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am 21. März 2017
Endlich mal wieder ein spannender, ausgeklügelt gebauter, intelligenter Venedig-Roman. (Und auch wer keine sonderliche Neigung zu religiösen Themen hat, sollte sich nicht von dem Titel abschrecken lassen.)
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Leider gibt es im Deutschen immer noch das herabsetzende „alte Jungfer". Frauenfeindlich ist dieser Ausdruck. Dennoch: Miss Garnet ist nicht mehr jung und kennt die Liebe bisher noch nicht! Als sie pensioniert wird, reist die frühere Lehrerin nach Venedig, ihre langjährige Freundin und Wohnpartnerin Harriet hat sie durch deren Tod verloren. Sie wird dort einige Monate verbringen.
Wie Julia Garnet nun Venedig entdeckt, Bekanntschaften schließt und viele neue Entdeckungen in der Kunst, Religion und Liebe macht, das sollte man (frau) unbedingt lesen.
Einmal Lehrerin, immer Lehrerin? Sie bringt dem Jungen Nicco Englisch bei. Im Gegenzug lernt sie von Nicco Dinge, die ihr in ihrem bisherigen Leben leider fehlten. Es ist mehr als spannend zu sehen, welche Veränderungen fast unmerklich ihren Platz in Miss Garnet einnehmen. Die Schriftstellerin Vickers befasst sich gern mit der Verbindung von Literatur, Psychologie und Religion. Und das merkt man dieser Geschichte an. Kein Venedig Fan wird sich der Magie entziehen können, die in dieser Geschichte verborgen lebt. Und für solche, die es werden möchten ist sie eine Einstimmung, wie sie besser nicht vorstellbar ist. Jede(r), der philososphische Themen liebt, wird hier das richtige finden. Die ständige Wandelbarkeit des Menschen und seiner Seele bis ins hohe Alter ist eines der Themen dieser Geschichte.
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2007
Venedig hat mich immer schon fasziniert und als ich die ersten Romane von Donna Leon gelesen und hierzu auch die Filme gesehen hatte, war ich von den Bildern Venedigs dermaßen fasziniert, dass ich wusste, diese Stadt muss ich sehen. Ich habe mehr Literatur und Romane über Venedig gesucht und bin auf diese zauberhafte Geschichte von Salley Vickers gestoßen. Da ich außerdem auch der englischen Insel und deren Bewohnern sehr verbunden bin, war ich von der Weiterentwicklung der Figur Julia Garnets sehr berührt. Diese kleine verschrobene ältliche Dame wagt eine Reise ins Unbekannte und lernt, endlich zu leben, zu lieben und sich für andere zu interessieren und zu engagieren. Sie lernt in dieser Stadt, dass es nicht nur den eigenen Tellerrand gibt, sie beginnt zu fühlen, und sich um andere zu sorgen, sie löst sich aus den eigenen engstirnigen Konventionen. Sie beginnt mit ganzer Seele eine faszinierende Stadt zu entdecken und nimmt plötzlich Anteil am Leben, Tun und Denken der Menschen, die so völlig anders sind, als Miss Julia selbst. Sie entwickelt Gefühle, die sie vorher nicht kannte, wohl auch nicht wollte. Der Roman führt den Leser an Miss Garnets Seite durch Venedig, auf den Spuren einer aufkeimenden Liebe, auch gemischt mit Zweifeln, Enttäuschungen, Irrtümern und wieder Wegen aus dem Dunkel der Selbstzweifel heraus. Miss Garnet wächst am Ende über ihre eigene kleinliche frühere Existenz hinaus und befreit sich von Vorurteilen und eingefahrenen Gleisen.

