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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
13
Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
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am 27. November 2012
Ganz tolles Buch für Kinder und Erwachsene, in kurzen Beschreibungen sind wir Menschen psychologisch beleuchtet mit all unseren Gegensätzen, die wir in uns tragen.
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am 12. Februar 2014
Texte lese ich immer wieder - klare einfache Formulierungen für große Wahrheiten.
Ich nutze es für Erwachsene (als Zitate in den Yogakursen)
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. August 2011
Die großen philosophischen Themen werden Bildern gegenübergestellt oder durch sie erklärt. Schlägt man das Buch auf, so denkt man zunächst, es wäre ein Bilderbuch für Kinder und es solle die Philosophie auf kindlich niedrigem Niveau erklärt werden. Liest man dann tatsächlich den Text, so wird dem Leser klar, hier handelt es sich nicht um ein Bilderbuch. Die Texte sind zwar einfach und klar, doch keineswegs banal. Man muss manchmal erneut einen Satz lesen, man muss langsam lesen, um nicht nur den Sinn des Satzes zu verstehen, sondern auch die Bedeutung. Die Bilder erklären dann auf ihre Weise den tieferen Sinn. Ausgehend von der Frage nach dem Einem und Vielen, der Schwierigkeit vom Einem im Vielen oder dem Vielem im Einem, geht es zum Problem von Endlich und Unendlich, dem Sein und Schein, der Frage von Freiheit und Notwendigkeit, Vernunft und Leidenschaft, Natur und Kultur, Zeit und Ewigkeit, das Ich und der Andere, Körper und Geist, Aktiv und Passiv, Objektiv und Subjektiv, Ursache und Wirkung. Im Prinzip sind hiermit die grundlegenden Themen der Philosophie benannt. Wer diese Themen tatsächlich durchdacht und durchgekaut hat, der ist ein kleiner Philosoph. Und die Bilder regen tatsächlich dazu an, ins Nachdenken und Meditieren zu kommen. Das Buch ist eine der besten Einführungen in die Philosophie, weil es sofort losgeht.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Juli 2013
Ich war begeistert, ein Philosophiebuch für Kinder entdeckt zu haben und angetan von der modernen, an animierte Zeichentrickfilme erinnernde Art der Illustration.

Von der Bebilderung wurde ich auch nicht enttäuscht. Sie setzt die kurzen Texte phantasievoll um und führt sie weiter. Die Bilder sind es, die zum spielerischen Weiterdenken einladen. Sie sind hervorragend gemacht.

Die Texte dagegen ließen mich unbeeindruckt. Für Kinder sind sie zu abstrakt, gespickt mit Begriffen, die nicht aus ihrer Sprache oder Lebenswelt stammen. Teilweise handelt es sich um reine Begriffsdefinitionen. Damit kann man Kinder nicht ködern. Auch mich als Erwachsene konnten die Texte nicht neugierig machen oder dazu einladen, sie mit eigenen Erfahrungen in Verbindung zu bringen. Das Ganze blieb für mich nüchtern, eher abweisend, eben abstrakt. Teilweise konnte ich auch inhaltlich nicht zustimmen und dachte mit meinem philosophisch ungeschulten Menschenverstand: So kann das doch gar nicht stimmen. So fragte ich mich beispielsweise im Kapitel Ich und andere: Erkenne ich mich in den anderen wirklich nur durch Vergleich? Ist der Vergleich das entscheidende? Das wird in unserer Wettbewerbsgesellschaft so forciert. Aber sehe mich nicht im anderen, weil er so ist wie er ist? Weil ich ihn wahrnehme, ihn ernst nehme, ihm zuhöre? Oder im Kapitel Körper und Geist: Was ist das für eine seltsame Frage, die da aufgeworfen wird, nämlich ob der Körper letztendlich über den Geist oder der Geist über den Körper herrschen werde? Geht es da um ein gegenseitiges beherrschen? Wollen wir nicht lernen, Einklang herzustellen? Eine gesunde Ernährung des Körpers wirkt sich unmittelbar auf die geistige Verfassung aus. Eine irregeleitete Willenskraft kann körperlich krank machen. Wie kann da behauptet werden, körperliche und geistige Nahrung seien etwas Getrenntes? Vielleicht haben die Autoren das Ziel zu hoch gesetzt. Möglicherweise lassen sich komplexe philosophische Sachverhalte nicht in kurzen Bilderbuchtexten zum Ausdruck bringen. Ich bin mir unschlüssig.
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am 26. Januar 2012
Der französische Philosoph Oscar Brenifier, der es sich schon lange zur Aufgabe gemacht hat, Erwachsenen und vor allem Kindern die Grundsätze philosophischen Denkens nahezubringen, ist in den letzten beiden Jahren deutschen Publikum vor allem durch seine im Boje Verlag publizierten philosophischen Einführung für Kinder unter dem Titel "Was ist das?" Ich persönlich habe die Bände

