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Kundenrezensionen

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am 11. April 2006
Wer sich von Band eins an mit Andrej auf die Reise begeben hat, liebt ihn ohnehin so sehr, dass er von Buch zu Buch alle Wege mit ihm geht.
Mir persönlich war das erste Buch damals zu verwirrend und ich musste mich zwingen, weiter zu lesen. Nach Band zwei wollte ich zumindest wissen, wie es weitergeht. Richtig gut wurde es dann mit Abu Dun an Andrejs Seite.
Und irgendwann kennt man die Charaktere und lebt mit ihnen. Vielleicht waren Band 3 bis 5 wirklich am spannendsten, aber auch die Blutgräfin (6) hatte trotz verwirrender Verwandlungsspielchen ihre Faszination. Band 7 gefiel mir wegen der Landschaftsbeschreibungen von Malta sehr gut, wenn's hier auch ein wenig langatmig zuging.
Diese Wüstengeschichte in Band 8 ist jetzt mal was anderes. Und im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich, dass Andrej und Abu Dun sehr wohl wieder einen großen Schritt weiter kommen, um dem Geheimnis des Vampyr-Daseins auf die Spur zu kommen.
Man spürt die Wüstenstürme auf der Haut prickeln und sieht die misteriösen Augen Meruhes direkt vor sich.
Die Geschichte geht weiter, und ich kann jedem nur raten, dieses Buch zu lesen und weiter am Leben dieser beiden außergewöhnlichen Nicht-ganz-Menschen teilzunehmen.
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am 21. Juni 2005
Die Chronik der Unsterblichen ist eine bemerkenswerte Buchreihe, da sie schon mit dem ersten Band stark anfängt und von Band zu Band besser wird. So auch Band 8, den ich für den derzeit besten Teil halte. Nachdem Hohlbein in Band 7 einen etwas anderen Ton angeschlagen hatte, sahen viele Leser die Chronik in der Versenkung verschwinden (die dortigen Geschehnisse sind trotzdem absolut wichtig für die beiden Hauptcharaktere), aber mit den "Verfluchten" kommen wieder die alten Stärken der ersten Bände zum Tragen: eine schnelle, humorvolle und actionreiche Einführung in eine Geschichte, deren Ausgang über das ganze Buch hinweg ungewiss bleibt und die trotz der kanpp 530 Seiten viel zu schnell vorbei ist. Die beiden Unsterblichen Andrej und Abu Dun treffen auf eine Horde Sklvanhändler und beschließen, diese ein bisschen aufzumischen. So treffen sie auf eine Sklavin namens Meruhe, die offenbar das eine oder andere Gehimnis umgibt. Zusammen mit ihr beginnt eine Jagd bzw. Flucht durch die Wüste, die abartig spannend erzählt ist und in einem Showdown gipfelt, der diese Bezeichnung absolut verdient hat. Auch werden die Fähigkeiten von Andrej und Abu Dun endlich mal wieder stärker in den Fokus gerückt. Zudem liefert Hohlbein diesmal eine Charaktertiefe, die selbst für die Chronik der Unsterblichen bemwerkenswert ist. Abu Dun wird mit seiner eigenen Vergangenheit als ehemaliger Sklavenhändler konfrontiert, Andrej kann der Verlockung, die von Meruhe ausgeht, nicht wiederstehen, wodurch er die starke Freundschaft zu Abu Dun gefährdet und außerdem finden die beiden wieder einige Puzzleteile über das Geheimnis ihrer Unsterblichekeit. Wie schon in den Vorgängerbüchern ist die Geschichte in sich abgeschlossen, Hohlbein schafft aber diesmal mehr Bezüge zu den Vorgägnerbüchern, wodurch man hier wieder stärker das Gefühl hat, eine echte Fortsetzung zu lesen, als ein eigenständiges Buch, wie es in Teil 7 der Fall war. Und am Ende bleiben auch noch genügend Fragen offen, wodurch die Lust auf weitere Teile gesteigert wird. Bleibt nur zu hoffen, dass Hohlbein sich nicht allzu viel Zeit damit lässt...
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am 8. August 2007
Nehmen wir an Sie haben noch nie einen "Hohlbein"-Roman gelesen:
Dann könnte Sie dieses Wüstenabenteuer um Andrej und seinen Freund Abu Dun durchaus mit seiner dichten und spannenden Atmosphäre in seinen Bann schlagen. Die unterschiedlichen Situationen sind knackig geschrieben und bestens zu lesen - Unterhaltsam in jedem Fall.

Das Problem ist nur: 99% der Leser werden nicht beim 8-ten Band der Serie einsteigen und folglich schon einige Bücher dieser Reihe gelesen haben (so auch meinereins).

Das bedeutet für Hohlbein-Kenner: irgendwie beschleicht einen fast auf jeder Seite ein heftiges Déjà-vu-Gefühl. Alles irgendwie schon mal gelesen. Nichts wirklich neues und hintergründiges erfahren.

