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am 4. Dezember 2016
„Die Fotografie »demokratisiert« das visuelle Wissen von der Welt.“ (S.175)

Zum Inhalt:

Bereits im ersten Kapitel macht Martin Schuster klar, worum es ihm bei der Betrachtung – im wahrsten Sinne des Wortes – der Thematik des fotografischen Bildes geht: um Fotopsychologie. Er steckt das Feld anfangs historisch-gesellschaftlich ab, wobei er technisches nur insofern streift, als dass es für das Verständnis seiner Argumentationsketten notwendig erscheint. Der Frage inwiefern Fotografie ein weibliches oder männliches Hobby darstellt, geht er in einem eigenen Unterkapitel nach.
Besonders ausführlich wird der Bereich Fotografie und (deren) Wahrnehmung bearbeitet. Fragen sind hierbei u.a., wie läuft visuelle Wahrnehmung ab und wie hat die Fotografie diese in der Historie verändert / beeinflusst, wie verhält es sich mit der Begrifflichkeit der Ästhetik in Bildern und Fotos, welche unterschiedlichen Anforderungen stellte und stellt die Fotografie an die Wahrnehmung, sowohl physiologisch, als auch psychologisch?
Darauf aufbauend extrapoliert der Autor in welchem Maße die Fotografie Erinnerung prägt (Stichwort: retrival cue), wie Basales unseres Wesens geleitet wird und welchen Ansatz die moderne Fototherapie im Rahmen der praktischen Anwendung dieser Erkenntnisse verfolgen kann. Neben den persönlich fokusierten Schauplätzen, wie z.B. jenem der Porträtfotografie, deckt der Text auch interessante Zusammenhänge und Hintergründe in puncto Presse, Werbung, Propaganda, oder – allgemein formuliert – der überindividuellen Rückwirkung der fotografischen Bilderflut auf.
Den Abschluss des Buches bilden 2 fotopsychologisch orientierte Interviews, sowie ein ausführlicher, weiterführender Literaturnachweis.

Fazit:
Der Text stammt in seiner 2. Auflage aus dem Jahr 2005 und ist, was die (digital)fotografische Technik angeht nicht mehr ganz aktuell. Dies stört jedoch nicht im geringsten, sondern hat eher den positiven Effekt, dass sich der Leser einfacher auf die wesentlichen Kerninhalte zu konzentrieren vermag: wie sehen wir Fotos, welche Werkzeuge des Verstehens kann man sich erarbeiten, wie werden eben diese Erkenntnisse in die Gestaltung von Bildern miteinbezogen. Gleichermaßen für Fotografierende, wie Betrachtende finden sich profund dokumentierte und recherchierte Zusammenhänge anschaulich und solide dargelegt. Verstreut im Text finden sich immer wieder sogenannte Fotopraktika in denen der Leser Aufgaben gestellt bekommt, anhand derer er die Theorie meist ohne großen Aufwand, aber mit interessanten Aha-Effekten in die Praxis umsetzen und somit festigen kann. Rückblickend und in Lichte von Medien wie Instagram, Facebook u.ä. welche in hohem Maße von Fotos und deren Wirkung leben stellt das Buch einen hochinteressanten und lesenswerten Einsteig in die Thematik dar.
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am 29. Dezember 2015
1-Stern
Die Kindl-Version ich technisch gesehen leider nicht schön. Die Schrift ist fest eingebunden, lässt sich nicht ändern und die Schriftart ist schlecht lesbar da die Buchstaben eingleichmäßig und kontrastarm wirken. Das erschwert das Lesen unnötig. Einstellungen am Kindl (Paperwhite 2 6. Gen. und Paperwhite 3) haben daran auch nicht verbessert. Textformatierung und Layout könnte geht auch ansprechender.

