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In unserem Kretaurlaub vor einigen Jahren sind wir am Flughafen von Heraklion gelandet. "Nikos Kazantzakis International Airport" heißt der Flughafen, und dort reifte in mir der erste Ansatz, diesen Roman zu lesen. Dann lag er ewig auf meinem SuB, und nun, passend zur Wetterlage, habe ich ihn wieder ausgegraben.

Wer als Leser nicht überwältigt wird von Kazantzakis' wuchtiger, lebendiger, überfließender Sprache, den bedaure ich. Selten habe ich mich in einem Roman, in dem so wenig passiert, so wohl gefühlt. Selbst wenn einen die philosophischen Anwandlungen der Protagonisten nicht interessieren enthält der Roman immer noch genug Volumen und Dichte. Kaum ein Absatz ohne einen Satz, den man als Zitat anstreichen möchte. Großartige Gefühle, tiefste Depression, das "echte Leben" - im Protagonisten Sorbas konzentriert sich die gesammelte Weisheit von Jahrtausenden, gleichzeitig aber auch die Furcht, die Sprachlosigkeit, das Entsetzen vor der eigenen Unbedeutsamkeit. Teufel und Gott, im ständigen Widerstreit, oder doch nur zwei Aspekte ein und derselben Person? In diesem Roman wird nichts postuliert, sondern eine mögliche Antwort durch Taten Alexis Sorbas geschildert: Ein Weg, sein Leben zu gehen. Geschickt, wie der Autor am Rande Buddha als Gegenpart zu Sorbas aufbaut - die kühle, distanzierte und tiefgeistige Lehre Buddhas gegen das brutale, tierische, ursprüngliche Gemüt Sorbas'.

Die mir vorliegende Ausgabe des Rowohlt-Verlags (rororo) ist, wie damals üblich, auf billigstem säuerhaltigem, schnell vergilbendem Papier gedruckt. Seitenweise wird sogar Werbung geschaltet, mitten im Text. Dass Anthony Quinn vom Cover stiert, ist wohl der Beliebtheit des Films zu danken - allerdings muss ich sagen, dass ich nie eine so passende Schauspielerauswahl einer Literaturverfilmung gesehen habe. Als wäre Quinn für diese Rolle geboren. Das einzige, was ich der Übersetzung von Alexander Steinmetz ankreide, ist die Ellipsierung einiger "schlimmer" Wörter. In den 50er Jahren, der Entstehungszeit der Übersetzung, war das aber wohl Verlagsanweisung.

Selbstverständlich sind andere Werke des Autors inzwischen auf meinem Wunschzettel gelandet - selten habe ich so einen sprachmächtigen und dabei so subtilen Autor erlebt.
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am 13. Juli 1999
Zu lesen ist das Gedeihen und auch das Ende einer Freundschaft, die von der Unterschiedlichkeit zweier Männer geprägt ist. Der Autor beschreibt das Wachstum seiner Bewunderung für einen Menschen, der es, obwohl sich Kazantzakis zurecht als einen "Intellektuellen" beschreibt, nicht nur besser versteht zu leben sondern auch in der Lage ist die Wunder des Lebens besser in Gleichnisse zu fassen, als er dazu selbst jemals in der Lage wäre. Dieser "einfache" Mensch hält Kazantzakis auf eindrucksvolle Weise einen Spiegel vor: "Du hast [..] einen handfesten Verstand, er ist Dein Verderben. Der Verstand ist ein Krämer, er führt Buch.: soviel habe ich ausgegeben, soviel eingenommen, das ist der Gewinn, das die Verluste. Er ist ein guter Geschäftsmann, er setzt nicht alles aufs Spiel. Er sorgt immer für Reserven. Er schneidet die Leine nicht ab, nein, der Spitzbube hält sie im Gegenteil fest in der Hand. [...] Aber kannst Du mir sagen wonach schließlich das Leben schmeckt, wenn Du die Leine nicht abschneidest? Nach Kamillentee, ja, nach Kamillentee nicht nach Rum, der Dich umwirft." Das Buch beschreibt auf unglaubliche Weise einen Menschen dessen Charme nicht nur der Autor, sondern auch der Leser erliegen muß, denn Sorbas ist Held wegen und nicht trotz seiner Schwächen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. Oktober 2012
Sicher eines der besten Bücher, um KOPF und HERZ zu vereinen. Dieses Buch kann müde Geister wieder zum Leben erwecken und zum Lachen bringen, Leidenschaft entfachen, Leiden bringen und das echte Leben mit Lust und Frust näherbringen. Die Erfahrung der existenziellen Frustration, als Mensch auf dieser Erde zu wandeln, wird durch den belesenen "Tintenkleckser und Federfuchser" (Ich-Erzähler) personifiziert, während der ruppige Sorbas seine Weisheit durch zahlreiche Enttäuschungen in Lieb- und Leidenschaften erreichte, einfach indem er Freud und Leid in ihrer vollen Wucht durchlebte und all die Güte und Grausamkeit der Menschheit am eigenen Leib erfuhr, statt sie durch ein "metaphysisches Sieb" (281) laufen zu lassen. Durch diese Gegenüberstellung - vita activa und vita contemplativa - gewinnt das Buch eine ungeheure Tiefe und liest sich wie eine Komposition wundervoll harmonischer Akkorde. Es handelt sich einfach um ein Buch, das ich so langsam wie möglich lese, weil ich nicht will, dass es zu Ende geht.