Nebenbei erzählt der Roman eine religiöse Legende, die den Erzengel Raffael, den Engel von Venedig betrifft. Dieser Roman hat mich und meinen Mann jedenfalls dazu gebracht, mit dem kleinen Stadtplan aus dem Roman unter anderem das Venedig Julia Garnets zu suchen, die kleine Kirche in Dorsoduro zu finden und mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen. Ich gebe es zu, das kleine ältliche Fräulein hat mir die Augen geöffnet, auch wenn die Geschichte "nur" ein romantischer Roman mit einem Hauch Kriminalroman ist. Und streng gläubig bin ich auch nicht. Es gibt immer einen Weg, neues zu entdecken und sich frei zu machen von alten "Zöpfen".

Für einen neuen Weg ist es nie zu spät, für den, der das auch wirklich will. Man braucht dazu nicht unbedingt einen Erzengel als Unterstützung an der Seite. Aber den Willen, sich mit offenen Augen auf die Welt und ihre Wunder einzulassen und Eigeninitiative zu entwickeln. In die Ecke setzen und sich über das eingene ach so schwere Los zu beklagen kann nun wirklich jeder.
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am 23. Juni 2009
Manchmal liegt ein Buch jahrelang im Bücherschrank herum, bis endlich seine Zeit kommt. Dann nehme ich es - nur für den Notfall - in den Urlaub mit, und nach einem Regentag bin ich plötzlich verliebt: In eine kluge und witzige Autorin, die sehr unterhaltsam mit der Sprache umgeht, die ganz nebenbei Nachdenkenswertes und Lehrreiches in einer wunderschönen Geschichte unterbringt - und in ihre Hauptfigur: Miss Julia Garnet, eine pensionierte Geschichtslehrerin aus London, die so ganz und gar keine Heldin ist.

Ein langes Berufsleben liegt hinter ihr, einsam, weltfremd, ja beinahe vertrocknet hat sie ihre Jahre verbracht. Sie besteht darauf, "Fräulein" genannt zu werden, und auch sonst hat sie sich immer streng an die Regeln gehalten. Doch nach ihrer Pensionierung und dem Tod ihrer Freundin, mit der sie eine Wohnung teilte, macht sie sich auf den Weg nach Venedig und lernt dort eine völlig andere Welt kennen.

Italienische Lebensfreude umgibt sie dort, venezianische Gelassenheit, sie begegnet dem geheimnisvollen Reichtum der religiösen Kunst in den vielen Galerien und Kirchen - und findet zuletzt auch die Liebe. Die trifft sie in der Gestalt eines charmanten Kunsthändlers, der ihr Herz schneller schlagen lässt - und der doch ein dunkles Geheimnis zu verbergen scheint.

Und auch der Erzengel Raphael, der zusammen mit Tobits Sohn Asarja und einem Hund auf die Reise geht, um ihm zu helfen, eine Braut zu finden, ist auch der englischen Lehrerin in der Fremde auf einmal näher, als sie es jemals für möglich hielt. Am Ende "werden ihr Leben, ihre Einschätzung von Gut und Böse und nicht zuletzt ihr Bild von den Menschen, die sie umgeben, vollständig auf den Kopf gestellt." (Zitat Klappentext)

