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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
11
Mein Frankreich (suhrkamp taschenbuch)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. November 2017
Kenner der Publikationsgeschichte mögen zu Recht bemängeln, Suhrkamp habe hier zuvor bereits an anderer Stelle erschiene Aufsätze neu verwurstet, allein aber die beiden kurzen Aufsätze über Cioran sind bereits das Geld wert und nicht nur dann, wenn man ein guterhaltenes Exemplar preiswert im Antiquariat erworben hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. August 2015
Ich beziehe mich hier auf das Kapitel "Theorie der Nachkriegszeiten"
S. erhellt in seiner überaus treffenden Sprache, die genau den Kern zu beleuchten versteht. Mir gefiel das politische Kapitel über die Ursachen der Nicht-Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland und warum das erheblich besser ist als eine falsche Verwobenheit. So ein Buch kann nur ein Liebhaber beider Staaten schreiben - und ein Polit-Philosoph ersten Ranges.
Sehr zu empfehlen für Menschen, die sich für Frankreich, Politik und klare Worte dazu interessieren, die dann naturgemäß vom offiziellen Medien-Mainstream abzuweichen die Freiheit - Frechheit - Kühnheit haben. Deshalb gefällt das Buch manchen nicht: In Wirklichkeit sind sie mit dem Abweichen vom Politprofessionellen Korrekt-Denk-Sprech durch Prof.S. nicht einverstanden.
Durchaus als Reiselektüre geeignet.
Je nach Intellektueller Lust an Sprache ein Genuß oder schrecklich und unverständlich. Letztere kaufen besser einen Michelin-Wein-Guide.
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am 15. Juni 2015
Peter Sloterdijk lässt uns Normalsterbliche großzügiger Weise an „seinem“ Frankreich partizipieren, allerdings um den Preis nicht ganz unbeträchtlicher Leidensbereitschaft. Wer als kulturbeflissener und die französische Lebensart bewundernder Deutscher eine kleine Vergnügungsreise in das Geistesleben Frankreichs und des Autors erhofft hatte, wie es nach dem Titelcover des Büchleins mit sonnengebräuntem Sloterdijk im sportlichen Polohemd durchaus erlaubt war, sieht sich schnell einer zweifachen Herausforderung gestellt: eine neue Sprache zu erlernen, um dieses Frankreich kennenzulernen, und zwar nicht unbedingt die französische sondern die Sloterdijk’sche; sich auf riskante Erfahrungen französischer mentaler Spitzfindigkeiten einzulassen, um Sloterdijk zu verstehen.
Wer wagt gewinnt und unternimmt diese doppelte Entdeckungsreise, die mit den liebenswerten Klassikern Descartes und Blaise Pascal harmlos beginnt, den Leser in mehreren Etappen überraschende und verdutzende Ausblicke auf die nationale und kulturelle Geschichte und unter anderem auf die deutsch-französische Beziehung oder Nicht-Beziehung gewährt, ihn mit originellen Ideen und Wortschöpfungen bei guter Laune haltend, bis er einigermaßen erschöpft und abgekämpft von den Strukturalisten und Dekonstruktivisten wie Deleuze und Derrida aufgehalten wird, nicht ohne angstvoll zu ahnen, dass der Weg zu Sloterdijk über ihre Gemarkungen führt.
Dieser macht offensichtlich keinerlei Anstalten, die Beschwerlichkeiten dieser Reise abzumildern, im Gegenteil, er geht ungeniert davon aus, das man sich ihr ohne Murren unterzieht, mit ihm als ungerührtem Zeremonienmeister eines Initiationsrituals zu einer ganz besonderen Welt, nämlich der „seinen“. Und als Tüpfelchen auf dem i dürfen wir mit ihm in einem Interview am Ende des Büchleins den Mont Ventoux en vélo „erfahren“, einen der mythischen Berge der Tour de France, der im Gipfelbereich nach seinen eigenen Worten eine lunare und todeszonenhafte Stimmung erzeugt.
In der Hoffnung, dass letzteres nicht als Gipfelerlebnis eines durch die Lektüre in Gang gebrachten Prozesses innerer Erfahrung bevorsteht, darf man das Büchlein für die Ferien solcherart vorgewarnten und Sammlung, nicht Zerstreuung suchenden Personen empfehlen, und wie gesagt im Mont-Ventoux-Interview: Man braucht den ersten Grad der Einweihung, um zu verstehen, dass man nichts versteht.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Februar 2013
Sloterdijk geht auf die augenblickliche, auf die französische Philosophie bezogene Situation, mit Rückblick auf die Vorgängergeneration (franz. Philosophen) ein. Nicht uninteressant aber auch nicht aufregend neue Erfahrungen.
