Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket festival 16

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
16
3,8 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. Oktober 2015
Marleen, die junge Frau, um die es geht, weiß, was sie will: In der Jugend schon erdacht, möchte sie, unauffällig bleibend, die Welt mit einer perfekten Schrift beglücken, die die Vorzüge aller Schriften in sich vereint.
Um dieses Vorhaben audzuführen, will sie Typografie studieren.
Doch in ihrem weiteren Lebensweg ereignen sich die Dinge anders, als geplant: Später, nachdem sie in Paris gearbeitet hat, unerwarteterweise ein Kind bekommen und in New York in eine Schwulen-WG eingezogen ist, erkennt sie auf dem Gipfel ihres Tuns: Es gibt "Nichts Weißes". Man kann sich sein Leben planen, aber es läuft doch mit einem in seine eigene und vielleicht andere Richtung. Und das Weiße ist dann beschrieben worden.
Ihr elitäres Vorhaben der Jugend endet in einer Schrift, die sich "Dingbats" nennt und aus Symbolen besteht. Für diese Schrift braucht man eine Software, die jeder benutzen kann, auch Kinder. Marleen hat sich somit der Moderne geöffnet, bei der men keine Bleigießerei mehr braucht, sondern moderne Medien.
Der Text ist lustig geschrieben, mit Sätzen, die man ob ihrer Schnurrigkeit gerne mehrmals liest. Mir als Germanistin gefällt besonders, dass sehr viele Strichpunkte verwendet werden, das gibt eine sehr gute Gliederung.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2016
Als Grafik-Designerin hat mich die Idee eines Romanes über Typographie interessiert. Da auch das Cover gut gestaltet ist, waren meine Ansprüche wohl etwas zu hoch oder gingen schlichtweg in die falsche Richtung. Fast alleThemen der 80iger sind mal kurz angeschnitten Autobahn und Eigenheim, Werbung und Bhagvan, Aids und New York, ein bisschen Mode in Paris mit Religion oder der Abwendung von der Religon betreufelt.
Womöglich ist es Adrian Frutiger der die angehemde Typografin auf die richtige Fährte bringt, aber wieso entwirft sie dann die Dingbats? War das nicht Hermann Zapf und das etwa 20 Jahre vorher?
Egal, es ist ein Roman und kein Sachbuch, ich mach es wie mit allen Büchern die ich nie wieder lesen werde - in der U- Bahn "vergessen" oder in einem öffentlichen Bücherschrank ablegen: [...]
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2012
Für ein Buch das zu den besten des Jahrganges zählen soll, hätte ich mehr erwartet. Gut die Umgebungen 68er Familie, Typografiescene am Punkt des Umbruches in die digitale Zeit sind interessant beschrieben. Die Eingangs geschilderte Intention der Heldin die Universelle Schrift zu kreieren, baute eine gewisse Spannung auf, die aber irgendwie verpuffte. Denn die universelle Schrift, die Schrift die dann allzeit gültig ist, ist ja fast dem Perpetuum Mobile gleichzusetzen. Hätte vieleicht gelöst werden können, wenn der Text in phantastische Regionen aufgebrochen wäre. Die Beziehungsgeschichte des Paares aus der ein Kind entsteht und doch unerfüllt bleibt ist auch nicht etwas spezielles unserer Zeit, oder zeigt keine besonders originelle Sicht darauf. Beendet wird diese Zeitbeschreibung der 60er bis Anfangs 80er Jahre für mich abrupt mit dem Einschlag von AIDS in die New Yorker Scene. Fazit: Ein lesbares Buch, ich blieb dran, aber das es mir neue Einsichten in die beschriebene Zeit gebracht hätte, ist nicht der Fall.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2013
Eine Frau will nach oben, und sie weiß auch schon,wie, seit früher Kindheit weiß sie es: Sie möchte eine Schrift entwickeln. Und das ist mal ein neues Thema für einen Roman. Man mag es kaum glauben, aber obwohl jedes Buch, aus gedruckten Buchstaben besteht, gab es bisher noch keinen Roman, jedenfalls kenne ich keinen, der sich explizit mit dem Thema Typografie beschäftigt, jener Kunst, die die meisten gar nicht als solche kennen, Buchstaben zu entwerfen, oder besser gesagt Typen.

Man findet sie bei jedem Word-Programm neben der Schriftgröße, sie heißen Arial, Times, Palatino, Garamond oder wie hier Kosmos und Tempi Novi. Bei diesen beiden handelt es sich um Entwicklungen des Schriften-Gurus Titus Passeraub, bei dem die Frau, die nach oben will, in die Lehre geht. Diese Frau heißt übrigens Marleen Schuller, hat zwei Schwestern, eine jüngere und eine ältere, und einen kleinen Bruder, der wie eine der Figuren aus den "Peanuts" heißt, nämlich Linus. Ihr Vater Petrus Schuller hat in der Werbebranche Karriere gemacht und die Kampagne für den Tampon "o.b." entwickelt - auch einen Tampon als zentrales Motiv eines Romanabschnitts habe ich noch nie gelesen -, sich dann auf dem Gipfel einer Sinnfindungskrise, die aber im Roman nur eine Randnotiz ist, in einen indischen Aschram begeben und Frau und Kinder einfach zurückgelassen. Als er Jahre später nach Deutschland zurückkehrt, ist er für seine Tochter nur noch eine Zeitungsmeldung.

