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am 10. April 2013
Dies ist genau das Buch, was ich gesucht habe !!!!
Wer war Jesus von Nazaret ?? Ein Spinner, ein Genie, Mensch, Gott ??

Ich habe bereits das Buch von Hans Küng "Jesus" gelesen und habe mich damit schwer getan (obwohl ich Hans Küng sehr schätze); es war mir teilweise zu intellektuell.
Danach habe ich mit Joseph Ratzingers "Jesus von Nazareth" geliebäugelt, zum Glück bin ich dann aber auf dieses Buch von Alois Prinz gestossen.

Sicherlich hilfreich ist es bei dieser Lektüre, christlich sozialisiert zu sein. Es ist verständlich und klar zu lesen, und das Mysterium Jesus, nämlich die freie Wahl, ob man glaubt (Willensentscheidung) oder eben nicht, wird beispielhaft herausgestellt.

Wer der Frage nach der Wurzel, dem Anfang, dem Extrakt des Christentums auf den Grund gehen möchte, der findet bei dieser Lektüre das, war er sucht. Für mich ein sehr wertvolles Buch !!!
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am 30. Juli 2013
Neugierig wurde ich auf das Buch, als es bei "Kulturzeit" in der Rubrik "Jugendbuch" vorgestellt wurde. Eigentlich dachte ich, es wäre etwas für die Konfirmandenarbeit und deshalb habe ich es angeschafft. Inzwischen haben meine Frau, sie ist Pfarrerin, und ich es gelesen und sind begeistert. Selten wurde das Leben und Wirken Jesu so anschaulich und trotzdem inhaltlich kompetent dargestellt. Keine pseudowissenschaftliche Abhandlung, sondern ein spannendes Lesebuch - mit einer Einschränkung: Es ist beileibe kein typisches Jugendbuch. Es ist ein Buch für alle Altersgruppen, die sich ideologiefrei mit der Person Jesus auseinander setzen wollen. Ich kann es nur empfehlen!!!
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TOP 500 REZENSENTam 28. Februar 2016
Jesus war ein merkwürdiger, ein radikaler, ja ein widersprüchlicher Mensch. Er hat sich ganz und gar auf Gott eingelassen, und er war doch ein geschichtlicher Mensch. Prinz hält sich in seinem leicht lesbaren Buch an das Neue Testament und macht Jesus nicht zu einem entrückten Heiligen, aber er negiert auch nicht seine Größe. Er hält sich fern von theologischen Spitzfindigkeiten und versteht doch das Leben Jesu als Botschaft für uns alle: nicht die Schuld lässt den Menschen vor sich selbst zusammenbrechen, sondern die tiefe Liebe und die unbedingte Vergebung.

Mit dem Leben Jesus wird man nie - wie mit einer einfachen Rechenaufgabe - fertig. Dazu ist es zu schimmernd und vieldeutig. Dies beginnt schon mit der unbefleckten Empfängnis Marias. Steckt dahinter vielleicht nicht ein römischer Soldat, mit dem sie ihren Verlobten Josef betrog? Hier kommt es aber gar nicht auf die historische Wahrheit an, sondern auf ein geistiges Verstehen. Ein Mensch ist mehr als bloßes Kind seiner Eltern, in jedem Kind wird Gott mit geboren. Und alles, was für den Menschen im Leben wichtig ist, kann er nur empfangen.
Sehr anschaulich beschreibt Prinz das historische Panorama, in das Jesus hinein geboren wurde und lebte. Da gab es die ungeheure Sehnsucht nach einem Messias, der das Volk der Juden befreien sollte, u.a. von der Terrorherrschaft des Herodes. Als dieser starb, wurde nur wenige Kilometer entfernt Jesus unter ärmlichen Verhältnissen geboren ' ein Mensch, der die Welt verändern sollte.

