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am 2. September 2015
Ich habe echt eine Weile gebraucht, um mich in das Buch einzufinden. Am Anfang hat man das Gefühl, es passiert gar nichts und dann überstürzen sich die Ereignisse. Etwas schade finde ich, dass es so viele "Hauptcharaktere" gibt, dass ich bis zum Schluss keinen von ihnen wirklich kennen lernen konnte. Jakob zum Beispiel geht irgendwann fast ganz unter und wird zur Randfigur...
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am 8. November 2013
Man erwartet viel, wenn sich Weltgeschichte in das Leben von Menschen draengt, wie in diesem Fall 9/11 und der Irakkrieg. Man bekommt bei den "Habenichtsen" aber leider wenig.
Es ist durchaus moeglich, mit einem Roman zu fesseln, der nur aus Alltagskram besteht (wie hier Partysmalltalk, Schuhe kaufen) - vorausgesetzt, dass ein groesserer, allgemeinmenschlicher Kontext durchscheint oder ein herausragendes Formulierungvermoegen fuer die Geduld entschaedigt.
Es ist auch moeglich, eine faszinierende oder erschuetternde Geschichte in sparsamer, schmuckloser Sprache zu erzaehlen und dadurch zu fesseln.
Aber wenn eine Aneinanderreihung von Alltagskram ohne erkennbare Bedeutungstiefe in einer Art Fastensprache praesentiert wird, kann das Lesen ziemlich quaelend werden. Ist das der Grund, warum einem die Protagonisten Jakob und Isabelle gleichgueltig bleiben? Ich jedenfalls konnte den "Habenichtsen" keine Lesefreude abgewinnen.
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am 1. Dezember 2010
Eigentlich sollte man ja ein Buch sofort weglegen, wenn sich eine Figur (nicht in wörtlicher Rede) "zwei Espressi" bestellt ...

Hab ich dann doch nicht gemacht. Es ist auch sehr schön zu wissen, dass Frau Hacker Fontane gelesen hat (neben einer italienischen Grammatik), aber dient der Hinweis auf die Eierhäuschenszene im Stechlin zu irgendetwas anderem als dies zu zeigen? Und warum, um alles in der Welt, musste man noch ein bisschen 3. Reich reinpacken, auch wenn es da gar nichts zu suchen hat?

Ganz zum Schluss gibt es aber einige sehr gelungene Szenen, bei der Stil und Inhalt einmal zusammengehen (die "Liebes-"geschichte zwischen Jim und Isabelle, Isabelle und Sara, Isabelle allein in London). Insgesamt ist der Isabelle-Charakter gelungen (die hätte auch zwei Espressi bestellen dürfen, hätte gepasst). Dewegen einen Punkt mehr.

Ansonsten macht es der Stil extrem schwierig, der Autorin zu folgen. Manche Passagen musste ich zweimal lesen, um überhaupt herauszufinden, welche Person gerade was sagt oder macht. Ein Kapitel (mit Jim, Albert und Ben) habe ich dreimal gelesen und dann aufgegeben. Dabei fand ich den Stil eigentlich nicht soo schlecht für z.B. eine Kurzgeschichte. In einem Roman, naja.

Und, bitte schön, wenn ein Buch schon im Anwaltsmilieu spielt, dann sollte man die "Kunden" doch auch Mandanten und nicht Klienten nennen.

Wegen ein paar (wirklich gelungenen) Stellen am Ende das ganze Buch zu lesen, ist aber etwas übertrieben. Dann besser den Stechlin.
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am 11. Juli 2010
Zu der sehr zutreffenden Rezension von Shiraz kann man noch hinzufügen: Die Nebenfiguren werden sehr viel ausführlicher behandelt, aber auch hier hat die Geschichte keinen Anfang und kein Ende. Sinnlose Gewalt von Eltern gegen ihre Kinder oder unter Kleinkriminellen ist zwar sicher Tatsache, aber das Buch endet bei der Beschreibung, und dabei ist sie das Hauptthema. Nicht mal Ansätze von Lösungen werden diskutiert. Der rote Faden ist, dass Isabell sich die ganze Zeit damit beschäftigt, herauszubekommen, was bei ihren Nachbarn vorgeht, was dem Leser aber schon längst erzählt wurde. Die Geschichte von Jakob und Isabelle verschwindet völlig dahinter.
Zum Hörbuch muss man noch sagen: Englische Namen werden falsch ausgesprochen, der Vortragston ist ermüdend monoton und läßt sinnentsprechende Betonung vermissen - ich empfand es insgesamt als verschwendete Zeit, streckenweise hat mich die schlechte Lesung richtig geärgert.
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am 11. Juni 2014
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Leider hat es mich wirklich enttäuscht. Die Handlung ist langatmig, die Sprache wenig ansprechend. Mich hat es Überwindung gekostet darin zu lesen. Irgendwann habe ich es dann gelassen. Wir sind einfach nicht miteinander klar gekommen...
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am 26. Oktober 2014
Hatte schon auf der ersten Seite den Eindruck, dass die Autorin keinen Ton für ihre Geschichte findet, leider hat sich das bestätigt, es bleibt ein einziges Getaumel, dazu erstaunlich viel Sozialkitsch. Und das von einer Autorin, deren Debüt mich begeistert hat. In den "Habenichtsen" tappt sie in all die Fallen, die sie beim "Bademeister" so gekonnt umgangen hat.
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am 14. Juni 2011
Viele Fragen stellen sich angesichts dieses Buches: Warum nur, warum DAFÜR ein Buchpreis? Warum überhaupt gute Kritiken für dieses Machwerk? (Vielleicht wegen des Buchpreises...!?) Und WIE schafft man es, dieses Buch, das in dümmlicher, einfältiger Sprache gähnende Langeweile verbreitet, komplett durchzulesen? Rätsel über Rätsel.
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am 10. März 2009
habe das buch trotz der vielen schlechten bewertungen gekauft, da es den deutschen buchpreis vor ein paar jahren bekommen hat. da muß doch was dransein... ich war einfach neugierig, aber in zukunft werde ich wohl besser dem bewertungstrend vertrauen.
das buch fesselt nicht wirklich und ich denke nach kurzer zeit werde ich es vollkommen vergessen haben: es hinterläßt einfach keinen eindruck. die sprache und erzählweise empfand ich als äußerst anstrengend.
zwei sterne gibts am ende nur für die gute idee und der tatsache, dass ich das buch dennoch unbedigt fertig lesen wollte.
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am 14. Januar 2007
Es ist schon mehr als bedenklich, dass in einer Welt wie dieser der Roman "Die Habenichtse" tatsächlich überhaupt mit irgendeinem Preis - geschweige denn dem Deutschen Bücherpreis - bedacht werden kann. Na ja, es ist nunmal

