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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
9
Kindheitsmuster (suhrkamp taschenbuch, Band 3915)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:15,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. Juli 2017
vielleicht als Buch in Ordnung, aber das Hörbuch ist furchtbar. Diese schleppende, nuschelnde Stimme und die Gedankensprünge machen jeden Hörgenuss zunichte. Ich hätte die CD fast aus dem Autofenster geworfen... (sorry)
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am 23. Juli 2013
es war alles bestens. gute ware. gebraucht e bücher sind meist immer besser als man erwartet. bin zufrieden damit.gerne wieder
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am 12. Juli 2013
Christa Wolf schreibt über ihre Kindheit, über Erinnerungen und Wiederholungen, um das was unsere Erfahrung mit uns macht und wo wir unser jüngeres selbst auch heute noch wiederfinden - in Mustern und Strukturen.
Die Thematik ist beeindruckend und interessant, man muss Christa Wolfs eigenen Schreibstil jedoch mögen um es genießen zu können.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2012
Zunächst etwas schwerfällig zu lesen, aber lohnende, sehr detailreiche Darstellung der Einstellungen einer Heranwachsenden in der DDR - Zeit im Blickwinkel der jungen Autorin.
Genaue Beschreibung der Beziehungsnetze in dieser Staatsform innerhalb der Familie
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. Februar 2012
Die Schriftstellerin Nelly - die biographische Nähe zu Christa Wolf ist nicht zu übersehen- macht sich gemeinsam mit ihrer jugendlichen Tochter und ihrem Bruder auf die Reise nach Polen, in die Stadt, in die sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Die Reise ist vor allem eine Suche nach dem Kind, dass Nelly einmal war, eine Suche nach Erinnerungen und Zusammenhängen und der eigenen Einbettung in die Zeit des Nationalsozialimus. Nellys Eltern gehören dem Kleinbürgertum an, sie betreiben einen Krämerladen. Dem Nationalsozialismus stehen sie eher skeptisch gegenüber, Nellys Mutter wird wegen kritischer Äußerung gegenüber Kundinnen denunziert und ist von da an von Angst getrieben. Das Hitler-Bild im Wohnzimmer aufzuhängen erscheint der Familie unerlässlich. Sie gehören eher zu jenen, die weggucken, als zu jenen, die teilnehmen.
Nellys politische Sozialisation findet in der Schule statt. Glühend verehrt sie ihre streng nationalsozalistische Lehrerin und ebenso glühend verehrt sie Hitler. Selbst im Zusammenbruch verliert sie ihr Vertrauen in die Parolen der Nazis nicht. Eindrücklich schildert Christa Wolf die Härte, die Kindern und Jugendlichen in der Erziehung der Nationalsozialisten eingetrichtert wurde. Nelly empfindet gegenüber schikanierten jüdischen Mitschülern Mitleid, hat jedoch ein schlechtes Gewissen, weil sie ihrer Pflicht nicht nachkommt an diesen Schikanen teilzunehmen. Schonunglos offen setzt sich die Autorin Nelly mit ihrer Vergangenheit und ihrer abgelegenten Überzeugungen auseinander. Dabei verfällt sie nie in mitleidheischendes Jammern, Nelly ist immer sowohl Opfer als auch Täterin.
Christa Wolfs Roman "Kindheitsmuster" gehört bis heute zu den wichtigsten und interessantesten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Juni 2011
Wie soll ein Kind - oder jeder Mensch das alles verstehen, was in dieser furchtbaren Zeit passiert ist, wozu der Mensch fähig ist und wovon man ihn überzeugen kann.
Nelly - Kind einer ganz normalen Familie erlebt den Krieg mit zwiespältigsten Gefühlen. Aus Polen vertrieben besucht sie ihre "vergangene" Heimat nach Jahren.
Beide Handlungsebenen wechseln ab und man erlebt, wie das Kind oder die Erwachsene viele Dinge sieht.
Mit einer gewissen "Trockenheit" - aber zu dem Stoff passend - gelesen.
