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Kundenrezensionen

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am 2. Januar 2000
Als Schullektüre hätte ich es mir sicher gewünscht. Leider mußten wir immer ganz schreckliche Bücher lesen. Dabei gibt es mit diesem Buch sicher viel zu lernen und zu besprechen. Es ist ein wundervolles, unverzichtbares Kinderbuch, das vielleicht manchen Erwachsenen (Lehrern?) noch mehr zu empfehen wäre, als der eigentlichen Zielgruppe. Das Buch spielt in einer ganz eigenen Phantasiewelt, die der Realität leider näher scheint, als es gut wäre. Es ist die Geschichte von dem Waisenmädchen Momo, ihren Freunden, den Zeitdieben, die die „Grauen Herren" genannt werden, der Schildkröte Cassiopeia und dem Verwalter der Zeit aller Menschen, Meister Hora. Aber eigentlich ist es eine Geschichte über Time-Management, die Blindheit und Beeinflußbarkeit der Erwachsenen und das unschuldige und offene Herz eines kleinen Mädchens, das außer ihren Freunden nichts zu verlieren hat. Michael Ende schafft eine zauberhafte, phantasievolle Atmosphäre, die kleine und große Leser fesseln und zum Nachdenken bewegen wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 16. Februar 2003
...woher ich weiß es nicht.
Es scheint so nah und doch so fern.
Ich weiß nicht, wie du heißt.
Was du auch immer seist:
Schimmere, schimmere kleiner Stern." (irisches Kinderlied)
Schon die obigen Zeilen, die ganz vorne im Buch stehen, haben mich mitgerissen. Noch bevor ich von Momo, ihren Freunden, von Cassiopeia oder den Zeitdieben gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, nun in eine wunderschöne Phantasiewelt einzutauchen und etwas wahrhaft phantastisches zu lesen.
Als Kind habe ich den Film gesehen und konnte mich nur noch an die Szene in der „Niemals-Gasse" erinnern, wo Momo rückwärts gegen die Zeit laufen mußte. Allein diese Erinnerung hat mich gut 15 Jahre später dazu bewogen, das Buch zu kaufen, um aus dem einem Puzzleteil ein Bild entstehen zu lassen. Und es hat sich wirklich gelohnt!
Michael Ende schafft es gleichzeitig Kindern ein wunderschönes Märchen zu schreiben und Erwachsenen die Zeit zum Nachdenken zu schenken. Schon während man liest, denkt man viel darüber nach, wie wenig Zeit man sich manchmal für sich selbst und für andere nimmt. Das ist die Tagesordnung unserer rasenden Gesellschaft. Bei manchen Leuten fragt man sich wirklich, ob die vielleicht einen Vertrag mit den grauen Herren, den Zeitdieben, haben. Ich empfehle allen, die glauben, daß es ihnen so geht, daß Buch zu lesen und auch die eigene Zeit von Momo retten zu lassen. :o)
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am 20. November 2005
Manchen erwachsenen Lesern wird vielleicht nicht entgangen sein, dass das Buch weit mehr als ein phantastisches Märchen ist. Es ist vielmehr eine Allegorie auf unsere heutige Kultur, in der das ganze Leben dem Streben nach Nützlichkeit und Wachstum untergeordnet ist, dem Streben nach abstraktem zukünftigen Gewinn, symbolisiert durch die grauen Männer. Diese unsere Kultur ist eng mit unserem heutigen Zeitbegriff verbunden, darum handelt die Geschichte von der Zeit, welche das Leben ist und von der Zeitsparkasse, welcher die Menschen fortan für Glücksversprechen in der Zukunft ihre Zeit opfern. Der Autor beschreibt mit seiner Bildersprache so treffsicher die wunden Punkte und so anschaulich den Mechanismus unserer Gesellschaft, dass man sich und die Welt darin wiederfindet und sich der Faszination von der ersten bis zur letzten Seite nicht entziehen kann.
Michael Ende hat in seiner Erzählung eine Sprache für das Unsagbare, Unsichtbare gefunden, welches das Leben in unserer Industriegesellschaft so dramatisch verändert hat. Er wählt die Form eines Märchens bzw. einer phantastischen Geschichte, um uns die Dinge zu zeigen, für die wir keine rechte Begriffswelt haben und die sich unserer Anschauung entziehen, die aber jeder in seinem tiefsten Inneren kennt.
Eine unglaublich faszinierende, bewegende Geschichte für alle, die den grauen Männern noch nicht restlos verfallen sind.
Kaufen und guten Freunden schenken, solange das Buch noch nicht auf dem Index ist!
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am 26. Juli 2006
Vermutlich haben wir alle das Buch gelesen oder den Film gesehen. Jaja, die kleine Radost Bokel, mit den zotteligen Haaren und der Schildkröte Kassiopaja. Das kleine Mädchen rettet die Welt vor den Zeitdieben und das ist ein Thema, das heute noch aktueller denn je geworden ist. Wir kommunizieren und reisen noch schneller, hetzen immer noch durch die Welt, wechseln Partner, Jobs und Städte wie am Fließband. Ist es nicht genau das, wovor uns Momo rettete, das kleine Mädchen, dass für die Muße und die Freundschaft plädierte indem sie die grauen Herren vernichtete? Und vergessen wir ihre Botschaft nicht immer wieder?

