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Kundenrezensionen

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am 10. Januar 2012
Ich bin von Beruf Apotheker und habe nie Investitionen in gute Bücher gescheut. Kürzlich haben wir unseren Bernersennen-Bernhardiner-Mischling im Alter von ca 9 Wochen zu uns in sein neues Zuhause geholt.
Das Hündchen ist eigentlich gesund, hatte sich aber eine blutige Harnwegsinfektion eingehandelt. Das ist mir gleich bei unserem ersten Spaziergang aufgefallen. Also gleich zum Tierarzt und Trimethoprim-Sulfonamid-Standard-Antibiotika-Theraphie. Problem aber: Selbst nach 10 Tagen war der Spuk noch nicht vorbei. Nun bin ich doppelgleisig gefahren. In Absprache mit dem Tierarzt bekam der Hund Amoxiclav, d.h. ein weiteres Antibiotikum, zusätzlich wollte ich über Alternativen, mit denen ich im Apothekenbereich bei Menschen gute Erfahrungen gemacht hatte, informieren, um im Anschluß an das zweite Antibiotikum nicht der Situation ausgeliefert zu sein, d.h. nicht wehrlos dazustehen. Zu diesem Zweck kaufte ich das Buch.....
Ich wollte nicht eigenmächtig von Menschen auf Hunde-Medizin und Hunde-Dosis schließen, da so etwas auch schnell ins Auge gehen kann, bedenkt man, dass man einen Hund z.B. mit Weintrauben, Zwiebeln und Schokolade und zu hohen Dosen von Knoblauch ggf. ins Grab bringen kann.
Gezielt schaute ich nun in diesem Buche nach Bärentraubenblätter-Zubereitungen und zwar vor allem nach Dosierungen und nach Cranberry oder Preiselbeer-extrakten, oder nach Vitamin-C und nach Methionin zum Ansäuern des Harns, um es den Bakterien durch Verschiebung ihres ph-Optimums schwer zu Machen, wieder Fuß zu fassen.
Diese Dinge sind zwar gelistet, man bekommt im Vergleich zu Apotheker-Phyto-Literatur (z.B. Hänsel-Sticher) einen oberflächliche Schilderung über Botanische Hintergründe und eine nicht kommentierte Auflistung Phyto-Chemischer Inhaltsstoffe.
Diese Dinge suche ich aber nicht in einem solchen "Praxisbuch". Ich möchte ohne Umschweife wissen, wieviel von welchem nützlichen Extrakt mein Teddy bekommen soll.
Da steht zum Beispiel bei Bärentrauben-Blätter: 2 bis 4 Gramm /Tag---> Dosis Hund. Das kam mir ein wenig hoch dosiert vor, da Hunde in aller Regel viel leichter sind als Menschen und diese in etwa der Menschen-Dosis entspricht (unser Hund mit seinen zukünftig ca 65kg ist wohl ehr die Ausnahme). Dann steht zur gleichen Pflanze weiter unten: Rezeptur: Dekokt, d.h. man solle einen Tee-Aufguß bereiten aus 2 Gramm +200ml Wasser und von diesem solle man drei Eßlöffel am Tag geben.....was denn nun? Das sind keine 2 Gramm pro Tag, sondern diese Dosis ist hoffnungslos unterdosiert und kommt der Gabe von reinem Wasser gleich. Nehme ich drei EL dieser Abkochung pro Tag, sind 98% des Wirkstoffes jener 2Gramm empfohlener Tagesdosis noch übrig (200ml Tee, hiervon zwei EL abgeschöpft sind nahezu immer noch 200ml, d.h. ca. 170ml. Für meine Begriffe ist 2Gramm/Tag hoffnungslos über und 2El einer Abkochung von 2Gramm Droge/200ml/ hoffnungslos unterdosiert. Auch auf die anderen Fragen bekam ich keine gescheite Antwort.
Bei der Theraphie von Weihrauch z.B. (ein ganz anderes Thema, hier geht es um Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, oder der arthrosegeplagte ältere Hund / Weihrauch wirkt hier entzündungshemmend und schmerzlindernd) Hier liest man von Dosierungen von 400mg/10kg Körpergewicht/Tag
