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am 2. Juni 2000
Die Autoren unternehmen in ihrem Buch den Versuch, den gesamten Mathe-Stoff des Physik-Grundstudiums darzustellen. Das sind immerhin vier Semester. Groesstenteils ist ihnen das aufs Beste geglueckt. Nacheinander werden die ein- und mehrdimensionale Analysis, die lineare Algebra, die Vektoranalysis und die Funktionentheorie abgehandelt. Das Ganze mit einiger mathematischer Strenge, soll heissen, dass die Autoren auf Beweise nicht verzichtet haben (beide sind Mathematiker). Doch muss man ihnen zugestehen, dass die meisten Beweise kurz und einsichtig sind. Bei technisch schwierigen Beweisen wird auf andere Buecher verwiesen, und zwar mit genauen Kapitelangaben, das ist sehr hilfreich. Besonders gefaellt mir der Aufbau des Buches. Nicht das uebliche Satz-Beweis-Satz-Beweis-usw. findet man hier, sondern bunt gemischt Mathemaitk, Aufgaben (leider ohne Loesungen), geschichtliche Anmerkungen und physikalische Zusammenhaenge. Insbesondere diese sind lobenswert, denn sie behandeln die theoretische Physik strenger als die meisten Physikbuecher (z.B. Entropie als Potential eines Waermevektorfeldes, Schwingungsgleichungen usw.). Ausserdem gefaellt mir das Format des Buches, etwa eine halbe Heftseite, nicht zu dick oder zu schwer, kann man also staendig mit sich rumtragen. Leider ist der Einband nicht sonderlich robust, meine Ausgabe ist nach vier Semestern ganz zerfleddert. Alles in allem ein treuer Begleiter fuer das Grundstudium. Weitere Mathematikbuecher sind eigentlich nicht noetig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 30. August 2011
Fischer/Kaul Band 1-3 ist dasjenige Lehrbuch, das ich während meines dreijährigen Bachelorstudiums in Physik (mit eher theoretischer Ausrichtung) am meisten benutzt habe.

Vor dem Studium habe ich mich durch die ersten 200 Seiten durchgequält, möchte ich fast sagen. Aber das war eine super Vorbereitung und ich erlebte hauptsächlich deswegen nicht den geringsten Mathe-Schock an der Uni.

Während des Studiums habe ich alle meine mündlichen Prüfungen im Nebenfach Mathematik mindestens teilweise mit Fischer/Kaul vorbereitet - sehr erfolgreich im übrigen. Des weiteren habe ich ihn benützt, um die Schlampigkeit einiger Professoren in der Handhabung ihrer mathematischen Werkzeuge zu kompensieren (z.B. Variationsrechnung oder Hilberträume). Der Fischer/Kaul ist sehr gut, wenn man wissen möchte, was hinter gewissen Formalismen genau steckt. Er erklärt auch oft die verschiedenen Notationen, die man in anderen Büchern findet.

Das Buch ist über weite Strecken in streng mathematischem Stil geschrieben und es werden viele Dinge behandelt, von denen man als Physiker in den ersten Semestern nicht gleich sieht wozu sie dienen. Nach einiger Zeit geht einem aber auf, wie genial die Stoffauswahl tatsächlich ist. Das einzige was ich vermisse ist eine Einführung in die Algebra, insbesondere Lie-Gruppen und -Algebren, um die man als theoretischer Physiker nicht herumkommt.

Das Buch ist nicht geeignet als Quelle zum "Schnell-mal-was-nachschlagen", wenn man von einem Thema noch fast keine Ahnung hat. Allerdings wird es einen nicht enttäuschen, wenn man ein wenig Zeit investiert und Durchhaltewille hat. Die Erleuchtung war bei jeder längeren Lektüre gross.

Alles in allem klare fünf Sterne.
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am 5. Juni 2015
Man könnte meinen, wenn man sich ein spezielles Lehrbuch für Physiker kauft, dass dieses dann auch auf Physiker zugeschnitten ist. Nicht allzu viel Fachgelaber, klare und prägnante Aussagen. Leider trifft dies bei Helmut Fischers Mathematik für Physiker Band 1 überhaupt nicht zu. Wichtige Beweise werden nicht geführt, stattdessen wird auch gerne mal auf andere Bücher referiert (Wenn das alle so machen würden müsste man sich ja 20 Bücher pro Fach kaufen). Für das Maß an Oberflächlichkeit ist der Fischer aber gleichzeitig erschreckend kompliziert ausgedrückt. Dann, ein paar Seiten weiter ein "fiktives Streitgespräch", wie ich es in Mathebüchern der 8. Klasse hatte:
(Hier ein kurzer Auszug daraus:
"B: Reiner Zufall. Ich habe heute nur einen schlechten Tag beim Ausdenken kleiner Zahlen. Ich sage: 10^1000! (Taschenrechner: ”Error!“)
A: So kommen wir nicht weiter! Ich zeige Dir jetzt, daß es ganz gleich ist, was Du Dir ausdenkst. [...] "
Das geht über eine Seite so...)