"Ich wusste, jeder Augenblick, der vergeht, ist Ewigkeit." (199)
"Als kleines Kind lief ich Gefahr, in den Brunnen zu fallen, als Erwachsener lief ich Gefahr, in das Wort 'Ewigkeit' zu stürzen, und noch in andere solcher Wörter wie 'Hoffnung', 'Liebe', 'Vaterland', 'Gott'. Jedes Jahr schien es mir, als sei ich einer Gefahr entronnen und einen Schritt vorwärtsgekommen. Aber das war nicht der Fall. Ich vertauschte nur das eine Wort mit einem anderen und nannte das Erlösung. Und jetzt, seit zwei Jahren, habe ich mich an das Wort 'Buddha' gehängt." (200)

Das alte Griechenland, wo die Muße noch mehr wert war als Gold, wo die freie Rede von der Leber weg noch mehr galt als das neoliberale Newspeak des Immer-Neuen, Effizienten, Profitablen. Wir erkennen während des Lesens, dass die erquicklichsten Stunden doch wieder in Unzufriedenheiten der menschlichen Seele münden und dass dies kein Grund sein muss, in Hoffnungslosigkeit und Trübsal zu verfallen. Wie unzulänglich materieller Wohlstand ist und wie Düfte, Geschmäcker, Visionen, Phantasien, Melodien, Lieder und Gedichte hier wachgerufen werden, wie die Höhen und Tiefen echter Freundschaft dargestellt werden und wie den Figuren Leben eingehaucht wird - wir glauben sie zu kennen und zu lieben - all das schafft Kazantzakis in diesem außergewöhnlichen Roman über den berühmten Alexis Sorbas, denlebenslustigen Grieche, der sich nach dem einfachen großen Glück im Leben sehnt: "Himmelsapperment noch mal, es komme, wie's gegeben! Sei lustig, wenn dir was gelingt, sei heiter, geht's daneben!" (206)
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am 7. September 2004
Im Hafen von Piräus, Griechenland, begegnen sich zwei charakterlich völlig unterschiedliche Menschen. Kazantzakis, der Schriftsteller, Intellektueller und ewiger Grübler sowie Alexis Sorbas, ein herrlicher Esser, Trinker, Arbeiter, Frauenjäger und Landstreicher. Der Eine jung und unerfahren, der Andere alt und weise, dem alle Genüsse des Lebens bekannt sind.
Nikos, der mit seinem bisherigen Leben unzufrieden ist, und Alexis, der wie Sinbad der Seefahrer die ganze Welt gesehen hat, gehen nach Kreta und betreiben ein Bergwerk, bauen Kohle ab und genießen das Leben mit all seinen Genüssen.
Von Alexis lernt der Schriftsteller, wie wenig man braucht um glücklich zu sein. Er lernt das Leben zu lieben und den Tod nicht zu fürchten.
Dieser Roman ist eine kleine philosophische Betrachtung der Menschen schlechthin.
Jede Zeile steckt voller Weisheiten und von Sorbas angesprochen, erkennt man auch am Ende des Buches einen Sinn, der Sinn des Lebens, den jeder für sich selbst sucht. Ein Roman, der die griechische Mentalität der einfachen Menschen widerspiegelt und eine unerschöpfliche Liebe zu Griechenland vermittelt.
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am 6. November 2016
Peter Simonischek könnte durchaus ein kongenialer Sprecher für diesen Roman sein, wenn man ihm nur erklärt hätte, wie einige griechische Begriffe, die im Text vorkommen, richtig ausgesprochen werden (z.B. die Namen der Tänze "Hasápikó" und "Zembékikó"). Seine Stimme passt jedenfalls gut zu Kazantzakis‘ Sorbas. Was mich an dem Hörbuch jedoch ungemein stört, ist die Musik, die gelegentlich eingespielt wird. Das ist verwässerte Touristen-Folklore der extremsten Sorte und wirkt in dieser urwüchsigen, autobiografisch gefärbten Erzählung absolut störend. Man hätte besser daran getan, entweder echte kretische Volksweisen zu verwenden (wohlgemerkt: ich meine nicht die Filmmusik von Mikis Theodorakis, sondern authentische ländliche "dimótiká") oder aber die Musik ganz wegzulassen. Was in der vorliegenden Lesung als Hintergrundmusik verwendet wurde, ist jedenfalls ausgesprochen lästig und irritierend. Schade drum! Ich liebe den Roman von Nikos Kazantzakis und mag auch die Verfilmung und hatte mich deswegen sehr auf das Hörbuch gefreut. Nun bin ich nur enttäuscht.
