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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2013
Für mich war dieses Buch ein schöner Rückblick in die Kinder- und Jugendtage. Als Kind der 80er habe ich natürlich bei den Abenteuer des Raumschiff Enterprise D vor dem Fernseher mitgefiebert. Star Trek: The Next Generation war Heimat meiner überufernden Fantasie und Religion in einem. Die Oberste Direktive der Sternenflotte war wichtigstes Gut einer Zeit die erst noch kommen würde. Data und ich haben im Geiste darüber debattiert was man unter Menschlichkeit nun letztlich zu verstehen hat, und wie Zeitanomalien für gewöhnlich entstehen.
Und somit musste ich Die Philosophie bei Star Trek nun einfach lesen. Ob das Original mit Kirk, Spock und Pille oder einen der vielen Ableger, jeder Fan findet hier sein Stück Nostalgie.

Henrik Hansemann nimmt Quer aus dem Star Trek Universum, nach Themen geordnet, einige der besten Folgen heraus; und analysiert sie auf philosophischen Gehalt, Wahrnehmung und einem kleinen Einblicken des heutigen Stand der Wissenschaft. Ganz kurzweilig liest man über Beamen, Holo-Ethik, Q-Allmacht, Zeitreisen und vieles mehr.

Nützlich sind die Anmerkungen, die es dem Trekkie ermöglichen, in jedem Thema die passenden Folgen zu finden, damit man sich die Folgen nochmal bei bedarf anschauen kann.
Gut geschrieben, regt dieses Buch an um wieder einmal die alten Lieblingsfolgen zu sehen und über deren Sinn und Möglichkeiten zu sinnieren. Leider fürchte ich wird sich kaum jemand am Buch erfreuen, den nicht schon das Star Trek Fieber gepackt hat. Und dies ist echt schade. Den die philosophischen Themen die hier behandelt werden, haben auch jenseits von Star Trek Bedeutung, und ein Publikum mehr als verdient.

Leider kann das Buch nicht mehr sein, als ein aussergewöhnliches Verzeichnis an Ideen und Gedankenströmen einiger Star Trek Folgen. Das will es aber auch nicht, und das muss es auch nicht. Den wer schon immer von einer Zukunft im 24. Jahrhundert geträumt hat, der kann hier weiter träumen als je zuvor. Wem dies nicht zusagt (was ich nun überhaupt nicht verstehen kann) dem wird der Inhalt von Henrik Hansemann Werk auch nichts sagen.

Uneingeschränkte Leseempfehlung für Trekkies. Bedingte Sinnsuche für Philosophen. Keine Leseerlaubnis für Sci-Fi-Muffel. Basta. Ähm, „Energie!“
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am 3. Januar 2014
Henrik Hansemann, "Die Philosophie bei Star Trek: Mit Kirk, Spock und Picard auf der Reise durch unendliche Weiten" Weinheim (DE): Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA; Auflage: 1. Auflage (13. März 2013), ISBN-10: 3527507280, ISBN-13: 978-3527507283

BEWERTUNGSKRITERIEN

Bei der Vergabe von Sternen stellt sich immer die Frage, nach welchen Kriterien man diese vergeben soll. Mit Blick auf die Originalität des Projektes und der Sache wäre dies aus meiner Sicht ein Buch für 5 Sterne. Legt man aber minimale wissenschaftliche Kriterien an, dann hat das Buch für mich leider einige handwerkliche Mängel, die so nicht sein müssten, und die bei mir dazu geführt haben, nur drei Sterne zu vergeben. Details dazu im weiteren Text.

WAS STÖRT

- ZITATE ...

Das Störfeuer für einen 'reinen Genuss' beginnt schon bei der Tatsache, dass Quellennachweise sehr stiefmütterlich behandelt werden. Es gibt zwar auf S.247 eine (!) Seite mit Quellennachweisen, aber es gibt mindestens 31 weitere Quellenangaben im vorausgehenden Text, die im abschließenden Verzeichnis nicht aufgelistet sind. Dazu kommen deutlich mehr als 50 (!) Stellen, wo der Autor ausdrücklich Bezug auf Personen, Werke oder Ideen nimmt, ohne sich die Mühe zu machen, die dazugehörigen Quellen ausreichend auszuweisen oder eine explizite Angabe ganz unterlässt. In einer Zeit, wo Menschen des öffentlichen Lebens durch Aufweis mangelnden Zitierens Doktortitel aberkannt bekommen, ist solch ein Schreibstil grenzwertig. Man wundert sich, warum das Lektorat des Wiley-VCH Verlages hier nicht genauer hingeschaut hat. Schade für den Autor und das Buch.

- STAR TREK QUELLEN ...

Ärgerlich ist auch, dass zwar explizit über die Star-Trek Serien und Filme geschrieben wird, ohne wenigstens einmal irgendwo zu erklären, wie z.B. die Zitierweise 'TOS 1.2' oder 'TNG 7.15' zu verstehen ist. Natürlich kann man dies dann selber recherchieren, aber warum kann diese im Buch nicht wenigstens einmal aufgelistet werden (geeignete Links dazu fehlen auch auf der S.247). Das gleiche gilt für eine Übersicht über die Inhalte und Strukturen von Star Trek generell: Es gibt zwar zwei Kapitel nur über das Phänomen Star Trek, wer aber noch keine detaillierte Kenntnisse von Star Trek hat, wird durch diese beiden Kapitel kaum Klarheit gewinnen. Ein allgemeiner Verweis wie auf 'memory-alpha.org' ist zwar nett, aber für jemanden, der Star Trek noch nicht kennt, ist es quasi unmöglich, sich in dieser umfassenden Enzyklopädie schnell zurecht zu finden. Wirklich hilfreich erwies sich für mich der einschlägige Artikel in der deutschen Wikipedia; dieser Hinweis fehlt aber im Buch.

