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am 21. Oktober 2016
Lesenswert sind die Zitate aus "Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl" C. Darwin, Stuttgart 1871. Recht hat der Autor, wenn er feststellt, dass die darin entwickelten Gedanken von Darwin nicht ausreichend gewürdigt und erkannt wurden.

Das ist es dann aber auch. Der Rest ist verzichtbar. Nur als Beispiel das Folgende: "Wenn eine starke Energie, so lautet eines der wichtigsten Gesetze der Physik, in eine weniger starke umgewandelt wird, entsteht ein Energieverlust..." (auf Seite 61). Unabhängig, was Herr Professor Hüther unter starker und schwacher Energie versteht, gilt in der Physik der nicht ganz unwichtige Satz der Energieerhaltung, welcher den behaupteten "Energieverlust" gerade ausschließt. Wahrscheinlich versucht der Autor von "Entropie" zu sprechen, ohne den Leser mit Fachwissen zu belasten, denn dass er es selbst nicht weiß, kann ich mir nicht vorstellen.
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am 8. Januar 2012
Als ausgesprochener Prof. Hüther Fan bin ich auch hier wieder voll auf meine Kosten gekommen.
Dieses Buch ist sicher anders, als seine anderen Bücher. Und möglicher Weise nichts für rein sachlich, wissenschaftlich orientierte Menschen.
Dafür ist es eine wunderbare Symbiose aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und seiner eigenen philosophischen Betrachtung der Zusammenhänge.
Ob das, was er - wie immer in seiner gekonnt wunderbar bildhaften Sprache - darstellt, stimmt, mag dem geneigten Leser selbst überlassen bleiben.
Wer aber auf der Suche nach dem möglichen tieferen Sinn des Lebens und der Relevanz von wissenschaftlichen Erkenntnissen bei der Suche danach ist, bekommt Denkanstösse, die nicht nur ihrer weiteren Verfolgung wert sind, sondern auch möglicherweise zum Handeln veranlassen.
Für mich ein Werk, das berührt und bewegt.
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am 28. Juli 2008
Gerald Hüther ist für mich ein Pionier. Er erklärt mir mein Gehirn auf neue Weise. Und bestätigt mir damit meine Lebenserfahrungen. In diesem Buch wittmet er sich dem Gefühl der Bindungsliebe. Ich stimme nicht mit allen seinen Schlußfolgerungen und Überlegungen überein. Was Gesellschaften zum Erblühen bringt oder zum Sterben, erklärt mir Jared Diamond in seinen Büchern "Arm und reich" und "Kollaps". Ich denke, dass die Mechanismen, die zum Entstehen von Kulturen führt, außerhalb von Sozialverhalten und Bindung passieren. Die verschiedenen Lebensformen, ob als Normade oder seßhaft im Dorf, in der Stadt, beeinflussen das Ausleben von Liebe, passen sich den Möglichkeiten der Lebensformen an, nicht umgekehrt. Das ist jedenfalls meine Vermutung. Nach meinem Kenntnisstand wurde das noch nie untersucht. So bliebt auch meine Vermutung genau das, eine Annahme.

Gerald Hüther geht den neuen Weg, ein Gefühl, DAS Gefühl der Zugehörigkeit, die Bindungsliebe, in sein wissenschaftliches Weltbild einzubetten. Er zeigt, das wir diese Liebe brauchen, dass wir unsere Gefühle im Zusammenhang mit anderen Menschen, ob den eigenen Verwandten, zu größeren Gruppen, Freundeskreis, Arbeitskollegen oder Freizeitpartner, brauchen, dass diese Gefühle eine wichtige Funktion haben. Ohne liebevolle Zuwendung stirbt ein Kind. Versuche mit Menschen Kindern in den 20. Jahren des letzten Jahrhunderts zeigten, dass Kinder seelischen Beistand, die Verbindung und das seelische Umsorgtsein von Menschen brauchen, sonst sterben sie. Satt und sauber reicht nicht.