Fazit:
Ich bin ziemlich enttäuscht von dem Buch, wenn ich mal etwas nicht verstehe lande ich am Ende bei Google oder einem anderen Buch. Der Fischer bringt beinahe nie Licht ins Dunkel.
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am 6. Februar 2004
Dieses Buch hat mir mein Studium gerettet. Viele andere Bücher sind schwülstig, dieses ist pregnant und exakt. Es vermittelt in aller Kürze alles Notwendige. Besonders ist die Schreibweise und formale Darstellung hervor zu heben: Vektoren fett, Skalare normal (Das ist nicht üblich in der Literatur, siehe zum Beispiel Königsberger.) usw. ... Das macht die Mathematik übersichtlicher, zeigt erst dadurch die Herrlichkeit der Dinge und vermittelt weiter ein Bild der Mathematik, welches lächelnd über den Physikerformalien thront: Im Vergleich zur allgemein laschen Physikerschreibweise ist dieses Werk eine Offenbahrung und räumt mit dem teilweise unsinnigen und auch (anfangs) unverständlichen Schreibweisen endlich auf.
Dieses gilt ebenso für die weiteren beiden Bände: Wer zum Beispiel ordentlich klassische Mechanik nachschlagen möchte, vergisst alles andere und schaut gleich in Band 3 nach. Eine bessere Darstellung gibt es nicht! Schließlich weisen die Autoren auch selbst auf die etwas "verwirrende" Physikerschreibweise hin.
Mängel: Nicht alles wird bewiesen (nicht unbedingt ein Nachteil, sofern Literaturangaben gegeben sind), fehlende Lösungen zu den wenigen Übungsaufgaben.
Fazit: Ein besseres Buch als Einstiegswerk kann man nicht bekommen.
Die beiden Authoren sollten weitere Bücher in dieser Form schreiben über diverse physikale Fachbereiche. Ich wäre der erste, der im Laden steht, um die Werke käuflich zu erwerben!
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am 9. April 2009
Ich habe eine Zeit gebraucht, bis ich mich mathematisch mit den kompakteren Büchern anfreunden konnte.

Dieses Buch behandelt auf seinen <500 Seiten den Stoff von ungefähr 3 Semestern Mathematik für Physiker, v.a., Analysis, Lineare Algebra in Kurzdarstellung.

Fischer Kaul ist eine exakte, kurze Darstellung, auf nicht zu abstraktem Niveau, manchmal fast noch anschaulichem Niveau, dennoch, m.M.n. aufgrund seiner Kürze etwas schwieriger zu lesen als Forster's Analysis 1-3. Auch als fast Formelsammlungsmäßiges Nachschlagewerk kann dieses Buch empfohlen werden, auch wenn ich es so nicht recht verwenden mag (aber für's Zusammenfassungen erstellen ist's ziemlich gut.)

Leider sind nicht so viele Beispiele drinnen, die in den Beweisen integrierten Übungsaufgaben habe ich auch nicht immer als hilfreich empfunden.

Für den ersten Einstieg würde ich dieses Buch (und seine Nachfolger) empfehlen, wenn ein Interesse an der Mathematik besteht, das ein bisschen über das Rechnen hinausgeht. Dass in Beweisen auch einmal nur Ergebnisse vorgestellt werden können, und dass es manchnmal eine gute zusätzliche Übung sein kann, sich zu überlegen, wie man diese erhält habe ich nicht durch die Mathematiker-Bücher (Forster, Artin), sondern eher über FiKa gelernt.

