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am 28. November 2005
Nach guten Rezensionen, von denen ich gelesen hatte, war ich enttäuscht bis entsetzt über den Inhalt dieses Büchleins. Außer Betroffenheit wird in dem Buch überhaupt nichts geklärt oder thematisiert.
Was soll denn hier der hermeunitische Schlüssel der Auslegung sein? Es wird manches versucht und nichts durchgehalten. Vielleicht könnte man zusammenfassend noch zubilligen, dass Liebe und Barmherzigkeit als eine Art unausgesprochener Schlüssel der Bibelauslegung verwendet werden. Wenn man das mal zulassen möchte (christliche Auslegung sieht im Kreuz Christi den Schlüssel), sollte Frau Hinck dieses aber ausweisen und durchhalten und, das wichtigste, klar machen, wie sie selbst die Begriffe Liebe und Barmherzigkeit versteht. Stattdessen kommt sie über das implizierte "jede Liebe verdient Respekt" nicht hinaus.
Ich verstehe nicht, wie Theologen, zum Beispiel Pfr. Douglass im Vorwort, dieser laienhaften Ansammlung von Verdrehungen und Missverständnissen Beifall zollen können. - Frau Hinck ist nicht Theologin, sondern Medizinerin, also könnte man die unsaubere Theologie immerhin noch entschuldigen (obwohl das Buch ja theologisch daher kommen will). Aber auch die Anthropologie bleibt unklar.

Es wird nichts über Sexualität, nichts über Homosexualität, nicht einmal etwas über das Mann- oder Frausein ausgesagt. Gleichzeitig wird aber unreflektiert die Anthropologie Frau Hincks zur Grundlage aller Aussagen. Ein kleines Beispiel: es ist immer wieder die Rede vom "homosexuellen Menschen". Wer aber soll das sein? Und auf welcher Grundlage wird von diesem homosexuellen Menschen gesprochen? Es gibt weder in der Theologie noch in der Anthropologie, weder in der Sexualwissenschaft noch in irgendeiner Wissenschaft den homosexuellen Menschen.
Frau Hinck weiß das nicht und verwendet ihre Begriffe unreflektiert. Sie begründet an keiner Stelle den Gebrauch oder Nicht-Gebrauch von Begriffen oder wie sie Termini versteht oder verstanden haben möchte.
Und bei aller rechthaberischen Argumentation wird letztlich insgesamt in diesem scheinbar frommen Buch auch noch Gott klein gemacht.
Es geht also nicht um Gott und nicht um den Menschen. Vielleicht geht es nur um die Rechthaberei einer Betroffenen. Das mag für ihre eigene Seelenhygiene hilfreich sein.
Zu welcher ethischen Bewertung man auch immer selbst bezüglich homosexuellen Lebens stehen mag: dieses Buch hilft, außer vielleicht der Autorin selbst, sicher niemandem!
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