Wenn ich ein Auto hätte, würde ich im Stau immer Momo hören. Vom Audio Verlag ist diese Produktion vor allem für Kinder gedacht. Wir dürfen nicht vergessen ihnen von Momo zu erzählen. Irgendwo zwischen Computer, Gamebox, mp3's, Fernsehen und DVD sollte noch Platz sein für das Medium Hörspiel, für den Sinn des Hörens, der uns an die Flüchtigkeit des Moments erinnert und für das, was wirklich wichtig ist: die Realität, die Ruhe und die Liebe.

Ein aktuell inszeniertes Hörspiel mit Liebe zum Detail, getragen von einem einzigartigen Sprecher wie Rufus Beck.
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am 9. März 2006
Immer auf der Suche nach schönen Hörbüchern, war der Kauf dieses Hörspiels eine Bereicherung für meine Sammlung. Wie bei vielen Büchern von Michael Ende spricht auch hier die Geschichte Jung und Alt an.
Erwachsene entdecken hinter der strukturell und sprachlich einfachen Geschichte eine tiefgründige Kritik unserer modernen Konsum- und Leistungsgesellschaft, die Mut macht und Anregungen gibt dieser Gesellschaftsentwicklung entgegenzuwirken.
Das ausschlaggebende Kriterium für meinen Kauf war die Teilnahme von Rufus Beck an diesem Hörspiel, der mich als Sprecher schon mehrmals mit seiner Leistung überzeugte. Doch schließlich war ich auch von der tollen Sprechleistungen der anderen Sprecher und Sprecherinnen fasziniert, v.a. von Karin Anselm als Erzählerin und Julia Lechner als Momo.
Ein wirklich kurzweiliges, wunderschönes Hörspiel.
Absolut empfehlenswert!
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am 9. März 2006
Fast 15 Jahre sind vergangen, seit dem ich das letzte Mal "Momo" gelesen habe und mehr durch Zufall bin ich im verstaubten Bücherregal darauf gestoßen. Abstauben musste warten, denn ich fand mich lesend auf dem Sofa wieder.
Schon nach wenigen Seiten war ich so gefesselt von Momo und ihrer fantastischen Geschiche, dass ich den Rest des Sonntags mit Momo und den schwarezn Herren verbrachte. Unglaublich, wie aktuell auch (oder gerade heute?) das Buch nach wie vor ist. Zeit - das vielleicht wertvollste Gut unserer Zeit. Und so viele Dinge, die uns genau diese Zeit stehlen wollen. Momo gelingt es, die Sinne zu schärfen für den eigenen Umgang mit der uns gegebenen Zeit. Und wie könnte man sie sinnvoller verbringen, als mit einem guten Buch an einem verregneten Sonntag auf dem Sofa?
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am 29. Juli 2005
Zur Geschichte von Momo muss man wohl nichts mehr sagen. Das Buch von Michael Ende ist zu einem absoluten Klassiker avanciert, das in keiner Buchsammlung fehlen sollte. Und dieses Hörspiel ist die perfekte Ergänzung für die Sammlung. Zauberhaft hat der Audio Verlag inszeniert. Rufus Beck, ein Garant für Hörspielgenuss, ist mit an Bord und Julia Lechner überzeugt als Momo auf ganzer Linie. Ob im Auto, im Bett oder im "Hör"sessel - Momo ist ein Hörspiel für Jung und Alt.