Schön: Die vielen motivierenden Beispiele aus der Physik und die historischen Anmerkungen, die an die Physik-Lehrbücher angepasste Notation, die ausführlichen Rechenschritte

Meine Rezension klingt insgeamt ein bisschen negativ, obwohl ich wirklich von dem Buch profitiert habe und viel daraus gezogen habe, methodisch und inhaltlich.
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am 27. Juni 2016
Dieses Buch ist keinesfall ein Ersatz für die Vorlesungen.
Es ist nützlich zum nachlesen und nacharbeiten.
Es beinhaltet Übungsaufgaben jedoch ohne Lösungen!
Dies ist meiner Meinung nach schlecht da dadurch die Übungsaufgaben nutzlos sind wenn man nicht kontrollieren kann ob man es richtig gerechnet hat oder nicht.
Ich würde das Buch nur Leuten empfehlen die schon andere Bücher zum Üben haben und einfach ein Nachschlagewerk suchen indem sie Stoff nacharbeiten können oder "vorlesen/vorlernen" können.
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am 18. Oktober 2007
Gleich vorab: Ich bin Chemiker und stehe im Berufsleben. Der ansonsten vielgelobte Zachmann von 1991 lag mir nicht. Da mir die Physik und Mathematik (LK) immer viel Spaß gemacht hatten, dachte ich, versuche es mit diesem Buch, das damals (1991) in Tübingen auch sehr empfohlen wurde. Das mag jedoch eher am Lokalpatriotismus gelegen haben als an handfesten Argumenten. Dies ist eines der wenigen Bücher aus meiner Studienzeit, deren Kauf ich als vollkommen unnütz angesehen und sie dewegen weggegeben habe. Im Nachhinein verrät der Titel indirekt bereits das wesentliche - Mathematik für Physiker (!), d.h. solche, die bereits Physiker sind und nicht die, die es noch werden wollen. Außerdem findet sich im Titel auch kein Wort wie "Lehrbuch" oder "Einführung". Warum wohl? Von einem Lehrbuch erwartet man, daß es etwas lehrt. Lehren aber erfordert Erklären - in einer verständlichen Sprache. Dieses Buch erklärt überwiegend in der Sprache der Mathematik selber, was es einerseits sehr prägnant und logisch (gemessen an mathematischen Gesetzmäßigkeiten) in der Her- und Ableitung des Stoffes macht. Die dadurch ermöglichte Stofffülle auf so kleinem Raum ist sicherlich bewundernswert. Von einem Lehrbuch erwartet man aber Verständlichkeit und nicht in erster Linie Knappheit. Alles in allem trockener Stil - typisch Deutsch eben. Daher ist dieses Buch noch am ehesten für Fortgeschrittene oder als Nachschlagewerk für Formeln und Beweise geeignet, wobei es auch hier besseres gibt (man schaue im Harri Deutsch Verlag oder bei englischsprachigen Büchern). Da der Titel in jedem Fall mißverständlich ist: nur zwei Sterne. - Bessere Alternativen gibt es von Großmann, Papula und Barner/Flohr (Analysis). Wenn man die durch hat, dann kann der Fischer Kaul eventuell den mathematischen Feinschliff vermitteln (im Falle der beiden ersten Autoren) oder als eine Ergänzung dienen.
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am 13. September 2016
Inhaltlich bietet dieses Werk alles, was man für die ersten zwei Semester braucht.

Allerdings würde ich mal gerne die anderen fragen, wie sie denn mit diesem Werk über Stunden hinweg lernen?
Das Buch wurde von Amazon geprinted & ist deshalb nicht normal aufzuschlagen, da der Einband viel zu stark ist.

MFG
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am 30. Oktober 2002
Der FiKa ist eine umfassende Einführung in die gesamten mathematischen Grundlagen, die im Grundstudium der Physik benötigt werden. Er ist didaktisch sehr gut aufgebaut und in gewissen Grenzen auch zum Selbststudium geeignet. Größtes Manko sind in dieser Hinsicht die fehlenden Lösungen der (nicht immer einfachen) Aufgaben. Hier ist man leider oft auf zusätzliche Quellen angewiesen.
Darüberhinaus kann man den FiKa aber immer wieder als Referenz gebrauchen, denn alle wichtigen Sätze und Verfahrensweisen sind übersichtlich und gut strukturiert dargestellt.
Als Ergänzung zum FiKa mit weniger theoretischem Ansatz ist der Großmann sehr gut geeignet.
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am 30. Dezember 2003
Alles Notwendige für den Physiker, was er an Mathematik gebrauchen kann, in einem Buch. Ein sehr hilfreiches Nachschlagewerk, was auch hervorragend zum Selbststudium geeignet ist. Eine tolle Struktur im Aufbau ermöglicht eun unkompliziertes Arbeiten mit diesem Werk. Es fehlen jedoch die Lösungen der Aufgaben. Somit nur 4 Sterne für dieses ansonsten sehr gute Werk.
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