Schließlich war Jesus auch ein Mensch, mit Fehlern und Schwächen, wie wir alle: er zeigte seine unsentimentale, kalte Entschlossenheit, indem er von den Menschen eine völlige Umkehr verlangte, eine Umkehr ' ohne Wenn und Aber. Er zerstörte damit auch Familien und lies zu, dass die Frauen der Jünger alleine zurück blieben ' mit ihren Kindern und ohne wirtschaftliche Grundlage. Gegenüber der eigenen Verwandtschaft zeigte er sich mehr als nur abweisend. Auch wenn es der Gottessohn ist, das irdische Handeln Jesu fügt sich in die Verstrickung, die jedem menschlichen Handeln zukommt, ein.

Was kennzeichnete diesen Mensch-Gott noch: seine wunderbare Unbefangenheit und völlige Unabhängigkeit (Jaspers), er zog Außenseiter und Frauen an, letztere wohl deshalb, weil er sie gleichrangig behandelte wie Männer, er verzweifelte manchmal an den Menschen, die sich nicht ändern wollten und an seinen Jüngern. Und er konnte auch den Augenblick, ja den Luxus genießen (Maria im Hause des Simon).
Prinz gelingt es von Jesus ein sympathisches, menschliches Antlitz zu zeichnen. Ein Mensch, der über sich als sterbliches Wesen hinausweist auf das Göttliche.

Jesus ist insofern stets Herausforderung und Aufforderung an uns von uns selbst größer, göttlicher zu denken.
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Wenn man etwas über die Geschichte des Jesus von Nazaret aus christlicher Sicht erfahren möchte, dann ist man bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Obwohl es eigentlich für Heranwachsende (13 bis 16 Jahre) geschrieben wurde, kann man es auch als Erwachsener mit Gewinn lesen. Allerdings darf man dabei nicht außer acht lassen, dass man nirgendwo mit einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Sicht rechnen darf.

Vielmehr machte es sich der Autor zur Aufgabe, seinen jugendlichen Lesern die im Neuen Testament kompliziert erzählte Geschichte verständlich zu schildern und dabei auf einige Geschehnisse detailliert einzugehen. Das gelingt Alois Prinz dann aber wirklich hervorragend. Natürlich immer vorausgesetzt, man kommt diesem Buch als gläubiger Christ entgegen oder ist durch sein Elternhaus entsprechend vorgeprägt.

Aber selbst wenn man diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sondern der Geschichte eher skeptisch gegenübersteht, kann man aus diesem Buch viel lernen. Denn in einer Zeit, in der die Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit die Rolle der Religion übernommen hat, wird es für die Kirche und das Christentum zunehmend schwerer, die wundersamen Dinge, die mit Jesus verbunden werden, überzeugend zu erklären. Wie Prinz es dennoch versucht, ist zumindest interessant.

Jugendlichen, die im Biologie-Unterricht lernen, wie Kinder gezeugt werden, müssen einfach ins Grübeln kommen, wenn sie dann von der seltsamen Entstehung des Jesus-Kindes hören. Das setzt sich dann über die wundersame Brotvermehrung oder die Wiedererweckung des Lazarus von den Toten bis zur Auferstehung von Jesus selbst fort.

Dazu schreibt der Autor (S. 218): "Alle Zeugnisse im Neuen Testament zeigen, dass Auferstehung an Glauben gebunden ist oder richtiger gesagt, an Bereitschaft und Offenheit, die zu Glauben werden können. Was ... an "Ostern" passiert ist, das kann nicht historisch bewiesen werden, es erschließt sich allein all jenen, die sich von Jesus' Worten berühren lassen."

Das kann man so stehen lassen, auch wenn sich einem die wundersamen Dinge nicht erschließen und man trotzdem die Lehren von Jesus sehr gut versteht. Es hat keinen Sinn über einen Glauben zu streiten.

Was man aber indirekt aus den Erklärungen und Schilderungen in diesem Buch lernen kann, ist vielleicht viel wichtiger und einfacher: Die Lehren des Jesus von Nazaret, haben mit all den Wunderdingen, die ihm zugeschrieben werden, überhaupt nichts zu tun, denn sie gelten völlig unabhängig von ihnen, weil sie weise Lebensregeln sind und auch nur so gemeint waren. Und sie widmen sich allein dem Seelenheil des einzelnen Menschen.