- PHILOSOPHIE, WAS IST DAS?

Irritierend ist auch die Bezeichnung 'Die Philosophie' bei Star Trek. Falls ein Leser erwarten sollte, irgendwo explizit erklärt zu bekommen was in diesem Buch unter 'Philosophie' verstanden wird, der wird enttäuscht werden. Was unterscheidet 'Philosophie' von 'Wissenschaft'? Was hat 'Philosophie' mit 'Ethik' zu tun? Es werden zwar an einzelnen Stellen auch andere Philosophen erwähnt oder gar zitiert, aber was der Autor unter Philosophie versteht/ verstehen will, wird nirgends eigens erklärt. Man muss schon das ganze Buch lesen und dann im Rückblick durch Analyse des Textes herausarbeiten, was in diesem Buch vielleicht das 'Philosophische' war. Für mich ist diese mangelnde Transparenz eine Schwäche des Buches; dadurch wird die Verwendungsweise des Begriffs 'Philosophie' wieder einmal mehr in eine unreflektierte Alltäglichkeit abgeschoben, die dem Begriff im Sinne der bekannten Traditionen Unrecht tut.

WAS FASZINIERT

Trotz all dieser Kritik habe ich die Lektüre des Buches zwischendrin nicht gestoppt, da das Buch trotz all dieser Schwächen immer noch auf mich eine gewisse Faszinität ausgeübt hat. Dies liegt aber primär am Stoff selbst, an den Star Trek Serien und Filmen. Nehmen wir sie zunächst mal als das, was sie sind, nämlich ein sehr kreativer künstlerischer Umgang mit möglichen Zukunftsszenarien, dann muss man zugestehen, dass die Vielfalt und Durchdachtheit dieser Szenarien sehr wohl zunächst sehr anregend sein kann. Und diese künstlerische Ausdrucksformen ernst zu nehmen, sich auf ein Gespräch mit ihnen einzulassen, das ist sicher ein großes Verdienst des Autors. Alle von ihm gewählten Themen (wie z.B. 'Föderation der Planeten', die Verschiedenartigkeit der Ethnien und die Sprachenvielfalt, Einfluss von 'Logik', 'Gefühl' und 'Emotion' im Leben, 'Beamen', 'Androiden', 'Virtuelle Welten', die fließenden Grenzen zwischen verschiedenen Lebensformen, Tod und Jenseits und mehr) sind mittlerweile sehr nahe an unserem heutigen Alltag, und man kann den Eindruck gewinnen, dass eine erneute und vertiefte Diskussion dieser Themen gerade heute Sinn machen könnte. Die abgeschlossene 'Gemeinde' der 'Trekkies' als solche ist für die meisten vermutlich kein Weg. Vor diesem Hintergrund hebt sich das Buch ab, indem es zumindest ansatzweise Verständnisbrücken vom bekannten Alltag zur faszinierenden Kunstwelt von Star Trek zu schlagen versucht.

Was der Autor unter 'Philosophie' versteht, ist mir aber auch nach der Lektüre nicht so richtig klar geworden. Möglicherweise liegt das aber nicht nur am Autor, sondern am Verlag Wiley-VHC, der den Begriff 'Philosophie' für eine ganze Serie von Büchern bemüht, wo schon der Kontext den Eindruck erweckt, es geht weniger um Philosophie als vielleicht eher um eine Marketingstratgie unter Verwendung des Begriffs Philosophie. Das ist nicht unbedingt gut für die Philosophie...

TROTZDEM LESEN: JA

Bei aller Schwäche und Kritik des Buches würde ich eine Lektüre empfehlen, da das Buch auf jeden Fall anregend war. Möglicherweise geht ich an einer anderen Stelle nochmals ausführlicher auf einige der Themen des Buches ein.
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am 20. November 2016
"Die Philosophie bei Star Trek" hält meiner Meinung nach nur im ersten Teil des Buches, was der Titel verspricht. Es werden Bezüge zu den "großen Philosophen" hergestellt, aber irgendwann sind es "nur" noch die Überlegungen eines Fans, wie sie alle Trekkies anstellen - es ist wenig Neues enthalten. Trotzdem lässt es sich recht gut lesen, zumal der Autor um eine spannende Schreibweise bemüht war.
Wirklich genervt haben mich persönlich die etlichen editorischen Mängel! Es wirkt, als habe niemand lektoriert! Kommafehler, Buchstabendreher, an wenigen Stellen sogar Sätze, die nicht enden, doppelte Wörter u. v. m.
Besser gefallen hätte mir eine Essaysammlung von philosphischen Fachkräften. Zumal die Quellenverweise aus wissenschaftlicher Sicht unzureichend sind.
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