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am 30. Juni 2017
Die Historeien von Herodot ( 485 - 435 v.Chr. ) sind eine Pflichtlektüre für jeden der die Antike Geschichte näher kennenlernen möchte. Ganz gleich ob Historiker, Altertumsforscher, Kulturwissenschaftler, Philosophen, Theologen oder Wirtschaftswissenschaftler, bei Herodot wurden alle diese Wissenschaftsgebiete als Historik angeboten und auch so in der Antike verstanden.

Die Historien was zugleich das größte Werk von Herodot ist, sind in Zwei Bücher aufgeteilt. Besonders von großer Bedeutung sind die Konflikte des Persischen Reiches und dem antiken Hellas, was wir heute unter Griechenland verstehen sowohl geografisch, kulturell als auch vom Dialekt ausgehend.

Herodot besuchte auch damals Ägypten und er war auch der jenige welcher die Werke und Arbeiten der Gizeh-Pyramiden beschreibt, man muss sich dabei nur vor Augen halten das die drei großen Gizeh-Pyramiden ( Cheops-Pyramide, Chephren-Pyramide und die Mykerinos-Pyramide ) schon über 2000 Jahre ( oder noch viel Länger ? ) dort standen und er selbst historisches Wissen als Historiker übermittelt bekam.

Zugleich berichtet Herodot von einem unterirdischen See der sich unter dem Osirion befinden soll, und tatsächlich existiert dort ein Unterirdischer See, der sogar künstlich in Ur-Zeiten dort angelegt worden sein soll.

Nun die antike Geschichtsforschung bezieht sich zum einem großen Teil auf Herodots Historen ach was die alt-ägyptische Königsdynastien betrifft, vernachlässigt aber zugleich die älteren Könige von denen uns Herodot berichtet, aber heute von der Geschichtsforschung ausgeklammert werden. Er berichtet von einem Volk das jenseits der Nordwinde Leben soll und als Hyperborea bezeichnet werden, aber selbst die nördlichen Skythen kennen die Legende nicht, und Herodot selbst ist sich unsicher ob es sich dabei um einen Mythos handelt oder einer historischen Tatsache, die zu weit weg liegt von der antiken Welt, so das sie als Mythos erscheinen mag, sogar beides hält er für möglich !

Dann erzählt Herodot von Ameisen, die durch die arabischen Wüsten jagen, was er damit meint ist bis heute nicht geklärt. Sehr spannend ist auch zu lesen wie die antike Welt in den östlichen indischen Raum Vordrang und auch das nördlich besiedelte Skythenland erkundete, teils mit Konflikten teils mit Freundschaften

Das Buch liest sich für den Laien, der sich stets das erste Mal mit der Antike befasst, sehr Schwer, da ein Glossar fehlt und die altertümlichen Bezeichnungen für Herrescher, Volk und Geographie eines Landes für Verwirrungen sorgen können, da man diese namen und Begriffe zuvor noch nie gehört hat und nicht Zuordnen kann.
Auch ein paar Bilder einer antiken Landkarte wäre im Buch hilfreich gewesen, so ist der Text zum Teil sehr trocken und liest sich schwierig. Das Buch ist aber keinesfalls langweilig, denn Herodot berichtet mit lebendig wie sich die Dinge damals zutrugen, und nicht so trocken wie ein Professor vor seinen Studenten !

Das Buch muss mehrmals gelesen werden um einen Überblick der Historien zu Gewinnen. Es versteht sich von selbst das Homer, Thukydides, Plutarch, Strabon und Diodorus ect. ebenfalls mit gelesen werden müssen, damit die ganze Geschichte und Mythologie der Antike verstanden werden, weil unsere Reformen und Staatskonstrukte mit aus der damaligen Zeit geistlich sowie wirtschaftlich mit aufgebaut wurden.

Herodot's Historein sind Pflicht !
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J.v.N.:S.P
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am 23. Juli 2015
Leider sind die Angaben zu den übersetzen Stellen nur ungenau (Seitenweise), d.h. man bekommt die Angabe, dass alles was auf Seite 8 steht, sich auf die Historien 2,1-5.2 bezieht. Somit ist diese Version eher weniger für das Fachpublikum geeignet.
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am 6. März 2017
Die Ausgabe bei Kröner ist auch als gebrauchtes Buch einer älteren Ausgabe ganz hervorragend. Man erfährt viel über die Menschen der Antike und ihre Sicht auf die Geschichte der ihnen bekannten Welt.
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am 22. Juli 2014
Gutes Buch, verständlich geschrieben, ich hatte angenehme Stunden
mit dem Büchlein. Danke an Autor und Verlag.

Mit freundlichen Grüßen von der Elbe.

uejKö
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am 20. Januar 2003
Die Historien - nur ein Quellentext für Fachgelehrte? Ich denke nicht. Auch dem interessierten Laien bietet dieses Buch vortreffliche Unterhaltung, denn es ist mehr als ein Geschichtsbuch im modernen Sinne (oder, besser gesagt: etwas anderes). Bis zu dem eigentlichen Höhepunkt seines Werkes, den Perserkriegen, berichtet Herodot - zum Teil recht ausführlich - von der „Vorgeschichte" Griechenlands, des Mittelmeerraums sowie der übrigen, damals bekannten Welt. Seine „Geschichte" ist anfangs überwiegend Mythos, Tatsächliches gewinnt erst nach und nach überhand. Die Geschichtsdarstellung wird dabei oft unterbrochen, durch Anekdoten, Märchen (die goldsuchenden Riesenameisen) oder durch Erzählungen (mitunter geradezu Novellen, wie der Ring des Polykrates). Ich will nicht leugnen, dass das Buch einige Längen aufweist: lange Ahnenlisten oder die ausführlichen Kataloge der Kriegsparteien verlangen dem heutigen Leser doch etwas Geduld ab (wer von Homer kommt, wird seine wahre Freude daran haben). Doch davon abgesehen, ist dieses Buch durchaus kurzweilig und mit dem umfangreichen Anmerkungsapparat (der wohl etwas veraltet ist), mindestens ebenso informativ wie ein modernes Lehrbuch. Kurz: Wer sich einen Überblick über die behandelten Ereignisse verschaffen will, wer die Anfänge unserer Kultur eingehender erfahren möchte, dem sei Herodot empfohlen.
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am 16. November 2013
Warum den ganzen Text wiederholen ...
Als Laie kann ich es ebenfalls für Laien empfehlen.

Text ist unkompliziert und die Erzählweise spannend.
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am 4. Juni 2000
Ob Herodot wirklich der erste Globetrotter war, wissen wir natürlich nicht. Aber er war der erste, der seine Reiseerfahrungen aufgeschrieben hat - und zwar in lebhaften, farbenfrohen Bildern. Herodots Historien sind keine trockenen ethnographischen Berichte (obgleich sie bis heute die wichtigste Quelle der antiken Ethnologie sind), sondern interessante, bisweilen spannende und häufig amüsante Schilderungen aus dem Leben der antiken Völker.
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