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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
28
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 9. November 2014
Toll, wie kompakt man so ein umfassendes Wissen geliefert bekommt, bin zwar noch nicht durch, aber habe für mich schon viel herausgezogen
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Das Buch "Psychologie für Dummies" ist eine wohl strukturierte, für eine breite Leserschaft angelegte, verständliche Einführung in die Grundlagen der Psychologie. Es ist aufgebaut wie ein Fachbuch, inhaltlich aber nicht überfrachtet und damit für Laien geeignet. Es gliedert sich in 8 Teile und 26 Kapitel. Besondere Symbole kennzeichnen wichtige Informationen. Der Einstieg ist in jedem Kapitel möglich. Durch Querverweise sind die Kapitel untereinander vernetzt.

Psychologie lässt sich definieren als wissenschaftlich begründete Erforschung von menschlichem Verhalten und von Denkvorgängen. Es ist eine empirische Wissenschaft, wenngleich laut Autor Adam Cash auch zahlreiche Erkenntnisse auf Autoritäten beruhen, auf klinische Forschungen (ohne systematische Untersuchungen) zurückgehen oder Ergebnis theoretischer Überlegungen sind. Damit gibt es Überschneidungen, aber auch signifikante Unterschiede zu den Naturwissenschaften. Die Psychologie kann auf dieser Basis nicht als harte Wissenschaft bezeichnet werden.

Autor Cash erklärt die Bedeutung der Biologie für psychologische Erkenntnisse, hierzu gehören insbesondere Gehirn und Nervensystem. Dem Reduktionismus (Reduktion der Psychologie auf die Biologie) steht er kritisch gegenüber. "Sie scheint unseren Wunsch nach einem freien Willen, nach Selbstbestimmtheit und Bewusstsein zu beleidigen." (44) Dem Bewusstsein widmet er ein eigenes Kapitel. "Wir wissen, es ist da, es ist jedoch schwer zu greifen." (53) Es lässt sich durch subjektive Erfahrungen, Beobachtung bewusster Handlungen Dritter und durch elektrische Messungen von Gehirnaktivitäten fassen.

Sinneswahrnehmungen haben etwas mit der Aufnahme von (elektromagnetischer, akustischer, thermischer, chemischer, mechanischer) Energie zu tun, wobei die Sinneseindrücke das Rohmaterial und (bewusste) Wahrnehmungen das Endprodukt sind. Wie das Wahrnehmungssystem genau funktioniert (Verbindung Physis und Psyche) weiß man nicht, jedoch haben die Forscher Ordnungsprinzipien erkannt wie z.B. Gruppierung anhand der Gestaltgesetze und Vervollständigung fehlender Informationen. Eine konstruktivistische Sicht wird allgemein favorisiert.

Die Grundregeln des Denkens ähneln den Grundregeln von Computern. Es gibt einen Input, einen Speicher, Regeln für die Verarbeitung und einen Output. Ich hätte es begrüßt, wenn der Autor auch die Unterschiede zwischen Gehirn und Computer herausgearbeitet hätte. Diese werden u.a. deutlich, wenn es um Motivation und Emotionen geht. Cash beschreibt die Bedürfnispyramide nach Maslow. Motivation und Gefühle sind eng miteinander verzahnt.

Lässt sich Verhalten in Reiz und Reaktion zerlegen, wie Vertreter des Behaviorismus glauben? Autor Cash erläutert klassische Experimente zur Untermauerung dieser Thesen (Klassische Konditionierung nach Pawlow, Thorndikes Katzen, Skinners Ratten). Diese Lehre hatte zum Ziel, die Psychologie zu einer exakten Naturwissenschaft hin zu entwickeln. Cash versäumt es, die Grenzen des Behaviorismus aufzuzeigen. Das Gehirn ist mehr als eine "Blackbox" und Verhalten nicht auf äußere Bedingungen (Input und Output) reduzierbar. Der Einfluss von Gefühlen und Gedanken wird dabei unterschlagen.