Dieses Buch ist wunderbar für eine lange Bahnfahrt nach Italien, einen Regentag in Rom oder als Vorbereitung auf eine Studienfahrt nach Venedig...
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am 9. März 2005
Gibt es Engel? Wenn man Julia Garnet in dem Buch „Miss Garnet und der Engel von Venedig" von Salley Vickers Glauben schenkt, dann gibt es tatsächlich Engel! Ein Buch über das Leben, die Liebe, den Glauben und das Vertrauen. Nicht zuletzt darum zauberhaft, weil man als Leser miterlebt, wie ein Mensch sich und seine Gefühle neu entdeckt, weich wird und zugänglich für die eigenen Unzulänglichkeiten und die anderer Menschen. Wie die Frage nach dem Glauben - auch an Engel, auf eine wunderschöne Weise gestellt und, wenn der Leser es zulässt, vielleicht auch beantwortet wird.
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am 25. November 2007
Dies ist eines der zauberhaftesten Bücher, die ich je gelesen habe. Dabei war ich noch nie in Venedig (und es zieht mich auch nicht hin!)!
Miß Garnet ist hinreißend, und es ist mutig, in doch fortgeschrittenem Alter seine Träume zu verwirklichen - mit allen "Stolpersteinen", die das neue Leben dann so bereit hält.
Durch den beigefügten Stadtplan kann man die Wege auch sehr gut nachvollziehen, und somit ist dieser Roman sogar auf seine Weise ein schöner Reiseführer!
Wundervoll!
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am 22. Oktober 2015
ich liebe dieses Buch. Habe es irgendwann mal vor Jahren im Supermarkt an einem dieser Ständer entdeckt und gekauft. Und sofort sass ich mit dem Buch in der rechten Hand und der Bibel in der Linken da und las parallel das Buch Tobit. Seither verschenke ich dieses Buch sehr gerne und will endlich mal nach Venedig.
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am 9. August 2013
Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden durch eine Bilderausstellung von behinderten Kindern, die entsprechend der Geschickte eigene Eindrücke bildnerisch gestaltet haben.
Beides vermengt war ein Genuss.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Februar 2010
Miss Garnet krempelt ihr Leben total um, als ihre einzige Freundin und Mitbewohnerin stirbt. Julia Garnet siedelt für ein paar Monate von England nach Venedig um. Sie verliebt sich prompt in einen charmanten Kunsthändler, der ihr Venedig von einer ganz anderen Seite zeigt und sich als Päderast entpuppt. Sie freundet sich mit einem jungen Paar an, die eine alte Kapelle restaurieren. In der Kapelle taucht ein Bild auf, verschwindet und Julia hilft dabei, dass es wieder auftaucht. Kriminalistisch würde ich das jetzt allerdings nicht nennen. In einer Art Parallelhandlung wird Kapitel für Kapitel die biblische Geschichte des Buch Tobit aus den Apokryphen erzählt. Der Erzengel Raphael begleitet sie sowohl auf ihren Touren durch Venedig, als auch in der Geschichte des Tobias. Zeitweilig ist das Buch zu kunst- und kirchengeschichtlich, aber es liest sich gut. Hilfreich ist ein Lageplan von Venedig, in dem die wichtigsten Stationen eingezeichnet sind, an denen Julia vorbeikommt. Das Ende war mir dann doch zu kitschig und verklärt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2012
Eigentlich ganz schön, aber ...
manchmal sind mir zu viel Zeitsprünge in der Geschichte, manche Fragen bleiben einfach unbeantwortet, das Ende ist zu "verklärt" und verschleiert, der Wandel von der beziehungslosen, vereinsamten, versteinerten englischen Lehrerin zur Venedigliebhaberin, von der Kommunistin zur Bibelinteressierten ist alles zu plötzlich und nicht wirklich nachvollziehbar.

Ein Krimi ist es nicht, eine etwas versponnene und verschachtelte Geschichte schon, mit ein wenig zu vielen Erzählsträngen. Da gibt es immer wieder den Bezug auf das Buch Tobit und die Geschichte mit dem Engel Rafael, die Geschichte von den unechten Zwillingen, die Liebesgeschichte des Bischofs, die Liebesgeschichte der Engländerin, die alten Verbindungen zu England - ein Hin und Her, das nicht wirklich befriedigend wieder zusammen geführt wird und manchmal mich als Leserin etwas frustriert hat.

Es macht Appetit auf Venedig, weil die Stadt sehr überschwänglich beschrieben wird. Hilfreich ist die Karte zu Beginn des Buches, fast wie ein Roman-Reiseführer.

Manchmal war mir zu viel historisch Belehrendes dabei - so ein wenig nebenbei eingeflochten in die Geschichte - als historischer Zeigefinger oder wie auch immer ...
begeistert bin ich nicht, aber lesbar ist es. Vielleicht als Reiselektüre für eine Venedigreise ideal...
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