Meine Empfehlung!
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am 10. Mai 2006
Nach der "Unendlichen Geschichte", die ein wenig bekannter sein dürfte, hat Michael Ende ein weiteres, nicht weniger geniales Buch geschrieben, in dessen Mittelpunkt ein kleines Mädchen steht, welches urplötzlich in einer italienischen Stadt auftaucht. Dieses beeinflusst den Charakter der dort lebenden Menschen, der Kinder wie der Erwachsenen in wundersamer Art und Weise. Von Momo scheint nämlich ein gewisser Zauber auszugehen. So löst sich in ihrer Gegenwart zum Beispiel Streit in nichts auf (oder entpuppt sich posthum als bedeutungslos). Außerdem besitzt sie eine einmalige Begabung dafür, auf Menschen eingehen, ihnen zuhören oder mit ihnen spielen und sich freuen zu können. Darum gibt es bald niemanden mehr, der sie nicht gerne hätte- sie ist überall beliebt und verkörpert das neue und schöne Lebensgefühl der Stadt.(Was Herr Ende hier, allein in der Beschreibung der mitunter schwierigen, jedoch stets symphatischen Charaktere leistet oder wie außergewöhnlich er die kindliche Erfahrungswelt nachzuvollziehen und zu verbalisieren versteht, lässt sich in dieser kurzen Rezension nicht ansatzweise würdigen.)

Die Idylle währt so lange bis eines Tages die "Grauen Herren" erscheinen, die selbst nur dadurch existieren können, dass sie Andere ihrer Zeit bzw. Stundenblumen berauben. (Was letztgenannte genau bedeuten, soll der Spannung halber nicht verraten werden.). Zu diesem Zweck reden die "Grauen Herren" den Stadtbewohnern ein, in ihrem Leben zu verschwenderisch mit der Zeit umzugehen oder das scheinbar Wichtigste (, z.B. viel Geld zu verdienen oder berühmt zu sein,) zu vernachlässigen. Weil die Menschen den falschen und verlogenen Versprechen Glauben schenken, werden sie immer unglücklicher. Denn sie meinen, sich für nichts mehr Zeit nehmen zu dürfen - weder für ein nettes Gespräch, noch für den Besuch der eigenen Eltern oder Freunde. Peu a peu verkümmern darum Leben und Freude in der Stadt. Unter dem Diktat der "Grauen Herren" breiten sich nämlich Hektik und Unzufriedenheit aus. Dies bemerken auch Momo und einige ihrer Freunde - z.B. Beppo der Straßenkehrer oder die zahllosen Kinder - und versuchen von Anfang an vor der neuen Gefahr zu warnen. Weil sich das die "Grauen Männer" jedoch nicht gefallen lassen und zu Repressalien greifen - so kommen die Kinder z.B. in das örtliche Heim - muss Momo allein ihren Freunden helfen, während sie inzwischen selbst verfolgt wird.