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am 15. November 2000
Christa Wolfs authentischer Erzaehlstil hat mich in jedem ihrer Buecher immer auf's Neue beeindruckt. Dieses Buch liest sich z.T. etwas kompliziert mit seinen verschiedenen Zeitebenen. Aber gerade das ist es, was es nach meiner Meinung so ehrlich, so authentisch macht. Durch ihren besonderen Stil kann man diesen Prozess der Auseinandersetzung miterleben, nacherleben. Es ist keine abstrakte Darstellung eines abgeschlossenen Themas, sondern eine lebendige Darstellung des Weges, den Christa Wolf zu diesem Zeitpunkt ging. Und dann denke ich auch, ist dieses Buch wichtig, da es eine persoenliche Auseinandersetzung mit dem alltaeglichen Faschismus vor und waehrend des zweiten Weltkrieges, mit der eigenen Kindheit in dieser Zeit ist. Es gehoert viel Mut dazu, sich so ehrlich und offen seinen Erinnerungen, den Fakten und seiner eigenen Geschichte zu stellen. Es war auch sehr anregend, sich mal vorzustellen, wie ich mich mit meiner Geschichte auseinandersetzen wuerde bzw. koennte. Ich kann diese Buch wirklich weiterempfehlen, besonders fuer alle, die gerne Geschichte auch mal als Prozess, als etwas Dynamisches und nicht immer nur abstrakt lesen. Es ist ein wirklich gelungenes und wundervolles Buch von einer bemerkenswerten Autorin.
27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. Dezember 1999
"Kindheitsmuster" ist, wie der Titel schon besagt, ein Roman über die Kindheit, geschrieben von der bekannten Vertreterin der DDR-Literatur, Christa Wolf. Es ist kein Buch über ihre eigene Kindheit, wie vielleicht anzunehmen wäre. Es geht um die Verhaltensmuster der Kindheit und ihre Veränderbarkeit. Es ist eine Rückkehr an die Orte der Kindheit, die Konfrontation mit dem einst Erlebten, Vergessenen, Verdrängten - dem Faschismus. Und dies ist das zentrale Thema: die (nie wirklich zu erreichende) Bewältigung dieser Zeit des Dritten Reiches, die 'Unfähigkeit zu trauern' (Mitscherlich). Es ist ein packender Roman, kaum aus der Hand zu legen und nicht nur Lesestoff für die, die diese Zeit selbst miterlebt haben, doch für die ganz besonders. Aus ähnlicher Kategorie: Vorstadtkindheit von Karl Hermann Roehricht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. August 1999
"Das Kind, das in mir verkrochen war - ist es hervorgekommen?" Das Kind Nelly ist oder besser war Ich. Ich bin Nelly gewesen. Doch ist und war das so?! Die Antwort auf diese Frage wird in "Kindheitsmuster" in einer vielschichtigen sprachlich fesselnden Verfolgung des Subjekts im Verlaufe einer Geschichte, einer deutschen - also auch nationalsozialistischen - Geschichte versucht. Die Konflikte eines Menschen im Verlaufe eines Lebens, das sich von einer menschenverachtenden Ideologie gefesselt sah, prägen die Hauptperson des Romans. Doch wer ist diese - die Antwort fällt nicht leicht und soll nicht leicht fallen. Denn wer sind wir bitte? Muster die es einem schwer machen, die nicht erkannt sind, die es zu entziffern gilt, derer sich das erwachsene Kind dieses Romans zu rechtfertigen hat. Vor wem? Vor sich, vor einer fragenden Jugend - in persona der Tochter Lenka. "Das Vergangene ist nicht tot;" Dieser Roman zählt zusammen was zu finden ist und übt sich in Ehrlichkeit gegenüber dem immer Verschwiegenen. Diese Ehrlichkeit stellt den Leser vor eigene Verantwortlichkeit, wie sie kein moralischer Zeigefinger je erreichen wird. Die Unvollkommenheit ist und darf keine Entschuldigung sein - Denkmuster nicht zu durchbrechen. Die Herausforderung an den Leser bleibt unvergleichlich und lebenslänglich ! - auch und gerade ob der eingestandenen "Grenzen des Sagbaren.". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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