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Kundenrezensionen

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am 15. März 2014
Selten habe ich einen Winslow gelesen, der so eindeutig auf Hollywood ausgerichtet war - ohne jegliche Tiefe wird von einer Actionsequenz zur nächsten gesprungen, die Charaktere bleiben absolut oberflächlich und klischeehaft. Positiv war nur die Kürze des Buches - dank großer Buchstaben und großzügigen Absätzen kommt man schnell durch.
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am 16. Mai 2017
Ich hatte "missing New York" gelesen und war von Don Winslow angetan.

Aber "Vergeltung" findet auf niedrigstem Niveau statt:

1. Lass einen fiesen Islamisten Frau und Kind des Helden umbringen.
2. Lass den Helden eine Spezialeinheit anheuern, die aus absoluten Über-Söldnern jeder Spezialeinheit der Erde besteht (Ich habe nur noch ein Mitglied der Schweizer Garde vermisst!)
3. Gib diesen Söldnern die nötige Feuerkraft und beschreibe dies mittels Deiner Technikbücher so ausführlich und unnötig wie möglich.
4. Lass Sie ballern und ballern und laufen und ballern und mehr laufen und noch mehr ballern und dann endlich (Gott sei Dank!) den Bösewicht töten.

Weil ich hoffte, es käme vielleicht noch eine Überraschung, habe ich das Buch "diagonal" durchgelesen. Aber ich wurde mega-enttäuscht. Finger weg!
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am 6. Mai 2015
Gekauft habe ich mich den Thriller wegen dieser Spiegel Rezension: Mit 'Vergeltung' ist Don Winslow nicht nur ein extrem moderner, rasend schneller Thriller gelungen, sondern auch ein hoch politischer Roman, der den Leser subtil dazu auffordert, sich der moralischen Ambivalenz unserer Zeit zu stellen."
Ich hätte besser die Rezensionen "normaler" Menschen lesen sollen. Der Plot basiert auf einer guten Idee und um es kurz zu machen, verliert sich in einer einzigen Ballerei, in der die Bezeichnungen der Waffen, Munition und Explosivstoffe offensichtlich präzise aus den Dienstvorschriften der Seals entnommen sind, aber den Leser abhängen und zum Überschlagen der Seiten führen, um endlich zur Schluss Show Down zu kommen. Trotzdem ist etwas von der Klasse dieses Autors übrig geblieben, wenn er mit Tempo und rasender Schnelligkeit Kampfszenen darstellt, wo Sätze auf ein einziges Wort reduziert werden und trotzdem Atmosphäre hergestellt wird. Autoren können davon lernen. Nicht schlecht aber völlig unter seiner Linie. Mehr für Hollywood als für einen renommierten Publikumsverlag.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Februar 2014
Der Ex-Soldat Dave Collins war Mitglied einer Eliteeinheit und nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hat, ist er nun Sicherheitschef an einem Flughafen. Bei einem Flugzeug Attentat kommen seine Frau und sein Sohn ums Leben. Nun sinnt der Ex-Soldat Dave Collins auf Rache und heuert mit den Entschädigungsmillionen für den Tod seiner geliebten Familie eine Söldnertruppe an, welche die Attentäter gemeinsam mit ihm ausschalten sollen, da die US-Regierung keine Anstalten macht den Anschlag aufzuklären. So ist er nicht nur auf sich und seine Söldner allein gestellt, sondern wird zudem noch von der eigenen Regierung gejagt.
Don Winslow ist ein amerikanischer Schriftsteller, der schon einige Romane veröffentlich hat, welche allerdings alle an mir vorbei gegangen sind.
Als erstes fällt der wirklich mitreißende Schreibstil auf. Winslow zieht einen bereits auf den ersten Seiten in den Bann und lässt einen erst am Ende des Buches wieder los. Selten hat mich ein Schreibstil so mitgezogen und die fast 500 Seiten waren innerhalb von drei Tagen gelesen.
Auch die Protagonisten werden wirklich gut und ausführlich dargestellt, man macht sich ein richtiges Bild von ihnen und fiebert mit diesen mit. Hier weiß der Autor was er tut.
Leider kann ich mich mit der Handlung nicht anfreunden. Das liegt nicht an den Grundzügen der Handlung, allerdings ist sie nach den ersten Seiten gradlinig und klar, ohne Überraschungen. Wenn ich es mit einem Wort beschreiben müsste, denn würde ich sagen „amerikanisch“. Denn die ganze Handlung ist sehr patriotisch, für mich ein wenig zu viel des Guten.
Was außerdem noch auffällt sind die vielen Abkürzungen und technischen Begriffe. Es wird zwar alles erklärt, allerdings wirkt das Ganze dann ein wenig holperig, was zwar durch den tollen Schreibstil aufgefangen wird, aber dennoch für mich negativ ist.
Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Klischees und wenig wirklich lesenswertem, allenfalls zur Unterhaltung geeignet, deswegen drei Sterne.
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am 11. Januar 2015
Unglaublich gutes Buch! Hab's in 7 Tagen quasi verschlungen ! Super beschrieben wie immer bei winslow! Man ist dem Geschehen sehr nahe !
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am 27. Dezember 2015
Entweder gibt es einen anderen Autor gleichen Namens, oder Don Winslow hat jemandem die Lizenz erteilt, seinen Namen als Pseudonym zu nutzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Autor von Kings of Cool und Vergeltung identisch sind. Letzteres hat mich sehr stark an die "Jack Ryan" Bücher erinnert. Wer also bisherige Werke von Winslow mag, sollte Vergeltung NICHT LESEN.
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am 17. September 2014
Dave Collins ist ein ehemaliger Delta Force-Soldat und nun verantwortlich für die Sicherheit am New Yorker Flughafen JFK. Er verabschiedet seine Frau und seinen Sohn in ein Flugzeug Richtung Großeltern. Kurz darauf stürzt die Maschine ab und reißt auch am Boden noch zahlreiche Menschen in den Tod. Die offizielle Absturzursache ist technisches Versagen. Doch Dave erhält einige Beweise, die für einen Terroranschlag sprechen. Da die Regierung nichts unternimmt, sammelt Dave von den Hinterbliebenen die Abfindungen ein und finanziert damit eine Söldnertruppe, um Vergeltung zu üben.

