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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
10
5,0 von 5 Sternen
Wer loslässt, wird gehalten: Das Geschenk des kontemplativen Gebets
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,80 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 3. März 2014
so interessant wie der buchtitel, so interessant ist auch der inhalt. Richard Rohr bringt wunderbar auf den Punkt, wovon er schreibt, weil er es lebt.
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am 11. März 2014
Mit dem längst auf den Hund gekommenen Wort "Esoterik" hat das zum Glück nichts mehr zu tun!

"Spiritualität" ist zwar ebenso bedeutungsoffen, schließt aber bei Rohr klar und gradlinig an die christliche Botschaft und deren Tradition an – "Botschaft", nicht "Lehre". Denn was zwei Jahrtausende aus der "frohen Botschaft" gemacht haben, ist als "Lehr-Tradition" zwar beachtlich und viele Studienjahre wert, hat aber mit den seelisch-geistigen Bedürfnissen des Menschen nur in Ausnahmefällen zu tun – und diese fallen dann meist betulich aus und halten kaum das Niveau der "Lehre".

Es gäbe viel Schönes zu sagen über diesen Franzikanerpater, aber eins sticht in meiner Wahrnehmung hervor: Es wird Schluss gemacht mit der nachvollziehbaren, aber immer enttäuschenden Erwartung von uns Zeitgenossen, man könne sich auch nur in die Nähe von gelebter Spiritualität bewegen, wenn unsere Komfortzonen nicht konsequent verlassen werden – Komfortzonen des inneren wie des äußeren Lebens. Das bedeutet das 'Kreuz'. Und warum die christliche Spiritualität gegenüber ihren östlichen Geschwistern in der westlichen Welt das Nachsehen hat, mag ein bisschen mit schwächelnder oder fehlender institutioneller Attraktivität zu tun haben; der Hauptgrund dürfte aber sein, dass die Leistungsgesellschaft (und der Esoterikmarkt, der sie bedient) keinen Verzicht, keine Demut, kein Verschenken, und vor allem neuerdings: keine innere Verbindung mit dem moralisch Verwerflichen duldet. Optimierung soll sein, am besten so, dass auf bleibenden Wohlstand seelisch-geistige Erfüllung draufgesattelt wird. Sauberes Essen, saubere Energie, saubere Umwelt, saubere Seele, sauberes Denken – das geht nicht gut, das kippt irgendwann (ist schon gekippt) in Heuchelei und völlige Desorientierung in einem wirren Gemisch aus Wolfs- und Schafspelzträgern.

Franziskus nannte sich den "Narren Gottes", tanzte auf den Straßen, besaß nichts, wollte nichts, nur Gott preisen und in seiner Liebe sein. [Wunderbar ist hier das Buch von Nikolas Kazanzakis (schrieb als Nietzsche-Verehrer den "Alexis Sorbas"): "Mein Franz von Assisi"!] Richard Rohr eifert diesem Franziskus nicht nach und fordert dazu nicht auf. Seine 'Botschaft' ist unterm Strich einfach: Versuche nicht, heilig zu sein, sei durch und durch Mensch, stelle dich bedingungslos ins Menschsein hinein, ertrag es, was Menschen sind und sein können, was sie sich und anderen und der Welt antun, und erkenne, dass du überall daran teil hast. Und DANN höre die Frohe Botschaft. Vorher ist sie abschreckend oder verführerisch oder abgehalftert, aber nie froh, nie stärkend, nie belastbar. Beginn deine Spiritualität damit, dass sie dir nicht gelingt, und schau damit auf dich, auf deine Mitmenschen – und hin zu Gott. So beginnt das Gelingen, so beginnt Spiritualität. Im Keller.
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am 20. April 2016
Wer auf der Suche nach wahrer Spiritualität ist, sollte dieses Buch lesen. Sicher setzt es dieses Buch eine christliche Grundhaltung voraus, aber speziell für Menschen, die sich im Wirrwarr der esoterischen Angebote verfangen haben, bietet es einen Weg zurück zur Einfachheit.
Loslassen als Weg Gottes Führung in das eigene Leben zu lassen. Es geht hier nicht um allabendliche Stoßgebete, sondern das Ändern von Lebensstrategien.
Richard Rohr beschreibt an Beispielen der Wirken Jesu Christi eindrücklich, welche Verhaltensweisen und Denkmuster uns weiterbringen im Erlangen von innerlichem Frieden. Er tut dies auch indem er seinen eigenen Weg auf sehr ehrliche Weise kritisiert.
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am 23. August 2011
Mit Lebenshilferatgebern aller Art verdienen nicht nur viele Verlage viel Geld, auch unzählige Menschen glauben, durch ihre Lektüre und die Anwendung der dort gelieferten Ratschläge ihr Leben zu verbessern, zu vereinfachen ("Simplify your life!") oder glücklicher zu machen. "Was muss ich tun, um mein Selbstbewusstsein zu stärken?" ist eine der Fragen, die viele Zeitgenossen beschäftigen und für deren Beantwortung sie nicht nur immer wieder Bücher kaufen, sondern auch Unmengen an Geld ausgeben für entsprechende Kurse und Seminare.