Würde ich meinen Weihrauchextrakt, der 90% Boswelliasäuren enthält und für den eine Dosierung für einen erwachsenen Menschen von 2*400 mg /Tag existiert, entsprechend der in diesem Buch vorgeschlagenen Dosierung an z.B. einen 60kg Hund verfüttern, dann würde dieses arme Tier mit einer völligen Dröhnung von 2400mg wahrscheinlich ins Koma fallen....
Extrakt ist nicht gleich Extrakt, hier wird alles über einen Kamm geschoren. Das wusste schon Paracelsus: "Allein die Dosis macht das Gift."
Das Buch taugt meines Erachtens nur für den interessierten Laien, um sich einen Überblick über gängige Heilpflanzen zu verschaffen, oberflächliche Einblicke in Botanik und völlig vereinfachte Überblicke über die Pflanzen-Inhaltsstoffe zu bekommen. Ich selbst bekam keine einzige Information, die über das hinausging, was ich eh schon wusste, bzw. was in den wesentlich substanzvolleren Phyto-Büchern zu lesen ist, die in meiner Bibliothek stehen. Zu dem Thema wie ich meinem Teddy nun helfen kann, gibt das Buch keine Auskunft
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am 9. März 2010
Wenn mir die letzte Auflage schon gefallen hat, dieses Buch schafft es das zu toppen.
Meiner letzten Rezension zur 1. Auflage "Heilpflanzenkunde für Tierärzte" kann ich folgendes hinzufügen: die neue Version lohnt sich wirklich. So langsam wird das Buch zu meiner Freude immer dicker. Es wird auch immer deutlicher, dass sich das Buch nicht nur an Tierärzte richtet, sondern auch an den interessierten Tierhalter. Viele wichtige Kräuter wurden hinzugefügt, ganz neu dabei ist der Ackerschachtelhalm, Angelika, Benediktenkraut, Chinesischer Limonenbaum, Echter Alant, Fieberklee, Gelbes Katzenpfötchen, Ginseng, Goldrute, Mistel, Pestwurz, Seifenkraut, Sonnenblume, Spargel, Taigawurzel, Weissbirke, Wiesenklee und Ysop.
Alles in allem eine wirklich gelungene 2. Auflage, die, wie auch in der letzten Auflage, sehr fundiert mit detaillierten Beschreibungen welches Tier wie viel bekommen darf, Wechselwirkungen, Richtlinien zur Behandlung von Tieren die der Lebensmittelgewinnung dienen und vieles mehr ist.
Bei den Kräuterbeschreibungen wurden einige Fotos ergänzt, einige Fotos wurden sehr vorteilhaft ausgetauscht. Nachteilige Veränderungen konnte ich bisher nicht feststellen. Weiter so!
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am 2. Juli 2011
Eines der besten Bücher die ich bisher besitze um Tieren mit Kräutern helfen zu können. Es sind nicht nur Wirkung und Nebenwirkung beschrieben auch gibt es genaue Angaben wieviel man einem Tier verabreicht und welche Tiere bestimmte Pflanzen nicht haben dürfen.
Klasse Buch kann ich nur empfehlen
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am 30. März 2013
Das Buch ist toll geliedert und sehr informativ. Allerdings sollte man Kenntnisse aus der Veterinärmedizin oder zumindest aus der Botanik mitbringen um die Informationen aus dem Buch gut umsetzten bzw. verstehen zu können. Das Buch ist wirklich hervorragend geschrieben! Gefällt mir sehr gut!
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am 21. Juni 2011
Das Buch dürfte eines der wenigen Fachbüchern sein, die man von der Thematik her ernst nehmen kann. Leider gibt es im Bereich Heilpflanzenkunde für Tiere hier noch zu wenig. Ich kann dieses Buch nicht nur Tierärzten ans Herz legen, sondern vor allen Dingen allen Tierheilpraktikern und Tierphysiotherapeuten !