* Gefühle - was ist das?
* Glück - was ist das ?
* Ich - was ist das?
* Zusammenleben - was ist das?

gelesen und auch sehr angetan besprochen.
Mit der bewährten philosophischen Methode des ein Thema einkreisenden Fragens geht es ihm in diesen Büchern darum, den jungen Leser einzuladen, aber auch regelrecht zu zwingen, sich auseinandersetzen: Er kreist immer wieder das jeweilige Thema ein und leitet die Kinder zu echtem Philosophieren an.

Das hier vorliegende Buch ist zwar auch an junge Leser gerichtet, kann aber von jedem an philosophischem Denken interessierten Erwachsenen mit Gewinn gelesen und studiert werden.

Brenifier geht mit seinem Buch davon aus, dass man ohne Gegensätze nicht denken kann. Indem er an insgesamt zwölf Gegensatzpaaren deren Bedeutung erläutert, schafft er es, leicht und fast spielerisch wichtige Erkenntnisse der Philosophie zu erzählen:

* Eines und Vieles
* Endlich und Unendlich
* Sein und Schein
* Freiheit und Notwendigkeit
* Vernunft und Leidenschaft
* Natur und Kultur
* Zeit und Ewigkeit
* Das Ich und der Andere
* Körper und Geist
* Aktiv und Passiv
* Objektiv und Subjektiv
* Ursache und Wirkung

Jeder dieser Gegensätze wird, mit phantasievollen Bildern von Jacques Depres illustriert, auf drei Doppelseiten abgehandelt. Zunächst werden die Gegensatzpaare gegenübergestellt, dann folgt eine Frage, die zum eigenen Denken anregen soll, und auf der dritten Doppelseite folgt die erklärende Lösung.

Dieses Buch vermittelt nicht nur auf eine sehr ungewöhnliche und überzeugende Weise die Grundlagen abendländischen philosophischen Denkens, sondern es macht regelrecht Lust zum eigenen Denken. Es ragt unter den vielen Sach- und Wissensbüchern für Kinder heraus wie ein Leuchtturm.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 3. September 2011
Ohne Gegensätze kann man nicht denken, lernen wir gleich auf der ersten Seite dieses sehr ungewöhnlichen, aber deshalb gerade so interessanten Kinderbuches. Und in der Tat ist unser westliches Denken von der Begriffsdualität geprägt, ganz im Gegensatz übrigens zu vielen asiatischen Weisheitslehren.

In einfacher und für Kinder verständlicher Sprache werden folgende philosophische Kategorien erläutert und in Beziehung zueinander gesetzt: Eines und Vieles, Endlich und Unendlich, Sein und Schein, Freiheit und Notwendigkeit, Vernunft und Leidenschaft, Natur und Kultur, Zeit und Ewigkeit, das Ich und der Andere, Körper und Geist, Aktiv und Passiv, Objektiv und Subjektiv sowie Ursache und Wirkung.

Dazu passen die niedlichen, die Sache aber trotz oder gerade wegen des minimalistischen Aufwands auf den Punkt bringenden kindgerechten Illustrationen.

Abgesehen von einigen merkwürdigen Definitionen (zum Beispiel des Unendlichen oder der Objektivität) werden die einzelnen Begriffe in der Regel sehr gut und vor allem kurz und kindgerecht erklärt. Sicher wird dieses Buch auch für viele Eltern von Interesse sein, auch wenn es natürlich keine Einführung in irgendeine Philosophie, sondern lediglich eine Vorstellung von einigen philosophischen Kategorien in einer einfachen Sprache darstellt.