Der Franziskanerpater Richard Rohr gibt auf diese Frage eine verblüffende und einfache Antwort: "Gar nichts musst du tun", sagt er und beschreibt das Loslassen und die Gelassenheit als das Geheimnis echter Persönlichkeitsbildung. Dazu muss man aber ein ganz neues Denken einüben und lernen. Denn Loslassen heißt, nicht mehr alles selbst in die Hand nehmen wollen und müssen, sondern darauf vertrauen, dass es eine göttliche Kraft ist, die mich hält, wenn ich mich wirklich fallen lasse.

Genau diese Haltung und Lebensauffassung ist es, die Richard Rohr das "kontemplative Gebet" nennt, indem er sich dabei auf die biblische Aufforderung bezieht: "Betet ohne Unterlass!". Es geht also nicht um das Beten im herkömmlichen Sinne, sondern das Gebet ist eine tägliche Haltung der freundlichen Gelassenheit gegen alle Menschen und sich selbst, eine Gelassenheit, die um die eigenen Grenzen weiß, und die sich gehalten fühlt von Gott.

Welch eine Befreiung, welch eine Gnade ist ein solches Vertrauen in die Liebe Gottes. Aus ihr heraus entsteht ein Selbstbewusstsein ganz anderer Art, als uns die Ratgeber aller Provenienz verkaufen wollen. Es ist ein Selbstbewusstsein von innen heraus, die Selbstsicherheit eines Menschen, der sein Leben in die Hände Gottes gelegt hat und der in sich selbst ruht.

Aus vielen spirituellen Traditionen speist sich dieses seit 1999 schon in der achten Auflage erscheinende Buch und hält seine Ideen für

"Von vornherein unverkäuflich

Wie macht man attraktiv, was nicht attraktiv ist?
Wie verkauft man Leere, Verwundbarkeit und Misserfolg?
Wie kann man vom Abstieg sprechen, wenn es sich überall um Aufstieg dreht?
Wie sollte es möglich sein, in einer kapitalistischen Gesellschaft das Loslassen zu verlaufen?
Wie präsentiert man Jesus dem Prometheischen Geist?
Wie kann man einer Kirche, die den Eindruck von Vollkommenheit zu erwecken sch, etwas über das
Sterben zu erzählen?
Das kann nicht funktionieren
(und vielleicht ist das der erste Schritt)."

Sich verletzlich machen, loslassen, sich gehalten wissen ....
Das Leben und der Alltag als ein dauerndes kontemplatives Gebet. Was so sanft und still klingt, ist doch so radikal und aktiv.
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am 26. Mai 2016
Dieses Buch richtet sich an Suchende. Richard Rohr schreibt sehr schön, worum es bei der Religion wirklich geht: nicht um eine Scheinfrömmigkeit sondern um die Beziehung zu Gott. Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die den Einstieg in die Spiritualität suchen, aber nicht wissen, wie sie dies anfangen sollen.
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am 14. September 2011
Anfangs wollte ich dieses Buch gleich wieder beiseite legen, es erschien mir zu abstrakt. Dann blieb ich doch hängen und wurde von Seite zu Seite mehr angesprochen. R. Rohr taucht in dieses Thema sehr tief ein und manchmal meint man, dass man dies im Leben ja doch nicht schaffen kann. Aber allein diese Grundsätze zu überdenken, lohnt schon. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit für dieses Buch nehmen. Es kann positive Veränderung schaffen.
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am 28. August 2013
Dieses Buch ist für mich derzeit das beste spirituelle bzw. religiöse Buch. Man liest es natürlich nicht in einem durch. Es bietet sehr viel Gelegenheit und Impulse zur Reflexion des eigenen Lebens, der zwischenmenschlichen Beziehungen, der eigenen religiösen Praxis und des Umgangs mit der Schöpfung. Indirekt ist es nebenbei auch ein Lebenshilfebuch.
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am 8. Mai 2003
... und erst in diesem Zusammenhang von wirklicher Bedeutung. Viel zu oft nehme ich mein Leben und die augenblicklichen Umstände zu ernst. Ich betrachte sie aus einem zu kurzsichtigen Blickwinkel. Dieses Buch half mir, dass ich mich im Glauben loslassen und noch mehr vertrauen kann. Ich bin nicht immer die Nummer 1 in meinem Leben. Ich bin letztlich nur ein kleiner Teil vom Ganzen. Gottes Schöpfung spiegelt sich in allem und jedem wider. Wenn ich mich darauf einlasse, merke ich, wie der göttliche Fluss auch in mir zu fließen beginnt und ich erkenne, dass meine eigentliche Aufgabe darin liegt, diesen Fluss durch mich hindurch fließen zu lassen. Ich kann die Dinge, die ich nicht ändern kann heute besser hinnehmen, weil es nicht immer meine Aufgabe ist, alles zu verändern und ich vertraue auf das, was ich dennoch vielleicht nie verstehen kann.
- In allem, was ich gesehen habe lehrt mich der Schöpfer in all dem zu vertrauen, was ich nicht gesehen habe. -
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am 15. Dezember 2016
Ist ein gutes Buch. Sehr zu empfehlen, was ich bis jetzt sagen kann.
Bin erst auf Seite 50, da ich es erst vor einigen Tagen bekommen habe.
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am 15. März 2013
gemäß meiner Erfahrung mit Schriften von R.Rohr sehr gut im Alltag umzusetzen. Werde ich weiter empfehlen. alles ist gut so
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