Auf 100 Seiten führt Autor Cash die Leser in die Grundlagen der Sozialpsychologie ein. Die Arbeiten von Sigmund Freud und die seiner Nachfolger werden erläutert. Hierzu gehören Einführungen in das Unbewusste und in den Machtkampf zwischen Es, Ich und Über-Ich. "Verdrängung", "Projektion" und "Rationalisierung" sind Begriffe, die mit Freud in Verbindung gebracht werden. Cash erläutert kurz die späteren Theorien von Heinz Hartmann, Robert White, Alfred Adler und Erik Erikson. Populär wurde die Persönlichkeitstheorie von Carl Gustav Jung, der neben dem persönlichen Unbewussten das kollektive Unbewusste als Erklärungsansatz bisher nicht erklärbarer Phänomene ins Gespräch brachte.

"Sozialpsychologie befasst sich mit den sozialen Ursachen von und den Einflüssen auf unser Verhalten." (199) Cash erläutert die Experimente von Milgram (Thema Gehorsam) und Stanford (Gefangenenexperiment). Die Ergebnisse sind kaum zu glauben. Sie machen deutlich, wie Autorität, Rollenidentifikation und Gruppenzwang wirken können und dienen als mahnende Beispiele dafür, wie schnell Grenzen der Menschlichkeit erreicht werden können. Auf der anderen Seite ist der Mensch altruistisch veranlagt. Hierzu empfehle ich "Der Sinn des Gebens" von Stefan Klein, der dieses Thema ausführlicher beschreibt als Adam Cash.

Autor Cash erläutert wichtige psychische Störungen wie Angststörungen, Depression, Schizophrenie und das Posttraumatische Stress-Syndrom. Dabei ist die Frage, was normales Verhalten ist, gar nicht einfach zu beantworten. Paul Watzlawick machte in "Vom Unsinn des Sinns oder Vom Sinn des Unsinns" (58) mangels klarer Definition der Normalität deutlich, dass es in der Psychiatrie unmöglich ist, Pathologien zu definieren. Cash stützt sich auf das Kriterium der Maladaptivität (schlechte Anpassung). Aber auch hier sind weitere Differenzierungen notwendig.

Nachdem der Autor Grundzüge der forensischen Psychologie erläutert und der Frage nachgeht, ob es ein "Verbrechensgen" gibt, widmet er sich in 7 Kapiteln den Methoden des Heilens. Hierzu gehören u.a. Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, kognitive Therapie, Gesprächstherapie, Gestalttherapie, existenzielle Therapie und Hypnotherapie. Die positive Psychologie setzt auf die Steigerung des Glücks. Wann der Mensch glücklich ist, ist eine Frage, mit der sich bereits die Philosophen im alten Griechenland beschäftigt haben. Psychologen entwickelten dazu eine Therapie.