Es bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft weitere Auflagen gibt, dass dieses Buch ebenso ein Klassiker wird wie beispielsweise der "Nickel" in Anatomie.

Leider ist das Buch nicht ganz ein Preis-Schnäppchen, daher hier einen Punkt Abzug. Ich würde mir wünschen, dass gerade Fachbücher allgemein günstiger wären.
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am 7. Juli 2013
Dieses Buch bewegt sich irgendwo zwischen Frechheit und Beleidigung des Lesers. U.a. treten die Autoren damit an, konkrete Behandlungsvorschläge und damit rasche Hilfe bei der Therapiewahl zu bieten(Rückseite). Außerdem sollen "tierartspezifische Besonderheiten" in der Anwendung von Heilpflanzen dargestellt werden (S.22). Möglicherweise gibt es für beide Anliegen in diesem Buch ein spezielles "Versteck", welches mir verborgen blieb.. Tatsächlich finden sich hier und da Dosierungsangaben, so z.B. Bockshornsamen (S.166): *Großer Wiederkäuer, Pferd * Kleiner Wiederkäuer * Schwein * Hund jeweils xx g. Bedeutet dies, dass diese Droge für alle anderen Tiere (Katzen etc.) ungeeignet ist?

Es werden viele Seiten mit allgemeinen Ausführungen zur Pflanzenheilkunde, deren Historie und Pflanzenmonographien etc. gefüllt. Dies ist in jedem guten Buch zum Thema Phytotherapie nachzulesen. Dazu bedarf es keines speziellen Bandes für die Veterinärpraxis. Dieser wissenschaftliche Anstrich ist reine Fleißarbeit und hätte gerne auf das Wesentliche beschränkt werden dürfen. Wesentlich heißt, wie ist die spezielle Anwendung bei Tieren, für welche Tiere ist die jeweilige Droge geeignet, wie ist die Dosierung, wie lange soll behandelt werden, welche Alternativmittel gibt es bei Unverträglichkeiten, für welche Tierrassen sind spezielle Drogen ungeeignet etc. Dies zu dokumentieren hätte natürlich mehr Mühe gemacht, aber es hätte dem selbst gestellten Anspruch entsprochen und den Preis dieses Buches gerechtfertigt. Und vor allem, es hätte "geholfen" bzw. helfen können...

Der Knüller jedoch ist die "weiterführende Literatur" (S.319+320)- sicherheitshalber allesamt englischsprachige Titel.Mit der Ausnahme von zwei Titeln, die sich auf Umfragen bzgl. Phytomedizin bei Tieren beziehen. Wer also eine Alternative zu diesem "Sachbuch" sucht, soll hier zumindest nicht fündig werden :-)

Wie gesagt, das Buch erfüllt die formalen Erfordernisse einer wissenschaftlichen Arbeit (Inhaltsverzeichnis, Literaturangaben, Zitierweise), es enthält ausführliche Erläuterungen zur allgemeinen Phytotherapie, eine Auflistung in bekannter Form der einzelnen Heilpflanzen, kaum bemerkenswerte Informationen für den Veterinärbereich und KEINE rasche und fundierte Hilfe bei der Therapieauswahl für kranke Tiere. Es ist also eine "Mogelpackung".
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am 20. Januar 2013
Ich habe lange nach einem solchen Nachschlagewerk gesucht.
Sehr guter Aufbau und verständlich geschrieben! Auch für Menschen ohne
Kenntnisse gut zu verstehen.
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am 3. Januar 2012
Ich finde dieses Buch sehr gelungen.
Alles in allem sehr uebersichtlich und leicht verstaendlich.
Auch fuer Normalsterbliche sehr gut zu lesen.
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am 2. Februar 2013
Leider erschließt sich,mir als Laie das Buch nicht und ich hatte gehofft ich kann es , als "Nachschlagewerk" verwenden, mir ist das jedoch nicht möglich.
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am 25. Januar 2013
Dieses Buch ist geeignet für Leute, die aus dem tierärztlichen oder tierheilpraktischen Bereich kommen.
Meine Schule hat mir dieses Buch empfohlen und arbeitet auch im Unterricht damit!
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