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am 22. Januar 2004
Angst ist ein wohl jedem bekanntes (und ganz natürliches!) menschliches Gefühl. Sie wird unabhängig von Alter, Geschlecht oder kultureller und gesellschaftlicher Prägung empfunden, wenn auch unterschiedlich in Art und Intensität. Vielleicht gibt es deswegen so viele Fachbücher zu diesem Thema. „Die zehn Gesichter der Angst" ist ein verhaltenstherapeutisch angelegtes Selbsthilfebuch, ein „Ratgeber für Betroffene und Informationsquelle für Interessierte". Es ist leicht verständlich geschrieben und sehr übersichtlich gegliedert. „Erkenne, was du hast." und „Schaue, was du tun kannst" sind die Leitsätze zweier gleich umfangreicher Teile des Buches:
Im ersten Teil beschreiben die Autoren Angst als Grundempfindlichkeit des menschlichen Seins und „Urinstinkt", als oftmals biologisch sinnvolle, schützende Reaktion und Kraft, die auch positiv genutzt werden kann, manchmal als gelerntes und dann auch wieder verlernbares Gefühl. Sie unterscheiden deutlich zwischen gesunder, natürlicher und krankhafter Angst und stellen zehn verschiedene Angststörungen vor. Die Autoren beschreiben diese zunächst anhand von Beispielen sehr anschaulich und liefern dann Erklärungen und Hintergründe. Mit Hilfe von Fragebögen und Checklisten werde ich als Leser jeweils dazu angeregt, meine eigene Betroffenheit zu hinterfragen, Ängste zu erkennen und zu beurteilen.
Für dieses Buch spricht weiterhin sein zweiter, praktischer Teil, in dem die Autoren den Leser ( auch durch viele positive Formulierungen ) vor allem zu zweierlei ermutigen:
-der Angst gegenüber standzuhalten, statt vor ihr zu flüchten, ihr Schritt für Schritt zu begegnen, sich mit ihr zu konfrontieren und auseinanderzusetzen, um sie letztlich zu überwinden....
-alles aktiv in dem Bewusstsein zu tun -, dass „man" manches erst dann versteht, wenn man es verändert hat.
In ihrem 7-Schritte-Programm zeigen die Autoren Wege auf, wie der Betroffene sich ganz konkret selber helfen und welche Hilfen er überdies in Anspruch nehmen kann.
Ziel des Buches ist für seine Autoren „der mündige Patient", „der um die Art seiner Probleme Bescheid weiß und in der Lage ist, für sich die nötige Unterstützung zu organisieren".
Für alle, die den Ausführungen im Buch offen begegnen und aktiv werden wollen, halte ich dieses Ziel für realistisch und erreichbar!
Für die erew BIBLIO-KOM Christina Schulz
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am 28. November 2003
Als Betroffene von Angststörungen wurde mir dieses Buch von einem Bekannten nahegelegt. Es ist sehr einfühlsam und verständlich geschrieben und enthält viele Informationen und Sichtweisen, die den meisten Betroffenen so sicher noch nicht durch den Kopf gegangen sind. Ausserdem hat es mir geholfen, von dem Gedanken weg zu kommen, dass ich verrückt bin und alleine mit meinen Sorgen und Ängsten da stehe.
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am 8. November 2012
Nachdem ich einen Artikel über Angst und Panik im Internet von Herrn Morschitzky gelesen hatte, habe ich mir darauf hin das Buch "Selbsthilfe-Programm - Die zehn Gesichter der Angst" bestellt und bin froh darüber. Als Betroffene (Panikattacken) habe ich endlich verstanden, was mit mir und in mir passiert. Mein sonst guter Hausarzt verschrieb nur Tropfen, konnte aber zu den mir selbst unerklärlichen Anfällen nichts sagen. Die verschiedenen Arten von Angststörungen sind gut beschrieben und machen auch dem medizinisch unwissenden Betroffenen klar, wie man mit seinen Ängsten umgehen kann und ab wann es wirklich ratsam ist, geschulte Hilfe zu suchen.
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am 9. März 2009
Ich leide seit fast 15 Jahren an Panikstörung, Agoraphobie, hypochondrischen Krankheitsängsten, isolierten Phobien (zB Höhenangst) und Episoden mit Generalisierter Angst. Ich habe entsprechend viele Bücher zum Thema Angsterkrankungen durchgearbeitet - und finde dieses hier mit großem Abstand das beste! Es werden alle wichtigen Angst- und Zwangsstörungen anschaulich, umfassend und doch in angenehm zu lesender Kürze behandelt. Von der Vorstellung der einzelnen Störungsbilder (Was ist das?) über die dahinterliegenden Mechanismen (Was passiert dabei? Warum entwickelt man sowas überhaupt?) bis zu den jeweiligen Therapiegrundlagen. Der zweite Teil des Buches stellt dann sieben einzelne Komponenten dar (immer mit allen hilfreichen Tipps), die für die Therapie wichtig sind. Das Buch ist vorbildlich strukturiert, und bietet sehr brauchbare Anleitungen zur Selbsthilfe (die aufgrund der medizinischen Situation zumindest hier in Deutschland leider oft schneller und effektiver Erfolge bringt als ambulante Therapien und Klinikaufenthalte).
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am 2. Februar 2017
Ich empfehle Menschen mit Angst und Panikataken dieses Buch. Es ersetzt keinen Arzt oder Psychologen jedoch ist es sehr hilfreich da es sich in den Menschen hinein versetzt.
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am 24. Juni 2013
Sehr präzise und verständlich geschrieben, gute Beispiele in dem Buch und bringt einen auf andere Gedankengänge. Mir hat es geholfen.
Sehr zu empfehlen!!
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