Don Winslows aktueller Thriller führt in die (Parallel-)Welt von Söldnern und Islamisten. Dave Collins ist ein Veteran der Delta Force mit zahlreichen Einsätzen auf Leben und Tod, die durchaus psychische Spuren hinterlassen haben. Nach dem Absturz ist er zunächst völlig apathisch. Als er herausfindet, dass der Top-Terrorist Aziz hinter dem Anschlag steckt und erfahren muss, dass die amerikanische Regierung den Terroranschlag verschweigt, will er selbst für Vergeltung sorgen und zeigt grimmige Entschlossenheit. Dave Collins verpflichtet eine Truppe hochqualifizierter, internationaler Söldner und beginnt die Jagd auf Aziz. Die Jagd führt über Marseille, eine Insel vor Kenia, Barcelona bis in ein Gebirge auf Sumatra.

Von Don Winslow bin ich harte Thriller gewohnt, mit vielschichtigen Charakteren, unklaren Grenzen zwischen Gut und Böse, überraschenden Wendungen und mit zynisch-ironischem Grundton. Um so erstaunter und zunehmend entsetzter war ich, als ich im Laufe des Buches merkte, dass von solchen Finessen wenig zu lesen war. Hier sind die Fronten geklärt, die Charaktere bleiben weitgehend oberflächlich und die Handlung durchgehend plump. Stellenweise liest sich das Buch wie eine Mischung aus einem Drehbuch für den nächsten Rambo- oder Wildgänse-Film und einem Militärhandbuch. Ich habe nach Ironie gesucht, aber leider keine gefunden. Stattdessen wurde mir eine Menge Pathos und Korpsgeist serviert.

Die Handlung erinnert auch ein wenig an den Spielberg-Film „München“. Bei Spielberg kommen den israelischen Agenten aber im Laufe der Vergeltungsaktion Zweifel und Gewissensbisse. Bei Winslow gibt es keine Zweifel. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Fans von harter Militär-Action werden das Buch womöglich gar nicht mal so schlecht finden. Aber wer jemals schon mal „Tage der Toten“ gelesen hat, wird enttäuscht sein, denn der Autor kann es so viel besser.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Februar 2014
Dave Collins hat alles verloren, das ihm je etwas bedeutet hat: Seine Frau und sein Sohn kamen bei einem Flugzeugunfall ums Leben. Doch plötzlich ändert sich alles, als er erfährt, dass der Tod seiner Familie durch einen Terroranschlag verursacht wurde.
Kurzerhand stellt Collins eine eigene Söldnertruppe zusammen um den Drahtziehern des Terroranschlags das Handwerk zu legen. Nun kommt sie – die Zeit der Vergeltung.

Vergeltung ist ein Rachethriller alter Schule. Ein Mann nimmt es mit den gefährlichsten Terroristen überhaupt auf und zieht solange gegen sie zu Felde, bis sie vernichtet sind. Das mag jetzt nicht sonderlich komplex oder tiefschürfend sein, in den bewährten Händen von Don Winslow wird aus diesem Thema dennoch ein weitestgehend packender Roman, der nicht lange fackelt.