Fazit.
Ein sehr schönes Kinderbuch für alle, die Interesse an abstraktem Denken entwickeln möchten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2011
Ob man dieses Buch nun tatsächlich in die Reihe anderer Kinder- und Jugendbücher mit philosophischen Fragestellungen stellen sollte, sei dahin gestellt; zumal hier nicht nur der Text im Vordergrund steht, sondern gleichermaßen die aussergewöhnlichen Illustrationen eine bedeutende Rolle spielen.
Das Buch handelt vor allem von der Auseinandersetzung mit Gegensätzen: Wie unterscheiden sich Dinge, Personen, Zustandsbeschreibungen voneinander? Welche Kontraste sind wahrzunehmen? Was macht sie so verschieden?
Dabei wird Singular und Plural, Freiheit und Notwendigkeit, Natur und Kultur, Aktives und Passives, Zeit und Ewigkeit, Ursache und Wirkung, Sein und Schein miteinander verglichen. Hier geht es nicht um die Verwischung von Grenzen, sondern um das Aufspüren der Spannung zwischen zwei Kontrasten.
Die Illustrationen mit an Mondmännchen erinnernde Figuren greifen die zwölf philosophischen Fragestellungen exakt auf und überspitzen zuweilen die Gedankengänge.
So ist es treffend, wenn beim Vergleich von Freiheit und Notwendigkeit der Aquariumfisch so dargestellt wird, dass er aus dem "Goldfischglas" herausspringt, damit die Freiheit sucht, aber zugleich auch die Notwendigkeit des Schutzes ignoriert.
Das Buch eignet sich insbesondere für ältere Kinder und Jugendliche, die intensiv beginnen, sich mit der Welt und ihrem Sinn bzw. Unsinn auseinanderzusetzen. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, sich in Kleingruppen im Rahmen der Schule oder der Jugendarbeit mit philosophischen Gedanken über das "Tagesgeschäft" hinaus zu befassen. Und natürlich eignet sich das sorgsam gestaltete Buch als Geschenk für Anlässe während der jugendlichen Übergangsphasen.
Darüber hinaus werden auch Erwachsene ihre Freude an den Illustrationen haben und bei so manchen Gedankenansätzen wieder mal anders in Grübeln kommen.
Ein äußerst gelungenes, mit Leichtigkeit und Tiefgang versehenes Werk, dem viele (philosophische) Freunde/-innen zu wünschen sind!
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Juni 2013
Die unterhaltsamen und anregenden Texte UND Illustrationen über die wichtigsten philosophischen Begriffe machen sowohl Kindern [ab 12 Jahre], als auch Erwachsenen Spass! Ein gut gestaltetetes Philosophie-Buch, bestens geeignet als Einladung zum Selbst-Nachdenken.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2012
Der Titel dieses Philosophiebuches, das sich zuerst (aber nicht nur) an junge Leser wendet, ist fast so verführerisch wie der Bestseller von David Precht Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise, aber auch der konnte - bei allen seinen sonstigen Qualitäten - die hohen Erwartungen seiner Titelfrage nicht einlösen. Korrekt und ein bißchen unspektakulär lautet der französische Originaltitel „Le livre des grands contraires philosophiques“, wonach es sich um ein Buch über philosophische Gegenpole handelt. Mit dem innovativen deutschen Titel versucht der Verlag offenbar auf der aktuellen Welle der „Ich-Illusion“ zu surfen (s. z.B.Die Ich-Illusion: Wie Bewusstsein und freier Wille entstehen oder Gott im Gehirn? Ich - eine Illusion?: Neurobiologie, religiöses Erleben und Menschenbild aus christlicher Sicht). Das ist eine Irreführung des Lesers, da sich diese Thematik in dem Büchlein nicht wiederfindet.

