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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
25
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am 4. September 2006
Gestoßen bin ich auf das Buch durch ein Lesezeichen in "Der Schatten des Windes" (ein wundervolles Buch). Den Titel fand ich zwar etwas seltsam, aber ich war einfach gespannt, da die Beschreibung auf der Rückseite mich angesprochen hat.Als ich das Buch gelesen habe, fand ich, dass der Titel nur all zu wenig über den Inhalt und die Schönheit des Buches aussagen. Es sind die leisen und behutsamen Töne, die in diesem Buch berühren. Eine, bzw. zwei oder sogar drei Liebesgeschichten werden erzählt Aber nicht schnulzenhaft, sondern ganz einfühlsam und mit wenigen Worten. Eigentlich lese ich zur Entspannung ja nur Krimis und Thriller, aber dieses Buch ist einmal ganz etwas anderes, etwas Schönes und Berührendes.

Ganz gewiß werde ich dieses Buch weiterempfehlen oder auch weiterverschenken.
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am 5. Februar 2007
Wie von Zauberhand schildert die Autorin kleine Situationen eines Alltags, der schon lange nicht mehr der unsere ist. So eindringlich, so voller Emotionen, und doch gleichzeitig so unaufdringlich.

Als wäre man selbst stiller Beobachter dieses kleinen amerikanischen Dorfes mit seinen mal mehr mal weniger liebenswerten Einwohnern, ob sie aus Deutschland oder Polen oder sonstwo eingewandert sind. Da werden Herzen und Gefühle mal schnell im Handumdrehen nach außen gekehrt. Aber irgendwie so, dass man es kaum mitkriegt. Ganz subtil, ganz vorsichtig. Denn über Gefühle darf man zu der Zeit eigentlich nicht sprechen. Und als ehemaliger Soldat sowieso nicht. Aber sie tun es doch alle. Irgendwie.

Ein unglaublich leises Buch. Nichts für diejenigen übrigens, die eine spannende Handlung brauchen. Denn die Handlung ist ein zwei, drei wenigen Sätzen erzählt und tut vergleichsweise wenig zur Sache. Es sind die Zwischentöne, die leisen, dieses Buches, die es, wenn man sich drauf einläßt, ausmachen.

Tut man das, so wartet es am Ende dann auch noch mit einer Überraschung auf.

Eines der Bücher, das entdeckt werden will.

Und mit Sicherheit noch etliche Male verschenkt!
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am 18. Januar 2007
Der Titel läßt eine andere Geschichte vermuten, der Waschzettel läßt eine andere Geschichter vermuten und auch das Titelbild läßt eine andere Geschichte vermuten.

Und doch: "Der Club der singenden Metzger" ist ein wundervolles und berührendes Buch. Es ist eben nicht eine weitere Auswanderer-Erzählung sondern vielmehr die Geschichte von ungewöhnlichen Begegnungen, die allein durch das Schicksal bestimmt wurden.

Irgendwo in einer unbedeutenden Ecke Amerikas treffen deutsche Auswanderer auf polnische Auswanderer. Sie treten, als das dritte Reich noch in Ferne liegt, in einen Wettstreit um die beste Metzgerei des Ortes. Dieser Wettstreit eskaliert zunächst immer weiter und löst sich wundervoll auf, während andere Probleme auftauchen. Wie im wahren Leben ist das, was gestern noch wichtig schien heute auf einmal unbedeutend. Und so wiederholt sich dieser Kreislauf immer wieder und wieder.

In Europa beginnt der Krieg und die ersten Kinder der Auswanderer landen plötzlich auf beiden Seiten der Front, kämpfen gegeneinander und kennen sich am Ende nicht mehr: sind sie Amerikaner oder Deutsche ? Sie verlieren Ihre Wurzeln oder finden sie nicht mehr zurecht und zur Familie zurück.

Dieses Buch beschreibt wundervoll die Zerrissenheit der Auswanderer und gleichzeitig die immerwährende Suche nach der Identität und der Zugehörigkeit. Es diskutiert die unlösbaren Fragen:

Wann und wen darf ein Witwer sich wieder verlieben ?

Wie lang müssen Kinder totkranken Eltern helfen ?

Und so fort. Dabei ist es allerdings wenig aufdringlich oder laut und bleibt wohl allein deshalb etwas blaß.

Und doch: es ist einfach schön zu lesen und wenn die Rezensionen des Waschzettels ein Buch für Frauen vermuten lassen, kann ich es auch Männern sehr empfehlen.
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am 5. Februar 2014
Mit einem sehr ruhigen, aber präzisen Tonfall erzählt der Autor die fiktive Lebensgeschichte des Fidelis Waldvogel, der sich im Jahr 1922 auf in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht, um dort sein Glück als Metzgermeister zu versuchen. Dies klingt zunächst unspektakulär, doch lebt der Roman durch seine sehr liebevoll gezeichneten Charaktere wie beispielsweise Delphine, eine sehr humane und optimistische Lebenskünstlerin, ihren alkoholkranken Vater Roy oder Waldvogels Söhne, deren Lebenswege bis in die Nachkriegszeit verfolgt werden. Natürlich finden sich auch in diesem Familienroman die großen Themen Liebe, Tod, Konflikte, Zusammenhalt - doch läuft dies weitestgehend klischee- und kitschfrei ab. Die sprachliche Gestaltung tut ihr übriges, um diesen Roman klar empfehlen zu können!
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am 1. Juni 2009
Es ist eines der leisesten Bücher, die ich je gelesen habe.