Gleich zu Beginn seines Buches erklärt Alois Prinz, was eigentlich die Entwicklung des Christentums zur Weltreligion ausmachte: nämlich genau diese Wunderdinge, die die vier Evangelisten, die Jesus weder gekannt, noch je etwas direkt von ihm Verfasstes gelesen hatten, diesem zuschrieben. Prinz erklärt, was nach Jesus' Tod geschah: "Die Frauen und Männer, die dem Mann aus Nazaret gefolgt waren, zerstreuten sich in alle Winde und damit schien diese kleine jüdische Sekte ausgelöscht und vergessen zu sein."

Erst als Paulus von der Auferstehung berichtete und diese "frohe Botschaft" in die Welt trug, änderte sich alles. Deshalb ist das Christentum untrennbar mit all den Wunderdingen verbunden, die man in einer wissenschaftlichen Welt nicht erklären kann, von denen man aber andererseits nun nicht mehr abrücken darf.

Immerhin gelingt es Alois Prinz sehr gut, Jesus' Lehren über dessen Geschichte zu seinen Lesern zu transportieren. Dass er dabei im Rahmen der christlichen Lehre bis an die Grenzen zu skeptischen Betrachtungen vorstößt, auch wenn diese eher indirekt vorgetragen werden, ist bemerkenswert.

Meine Bewertung für dieses Buch orientiert sich allein daran, wie es dem Autor gelungen ist, sein Vorhaben, christlich orientierten Jugendlichen das Leben und die Lehren von Jesus nahezubringen, umgesetzt hat. Der Text ist sehr gut und verständlich geschrieben, liest sich flüssig und manchmal sogar spannend.
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am 14. Februar 2013
Der Schriftsteller Alois Prinz ist vor allen Dingen bekannt geworden mit seinen zum Teil speziell für ein junges Lesepublikum geschriebenen Biographien bekannter Persönlichkeiten. Speziell erwähnen möchte ich seine Bücher über Ulrike Meinhof, Franz Kafka und die 2010 erschienene Paulusbiographie „Der erste Christ“.

Nun widmet er sich, sprachlich auf hohem Niveau und theologisch kompetent, dem Leben und Wirken jenes Menschen zu, nach dem die Christen später genannt wurden: Jesus von Nazareth. Seine überlieferten Worte und Lehren haben noch jede neue Generation beschäftigt. Geht auch das Interesse vor allen Dingen von jungen Menschen an der verfassten Kirche stetig zurück, ihre Faszination über Jesus aber ist ungebrochen. War er ein politischer Rebell oder der Messias, den man bald Gottes Sohn nannte?

Alois Prinz erzählt spannend und aufschlussreich, dass sich nicht nur seine Zeitgenossen darüber den Kopf zerbrachen, sondern dass seine Lehren eine ungeheure Sprengkraft haben bis in unsere heutigen Tage.
Es gelingt ihm, seine jungen (das Buch kann man aber auch jedem am Thema interessierten Erwachsenen ans Herz legen) Leser mitzunehmen in die Zeit und die Kultur, in der Jesus lebte und wirkte. In einer perfekten Mischung aus Tradition (hier bezieht er sich vor allem auf die Evangelien und auf historischen Quellen wie etwa Flavius Josephus) und eigener Interpretation, bei der auch gerne die Meinung von Theologen herbeizieht, beschreibt er das Leben eines Mannes, der uns eine „Tiefe der Liebe, die über alle Vorstellungen hinausgeht“ gezeigt und vorgelebt hat.

