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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
36
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Format: Taschenbuch|Ändern
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Luz, die Protagonistin des Romans ist auf der Suche nach ihrer genetischen Identität.
Als Kind einer, während des argentinischen Militärregimes, aus politischen Motiven inhaftierten und schließlich gar ermordeten,
jungen Frau wächst sie bei der Tochter eines der Hauptver-
antwortlichen des Terrors heran, ohne von ihrer Herkunft in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Erst aufgrund äußerer Anregungen
beginnt Luz, während ihres Studiums ,über familiäre Ungereimtheiten nachzudenken und allmählich die Mosaiksteinchen zusammenzufügen,
die Licht in ihre Vergangenheit bringen.Indem Luz sich Klarheit
über Ihre Herkunft verschafft, gelingt es ihr, sich von ihren machtbesessenen Großeltern und ihrer ,in absurden Konventionen erstarrten Ziehmutter loszusagen und auf diese Weise zu einem , für sie zuvor unbekannten Selbstwertgefühl zu gelangen.
Eingebettet in eine höchst spannende Rahmenhandlung befasst sich der Roman mit den Greueltaten des argentinischen Militärregimes, den menschlichen Untiefen in all ihren widerwärtigen Facetten
und in deren Folge mit dem Bösen an sich.Doch auch Mitmenschlichkeit ist ein großes Thema dieses Romans. So ist von Güte und Barmherzigkeit die Rede, gerade dort, wo man sie gemeinhin nicht erwarten würde.
Da die Figur der Luz von heftiger Emotionalität durchdrungen ist, schrappt der Text mitunter vermeintlich leicht am Kitsch entlang. Letzendlich jedoch wird die Gefühlswelt der Protagonistin so glaubhaft dargestellt, dass emotionale Überhöhungen der Qualität des Romans durchaus keinen Schaden zufügen können.
" Mein Name ist Luz" ist ein sehr packendes, empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt!
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am 25. März 2004
Um eine Reise nach Lateinamerika nicht nur auf Hotel- und Flugrecherchen zu beschränken, griff ich zu diesem in Argentinien sogar ausgezeichneten Buch. Der Roman besteht aus zwei Teilen. Der erste handelt in den 70er Jahren und beschreibt die Liebe der Prostituierten Miriam Lopez zu einem Militär, der sich unsterblich in sie verliebt, da sie so unsagbar schön ist. Da sie jedoch durch mehrere Abtreibungen unfruchtbar geworden ist, verspricht er ihr ein Baby und tut alles, um das in die Wege zu leiten. Sie hinterfragt zunächst nichts. Als die Geburt eines Babys einer Gefangenen bevorsteht und er bereits die Geburtsurkunde auf den Namen Miriams "organisiert" hat, erfährt er, dass sein Vorgesetzter, ein hoher Militär, dieses Baby selbst benötigt, um seiner Tochter die psychischen Qualen einer Totgeburt zu ersparen. Kurz vor der Entbindung wird die schwangere Gefangene Liliana in Miriams Wohnung untergebracht, wo Miriam erfährt, dass ihr Verlobter ein perfider Folterknecht ist (El Bestia). Miriam will Liliana zur Flucht verhelfen, was mißlingt und wobei Liliana erschossen wird. Das Kind wird dem oberst und Vorgesetzten von El Bestia übergeben und wächst bei dessen Tochter Mariana auf. Mariana erfährt selbst erst nach Jahren, dass das Kind Luz nicht ihre Tochter ist.
Der zweite Teil befaßt sich mit Lilianas erwachsener Tochter namens Luz, die ja den hohen Militär als Großvater hat und sorgenfrei aufwächst. Durch die Liebe zu Ramiro, selbst Sohn eines Vermißten, beginnt Luz alias Lili, die Tochter von Liliana, Nachforschungen nach ihrer genetischen Identität anzustellen.
Der Leser muß sich an lateinamerikanische Lesegewohnheiten gewöhnen, die auf uns zuweilen etwas schnulzig wirken. Anfangs dachte ich, eine arg. Soap anzusehen, aber ein anderer Blickwinkel kann zuweilen ganz nützlich sein. Auch um die oft besserwisserische und agitatorische Sichtweise, die deutschen Werken zu vergleichbaren Themen oft anhaftet, mal hinter sich zu lassen.
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am 8. September 2001
Dieses Buch ist sehr ungewöhnlich und hebt sich von dem, was sonst so publiziert wird, sehr stark ab. Es ist keine leichte Lektüre, im Gegenteil. Es ist intensiv, bedrückend, verwirrend, sehr literarisch. Zu empfehlen, wenn man den Kopf frei hat und sich mit etwas Fremden, bislang völlig Unbekanntem beschäftigen möchte. Nach der Lektüre ist jeweils zu empfehlen, sich etwas Schönes zu gönnen, damit man nicht zu arg hinuntergezogen wird... Die Geschichte ist mir lang im Kopf geblieben.
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am 28. Juli 2013
Elsa Osorios Roman "Mein Name ist Luz" ist eine faszinierende Suche der Protagonistin nach der eigenen Identität. Osorio schreibt einfühlsam und herzerwärmend, lässt dabei die schrecklichen Seiten des "schmutzigen Krieges" in Argentinien aber keinen Moment aus den Augen. Die Erzähler/innen wechseln fließend, man ist quasi "drin" in mehreren Figuren. Ein fesselnder, spannender, trauriger Roman. Unbedingt zu empfehlen!
