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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 15. Mai 2009
Weil ich selbst weder Neurowissenschaftler noch Mediziner bin, war ich einige Zeit auf der Suche nach einem Buch, das nicht nur neurologische Grundlagen verständlich erklärt, sondern das ganze "harte" Wissen zu Hippocampus, Frontallappen etc. gleich in einen breiteren Kontext stellt. Und ich würde sagen: "Das Gehirn und die innere Welt" hält auf ganzer Linie, was es verspricht. Das Buch ist exzellent geschrieben und dreht sich um genau jene Bereiche, die die meisten neurowissenschaftlichen Laien interessieren dürften. Kurzum: gleichermaßen empfehlenswerte wie kurzweilige Lektüre.
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am 9. Juni 2010
Für jeden, der mehr über den Zusammenhang zwischen diesen beiden großen Wissenschaften, ist dieses Buch prinzipiell bestens geeignet. Dennoch sind die Ansprüche relativ hoch. Im ersten Kapitel werden einem sämtliche Teile des Gehirns in Fachsprache entgegengeworfen, was man sich bei einmaligem Lesen wirklich kaum merken und später daher auch nicht mehr miteinander verknüpfen kann. Dennoch wird immer wieder darauf hingewiesen, auf welche Seite man zurück muss, um Informationen zu finden.

Insgesamt interessant und empfehlenswert ;-)
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Die Wissenschaftsgeschichte wird es wohl später einmal aufarbeiten, warum sich Psychotherapeuten und Neurologen nicht früher fanden. Besitzstandwahrung, Gewohnheit und fehlender Leidensdruck werden nur einige der Erklärungen sein. Umso erfreulicher ist es, wenn ein so bekannter Professor für Psychiatrie wie der Südafrikaner Mark Solms den Brückenschlag versucht. Und das machte er schon in Publikationen, die lange vor diesem Buch erschienen sind. "The Brain and the Inner World. An introduction to the neuroscience of subjective experience" verfasste Mark Solms mit Oliver Turnbull zusammen im Jahre 2002. Nun liegt die vierte Auflage in Deutsch vor, die nach wie vor empfehlenswert ist.

Das Vorwort schrieb Oliver Sacks, der auf die Bedeutung solcher Bücher hinweist und auch gleich das Wichtigste zusammenfasst. Danach folgt eine Einführung in die Grundbegriffe, deren Verständnis unabdingbar ist, wenn man auch die nächsten Kapitel verstehen will. Es lohnt sich also, gewisse Passagen eventuell mehrmals zu lesen. Im zweiten Kapitel werden erste Zusammenhänge zwischen Geist und Gehirn aufgezeigt, um danach näher auf das Bewusstsein und das Unbewusste einzugehen.

Das dritte Kapitel widmet sich der Frage, wie Emotionen und Motivationen zusammenhängen. Die Überschriften der anderen Kapitel lauten: Gedächtnis und Fantasie, Träume und Halluzinationen, Beeinflussung der mentalen Entwicklung durch Gene und Umwelt, Worte und Dinge: die linke und die rechte Hirnhälfte, Das Selbst und die Neurobiologie der 'Redekur' und Die Zukunft und die Neuro-Psychoanalyse.

Die beiden Autoren liefern viele Fallbeispiele, mit denen sie ihre Thesen und Ausführungen veranschaulichen, wobei viele Patienten auch eine Hirnverletzung haben. Bei den Emotionen nehmen sie das Modell von Antonio Damasio auf, der mit seinen Bezügen zu Sigmund Freud schon einige Brückenpfeiler baute. Im Anmerkungsapparat finden sich nicht nur Hinweise auf verwendete oder weiterführende Literatur, sondern auch lesenswerte Kommentare. Hinzu kommen ein ausführliches Literaturverzeichnis und ein nützliches Register.