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am 29. Juli 1999
Alexis Sorbas ist eine der großen Gestalten der modernen Weltliteratur, ein Mann, mit dem man weint und lacht, bei dem sich Optimismus, Nachdenklichkeit, Menschlichkeit, Lebenslust und Vitalität zu einer Persönlichkeit zusammenfügen. Nikos Kazantzakis hat der Literaturgestalt des Alexis Sorbas mit seinem 1946 erschienenen Roman zu Weltruhm verholfen. Diesem kraftvollen und urwüchsigen Menschen stellt er einen weltfremden Schriftsteller gegenüber, der mit seinen philosophischen Ansichten keinen Zugang zu Kreta, zur griechen Realität findet. Alexis Sorbas, der einfache Mann aus Mazedonien, kann ihm das Gefühl und die Erkenntnis vermitteln, in der Welt zu Hause zu sein. Er lehrt ihn, "das Leben zu lieben und den Tod nicht zu fürchten", lehrt ihn die Sprache des Tanzes als Ausdrucksmittel von Liebe, Spiel und Arbeit. Nikos Kazantzakis (1883 - 1957), der sich sowohl als Schriftsteller als auch als große humanistische Persönlichkeit weltweite Achtung und Schätzung erworben hat, läßt seinen Titelhelden sagen: "Laß uns alles tun, mein Herz, damit dieser herrliche Esser, Trinker, Arbeiter, Frauenjäger und Landstreicher weiterlebe ..." Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Oktober 2006
Die Geschichte von Alexis Sorbas ist hinlänglich bekannt, es erübrigt sich also, auf diese näher einzugehen. Der Roman ist eine zeitlose Illustration des Themas "Intuition versus Verstand" und könnte jedem jungen Mann ein Begleiter in die Auseinandersetzung mit der Ausrichtung des eigenen Lebens sein. Als Protokoll des gelungenen Scheiterns lädt er zu jener Verrücktheit ein, die in der ziel-, aber nicht an den Bedürfnissen des Mensch- und Mannseins orientierten New Economy keinen Platz finden. Pflichtlektüre. Spätestens in der Mid-Life-Crises wieder zur Hand nehmen.
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am 24. August 2012
Mit "Alexis Sorbas" bearbeitet Nikos Kazantzakis das Thema des vom Intellektuellen empfundenen Elendes eines intellektuellen Lebens im Vergleich mit den vermuteten Wonnen eines praktischen Lebens: Der Intellektuelle lebt nicht wirklich, bringt nichts zustande, beobachtet nur, macht aus allem ein Problem, ist rational und trocken. Der Praktische lebt aus vollen Zügen, denkt nicht an morgen, nimmt alles wie es kommt, geht völlig in seinen Gefühlen auf. Der Intellektuelle steht am Rande der Gesellschaft, hat keinen Erfolg bei Frauen, findet keinen Trost, wird nicht verstanden. Der Praktische steht im Mittelpunkt der Gesellschaft, nimmt sich die Frauen, vertraut jeder Religion oder keiner, will nichts verstehen. Der Intellektuelle vergrübelt sich, der Praktische hingegen lebt einfach ein Leben reinen Glückes. So jedenfalls will es dem Intellektuellen erscheinen.

Das Thema ist uralt, spätestens seit Pythagoras definierte, was ein Philosoph ist oder Thales von seiner Magd ausgelacht wurde. Auch Hermann Hesse hat es in seinem "Steppenwolf" verarbeitet; doch während dort der Intellektuelle im Mittelpunkt steht, ist es bei Kazantzakis der praktische Mensch, dem alle Aufmerksamkeit gewidmet wird. Kazantzakis ist es sehr gut gelungen, das Thema in Szene zu setzen und sein Buch verdient es deshalb vollauf, zur Weltliteratur gezählt zu werden.

Aber in seiner vorbehaltlosen Verehrung des praktischen Menschen muss Kazantzakis wie viele andere Autoren, die schon dazu geschrieben haben, kritisiert werden. Ist das rein praktische Leben wirklich das Glück? Kann und will ein Intellektueller wirklich wieder zur geistigen Einfachheit zurück?