Ein wertvolles Buch.
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am 9. Oktober 2013
Die Zeiten, wo die Menschen einfach glaubten und dieser Glaube sie trug, sind seit einem halben Jahrtausend vorbei. Heute glauben sie anders, wenn überhaupt. Sie wollen verstehen, denn der Mensch der Neuzeit ist ein denkender. Das Buch von A. Prinz gefällt mir deshalb gut, denn es lässt ein reiches, volles Bild vom "heiligen Land" auferstehen, wo die Zusammenhänge deutlich werden, wie aus dem jüdischen Wanderprediger Jesus der Begründer einer neuen Religion wurde.
Fast noch mehr beeindruckte mich aber A. Prinz'Buch "Der erste Christ", sein Versuch einer Biografie des Apostels Paulus', weil man über ihn noch weniger weiß als über Jesus.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Februar 2015
Das Buch ist preislich günstig, leicht les- und verstehbar. Die Lektüre ersetzt mir den jahrelangen vergeblichen, auch minderwertigen, Religionsunterricht in der Schule. Für den ersten Einstieg ist das Buch hervorragend geeignet. Es behandelt Archäologie, Geschichte, Theologie, Philosophie. Nur leider: Nachdem ich die erste Hälfte des Buches gelesen hatte, wollte ich bereits mehr wissen, fing an, im Literaturverzeichnis zu blättern. Es spricht für einen Autor, wenn es ihm gelingt, so das Interesse zu wecken. Auf der anderen Seite aber bleibt dann das Büchlein schnell zurück auf dem Weg, es war nur ein erster Schritt, es steht dann im Bücherschrank, hilft nicht mehr weiter. Ich selber habe es mir nur aus einer Bibliothek entliehen, gekauft habe ich mir ein weiterführendes Buch.
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am 3. März 2013
Das Hörbuch JESUS VON NAZARET (Link klappt leider nicht, weil er auf den DL verweist, wo die Rezis zum Buch stehen. Meine Rezension findet sich beim Hörbuch) habe ich bereits gehört. Es gefiel mir sehr gut, weil es die historische Person Jesu sehr gut beleuchtet und auch Jugendlichen zugänglich macht, ohne dabei missionieren zu wollen oder die Religion zu kritisieren. Relativ wertneutral werden auf unterschiedliche Weise sein Leben, sein Wirken und sein politisches sowie soziales Umfeld beschrieben. Das Hörbuch ist jedoch gekürzt, und einige Fragen blieben mir unbeantwortet. Besonders die Frage nach den jeweiligen Quellen für einzelne Aussagen sind im Hörbuch ungeklärt. Mir ist bei Sachbüchern jedoch wichtig, auch die Hintergründe zu verstehen und zu sehen, auf wen oder was der Autor sich in seiner Argumentation bezieht.

Daher habe ich nun auch das Buch dazu gelesen und möchte beides gerne vergleichen:

Auf der CD sind exakt alle Kapitel enthalten, wie man sie auch im Buch findet. Gekürzt wurden also einzelne Abschnitte und Passagen, die für das Gesamtverständnis nicht relevant sind, lediglich kleine Exkurse bieten. Auch wurden manche Sätze leicht abgewandelt, sodass diese sich in kürzerer Zeit vortragen lassen (für sich pro Satz sind das nur ein paar Sekunden, auf ein gesamtes Hörbuch macht das aber sehr viele Minuten).

Was mir gefehlt hatte im Buch, fand ich tatsächlich sofort in der Printversion. Stellenweise war es jedoch nur in kurzen Sätzen erwähnt (wenn auch sehr aussagekräftig, sodass mehr Erklärung gar nicht erforderlich gewesen wäre). Entweder, ich habe es im Hörbuch verpasst (was gut möglich ist, wenn man kurz abgelenkt ist beim Hören), oder es wurde ausgelassen. Allerdings ist es bei dieser Informationsfülle, wie man sie im Buch findet, erstaunlich, wie gut man es als Hörbuch umgesetzt hat, ohne das Gefühl von "fehlt was" zu erzeugen.