passiert.

Ob es jedoch im Sinne Hackers war, dass gerade diese Tatsache unsere Zeit als eine solche entlarvt, wie sie die Autorin beschreibt, und damit ihre Hauptaussage, es handele sich um eine völlig "sinnentleerte Welt" und Zeit in der wir leben, nun untermauert sehen darf, möchte ich bezweifeln.

So hätte es den Leser vermutlich auch nicht wunder genommen, wenn Isabelle in dem Roman die Zeitungsnotiz vorgefunden hätte, dass eine Dame "Hacker" für solch ein Werk einen Preis erhalten habe. Dies hätte sich nachgerade stimmig in den Roman eingefügt.

So gesehen sind die Hauptaussage des Romans und der Preis, der ihm verliehen wurde, durchaus gerechtfertigt: denn sie rechtfertigen einander.

Jedenfalls hat Katharina Hacker es geschafft, nicht nur eine leere Welt darzustellen, sondern sogar einen leeren und hohlen Roman zu schreiben.

Man mag der Autorin gutwillig unterstellen, dass dies ihre Absicht war, dass ihre hölzerne und durch und durch unglaubwürdige Erzählweise mit Bedacht gewählt wurde, um eben genau dieses Gefühl bei dem Leser zu evozieren: dass ja alles keinen Sinn mehr hat.

Leider stellt Hacker nur dar, problematisiert jedoch nicht. Dies lässt nicht zu, dass der Leser einen Bezug zur Geschichte oder den Personen herstellen kann und letzten Endes auch er in einer bleiernen Lethargie versinkt. Wenn er sich dazu durchringen kann, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, dann nur aus einem einzigen Grund: die Hoffnung auf einen Gegentwurf dieser Welt - und diese Welt gibt es, auch heute noch, auch in Europa - stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

Insofern ist dieses Werk, was meines Erachtens kein Buch dieser Welt sein sollte, und sei es auch noch so schlecht: ein Gebenichts.
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am 24. Mai 2010
Ich habe dieses Buch von einer sehr belesenen Freundin "geerbt", die mich bat, meine Einschätzung nach der Lektüre mit ihr zu teilen. Eifrig und interessiert machte ich mich ans Werk, dieses preisgekrönte Werk einer zeitgenössischen Autorin zu lesen. Zuerst war ich nur leicht enttäuscht: die Figuren blieben völlig fremd, leer und schemenhaft. Dann wurde ich regelrecht wütend: Die Handlung zog sich endlos, ohne jede Atmosphäre, ohne Spannung, ohne jede Inspiration.
Ich kenne die Gründe nicht, die zur Auszeichnung dieses Werkes geführt haben. Ich weiß nur, dass ein, ja DER entscheidende Grund für meine lebenslange Liebe zu Büchern der Zauber ist, in fremde Welten einzutauchen, sie mit den Augen der jeweiligen Figuren zu sehen und zu erfahren. Bei der Lektüre dieses Buches habe ich nicht ein Fünkchen Freude und Vergnügen empfunden, es unterhält nicht, es fasziniert nicht, es entführt nicht, es fesselt nicht, es berührt nicht, es regt nicht an. Außer zum Aufhören, was ich schließlich tat. Entschuldigend gab ich es der Freundin zurück mit der Aussage, ich sei weder willens noch in der Lage, dieses Buch zu beenden, meine Lebenszeit sei mir einfach zu schade. "Gott sein Dank!", antwortete diese, "Mir ging es ebenso und ich habe mich gefragt, ob ich einfach etwas missverstanden habe oder ob es anderen ähnlich damit ergeht..."
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