Mein Fazit: Wer sich aus beruflichen Gründen mit der Psyche und dem menschlichen Gehirn befasst, aber bei den neurologischen Kenntnissen im Rückstand ist, wird von der Lektüre dieses Buches sicher profitieren. Auch weil die beiden Autoren sich nicht davor scheuen, selbstkritische Töne anzuschlagen und ihren Berufskollegen auf annehmbare Art ins Gewissen zu reden. Ein Makel hat das Buch: Angaben über die Biographien und beruflichen Werdegänge der beiden Autoren sucht man leider vergebens.
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am 11. November 2015
Leicht verständlich, dennoch philosophisch und neurobiologisch präzise, werden Beziehungen von Psyche und Soma eindringlich dargestellt.
Klärende Beispiele lockern das Material auf und erhellen es.
Der Dual-Aspect-Monism bekommt hier eine neue Dimension.
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am 14. November 2009
Mark Solms ist Neurowissenschaftler und Psychoanalytiker, verfügt also über fundiertes Wissen in zwei Bereichen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit dem faszinierenden Thema der menschlichen Psyche beschäftigen.
Solms weist beiden Perspektiven eine eigene wichtige Bedeutung zu, darüber hinaus sieht er in einer interdiszipinärer Kommunikation und Zusammenarbeit große Chancen für die Zukunft. Sein Ziel ist es, psychoanalytische Konzepte auf eine solide neurologische Grundlage zu stellen, ihnen also eine bestimmte Anatomie und Chemie des Gehirns zuordnen zu können.
Über erste Erfahrungen dieser Neuro-Psychoanalyse berichtet Solms in diesem Buch.
Sehr gut gefallen hat mir, dass Solms hierbei stets auf dem Boden bleibt. Er verfolgt einen wissenschaftlichen Ansatz und trennt klar (in diesem Sinne) gesicherte Ergebnisse von Spekulation. Das macht das Buch sehr lesenswert und bietet auch dem interessierten Laien in beiden Bereichen (wie mir) eine Fülle an Wissenswertem.
Auch wenn ich keine überzeugte Anhängerin der Psychoanalyse bin, hatte ich immer großen Respekt vor Freud und seinen (für die damalige Zeit) bahnbrechenden Ideen. Jetzt stellt sich heraus, dass er in so manchem gar nicht so falsch gelegen hat bzw. durchaus brauchbare Modelle entworfen hat, und das allein auf der Grundlage viel praktischer Erfahrung, einer hervorragenden Beobachtungsgabe und einer unglaublich kreativen Intelligenz.
Man darf auf weitere Erkenntnisse der Neuro-Psychoanalyse gespannt sein.
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am 13. September 2010
Ich kann dieses Buch Leuten empfehlen, welche sich für Erkrankungen des Gehirns und der Psyche interessieren und verstehen wollen inwiefern das Gehirn mit seinen Strukturen unsere Psyche beeinflusst. Besonders gefallen haben mir die Eräuterungen zum Bewusstsein. Es ist meiner Meinung nach gut und in anbetracht des schwierigen Themas noch verständlich geschrieben. Allerdings schließe ich mich den vorherigen Rezensionen an, dass es für einen Laien ohne Vorkenntnisse schwer zu lesen ist, obwohl es sich ja eigentlich an eben diesen richtet. Selbst für mich als Biologiestudenten (mit Hauptinteresse für die Neurobiologie) war es teilweise schwer verständlich. Trotzdem kann ich nur empfehlen sich die Mühe zu machen dieses Buch zu lesen da es aktuell, (für den Umfang des Buches) umfassend und tiefgehend ist.
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am 14. Mai 2007
Leider falsch übersetzt. Englischer Originaltitel: The Brain and the Inner World. An introduction to the neuroscience of subjective experience.

Kein Wort von Psychoanalyse. Warum werden Titel so oft verfälscht wiedergegeben?
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am 20. September 2013
Die Erkenntnisse, die in diesem Buch zusammen gefasst sind, werden wahrscheinlich nur von wenigen Lesern in ihrer Tragweite für unsere Kultur und unser Selbstverständnis erfasst. Sie sind aber das Interessanteste, was es auf dem Wissenschaftsfeld im Moment an wirklichen Neuerungen gibt. Wer sich ein bisschen auskennt und sehr interessiert für das Thema Hirnforschung hat hier den idealen Überblick. Für alle anderen: 2x lesen und man hat den perfekten Einstieg!
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am 6. Januar 2014
Wer sich für dieses Thema interessiert ist hier richtig bedient. Ausführlich und vor allem verständlich erklärt wie das Gehirn funktioniert. Empfehlenswert!
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am 9. November 2011
Ich habe mir dieses Buch als für die Psychoanalyse interessierter Laie gekauft. Ich fand die Verbindung zwischen Neurowissenschaft und Psychoanalyse spannend. Leider musste ich schnell feststellen, dass dieses Buch ohne ein medizinisches Wörterbuch nicht eine Seite nachzuvollziehen ist.

Was die Psychoanalyse angeht wird dieses Teil im Buch im großen und ganzen auf Freuds Triebe reduziert: Angst, Liebe, Hunger. Der rote Faden im Buch: vieles bleibt Neurowissenschaft noch verborgen, allerdings sind die Autoren auch mit dem wenigen Wissen über das Gehirn davon überzeugt, dass Mensch ein Bio-Robote ist, gesteuert von Botenstoffen und Synapsenverbindungen.
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