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am 1. August 2008
Auch mich hat dieses Buch ge-und berührt. Was ich schade fand, deswegen auch nur vier Sterne, ist, dass mir Zahlen und auch Fakten fehlten. Natürlich, es ist ein Roman, muß vielleicht nicht sein. Da dieses Thema aber recht brisant ist, hätte mich schon interessiert, wie viele Fälle es gegeben hat, in denen inhaftierten, schwangeren Rebellinnen die Kinder weggenommen wurden. Ansonsten eine tolle Geschichte, schön erzählt, spannend und nie langweilig. Eine liebevoll beschriebene Hauptfigur mit eigenem Charakter, die ihr Ziel, Ihre leiblichen Eltern zu finden, nie aus den Augen verliert. Hintergründig und lehrreich. Empfehlenswert.
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am 23. September 2014
Ein sehr spannendes Buch, dass einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt. Wenn man sich bewusst wird, dass es in der Militärdiktatur genau so war, umso mehr. Dieser Roman ist fiktiv, steht aber für viele verschwundene Menschen, die von ihren Familien in großer Trauer beweint werden und auf immer vermisst bleiben. Die Ungewissheit über den Verbleib und das Schicksal dieser Menschen, verursacht Schmerz und Leid im Heute und bis in viele kommende Generationen.
Luz ist eine junge Frau, die sich auf die Suche nach ihrer Herkunft macht. Sie lebt bei einer Mutter, die ihr so unähnlich ist, dass sie zunächst einfach nur verwundert darüber ist. Viele Ungereimtheiten, eigenartige Ereignisse und die Geburt ihres Sohnes bewegen sie, ihrer innere Unruhe nachzugeben. Sie recherchiert und entdeckt über unwegsame Pfade die grausame Geschichte ihrer wahren Herkunft....
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Ende der 70er Jahre während der argentinischen Militärdiktatur: Liliana ist eine Revolutionärin und Gefangene, sie bringt in einem schäbigen, argentinischen Foltergefängnis ein Mädchen auf die Welt, Lili, sie soll von Miriam, der Ehefrau des brutalen Militärs "El Bestia" adoptiert werden. Doch Miriam kommt die Tochter des Militärs Dufau, Mariana, zuvor und adoptiert Lili, die sie fortan "Luz"(Licht) nennt. Lilianas Fluchtversuch, bei dem Miriam ihr helfen möchte, scheitert und Luz erfährt erst Jahre später bei ihren Nachforschungen, dass sie nicht das Kind von Mördern, sondern von Revolutionären ist, die bereit waren für ihr Land zu kämpfen und sogar ihr Leben aufs Spiel zu setzen...

"Meine Name ist Luz" ist ein packendes Buch von der ersten Seite an. Ähnlich wie Jaume Cabrés Die Stimmen des Flusses geht es hier auch um eine Militärdiktatur, die versucht ihr Volk mundtot zu machen und auch körperlich zu töten, zu beseitigen, zu "verlegen" (so wie es während dieses Regimes genannt wurde). Beschreibungen unglaublicher Folterszenen in jenen Gefängnissen, eine derbe Sprache mit Schimpfwörtern und Sex oder zutiefst erschütternde, traurige Momente des Verlassenwerdens, der Einsamkeit und der Ausweglosigkeit, werden hierbei auch nicht ausgelassen. Man kann förmlich spüren, dass selbst wenn Luz am Ende ihrer Nachforschungen ihren leiblichen Vater findet und ihm ihre ganze Lebensgeschichte erzählt, es immer noch kein wahres Happy-End ist, da die Spuren, die dieses Regime auf die Unschuldigen (wie eben Kinder, die ihren Müttern geraubt wurden) hinterlassen hat, stets vorhanden sein werden, bis zum Lebensende dieser Menschen. Elsa Osorios Roman ist fiktiv, und dennoch haben sich viele Schicksale ähnlich abgespielt, allein deswegen ist der Roman es wert gelesen zu werden, um einen besseren, näheren Einblick in die damalige Welt dieses Landes in Südamerika zu gewinnen, das man sonst leicht übersieht und bei dessen Namen man möglicherweise erst an Nazis denkt, die nach dem zweiten Weltkrieg dorthin geflohen sind.

~Bücher-Liebhaberin~
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am 20. Januar 2016
Das Buch ist spannend und ergreifend zugleich und schildert die Irrwege, die durch politischen Machenschaften das Leben und Schicksal nicht nur einer Generation prägten. Leider wiederholt sich das Elend mit wechselnden Schauplätzen immer wieder und zeigt auf, daß ohne jede Ausnahme das einfache Volk die Konsequenzen von Machtkämpfen und Machtansprüchen zu tragen und zu erleiden hat.
Eine jederzeit zu empfehlende Lektüre
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am 25. Januar 2005
Ein brillantes Buch, das den Leser in die eher unbekannte Welt Argentiniens während der Militärherrschaft führt.
Spannend wird geschildert, wie das Kind einer gefangenen Regimegegnerin, das sich eigentlich schon ein niederer Befehlshaber des Militärs für seine unfruchtbare Frau ausgesucht hatte, der Tochter eines hochrangigen Militäroberst von diesem untergeschoben wird, weil jene ihr Kind bei der Geburt verlor. Erst als das Kind, Luz, erwachsen ist, beginnt sie an ihrer Identität zu zweifeln und stellt Nachforschungen an und findet schließlich die Überlebenden ihrer richtigen Familie.
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am 16. März 2008
Ein unter die Haut gehendes Buch über die Lebensumstände während der militärischen Diktatur in Argentinien, beleuchtet von vielen Seiten. Immer im Vordergrund: Die verzweifelte Suche Luz' nach ihren leiblichen Eltern. Wer Geschichte über einen fesselnden Roman erfahren will, wählt hier absolut richtig.
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