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am 13. Februar 2013
mit vielen originellen und auch tiefgreifenden Ausführungen. Sogar Rousseau, den ich eher mißtrauisch betrachtete, wird hier zur plastischen, geschichtsgründenden Denkfigur mit aktuellem Zeitbezug. Die französische Revolution aus der Warte eines wirklich profunden Denkers. Für mich (philosophisch nicht ganz unbedarft) jedenfalls sehr anregend, muß das Vorgelegte jedoch noch weiter abarbeiten.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 11. Februar 2013
Ich bin ein leidenschaftlicher Freund französicher Lebens- udn Denkart, was also liegt näher als sich umzusehen
Wenn ich ehrlich bin, leicht zu lesen ist dieses Buch nicht. Wenn man sich durchgekämpft hat, allerdings sehr anregend für eigene Gedanken
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 12. Februar 2013
Viele interessante Beobachrungen, der Autor zeichnet sich durch Urteilsfähigkeit aus. Das Buch ist aber schon nicht mehr aktuell. Der Autor sollte eine überarbeitete Fassung vorlegen
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am 1. April 2013
fangen wir mit Positiven an, es ist kein Reisebuch und es kostet lediglich 10 Euro, was wohl auch darauf zurückzuführen ist, daß nach dem Quellenverzeichnis alles Zweitverwertung ist. Da ja kaum einer alles gelesen hat, findet jeder Neues und kann sich wie immer bei Peter Sloterdijk an einer Fülle von Quellen und begnadeten Formulierungen laben. Das ist ja schon was. Gibts aber einen Zusammenhang. Eher nicht, wenn man davon absieht, daß das alles irgendwie mit Frankreich zusammenhängt. Nun gut, trotzdem, wer hat denn heute noch die Princesse de Babylone gelesen, villeicht motiviert das. Warum erliegt PS aber der Versuchung , auf die schwulen Würdenträger einzugehen, statt etwa auf Sevilla und die Ereignisse dort ? Reichlich schwach, vielleicht auch zu sehr gekürzt sind die politischen Artikel, völlig fehlt alles rund um die Action Francaise; der Wiederaufstieg der französischen Linken in ihrer buchhalterischen Form war nun auch nicht so unwahrscheinlich; daß Sarkozy als reformbereiter Emporkömmling abgewählt wurde ist auch kein Einzelschiksal. Da konnte man mehr erwarten. Am spannendsten fand ich "Erwachen im Reich der Eifersucht, Notiz zu René Girards anthropologischer Sendung". Derzeit zeigt sich ja in der noch kleinen Krise bereits die Richtigkeit der Vorausschau am Ende mit dem Aufstieg Marine LePens und ihrer Front Nationale.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 31. Januar 2013
Dass der Suhrkamp Verlag in alter Manier längst vorhandene Texte mehrfach druckt und wie in diesem Falle neu kompiliert und als eigenständige Bucheditionen veröffentlicht, ist nicht neu. Unter dem fragwürdigen Titel "Mein Frankreich" wird jede Textsorte, die irgendwie zu diesem allgemeinen Titel passt, in diesen Sammelband aufgenommen. Vom Porträt französischer Philosophen bis zum Spiegel-Interview, in dem der Autor über seine Fahrradtouren in Frankreich sinniert, ist jede nur mögliche und denkbare Miszelle vorhanden. Gegen die scharfsinnigen philosophischen Porträts (insbesondere über Michel Foucault und Jacques Derrida) ist nichts einzuwenden. Allein die Tatsache, dass diese Texte als "neu" angeboten werden, obwohl sie seit Jahren vorhanden sind und ebenso leicht (zumeist in preiswerten Taschenbuch-Ausgaben) zu erwerben sind, ist ärgerlich. Mit dem Namen Peter Sloterdijk macht der Suhrkamp Verlag einmal mehr ein (überflüssiges) Geschäft, dass die Buchkundschaft hoffentlich durchschauen wird. Einen sehr frühen Text über Michel Foucault von 1972 vergisst diese Edition hingegen völlig, was darum schade ist, da dieser Text in einem abgelegenen philosophischen Journal publiziert wurde und für Laien eher schwer zugänglich ist. Ausgerechnet dieser (den vorliegenden Band gegebenenfalls legitimierenden) Text fehlt. Absurd!
30 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Februar 2013
Dieses Buch hat mich maßlos enttäuscht. Der Titel "Mein Frankreich" machte mich neugierig. Ich dachte, es wäre interessant, Frankreich auch mal mit den Augen eines deutschen Philosophen zu sehen. Leider hat das rein garnichts gebracht. Nichts als heiße Luft, keine für den Leser verwertbare Aussagen, unendlich viele Fremdwörter, um die nicht vorhandene Aussage zu kaschieren. Armes Deutschland, wo sind deine ehemals so bewunderten Philosophen geblieben?
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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