Ein Beispiel für eine Szene, die mir im Hörbuch persönlich zu kurz war, die im Buch wesentlich ausführlicher ist: CD 2, Track 13 bzw im Buch auf S. 143 ff behandelt der Autor das Wunder der Speisung der 5000 mit fünf Broten und zwei Fischen. Im Hörbuch geht man kurz darauf ein, dass eine rein natürliche Deutung recht platt ist, das Berufen auf ein "Wunder" allerdings ebenfalls Gefahren in sich birgt. Dann geht man direkt über zu Jesus und dazu, wieso er nicht gerne Wunder vollbrachte. Ich fand es jedoch etwas knapp, denn der Ansatz "auch die übernatürliche Erklärung birgt eine Gefahr" klang zu interessant, als dass ich mich mit diesem kurzen Satz zufriedengeben wollte. Ein Blick ins Buch - hier wurde tatsächlich eine komplette Seite gekürzt. Inhalt ist eine Stellungnahme Dietrich Bonhoeffers dazu, wie Gott als Lückenbüßer für unerklärliche Dinge in der immer wissenschaftlicher werdenden Welt verdrängt und Religion auf diese Weise degradiert wird. Hochinteressanter Gedanke! Hätte ich allerdings das Buch kürzen müssen, hätte ich diese Passage wohl auch weggelassen, ist es doch nur ein Exkurs, kein Vertiefen des Lebens Jesu.

Im Hörbuch kann man nicht hinter jedem Satz eine Bibelstelle vorlesen lassen. Im Buch dagegen stehen nach jedem Bezug auf eine Passage der Biblischen Geschichte die entsprechenden Verweise, sodass man gut nachschlagen und vergleichen kann. Fußnoten im Textfluss gibt es nicht, dafür jedoch sehr viele Verweise auf das Quellenverzeichnis im Anhang. Zu Beginn des Buches steht auch erwähnt, auf welche Übersetzung der Autor zurückgreift und woran die Schreibung der Ortsnamen sich orientiert (was ich sehr interessant fand, denn über die Eigen- und Ortsnamen bin ich im Hörbuch einige Male gestolpert, da mir diese so nicht bekannt waren). Der Autor greift auch auf Zeitungen und (selten) Internet zurück. Bei seiner Literatur greift er gelegentlich auf recht alte Titel (teils um 1960) zurück, was gerade bei diesem historischen Thema jedoch in Ordnung ist. Zudem bezieht er sich auf sehr viele aktuellen Titel bis 2012.

Es gibt für den Leser ein Quellenverzeichnis, wo man gezielt nach den gewünschten Informationen suchen kann. Außerdem ein Literaturverzeichnis, in dem die für das Buch zugrundeliegenden Materialien thematisch sortiert und sehr übersichtlich gehalten sind.

Zusammenfassend: wer eine Übersicht über das Leben und Wirken Jesu sucht, ist mit dem Hörbuch hervorragend bedient. Vor allem Jugendlichen würde ich eher das Hörbuch empfehlen. Erwachsenen oder interessierten Jugendlichen, die das Thema gerne etwas vertiefen möchten, sollten aber zum Buch greifen, welches sich sehr gut als Grundlage für weitere Recherchen anbietet.
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am 26. Juni 2015
Sehr schönes, leicht zu lesendes Buch. Ich habe es nicht bereut, dieses Buch gekauft zu haben. Toller Zusatz zu den Evangelien deswegen fünf Sterne.
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am 4. September 2013
Man braucht über dieses Buch kaum viele Worte verlieren. Es beschreibt das Leben Jesu Christi im Kontext seiner Zeit und mit Ansichten späterer Betrachter (Philosophen, Künstler, etc.) Der Autor lässt behutsam Erklärungen über das Handeln Jesu einfließen und so ist dieses Buch ein sehr angenehmer Weg, sich einer Person zu nähern, über die man auch 1000 Seiten und mehr schreiben kann. Das war genau der Beweggrund, warum ich es gekauft habe und ich wurde nicht enttäuscht. Sehr lesenswert, kurzweilig und dazu noch informativ.
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