Kurzum: Netter Hohlbein-Happen für zwischendurch - mehr aber auch (leider) nicht.
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am 22. April 2005
Eins vorab: Eigentlich bin ich kein Fan von Fantasy-Romanen. Aber in letzter Zeit habe ich viel von Wolfgang Hohlbein gehört und daraufhin auch das eine oder andere Buch gelesen. "Märchenmond" hat mich total begeistert, das Buch ist mindestens so gut wie die "Unendliche Geschichte" von Michael Ende, wenn nicht besser. Aber das ist ein anderes Thema, hier geht es um die "Chronik der Unsterblichen".
Aus dieser Reihe habe ich mir gleich mehrere Titel vorgenommen und sie nach und nach regelrecht verschlungen. Besonders gut gefallen hat mir zuletzt der Band "Die Wiederkehr". Aber mit den "Verfluchten" ist der Autor in eine neue Dimension vorgestoßen: Dieses Buch ist einfach unübertrefflich spannend und überrascht mit immer neuen Wendungen. Die Geschichte spielt in Ägypten, die Unsterblichen Andrej und Abu Dun treffen hier auf eine Bande von Sklavenhändlern, eine Tatsache, die besonders bei Abu Dun unangenehme Erinnerungen weckt. Und im Lager der Sklavenhändler treffen die beiden auf eine geheimnisvolle, schöne Nubierin, die sie zu befreien versuchen. Damit beginnt eine wahnwitzige Geschichte, die garantiert jeden Leser in den Bann schlagen wird, auch wenn er Fantasyromane im Grunde nicht mag. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten - außer dass die beiden Gefährten dem Geheimnis ihrer Unsterblichkeit so nahe gekommen wie nie zuvor. Und dass die Geschichte geradezu nach einer Fortsetzung schreit - und nicht nur die Geschichte der beiden vertrauten Helden, sondern auch und gerade der unheimlichen Schönen Meruhe, deren Biographie bis in die Zeit Ramses des Großen zurückreicht. Also, lesen und staunen!
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am 1. Juli 2007
Eigentlich hatte ich mich auf ein neues spannendes Abenteuer mit den beiden Unsterblichen gefreut. Aber was sich Wolfgang Hohlbein hier zusammengeschrieben hat, lässt mich nur müde gähnen. Ständig ist Abu Dun sauer und eifersüchtig auf Andrej und beide verlieren wiedermal ihre Kräfte und kämpfen gegen eigentlich unterlegene Gegner, die ihnen aber doch irgendwie ständig überlegen sind. Der Schluss ist spannend geschrieben, aber ansonsten dümpelt diese Geschichte nur vor sich hin. Und wer sich drauf freut, daß vielleicht wieder ein bißchen mehr von Andrejs Herkunft gelöst wird...weit gefehlt, es kommt nichts heraus! Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen, aber da man die anderen Bücher schon gelesen hat, wird man wohl automatisch diesen (überflüssigen) Band auch lesen.
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am 15. Februar 2012
Den positiven Rezessionen kann ich nicht zustimmen, da ich den Teil sehr schwach fand.
Wenig Spannung, die Personen handeln oftmals völlig irrational und was Meruhe und co nun eigentlich sind, was sie wissen, was sie antreibt usw. von dem erfährt man praktisch nichts wesentliches.
Ich hatte oft den Eindruck, dass sich der Autor auf nichts festlegen will oder kann und deshalb permanent schwammig bleibt.
Man muss auch sagen, dass die stetigen Wiederholungen in den Bänden langsam nicht mehr übersehen werden können. Das einer der Beiden auf sauer ist (oftmals irrational kindisch) ist ohnehin ein Dauerzustand.
Ebenso dass die Beiden praktisch in jedem Band ihre Kräfte verlieren wird auch langsam zum festen Bestandteil *gähn*

Alles in allem ein Stückwerk ohne Höhen.
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am 30. Oktober 2009
Nicht eine solche Katastrophe wie die "Blutgräfin" - diese Geschichte erreicht aber nur ein OK.

Die ständigen Kabbelleien zwischen Abu Dun Und Andre nerven. Klar soll man konfliktreich schreiben, aber die tüdel so häufig und auslassend über dies und das her, dass die Geschichte weit mehr als nur einmal kräftig ins Stocken gerät. Der Erzählfluss wird dabei viel zu sehr ausgebremst.

Manche Dinge habe ich auch einfach nicht verstanden. Beispielsweise, warum Abu Dun plötzlich wie ein Irrer durch irgendwelche Straßen läuft und in ein Haus einbricht etc.. Was hat ihn dazu bewogen dies zu tun? Woher hat er gewusst dass dieser Junge in diesem Haus ist?? Hatte das Gefühl da fehlte was.

Dieser Ständige Leitrollentausch fand ich auch völlig unglaubwürdig. Mal wollte Abu Dun was und Andre ist ihm widerstrebend gefolgt dann wieder umgekehrt... *gähn*

Ständig rennen ndie beiden der guten Frau hinterher, obwohl die da echt keinen Bock drauf hat. Da fühlte ich mich schon als Leser genervt. Möchte gar nicht wissen, wie sich Meruhe wohl gefühlt hat, mit diesem 2-Mann-Kindergarten ständig an den Hacken.