Zunächst ist sie recht ratlos und hat keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen könnte. In dieser schier auswegslosen Situation wird sie jedoch von zwei wichtigen Verbündeten unterstützt: Meister Hora, dem Wächter über die Zeit und dessen Schildkröte Kasiopeia. Sie kann, neben anderen ulkigen Eigenschaften,eine kurze Weile in die Zukunft sehen. Mit beider Hilfe gelingt es Momo nun, die Welt wieder in ihren alten und schönen Zustand zu versetzen, so dass die Menschen ihre ursprüngliche Lebensfreude bzw. Zufriedenheit wiedergewinnen. Deshalb endet das Buch auch mit der ausgelassenen Freude der Stadtbewohner.

Was hier, der Spannung halber, recht verkürzt beschreiben wird, kann dem mannigfaltigen Phantasie-, Impressions- und Handlungsstrang des Autors daher nicht gerecht werden. Denn Herrn Ende gelingt es hier in eindrucksvoller Weise, Kindern Werte, differenzierte Betrachtungsweisen, phantasiebildende Gedanken und eine harmonische Gefühlswelt zu vermitteln. Außerdem weckt er in den jungen Lesern erste, basal-philosophische Gedanken (und bleibt im Fortgang seiner Handlungen bis zuletzt spannend). Weil die Geschichte dabei jedoch trotzdem (stets) kindgerecht und logisch bleibt,muss man das Buch einfach als außergewöhnlich bezeichnen.

Herr Ende hätte deshalb bereits für "Momo" und die "Unendliche Geschichte" den Nobelpreis verdient. Schließlich gelang es ihm wie keinem anderen, die Notwendigkeit einer Kulturkritik mit der Methode des (permanenten) Optimismus zu verbinden und beides dorthin zu proijezieren, wo eine berchtigte Hoffnung zu (marginalen) Verbesserungen besteht: bei einer jeden neuen Generation, den Kindern.

Als Grundschulkind hat mich das Buch jedenfalls derart fasziniert, dass ich es gleich nochmals gelesen habe.
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am 10. August 2006
Vorlieben ändern sich, manchmal auch Lieblingsbücher, aber auf Platz eins meiner Liste steht unangefochten: Momo von Michael Ende.

Ich habe es mehrfach gelesen, zuletzt vor einigen Jahren.

Die Handlung ist an anderer Stelle schon wiedergegeben, weshalb ich hier darauf verzichte, zumal der (Handlungs-)inhalt nicht das ist, was letztlich die Faszination ausmacht: Es ist die phantastisch und phantasievoll erzählte ZEIT-Geschichte, die selbst nach Jahren noch nachschwingt, wenn ich an dieses Buch denke, die Erinnerung an Sätze, die berühren, eine Sprache, die das, was man selbst empfindet, in poetische Bilder übersetzt, die tröstet, Mut gibt und doch die Wahrheit nicht verschweigt.

Ein Jugendbuch? Mitnichten!

Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich es tun.
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am 2. Oktober 2011
Hält man sich mal vor Augen, daß dieses Buch bereits Anfang der 1970iger erstmalig veröffentlich wurde, so ist doch erstaunlich wie zeitgemäß und aktuell es auch heute noch ist, vielleicht mehr denn je.
Wie mehrfach beschrieben handelt es sich um einen Klassiker und ein Kultbuch, vollkommen zu Recht, welches es fesselnd und ergreifend schafft, den Leser sich sehr hintergründig mit dem eigenen Verhalten und seinen Umgang mit der eigenen Zeit zu beschäftigen. Man hat immer den Eindruck, daß jede noch so kleine Erzählung oder Beschreibung einen tieferen Sinn hat. Es ist flüssig geschrieben und spricht sowohl junge als auch erwachsene Leser an.
Beim Lesen schwankt man zwischen düsterer und ergreifender Stimmung und freudiger wie auch gelöster Empfindung. Die Hauptcharaktere werden sehr gut dargestellt, so das man ihren Verlauf in der Geschichte gespannt verfolgt.

Wirklich für jede Altersklasse zu empfehlen und ein guter Denkanstoss über sein eigenes Verhalten mit der doch leider begrenzten Zeit wie aber auch dem Umgang mit Freunden oder Familie.
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