
Auch ich bin Halbitalienerin und kann das geschriebene nur bestätigen. Mein inzwischen verstorbener Vater hat sich auch immer sehr zerrissen gefühlt. So habe ich dem Buch auch eine melancholische Seite abgewinnen können. Das Kennenlernen meiner Eltern stand, genau wie beschrieben, vor 37 Jahren unter keinem guten Stern. Beide mussten mit Anfeindungen kämpfen. Genauso musste ich über die Familienszenen in Italien lachen, weil, speziell beim Essen, spielt sich alles genau so ab. Sehr einfühlsam, herzlich und realistisch, ohne in das Seichte ab zu gleiten. Super Buch. Vielen Dank für einige lustige, gedankenverlorene Stunden.
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TOP 500 REZENSENTam 28. September 2010
Inhalt:
Jan Weiler und Sara Marcipane wollen heiraten - es wird somit Zeit, dass der Partner der Familie von Sara vorgestellt wird. Die italienische Großfamilie Saras ist ebenso kauzig wie liebenswert, und Jan Weiler erlebt eine sonderbare Geschichte nach der anderen.

Mein Eindruck:
'Maria, ihm schmeckt's nicht' hat mich anfangs sehr überrascht, denn ich fand die Familie und die Berichte tatsächlich witzig und urig. Sehr bald hat mich jedoch der italienisch-deutsche Akzent sehr genervt, denn dadurch ist das Buch nicht nur holprig zu lesen, sondern die Sprache wirkt auch aufgesetzt und übertrieben. Und obwohl ich Situationen oft wiedererkannt habe, da ich selbst einige Male in Italien war, empfand ich die Fülle an Klischees irgendwann nur noch anstrengend und zu bemüht. Auch waren mir Weilers Ausführungen oft zu ausschweifend und belanglos.

Mein Resümee:
Muss nicht sein.
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Der Autor, seines Zeichens Chefredakteur des Magazins der Süddeutschen Zeitung, schildert alltägliche Erlebnisse mit seiner italienischen Sippe. in die er einheiratet.