2 Sterne
Ein Lektorat wäre nett gewesen. Das hätte geholfen, Satzfehler und Rechtschreibfehler zu vermeiden.

5-Sterne
Zum Inhalt: Hierin finden sich selbstverständlich keine Hinweise zu Bildgestaltung wie in der üblichen Fotoliteratur sondern Ausführungen, wie Bilder auf Menschen wirken und keinerlei technische Tipps zur Benutzung der Ausrüstung. Die Leseprobe gibt einen guten Eindruck. Für den, der sich inhaltlich mit seinen Bilder Beschäftigen will und seine Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung von Bildinhalten richten möchte, ein hilfreiches Buch.
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am 11. Juni 2005
Die Neuauflage der Fotopsychologie von Martin Schuster ist noch leser-freundlicher als die 1. Auflage: ein Fotopraktikum führt den Fotoamateur zu Motiven, an denen die relevanten psychologischen Sachverhalte demonstrierbar sind, und so kann man zu interessanten Foto-Ergebnissen gelangen. Hier erfährt man wirklich etwas über die biologischen und psychologischen Gründe der Gesichtsschönheit und wird in die Lage versetzt, Portraitfotos bewusster zu gestalten.
Das Buch ist in seinen Erkenntnissen immer noch einzigartig: Nur hier wird dem Leser demonstriert, dass Hintergründe beim binokularen Sehen doppelt gesehen werden, und das Betrachten eines tiefenscharfen Fotos eine völlig andere erweiterte Wahrnehmungserfahrung ergibt, als sie beim natürlichen Sehen zustande kommt. Von da aus kann man die Gründe der „Bildverliebtheit" unserer Zeit verstehen.
Der Autor führt den Leser aus den gewohnten Bahnen der Fotografie und zeigt in einem Kapitel „Psychofotografie", wie Fotografie besser und auf ganz neue Weise für ein Tagebuch des Lebens-Alltags genutzt werden kann. Als Therapeut (ein Kapitel: Fototherapie) hilft er so, Fotografie emotional bedeutsam und therapeutisch nutzbar zu machen. Ein interessantes Kapitel über Digitalfotografie ergänzt die neue Auflage. Für jeden, der ei-nen Fotoapparat hat, eine Bereicherung.
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am 13. Oktober 2014
Das Thema der Fotografie und ihrer psychologischen Komponente wird von allen Seiten fachkundig beleuchtet, erklärt und dem Leser näher gebracht. Die einzelnen Bereiche sind spannend und verständlich dargestellt, auch Randbereiche der Fotografie werden mit einbezogen. Wer allerdings das frühere Buch des gleichen Autors "Fotopsychologie - Lächeln für die Ewigkeit" gelesen hat, wird nicht viel Neues entdecken (es scheint nur eine leicht erweiterte Neuauflage zu sein).
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am 29. November 2010
Dieses Buch ist einfach und verständlich geschrieben. Es bietet verschiedenen Ansätzte von der Psychologie bis zur Fotokunst. Empfehlenswert für das wissenschaftliche Arbeiten.
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am 10. September 2002
Die Frage "Wofür eigentlich Fotos?" wird in diesem Buch 100%ig beantwortet.
Die Bedeutung von Fotos wird in diesem Buch von den Standpunkten der Wahrnehmung, der Erinnerungen, der Kunst, der Werbung, der Psychologie beleuchtet.
Das Buch empfiehlt sich natürlich für (Hobby-)Fotografen aber auch für Leute, die es leid sind stundenlang die Urlaubsfotos der Freunden anzusehen. Man bekommt die Bedeutung von Foto sehr bildlich dargestellt und lernt Foto von ganz anderen Gesichtspunkten zu betrachten und zu schätzen.
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am 17. Mai 2010
Da ich mich aktuell mit Komposition im Foto beschäftige, klang dieses Buch sehr interessant.

Und interessant war es auch, aber leider wenig hilfreich für einen Fotografen.
Klar, es ist spannend zu lesen, wie die Fotografie die Sicht des Menschen verändert hat, wie sie die Malerei beeinflusste, doch mal ehrlich: was nützt mir dieses Wissen als Fotograf?

Wenig.

Daher: sehr interessant für die Neugierigen, aber bei der Entwicklung der eigenen Fotografie hilft es einem nicht unbedingt weiter.
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