Ich denke, dass wir uns aktuell in einem der größten Menschenversuchen befinden, derer die Menschheit je ausgesetzt war. Fernsehn und Internet Unterhaltung greift viel tiefer in unsere Gefühlswelten ein, als es uns klar ist. Und bewirkt nach meiner Beobachtung nach ein kleiner werden oder deckeln z.B. dieser Bindungsgefühle. Denn den archarischen Bindungen zur Familie ist jeder Mensch angehaftet, nur scheint es heute oft so, als wären sie schwächer als früher. Das täuscht meiner Beobachtung nach.

Was heute ganz oft fehlt, ist das offene Ausleben und damit öftere Konzentrieren und durch stetige Wiederholen Stärken dieser Bindungsgefühle oder ihres Ersatzes in Form von Verbundenheitsgefühlen zu Freunden. In diese Lücke springen grade neue Konzepte für ein erfüllteres Leben. Immer mehr Menschen entdecken für sich, ohne Gefühle wird und bleibt ein Leben leer.

Gerald Hüther macht mit seinen Büchern Mut, sich wieder mehr genau diesen Gefühlen zu wittmen.
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am 25. Juni 2011
Herr Hüther zeigt in eindrucksvoller Weise, dass viele der heute so hochgelobten Wissenschaftler auf dem "Holzweg" sind. Ein super Buch mit einer sehr humanistischen, uns Menschen nahen Sicht.

Ich bezweifle, das die emotionale Intelligenz und ein humanistisches Weltbild bei den Autoren der "negativen" Rezensionen sehr ausgeprägt ist.
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am 21. Mai 2014
Wie alle Gerald Hüther Bücher ein sehr gutes Buch. Herr Hüther ist einer der wenigen Wissenschaftler der über Liebe schreibt.
Leider sind nicht viele Wissenschaftler so.
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am 29. Januar 2017
Mag seine bücher gerne
Hab schon einige gelesen
Immer wieder erstaunlich und lebhaft geschrieben
Humorvoll und dennoch wissenschaftlich relevant
Gut
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am 20. Oktober 2011
Obwohl ich ein Fans der Bücher von Gerald Hüther bin und auch dieses Buch sehr lesenswert ist, empfinde ich es im Gegensatz zu seinen anderen Werken eher etwas flach und nicht so wissenschaftlich fundiert, wie die anderen. Es gefällt mir, aber es gibt bessere von ihm.
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am 27. Mai 2001
ein sehr interesantes Buch über die längst fällige Synthese aus den verschiednenen Natur- und Geisteswissenschaften, sehr spannend was Darwin damals in seier Zeit schon angedeutet hat über kräfte die in der evolutin wirken. Für alle, die sich mit allein psychologischen oder naturwissenschftlichen Erklärungen nicht zufrieden geben wollen, .......
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am 24. Februar 2010
Ich habe das Buch beim Stöbern in einer größeren Buchhandlung gefunden, da ich mich sehr viel mit Evolutionsbiologie etc. befasse, hat der Titel mich natürlich angesprochen.

Das habe ich erwartet: Ich nahm an, dass das Buch mir weiterführende Anregungen dazu liefert, welche Rolle ein Gefühl, welches Menschen als Liebe definieren, in der Evolution einnimmt, welchen konkreten Nutzen man daraus ziehen kann und wie es sich neuronal herausbilden konnte.

Das habe ich gefunden:

Recht früh merkte ich, das es dem Autor nicht darum geht biologische Erkenntnisse zu verknüpfen, viele seiner Hypothesen werden nicht oder nur schwammig durch wissenschaftlich fundierte Argumente unterfüttert. Er greift an vielen Stellen auf Metaphern zurück sowie auf tradierte Überzeugungen, jegliche Wissenschaftlichkeit ist zu vermissen. Des Weiteren zieht er unter Anderem gegen Richard Dawkins ins Feld, aus dessen Buch "Das egoistische Gen" er sehr zielorientiert zitiert(S. 48). Hier kommt es zu einer ernstzunehmenden Verzerrung der Ansichten und des Gedankengebäudes Dawkins, ich wage zu bezweifeln, dass der Autor das Buch zur Gänze gelesen hat.Hier ist ergänzend anzumerken, dass Dawkins seine Schrift ergänzt hat, um Missverständnissen, welche primär innerhalb der Medien aufgekommen sind, aus dem Weg zu räumen. Auch dies wird von Hüther konsequent ignoriert.

