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am 26. Oktober 2016
angeblich soll es ein Brüller sein, humorvoll und zum Lachen anregend (sagt zumindest Reich-Ranitzki). Vielleicht liegt es an der exklusiven Welt der Kunst mit ihren eigenen Regeln, die ich nicht unbedingt für alltagstauglich halte. Also: Bei nüchterner Betrachtung finde ich die Eigenheiten der beschriebenen Künstler und ihrer Angehörigen vielleicht sonderlich, aber wenig witzig. Und nur weil jemand dauernd ausspuckt, oder Menschen einfach aneinander vorbei reden, kann ich noch lange nicht lachen.
An Herrn Kehlmann: Sie haben Besseres geschrieben.
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am 9. März 2014
... das ist Manuel Kaminski. Ein Maler, der seit dreißig Jahren vergessen ist, der der letzte Schüler von Matisse war und nach einer langen Durststrecke sensationell da war und noch sensationeller wieder weg. Jetzt hockt Kaminski, fast blind, und ohne jegliche Sehnsucht nach dem vergangenen Ruhm in den Alpen und wartet eigentlich nur noch aufs Sterben.
Doch dann taucht Sebastian Zöllner bei ihm auf. Der arbeitet für einen Kunstverlag und will eine Biografie Kaminskis schreiben. Zöllner ist selbstverliebt, arrogant, unzuverlässig, abgebrannt, schlitzohrig, schlichtweg gesagt: Ein ziemlich liederlicher Typ.
Zöllner schafft es tatsächlich an Kaminskis Tochter vorbeizukommen und setzt dann noch einen drauf. Er verschwindet mit dem alten Maler, der scheinbar völlig hilf- und orientierungslos ist, auf eine Reise zu einer vergessenen Liebe. Zöllner wird sich allerdings wundern, was er auf dieser Reise alles erlebt...

Ich mag vor allem Daniel Kehlmanns Art und Weise zu schreiben. Wenn ich Kehlmann lese, denke ich an Böll und Brecht. Kehlmann spielt mit den Worten, setzt sie zumeist aber punktgenau und passend in die Sätze. So erschien mir -Ich und Kaminski-, von der Lesart her, auch nicht wie ein Roman aus dem Jahr 2004, sondern eher aus den 50er oder 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Das schmale Bändchen hat mit 174 Seiten nicht gerade Wälzercharakter, auch die Story schlägt nicht gerade Purzelbäume und Haken, aber sie ist witzig, charmant und schlichtweg perfekt erzählt. Vor allem hat mich das Ende beeindruckt. Da hat Kehlmann seinem skurrilen "Roadbook" einen brillanten Abschluss verpasst.

Wer gerne gute deutsche Texte ließt und sich an Formulierungen erfreuen kann, der ist bei Daniel Kehlmann sehr gut aufgehoben. -Ich und Kaminski- ist eher ein kleiner, literarischer Leckerbissen für zwischendurch; aber er macht satt.
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am 18. August 2014
Wie bei Kehlmann so oft... eine etwas verrückte Geschichte. Keine Spur von einer sympatischen Hauptfigur, denn der Ich-Erzähler ist ein unsympatischer Egozentriker, mit dem man sich nicht identifizieren mag. Es ist aber zum Brüllen komisch, wie der wichtigtuerische Kunst- und Kulturbetrieb hier beschrieben wird - einfach herrlich. Und natürlich kann Daniel Kehlmann gut schreiben.
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am 28. Dezember 2017
Leider schafft dieses Buch es nicht den Eindruck der Belanglosigkeit abzulegen. Nette Geschichte aber leider ohne im Gedächdnis bleibendem Inhalt.
Und nachdem im Buch jemand zum vierten mal eine Brille "umständlich" aufgesetzt hatte war es mit meinem guten Willen endgültig vorbei...
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am 25. November 2014
Wer Kehlmann kennt, weiß, dass jedes seiner Bücher einen unverwechselbaren eigenen Charakter hat. Wer nur "Die Vermessung der Welt" kennt, ist bei Lektüre seiner anderem Bücher daher schnell enttäuscht. Bei "Ich und Kaminski" fällt diese Enttäuschung zumindest dann geringer aus, wenn einem das Thema zusagt: Kehlmanns Buch ist eine bitterböse Abrechnung mit dem Wesen von Journalisten und Künstlern - zweier sicherlich sehr spezieller Berufsgruppen. Wenn einem das also zusagt, bekommt man zur Belohnung viel vom Sprachwitz und Originalität der Vermessung geboten - auch wenn das Buch insgesamt etwas ernsthafter daherkommt. Mir hat's - gerade auch wegen des Themas - sehr gefallen. Ein regelrechter Geheimtipp unter den Kuhlmann-Werken!
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am 16. Dezember 2012
Wie immer überzeugt Kehlmann vor allem sprachlich, haucht dem Geschehnis und Charakteren mit minimalstem Aufwand leben ein. Inhaltlich überzeugt er mit einer soliden Geschichte, Interessanten psychologischen Ansätzen und allgemein perfekt charakterisierten Rollen. Der Schluss leider nicht ganz so überzeugend - ein langweiliges Zitat das halt schon mal vorkam und etwas überzogenes Geschwamme -, sonst sehr empfehlenswert.
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am 20. Juni 2003
Die Geschichte wird aus der Sicht von Sebastian Zöllner erzählt. Er schreibt für kleinere Zeitschriften und mit Bereich Kunst und Künstler zu tun. Nun kommmt er auf die Idee ein Buch über Kaminsky zu schreiben.
Die Figur Zöllner wird arrogant und eitel dargestellt. Ein Punkt mit dem dieses verdeutlicht wird, ist Zöllners vermeitliche Glatze. Ein paar mal sagt er zu sich selbst, dass er nun doch wirklich keine Glatze hat. Was auch auf die ironische Darstellungsform des Autors hinweist, welche mir eigentlich ganz gut gefällt.
Zöllner verspricht sich von einer Biographie über Kaminsky das große Geld. Da bei können ihn auch einige Leute nicht aufhalten, die den Namen Kaminsky noch nie gehört haben.
Jedenfalls machen Zöllner und Kaminsky dann eine Autofahrt zu einer scheinbar totgeglaubten Freundin Kaminskys, auf der sie einiges erleben.
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Blindheit Kaminskys. Man fragt sich bald ob das der Wahrheit entspricht.
Insgesamt gesehen sind die Dialoge und Kehlmanns Beschreibungen der Personen und ihrer Begebenheiten die Stärke des Buches. Wenn man den Handlungsverlauf sieht, lebt die Geschichte sicherlich nicht von der Spannung oder Action, es sind die beiden starken Charaktere von Kaminsky und Zöllner ,die die Geschichte tragen.
Alles in allem kein großartiges Werk von Kehlmann, aber auf jeden Fall interessant geschrieben und durch einen ansprechenden Schreibstil gut zu lesen.
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am 31. Oktober 2015
Recht nett zu lesen,interessante Schilderung,F hat mir besser gefallen.Geschmäcker sind eben unterschiedlich,der Autor begeistert aber durch seine Erzählkunst-kein schlechtes Buch!
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am 2. Januar 2013
Ein Genuss die treffende Beobachtung und sprachliche Darstellung von Selbstverliebtheit, Dummheit und Überheblichkeit, die nur scheitern kann. Ein humorvolles Lehrstück.
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am 18. Februar 2013
Für zwischendurch, schnell und einfach gelesen, sehr amüsant und zum etwas Nachdenken. Auch ideal als Geschenk für Leseliebhaber geeignet. fertig.
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