Sicher: Natürlich möchte man auch das praktische Leben beherrschen, natürlich möchte man auch hier Erfolg haben. Aber würde man damit nicht zuviel aufgeben? Bietet das intellektuelle Leben denn kein Glück? Ist es nicht schön auf einer ganz anderen, höheren Ebene? Empfindet man keine Dankbarkeit dem Schicksal gegenüber, dass man jene tieferen Einsichten haben durfte? Könnte man wirklich auf das verzichten, was z.B. ein Albert Schweitzer über Weltanschauung, Kultur und Ethik geschrieben hat? Ist der praktische Mensch nicht furchtbar derb und grob? Würde eine Welt aus lauter praktischen Menschen nicht in eine heillose Barbarei abgleiten? Und mogelt Kazantzakis nicht, wenn er seinem Alexis Sorbas Einsichten in den Mund legt, die ein praktischer Mensch so wohl kaum haben könnte? Und macht ein praktischer Mensch nicht vieles falsch und bringt sich - und andere! - dadurch in Teufels Küche? Selbst bei Kazantzakis sieht man das, auch wenn es überspielt und verharmlost wird. Will man das wirklich?

In Wahrheit kann kein intellektueller Mensch ehrlich sagen, dass das Glück in einem Zurück zur Einfachheit liegt. In Wahrheit ist es doch so, dass der Intellektuelle sich zwar eine dicke Scheibe vom Leben eines praktischen Menschen abschneiden sollte, dass er gerne auch mal den Praktischen spielt, gerne für eine Zeit mit dieser Maske und in dieser Rolle auftritt, aber im Hintergrund steuert doch sein gebildeter Verstand, und das ist gut so. Und weil Kazantzakis diesen Gedanken nicht erfasst hat, gibt es nur 4 von 5 Punkten.

Nebenbei: Wie immer bei Kazantzakis fließt eine Menge Lebensweisheit in die Erzählung mit ein, hier vor allem in Sachen Liebe, Tod, Frauen, Freundschaft, Idealismus, Zynismus, Mönchstum, Traditionalismus der Landbevölkerung auf Kreta, u.v.a.m.
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am 23. April 2008
Dieses Hörbuch hat mich über die ganzen 440 min in den Bann gezogen und süchtig auf das Weiterhören gemacht. Man lebt das Leben von Sorbas und seinem "Chef" so hautnah mit, dass man wie auf Wolke 7 mit in Kreta ist. Was zurückbleibt, sind viele neue Ansichten über das Leben, Engagement, Lebensmotivation und Zivilcourage. Die Erinnerungen an das Hörbuch kann man mit der Erinnerung an einen schönen Urlaubsausflug vergleichen- sie leben weiter..... für mich ein absolutes Muss.
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am 9. Juli 1999
Alexis Zorbas - Was für ein Buch! Nikos Kazantzakis - was für ein Philosoph!! Wenn Sie ein Buch suchen, daß Ihnen wieder die Frische und Freude am Leben geben soll, dann vergessen Sie den ganzen Psychosalat aus Büchern wie "Warum bin ich so ein schlechter Mensch ?" oder "Warum ist mein Leben so sinnlos ?", deren Titel allein schon eher zum Selbstmord einladen, als dass Sie Ihnen wirklich helfen, ihrem Leben neuen Sinn zu geben. Vergessen Sie auch die bunten Gedichtbändchen mit Titeln wie "Worte sind wie Blumen", wenn Sie in Ihrem Leben Poesie oder Harmonie im Alltag suchen. Lesen Sie einfach "Alexis Zorbas" und tauchen Sie ein in die Welt und die Gedanken des einfachen Fischers aus Kreta, dessen eigene Anschauung der Welt, dem Leben und den Menschen auf verblüffend einfache Weise voller Erkenntnis, Weisheit und Wahrheit steckt. Alexis Zorbas glaubt an das Gute und Schöne dieser Welt und lebt mit dem Grundsatz, dass die Welt zu schön und das Leben zu kurz sei, als dass man sich sorgen, grämen, schämen oder fürchten müsse. Sein positives Lebensgefühl ist ansteckend und so wird der junge Erbe aus England, der nach Kreta kommt, um die alte Mine seines Großvaters wieder aufzubauen, unverhofft zu Alexis Schüler und mit ihm auch der Leser. Man lernt in diesem Meisterwerk (unglaublich, dass es nur so kurz ist!) was es heisst, dem Leben wieder neuen Sinn zu geben. Weinen und lachen Sie mit Alexis Zorbas - aber lernen Sie vor allem von ihm für's Leben !!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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