Die wunderbaren Illustrationen von Jacques Desprès machen den großen Charme dieses Bilderbuches aus und nicht zuletzt, weil der Berliner Medien- und Kommunikationstheoretiker Norbert Bolz die Übersetzung besorgte, dachte ich zunächst, daß ich das ultimative Philosophiebuch für Kinder zum Verschenken gefunden hätte. Vor allem, wenn sie für die m.E. derzeit immer noch besten von Stephen Law Philosophie - Abenteuer Denken oder Denkst du, wenn du denkst, dass du denkst?: Philosophie für Kinder noch zu klein wären. Jedoch gefehlt:
■ Schon die Übersetzung weckt Zweifel. Es gibt Stellen, bei denen ich gerne durch Vergleichung mit dem Original herausfände, ob sie stimmen kann.
■ Die Illustrationen sind wie gesagt großartig. Allerdings hätte auf Seite 8 beim wichtigen Thema „Einheit versus Vielheit“ der Gegenstand der Einheit und sein Hintergrund nicht monochrom sein dürfen. Das läßt das Einheits-Bild sehr langweilig wirken. Bei der Mühe, die sich der Graphiker gemacht hat, kann man kaum glauben, daß da ein Versehen und keine Absicht des Autors mit tendenziöser Wertung dahintersteckt.
■ Manche textliche Inhalte sind fragwürdig. Besonders schwach ist das letzte präsentierte Gegensatzpaar: Ursache und Wirkung. Nicht genug damit, daß Ursache und Wirkung ja bestenfalls einen herbeigeholten Gegenpol bilden, sondern daß die interessanten Problemfragen im Kontext von Kausalität, nämlich Determinismus, Willensfreiheit, Illusion des freien Willens nicht aufgeworfen werden. Natürlich wäre das für junge Leser zuviel, aber auch der deutsche Titel lockt ja nur den erwachsenen Leser ;-).

FAZIT
Die kurzen Texte zu jedem der zwölf Gegensätze können die hohen Erwartungen, die die charmanten Buch-Illustrationen wecken, nicht einlösen (die deutschen noch weniger als die französischen). Der deutsche Titel ist sogar irreführend, weshalb die französische Ausgabe einen Stern mehr verdient hätte.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. August 2011
In unserer Welt existiert eine Vielzahl von Gegensätzen. Ohne das Eine gäbe es das Andere nicht. Egal ob Groß und Klein, Heiß und Kalt, Dunkelheit und Licht, eines kann ohne den anderen nicht und wenn sie noch so verschieden sind. In "Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?" wird einerseits deutlich gemacht, dass und warum wir nicht ohne diese Gegensätze auskommen können und zum anderen regen die einzelnen Diskussionspunkte natürlich zum Nachdenken an. Über die Welt als Ganzes, über die Menschen im Allgemeinen und über das einzelne Lebewesen, über das Sein an sich.
Auf den ersten Blick meint man ein besonders schönes Bilderbuch in den Händen zu halten. Das Cover und die niedlichen Illustrationen von Jacques Després, die sich fast auf jeder Buchseite finden, werden sicher auch den ganz Kleinen gefallen, doch sollte man die Altersangabe des Verlags nicht außer Acht lassen. Die Texte zu den hübschen Bildern sind zwar kurz und einfach, aber sehr gehaltvoll formuliert. In jedem der zwölf Kapitel werden zunächst mit wenigen Worten und jeweils einem aussagekräftigen Bild die beiden Begriffe der Überschrift erklärt. Darauf folgen eine passende Frage zum Thema und eine etwas ausführlichere Antwort, wie z.B. in dem Bereich "Freiheit und Notwendigkeit":

Kann es Freiheit geben, wenn man die Notwendigkeit ignoriert?

Der Aufbau der Kapitel wurde wie folgt gestaltet:

- Eines und Vieles
- Endlich und Unendlich
- Sein und Schein
- Freiheit und Notwendigkeit
- Vernunft und Leidenschaft
- Natur und Kultur
- Zeit und Ewigkeit
- Das Ich und der Andere
- Körper und Geist
- Aktiv und Passiv
- Objektiv und Subjektiv
- Ursache und Wirkung

Interessierte und aufgeweckte LeserInnen ab zwölf Jahren können sich sicher selbstständig mit diesem Werk auseinander setzen, doch es ist auch ein Buch, das der ganzen Familie, einer kompletten Schulklasse oder einfach ein paar Freunden interessante und spannende Diskussionen bescheren kann. Sich gemeinsam den philosophischen Fragen und Antworten zu widmen macht wahrscheinlich noch mehr Spaß, als sich allein in seinen Gedanken zu verlieren.
Die liebevolle gestaltete Aufmachung des Buches steht im Kontrast zu den schlichten Texten, doch zusammen machen sie "Was, wenn es nur so aussieht, als wäre ich da?" zu etwas Besonderem, zu einem literarischen Begleiter, der ein Leben lang den Alltag bereichern kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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