Vor allem Schwiegervater Antonio Marcipane hat es ihm angetan, und damit zerfällt das Buch in zwei Hälften: Nach launigen Erlebnisberichten wird die Lebensgeschichte des Anton von Marzipan geschildert, die wiederum typisch stehen mag für viele italienischen Gastarbeiter, die in Mischehen leben und nach Deutschland gegangen sind.
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am 28. Juli 2008
Auch wenn die Geschichte Klischee beladen wirkt, und der Geist des willigen Gastarbeiters der Sechziger dick aufgetragen wird, das Buch ist komisch. Weiler versteht es, ohne verletzend oder bloßstellend zu werden, mit viel Charme auf einige Eigenarten des italienischen Volkes einzugehen. Obwohl ich eine dünne italienische Beziehung durch Verschwägertes in der Familie habe, und einige Male im Stiefelland war, gehört Italien nicht zu meinen Best-Offs. Dennoch hat mir das Buch zumindest einen Denkanstoß gegeben, wie man mit bestimmten Eigenarten besser umgehen könnte. Jan Weiler versteht es zudem, im letzten Teil mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Gefühlslage eines Mannes zu beschreiben, der mit einem festen Ziel nach Deutschland kam, wie er damit fertig werden musste, dass fast nichts von seinen Träumen nur annähernd realisiert werden konnte, um dann seine ganz eigene Lebenslösung zu finden, mit der er im Reinen zu sein scheint. Dann wird die Geschichte großartig, und vorsichtig blättert man durch die Seiten, um nicht das Gespräch zwischen deutschem Schwiegersohn und italienischen Schwiegervater zu stören. Das Weiler zum Schluss des Buches noch einmal die komische Seite anwirft, bei der meine Frau und ich Tränen gelacht haben, lässt zwar seine Strategie zu sehr durchschimmern, was diesem rundum gelungenen Lesevergnügen keinen Abbruch tut.
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am 26. Oktober 2009
Ja das nenne ich mal ein kurzweiliges Lesevergnügen. Die Geschichte ist der echte Hammer. Antonio (der zukünftige Schwiegervater) übernimmt schnell die Hauptrolle und ist ja wohl absolut knuffig. Obwohl bedrückende Lebensabschnitte geschildert werden, ist es trotzdem ein lustiges, flüssig geschriebendes, wärmstens zu empfehlendes Buch. Antonios Wunderland ist schon bei mir am Start.
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am 29. Mai 2008
Ich habe zuerst das Buch "Quattro Stagioni" von Stephan Ullrich gelesen, was ich sehr schön fand und was man schon als Italien-Hommage und Beitrag zur Italien-Vergötterung verstehen kann. Weil mir das Buch so gut gefiel, habe ich mir dann auch "Maria, ihm schmeckt's nicht" von Jan Weiler gekauft, das ich schon lange lesen wollte.
Jetzt, wo ich es gelesen habe, muss ich sagen, dass dieses Buch ganz anders ist als es mich der Einband glauben machte und ich erwartete, jedoch ist das nicht zum Nachteil des Buches. Ich erwartete ein recht lustiges Culture Clash- Buch, bekam stattdessen jedoch ein Werk, dass mich erst etwas enttäuschte, da die Handlung erst ohne große Ereignisse dahin plätscherte. Ab der Hälfte des Buches wurde es für mich dann jedoch interessant. Nämlich genau dann, wenn Schiegersohn Jan und Schwiegervater Antonio in Antonis Heimat Campobosso sind und Antonio wichtige Etappen seines Lebens erzählt. Ich weiß nicht, was davon wahr ist, aber es hat mich sehr berührt. Antonios wilde Jugenderinnerungen haben mich an die Geschichten meines lausbübischen Vaters erinnert, der aus einer 12köpfigen Familie mit wenig Geld stammt und auch viel Schabernack betrieben hat. Das war einfach ein Fenster zu Geschichten, die ähnlich sind und Teil einer Familiengeschichte.
Richtig berührt hat mich jedoch das Erzählte als es um Antonios erste Jahre in Deutschland geht und ich muss sagen, dass ich mich wirklich für meine Landsleute schäme, wenn sie die Gastarbeiter so behandelt haben und "fremde" Menschen nach wie vor so behandeln. Daher hätte ich auch den Autoverkäufer aus der Zusatzgeschichte schlicht erschlagen können.
Ich finde daher, dass dieses Buch eher nicht zum Lachen gemeint ist, obwohl ich doch auch herzlich gelacht habe. Die ernste Seite des Buches ist es aber, die anrührt und bleibt, wenn das Lachen verflogen ist. Ich kann das Buch also nur empfehlen.
Was ich übrigens an diesem Werk als sehr angenehm empfand, ist die Beziehung von Antonio und Jan, weil es eine ganz süße Geschichte ist und das Italien nicht als der Himmel auf Erden vergöttert wird, denn wenn Leute etwas zu sehr vergöttern, sind sie meiner Ansicht nach etwas unrealistisch und ich finde außerdem, dass jedes Land irgendwie schön ist und nicht nur Bella Italia.
In diesem Sinne, bildet euch selbst eine Meinung.
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am 6. Januar 2010
Jetzt wird geheiratet:
und wie so oft tritt nicht nur der zukünftige Ehepartner vor den Altar, sonder mit ihm/ihr auch die gesamte Familie - wirklich spannend wird's, wenn diese zur (dominanteren) Hälfte italienisch ist.

Sehr humorvoll schildert Jan Weiler Anekdoten von seiner italienischen Sippe, jongliert mit den Eigenheiten einer italienischen Hochzeit und ihrem Speiseplan, erzählt von der Nüchternheit eines italienischen Begräbnisses und der letzten Ruhestätte, die sich als Schacht in einer Mauer herausstellt. So war mir auch die Wichtigkeit des Lottospielens für Italiener bisher unbekannt und die Möglichkeit mit etwas Öl, Wasser und einer Schere Flüche zu bannen.

Doch die Aneinanderreihung von humorvollen Episoden entwickelt sich ab der Hälfte des Buchs zur Geschichte eines italienischen Gastarbeiterschicksals in Deutschland und erzählt vom Fremdsein in der Fremde.

Sehr nette Geschichte, die einerseits mit Klischees nur so um sich wirft (der typische Deutsche, die urtypische italienische Nonna, ...), andererseits aber mit feinen Grautönen in der Schwarz/Weiß Darstellung überrascht, ohne dabei gefühlsduselig zu werden.

Kein literarisches Highlight, aber eine durchaus lesenswerte, sehr humorvolle und vor allem liebenswürdige Vorstellung einer deutsch-italienischen Familie - und das überwiegt.
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