Kaum wurde Dave Collins aus seiner Lethargie nach dem Tod seiner Familie gerissen, geht es gleich hochtourig zur Sache.
Zwar verliert sich Winslow manchmal in allzu akribischen Schilderungen des Waffenarsenals seiner Söldnertruppe, dennoch begeht er nie den Fehler wie beispielsweise Tom Clancy, seine Leser mit seitenlangen Exkursen über bestimmtes Equipment, das wie aus der Gebrauchsanleitung abgeschrieben klingt, zu langweilen. Er begleitet die Söldner auf Schritt und Tritt und zeigt, wie eine internationale Söldnertruppe jagt. Zugleich bekommt man eine Vorstellung davon, wie wohl die Ermordung Osama Bin Ladens im Jahr 2011 in Pakistan abgelaufen sein muss.

Winslow zeichnet zugleich ein ungeschöntes Bild vom Krieg des neuen Jahrtausends. Die Schlachten werden künftig an den Computern gewonnen und gelernt, nicht mehr das Können auf dem Schlachtfeld entscheidet über Sieg und Niederlage sondern die technische Ausrüstung.

All diese Reflexionen und die schriftstellerische Klasse heben „Vergeltung“ hoch über das Gros der modernen Techno- und Rachethriller und zeigen erneut die literarische Vielfalt, die Don Winslow beherrscht!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2014
Was war denn das? Engagiert die National Rifle Association (NRA), die Waffenlobby in den USA, nun schon Schriftsteller, um für den Nutzen von Kampfgerät zu werben? Lieber Don Winslow, war das Honorar sooo hoch, dass Sie nicht widerstehen konnten?
Zum besseren Verständnis: In seinem neuesten Roman schickt Winslow einen Ex-Elitesoldaten auf einen Rachefeldzug, nachdem dessen Frau und Kind bei einem terroristischen Anschlag ums Leben kamen. Dieser rekrutiert hierfür eine private Söldnerarmee, die sich umgehend an die Arbeit macht und die Urheber dieses Attentats zur Rechenschaft zieht.
Ist der Autor der dies schrieb, tatsächlich derselbe der auch 'Kings of Cool' verfasst hat? Kaum zu glauben, aber offensichtlich wahr. Zugegeben, Vergeltung ist durchaus spannend (trotz der Vorhersehbarkeit der Handlung), aber das ist bedauerlicherweise auch das Einzige was man diesem Buch zugute halten kann. Die Figuren sind derartig eindimensional und platt, dass es schmerzt. Die Bösen sind böse und die Guten so gut, dass man kaum glauben mag, einen Roman von Winslow vor sich zu haben. Der einzige 'Gute' der nicht ganz so anständig ist wie der Rest, verlässt die Kampfzone auch als Erster. Die Terroristen werden einer nach dem Anderen niedergemetzelt (ebenso wie Dutzende anderer Feinde auch) und wie erwartet gibt es nach all den Massakern und diversen formidablen Materialschlachten ein Happyend. Zweifel an der Richtigkeit und Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns werden in Kurzform abgehandelt (alles ok) und natürlich sind die Helden so toll, dass es noch nicht einmal zu Kollateralschäden kommt (was den bösen Buben selbstverständlich völlig egal ist). Hach, was sind das nur für tüchtige Jungs!
Mindestens genauso nervig wenn nicht sogar noch mehr waren die bis ins Detail erfolgten technischen Beschreibungen: 'Bei nicht ganz 40 Pfund und einer Länge von 94 cm verschießt die MK47 40 x 53 mm Munition bei einer Kadenz von 250 Schuss pro Minute. Das superleichte AN/PWG-1 Videovisier sendet 3fach vergrößerte Bilder...' (S. 426) Solche Sätze sind keine Seltenheit, sondern ein fester Bestandteil des Romans - Waffenbegeisterte werden sich sicherlich darüber freuen.
Alle Anderen aber...
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am 8. Dezember 2014
Lieber Don,

wie immer habe ich mich tierisch gefreut wieder mal ein neues Buch von Dir zu entdecken.
Du weißt ja, wie sehr ich Deine Arbeit schätze.
Jetzt habe ich "Vergeltung" gelesen und mache mir ernsthafte Sorgen um Dich.

Was ist denn um Himmels Willen passiert?
Bist Du gesundheitlich angeschlagen?
Oder hast Du ein Drogenproblem?
Schulden bei der Mafia?
Erpresst man Dich?
Oder hast Du wegen Schreibhemmung einen Ghostwriter beauftragt?

Es fällt mir schwer, zu glauben, dass dieses unfassbar miserable Buch, dessen Story so unsagbar blödsinnig, eindimensional und reaktionär ist, und dessen Stil so gar nicht Deinem Niveau entspricht, wirklich von Dir geschrieben wurde.

Bitte lass mich wissen, wenn ich Dir helfen kann. Wozu hat man denn Freunde?

Ich vertraue darauf, dass das ein Ausrutscher war.
Wenn nicht, dann setzt's aber was!

In alter Treue,
Dein momentan etwas verzweifelter Leser
Nick
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