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am 31. August 2005
Die Romantrilogie befasst sich mit der Degeneration des menschlichen Daseins. Molloys Bericht beginnt im Zimmer seiner Mutter, in dem er jetzt wohnt. Molloy schreibt seine Geschichte auf um Klarheit über seine Situation zu gewinnen, wie er dorthin gekommen ist. Er war zu Beginn, als er aufbrach um seine Mutter zu besuchen, einbeinig gelähmt. Zum Ende kann er sich nur noch an seinen Krücken vorwärtsziehen. Moran beginnt seinen Bericht mit dem Auftrag Molloy zu suchen. Moran schreibt nicht für sich, sondern er schreibt seinen Bericht für seinen Chef Youdi. Im Laufe dieser Suche wird Morans Bein steif.
Im Zweiten Roman ist Malone an sein Bett gefesselt und schreibt um sich die Zeit zu vertreiben. Er stirbt am Ende des Romans schreibend. In Malones Geschichten über Sapo und Macmann treten Becketts frühere Romanfiguren wieder auf. Malone erinnert sich an die vielen Personen, die er umgebracht hat. Er erinnert sich auch an Molloy und Moran, die einen Köhler und einen lästigen Kerl erschlagen haben. Zu guter Letzt erschlägt der Pfleger Leumel zwei weitere Personen, kurz bevor Malone stirbt.
Der Namenlose beendet die Trilogie. Diesmal ist er weder Mahood noch Worm. Er scheint seine Identität nicht preisgeben zu wollen. Mahood ist nur noch ein Rumpf mit Kopf im Trog. Worm stellt die weitere Verkümmerung des menschlichen Seins dar. Er ist wie Mahood bewegungslos und ohne Stimme und Verstand. Die Entwicklung der körperlichen Beschränktheit verursacht eine andere Art der Mitteilung. Das Schreiben und Sprechen versucht diesen Mangel zu beheben. Je weiter man mit dem Lesen voranschreitet, desto mehr löst sich alles auf. Im Namenlosen gibt es keine Handlung mehr. Das erzählende Ich ist nur noch ein Redestrom.
Der Romanbegriff wird von Beckett neu definiert, er ist ein innerer Monolog, Imagination und Vorstellungskraft. Für den Leser ist es interessant die Verweise zu den einzelnen Romanen zu deuten. Die Querverweise lassen nicht genau erkennen in welchen Bezug die einzelnen Personen zueinander stehen.
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am 29. Mai 2014
Hier stehen geistiger und körperlicher Verfall im Fokus des Buches. Sehr offen und faszinierend beschrieben, jedoch in die Tiefe gehend und sehr heftig. Ein tolles Buch und jedem zu empfehlen, der nicht auf Äußerlichkeiten und Oberflächliches steht. Ein m. E. wenig bekannter, jedoch sehr guter Schriftsteller.
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