Diese logische Inkonsequenz beispielsweise in dem Ruinenlabyrinth. Zuerst wird dem Leser erzählt, dass die beiden sich dort nicht im Dunkeln bewegen dürfen, weil sie keine Chance hätten jemals wieder herauszukommen, sollten sie sich verirren... zwei Seiten später liest man Jahaa... lange dauern könnte es schon, aber für DIE beiden doch kein Problem ... *koppschüddel*

Häufig die gleichen Phrasen um die Aufklärung der Geschichte künstlich in die Länge zu ziehen. Dann liest man gefühlt zum hundertfünfzigsten Mal "Wir haben jetzt keine Zeit für Erklärungen! Später..." Da drängt sich mir die Frage auf, was tut man eigentlich die ganze Zeit, während man tagelang durch die Wüste reitet, dass man keine Zeit für sowas hat??

Ungeachtet dieser Macken war es zum Teil durchaus spannend und ich habe auch an der einen oder anderen Stelle geschmunzelt, über die gekonnten Formulierungen und Dialoge.
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am 27. Juni 2005
Als Fan der ersten Stunde hatte ich dieses Buch hier natürlich schon lange vorbestellt. Obwohl die in Ägypten spielende Geschichte von Teil 8 der Chronik der Unsterblichen wirklich sehr gut gelungen ist und ebenso gut wie Band 7 anschlägt, wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Trotz des diesmal wieder grandios eingebundenen schwarzen Humors kommt die Geschichte nur langsam ins Rollen, so dass sich der Leser bald vorkommt, als würde er selbst durch die lybische Wüste streifen.
Das mag man jetzt Absicht nennen und darauf spekulieren, dass es die rechte Atmosphäre schaffen sollte, doch denke ich, dass Hohlbein mehr kann! Ich möchte nur mal an die Bände 1 und 2, sowie den absolut besten Teil, Band 5 erinnern. Wo bleiben die atemberaubenden Schwertkämpfe (Andrej gegen Körber, Andrej gegen Frederik)und warum wird Andrej immer schwächer und sein Begleiter Abu Dun immer mächtiger? Meiner Meinung nach ist es zwar gut, dass Abu Dun auch mal etwas näher betrachtet wird, aber bitte nicht auf Kosten von Andrejs Stärke, machten gerade seine Fähigkeiten doch den Reiz der alten Bände aus. Ich jedenfalls lehne mich zurück und warte darauf, dass die Vampyr-Saga zu alter Stärke zurück findet.
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am 22. Juli 2013
ich kann gar nicht genug davon kriegen. Eine wunderbare Reihe mit vielen neuen Facetten.
Brutal und Blutrünstig aber gute Geschichte die wirklich fesselt. Der " Held " ist zwar unsterblich aber noch lange nicht perfekt.
Wer Fantasy mag und muß es nicht unbedingt Sex sein, der wird diese Serie lieben.
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am 30. Oktober 2007
Die Verfluchten von Wolfgang Hohlbein

Das achte Abenteuer der beiden Unsterblichen Andrej und Abu Dun führt die beiden in die Libysche Wüste.
Dort treffen sie auf Räuber, deren Überfall sie problemlos zurückschlagen. Als sie den Spuren der Räuber folgen, stoßen sie auf eine festungsähnliche Niederlassung und erkennen, dass die Räuber eigentlich Sklavenhändler sind.
Abu Dun entschließt sich die Sklaven zu befreien und Andrej schließt sich ihm an.
Bei ihrer Aktion lernen sie die vermeintliche Sklavin Meruhe kennen, die ein Geheimnis birgt und gar nicht so erfreut ist über die Handlung der beiden.
Die Befreiung gelingt, doch nach einem längeren Marsch, bei dem Meruhe den Anführer der Sklavenhändler und –fänger als Geisel nimmt, werden die Entflohenen duch eine gewaltige Übermacht der Sklavenjäger gestellt.
Bevor es aber zum Kampf kommen kann, scheint Meruhe einen Sandsturm herbei zubeschwören, der alle tötet, und dem Andrej und Abu Dun auch nur mit letzter Kraft und fremder Hilfe entkommen können.
Danach sind die vermeintlichen Sklaven verschwunden.
Nachdem die beiden Unsterblichen wieder aus der Wüste entkommen sind, arbeiten sie als Leibwächter eines Händlers.
Auf dem Sklavenmarkt der Stadt entdecken sie Meruhe wieder.
Erneut wollen Andrej und Abu Dun sie befreien.
Doch wie jede Frau hat auch Meruhe ein Geheimnis, und das ist nicht gerade klein.
Die Fantasy-Elemente sind diesmal dünn gesät, Horror ist ganz und gar ausgespart. Für Neueinsteiger in die Serie nicht geeignet und eigentlich auch nur für Fans, die wissen wollen wie es mit den beiden weiter geht zu Lesen empfohlen.
Insgesamt was die Spannung betrifft weit hinter den anderen Bänden der Serie zurückliegend.
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