Das Buch ist mit über 400 Seiten recht umfangreich. Es vermittelt einen guten Überblick über Grundlagen und Methoden der Psychologie, ersetzt aber nicht den Rat von Experten. Das Buch ist für Leser geeignet, die ein überdurchschnittliches Interesse für den Menschen und sein Verhalten aufbringen, aber kein Fachbuch lesen wollen. Autor Adam Cash ist Dozent für Psychologie und Fachmann für forensische Psychologie. Das Buch kann ich empfehlen.
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am 28. April 2014
Ich interessiere mich sehr für das Thema Psychologie, hatte aber noch keine wirklichen Vorkenntnisse. Also kaufte ich mir dieses Buch, und ich wurde nicht enttäuscht. Adam Cash gibt einem einen Rundumblick über die ganze Psychologie. Alles wird anschaulich und in einer gut verständlichen Sprache erklärt. Es liest sich dank dem Schreibstil sehr gut. Das Glossar hinten hilft einem schnell etwas zu finden, wenn man nur einzelne Passagen lesen möchte.
Ein sehr empfehlenswertes Buch!
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am 7. März 2016
Ein auch für anspruchsvollere Interessierte tauglicher, tieferer Einstieg in die Psychologie, die allerdings eine starke US-Gewichtung hat, da der Autor, wie bei vielen "Dummies"-Titeln, aus dem USA stammt. Aber: Wenn solche Werke schon ins Deutsche übersetzt werden, dann bitte mit etwas mehr Sorgfalt. Den Namen von Anna und Sigmund Freud innerhalb weniger Zeilen zweimal falsch zu schreiben ist schon ein ziemliche Peinlichkeit und lässt mich fragen, ob hier eine Software Korrektur gelesen hat. Bei der dritten Überarbeitung (es übrigens bereits die zweite, bei der dieser Fehler nicht behoben wurde) sollte das vielleicht doch mal in Ordnung gebracht werden. Schnell zieht man sonst Schlüsse auf den weiteren Inhalt.
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am 27. Mai 2017
Sehr interessante Fachliteratur. Leider habe ich es mir fürs Studium etwas zu spät gekauft. Es lässt sich sehr einfach lesen!
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am 13. September 2014
Jeder, der sich vorher schon einmal mit Psychologie beschäftigt hat, wird sich bei der Lektüre dieses Buches wahrscheinlich langweilen. Vieles ist extrem oberflächlich angerissen, was bei einem möglichst gesamten Überblick über das weite Feld Psychologie auf nur 408 Seiten auch verständlich ist.
Manches ist interessant, wie beispielsweise die Anekdoten über Konditionierung und die Ausführung verschiedener Studien. Davon hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Sehr vieles ist extrem banal. So werden zwei volle Absätze nur damit gefüllt, dass ein Kind in der Grundschule lesen und schreiben lernen muss. Wäre das EIN Satz gewesen und dazu die Erklärung, was das mit der psychischen Entwicklung zu tun hat, dann wäre es ok gewesen. Aber es ist anders herum, über zwei Absätze wird aufgezählt was das Kind in der Grundschule machen wird, und lediglich ein HALBSATZ darüber, was das mit kognitiven Fähigkeiten zu tun hat. Es sieht streckenweise schon sehr nach Zeilen schinden aus. Solches Füllmaterial ohne sachdienliche Information zieht sich leider wie ein roter Faden durch das gesamte Werk.

Wie für die Dummies Bücher üblich wird alles so simpel wie möglich erklärt und ist auch für Laien verständlich. Für jemanden, der von der menschlichen Psyche und den verschiedenen Formen der Psychotherapie nicht die leiseste Ahnung hat, mag dieses Buch geeignet sein. Für alle mit Vorkenntnissen empfehle ich "Myers Psychologie (Springer-Lehrbuch)", das zwar etwas teurer ist, dafür aber so ziemlich alles bis in die Tiefe abdeckt und dabei dennoch übersichtlich und ebenfalls gut verständlich bleibt.
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am 20. August 2011
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und humorvoll. Das Buch bietet einen umfangreichen ersten Einblick in die verschiedenen Gebiete der Psychologie. Teilsweise fehlte mir allerdings die weitere Vertiefung in einige Themen.

Fazit: Für den Einstieg ins Thema gut geeignet.
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am 9. Dezember 2013
Wirklich einfach und dennoch anschaulich erklärt! Perfekt für jeden, der einen Einblick in den Themenbereich "Psychologie" haben will! Ausserdem sind die Kapitel sehr gut und übersichtlich unterteilt! Kaufen!!
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am 5. Juni 2016
Ich habe dieses Buch Vorallem wegen meiner anstehenden Seminarfacharbeit, welche sich auf eines der Themen bezieht, gekauft und bin wegen seiner leicht verständlichen Schreibweise sehr überzeugt.
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am 14. Oktober 2014
Einfache aber detaillierte Beschreibungen und Erklärungen. Kann das Buch nur empfehlen. Auch für Studien-Neulinge ein klasse Einstieg. Psychologische Grundlagen einfach gut erklärt.
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