Es geht um die Menschen der Familie des deutschen Metzgers, der nach dem 1. Weltkrieg in die USA auswandert und dort mit seinen deutschen Wurzeln und Würsten sesshaft wird.
Dennoch ist es kein Familienepos und auch kein Krimi nur weil mal jemand stirbt. Man taucht ein in die Träume und geplatzten Seifenblasen im Leben dieser Menschen und fühlt sich durch all diese intimen Kenntnisse den Menschen so nah.

Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen und das ist auch gut so.

Ich werde mir nun noch weitere Bücher der Autorin kaufen, da mich auch ihr persönlicher Hintergrund (einerseits deutsche Metzgerfamilie und auf der anderen Seite ein Indianerhäuptling) interessiert und sie das Leben in unterschiedlichen Kulturen wunderbar vermitteln kann.
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am 14. September 2013
Louise Erdrich beschreibt bis zur letzten Seiten die Menschen und Begebenheiten mit sehr viel Wärme und Verständnis und schafft es mit vielen kleinen Beobachtungen und tiefer Einsicht das Wesen der Liebe zu benennen.

Nach dem ersten Satz "Fidelis kam nach 12 Tagen Fußmarsch aus dem großen Krieg nach Hause, kroch in sein Bett im Kinderzimmer uns schlief 36 Stunden fest durch." ist der Leser mitten im Geschehen. Es ist ein Auswanderer-, ein Familien-, ein Liebes-, ein Freundschaftsroman und spielt zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg.

Als Fidelis nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg der schwangeren Eva die Todesnachricht ihres Verlobten, seines Freundes, überbringt, verliebt er sich ihn sie und beide heiraten. Bald verlässt er Deutschland, um in Amerika für die Familie eine neue Heimat zu finden. In North Dakota gründen sie ein Delikatessengeschäft und bekommen drei weitere Söhne. Eva findet in Delphine, eine frühere Artistin, eine Freundin und Seelenverwandte. Nachdem Eva erkrankt und stirbt, müssen alle ihr Leben alleine in den Griff bekommen und weiterleben.

Es geht um Sehnsucht nach Aufrichtigkeit, nach einem Ort, nach einem Menschen, nach einer Seele.
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am 6. Mai 2010
Die vielen Rezensionen vor mir haben die Geschichte bereits ausführlich kommentiert. Ich bin gespalten ob ich jetzt 1* oder 5* geben soll. Denn so tief das Buch auch unter die Haut geht, so oberflächlich bleibt es manchmal stehen und weiss nicht weiter. Was mich am meisten berührt hat, war das Ergebnis eines Krieges, dass die Familie entzweit und kaputt macht und das doch über tausende von Kilometern hinweg. Der Irrglaube an eine Ideologie egal welcher Art zerstört die Nächstenliebe und die Liebe zu sich selbst. Dazu gibt es allerdings auch wieder bessere wenn auch wesentlich brutalere Bücher.
Typisch ist wieder mal ein US-Dorf beschrieben, dass heute noch genauso kläglich sein könnte und sich nicht verändert hat. Das Land, also das wirklich Land ausserhalb der Städchen ist weit weg immer noch weit weg von allem was man entdecken könnte.
Der Schluss ist, eher ein Epilog, greift um das Verständnis für Delphine. Es ist nicht 100%ig geglückt aber gut angesetzt. Die Traurigkeit des Seins ist nicht zu vergleichen im dem Leben im Europa, gerade deshalb bleibt vielleicht dem einen oder anderen Leser vieles unverständlich.
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am 17. März 2013
Ich habe vor vielen Jahren von Louise Erdrich "Die Rübenkönigin" gelesen und immer wieder verschenkt. Jetzt bin ich noch nicht ganz zu Ende mit den Metzgern, aber es ist so spannend und schön geschrieben, dass ich es unbedingt weiterempfehle.
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am 6. August 2006
Mir ging es ähnlich wie Ingeborg: Vor Verzweiflung seufzend schlug ich immer wieder den von der Autorin gewählten Titel im Englischen auf und dachte dabei, dass Louise Erdrich sich genau mit dieser Titelwahl das Buch "versaut", d.h. den ansonsten einfühlsam gestalteten Inhalt herabgezogen hat.

Im Deutschen hat das Buch dann als gebundene Ausgabe und als Taschenbuch jeweils verschiedene und gleichermaßen unpassende Titel. Ersteres ist eine Unverschämtheit (ebenso bei: "Ahabs Frau") und wird lediglich nur so lange abgemildert, wie beide Buchdeckel identische Fotos aufweisen, damit man sich auch noch in ein paar Jahren als Vielleser daran erinnert, das Buch schon einmal gelesen zu haben.

Dass es zu Irritationen kommen wird, zeigt schon jetzt die unterschiedliche Amazon-Bewertung: Gebunden 5 Sterne, als Taschenbuch nur 4!

Auch bei mir wird das Buch nicht alphabetisch eingeordnet werden, sondern zu denen gelegt, die ich als ein Buch "wie Samt und Seide" (ich gehöre nicht zu denen, die Inhalte immer nach einem Spannungsbogen durchforsten)jenen Menschen in meinem Umfeld empfehle, an denen mir was liegt und die dieses Buch wert sind. Und darüber hinaus gehört es zu jenen, die ich in jedem Kalenderjahr in vierfacher Anzahl meinen jeweils vier besten Freundinnen zu Weihnachten schenke.
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am 25. März 2006
Nie hätte ich aufgrund des Titels dieses Buch gekauft, wenn es mir nicht empfohlen worden wäre. Wer hat sich nur den Titel ausgedacht? Das Buch handelt zwar von singenden Metzgern, aber es handelt von viel schöneren Geschichten. Es wird die Geschichte eines ganzen Dorfes erzählt und das in hervorragender Art und Weise.
Ich bin begeistert von diesem Buch.
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