Zunehmend bekommt man den Eindruck, dass man es mit einer semireligiösen Zeigefingerschrift zu tun hat, die Apelle zum Ende der Lektüre ziehen die Aussage umso mehr ins Lächerliche. Hüther wirft den Biologen vor Ursache und Wirkungsbeziehungen zu missachten, die Soziobiologen stünde in der Tradition sozialdarwinistischer Strömungen, da sie sich zwar distanziert , aber nicht deren Leitgedanke verworfen hätten ("Der Coup klappte, das ohnehin weitverbreitete egoistische Denken bekam nun endlich eine, sogar molekulargenetisch begründete Rechtfertigung.", S. 47f).

Sicherlich ist es korrekt, dass man aus vorgefundenen "Fakten" keine Handlungsmaximen ableiten darf, jedoch begeht Hüther eben diesen Fehler. Offensichtlich krampfhaft bemüht versucht er, dem philosophischen Konstrukt Liebe einen evolutionsbiologischen/physikalischen Schuh anzuziehen, indem er pathetisch von einer "für den Zusammenhalt alles lebendigen verantwortliche[n] Kraft" spricht, die sich als Gegenpol zur Konkurrenz entwickelt habe (S.61). Spätestens an dem Punkt, an dem er die Apokalypse durch Verlust der Liebe prophezeit (S.85), war ich durchaus geneigt das Buch neben meine alte Schulbibel ins Regal zu stellen, habe aber tapfer bis zum Ende durchgehalten. Frei nach dem Motto: Kenne deinen Feind.

Aber eventuell bin ich auch nur ein "Kind der Liebe" (S.97), was sich weigert erwachsen zu werden.

Fazit: Lediglich als erheiternde Abendlektüre geeignet, aber eigentlich schade ums Geld. Beunruhigend finde ich nur die Tatsache, dass Herr Hüther scheinbar Leiter der Neurobiologischen Grundlagenforschung in Göttingen ist...
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am 11. Januar 2013
HÜTHER, Gerald: „Die Evolution der Liebe“, Göttingen 2010
Der Autor versucht es die Liebe nachzuweisen. Wie sie funktioniert und woher sie kommt. Lange hält er sich mit Darwin auf und erklärt Dinge, die ihn vom Ziel seiner Arbeit wieder wegführen. Speziell die Biologen kritisiert er, dass sie sich wenig weiter entwickeln.
Die Sozialbiologen begründen es mit einem Konkurrenz und Austauschverfahren. Auch in der Liebe gelte „Gibst du mir, gebe ich dir.“ Es seien die egoistischen Gene, die zu einem „Kampf der Geschlechter“ treiben.
Unser Hirn muss anpassungsfähig sein gegenüber den raschen Veränderungen der Welt, um die „innere Ordnung“ aufrecht zu erhalten.
Andere Ansichten liegen in der erotischen Beziehung, die zur Fortpflanzung dient, obwohl viele Tiere kein Geschlecht besitzen und sich trotzdem fortpflanzen.
Viele glauben heute mit Macht und Reichtum Stabilität und Sicherheit zu erlangen. Weniger Menschen versuchen es mit Wissen und Kompetenz. Der dritte Weg wäre es, mit sozialer Verantwortung Geborgenheit zu erlangen.
Der Autor kommt letztlich zum Schluss, dass wir mit dem Gefühl einer engen Bindung zwischen den Mitgliedern einer Gruppe „keine von irgendwelchen Genen auf Konkurrenz und Selbstbehauptung programmierten Roboter, sondern Kinder der Liebe“ (Seite 97) sind.
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