Zu diesem Zeitpunkt hat Marleen bereits zu ihrem großen Karrieresprung angesetzt, der sie schließlich bis nach New York führen wird, Anfangs- und Endpunkt der Romanhandlung.
Während sich Marleens typografische Karriere für Laien dieser besonderen Kunst auf die Dauer ziemlich langatmig liest, wird es ein wenig dramatischer, wenn der Autor einen Blick in ihr Privatleben wirft: Da ist die zum Hedonismus neigende Christina, die kleine Schwester, und die große Johanna, ganz das Gegenteil, eine regelmäßige Kirchgängerin. Da ist ihre Mutter, die sich schließlich auf einen Geistlichen einlässt und diesen zu einem Berufswechsel veranlasst. Da ist aber vor allem Franziskus, Franz genannt, ein Kommilitone aus der Kasseler Uni-Zeit, der Marleens große Liebe wird, ein Zauderer aber, ein Unentschlossener, der ihr viel Kummer machen wird, indem er sich immer dann aus ihrem Leben schleicht, wenn sie beschlossen hat: So ist es gut. Am Ende wird sie - nomen est omen, gerade in Zeiten, wo ein Franziskus die Römisch-Katholische-Kirche anführt, wovon der Autor aber nichts wissen konnte, als er dieses Werk schrieb - am Ende also wird Marleen ihren Franz an die Kirche verlieren, und zwar ausgerechnet in dem Moment, da sie ihre Schwangerschaft bemerkt hat. Marleen entschließt sich schließlich, ihren Sohn, Antoine, leben zu lassen und mit nach Paris zu nehmen, wo sie beim erwähnten Passeraub lernen darf und sich zunächst als Au-pair-Mädchen über Wasser hält.

Autor Ulf Erdmann Ziegler hat sich akribisch in die von termini technici dominierte Materie eingearbeitet und muss ich dieses Werk mit einem anderen vergleichen, so fällt mir als Erstes Kaltenburg von Marcel Beyer ein. Dieselbe Schwäche, die ich dort diagnostiziert habe, fällt auch hier auf: Es ist trotz seiner sprachlichen Souveränität nicht immer fesselnd, mit dem Autor in die Tiefen einer Materie hinabzusteigen, für die man sich als Fachfremder eigentlich nicht interessiert. Die Ethologie der Dohlen dort, die Evolution der Hohlräume von O's, E's und A's hier - irgendwann geht einem das Bad im Fachjargon auf die Nerven, zumal Ziegler wie Beyer auch keinen Funken Interesse daran hat, seine Geschichte in irgendeiner Weise chronologisch und konsequent kohärent zu erzählen. Nichts gegen gelegentliche Zeitsprünge, aber hier wirken sie reichlich willkürlich und die Handlung bricht eigentlich immer gerade dann ab, wenn es spannend wird. Wo Petrus und Franz, die beiden Flüchtlinge dieses Romans hin sind und was sie treibt, interessiert vielleicht den Leser, aber Ulf Erdmann Ziegler augenscheinlich nicht.
An der außerordentlichen Leistung des Autors, Zeitgeschichte auf ziemlich originelle Weise verpackt zu haben, kann trotzdem nicht gezweifelt werden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Januar 2013
Dieser auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2012 stehende neue Roman bietet einen interessanten Einblick in die Welt der Werbung und insbesondere die der Grafik und Typografie in der bedeutsamen Phase des Umbruchs hin zur Digitalisierung, von der Klassik zur Moderne also. Dabei ist nun allerdings ein gewisses Grundwissen und auch Verständnis hilfreich, um nicht zu sagen unabdingbar, sonst gehen doch viele der reichlich aufgetischten fachlichen Details ohne jeden nachwirkenden Effekt am staunenden Leser vorbei.

Gleich zu Anfang der locker erzählten Geschichte wird eine gewisse Spannung aufgebaut durch die erklärte Absicht der Protagonistin Marleen, eine einzigartige, ganz besondere Schrift zu kreieren, die es so noch nicht gibt. Wer sich die vielen Fonts in seinem Computer mal daraufhin anschaut, wird erstaunt nach Notwendigkeit und Sinn dieser kühnen Idee fragen und umso neugieriger sein, was dabei denn herauskommt am Ende. In verschiedenen Erzählsträngen und mit diversen Rückblenden verfolgt man also geduldig die berufliche und personale Entwicklung der Heldin über markante Wegmarken hinweg wie dem Stadtteil Pomona in Neuss, ferner Düsseldorf, Kassel, Paris und New York, und auch Poona in Indien spielt eine nicht ganz unwichtige Rolle.

Somit ist dies ein typischer Bildungsroman im modernsten Gewand, angesiedelt im Milieu der 68er-Generation, die ganze Familie ein bunter Haufen von Kreativen mit Hang zur Weltläufigkeit, unangepasste Individualisten jedenfalls, selbst die streng katholische Schwester gehört mit ihrem naiven Eigensinn zu diesen Charakteren. Alle diese Figuren wirken auf mich ziemlich labil, insbesondere Marleen erscheint zu keiner tieferen Bindung fähig, denn sogar ihr unehelicher Sohn bleibt eher eine seelenlose Randfigur. Patchwork-Familie und Schwulen-WG scheinen nicht der richtige Nährboden zu sein für innigere menschliche Beziehungen. Nur die Lehrer und Chefs der Protagonistin werden als kantige, skurrile, teils sogar despotische, aber gerade dadurch ja auch liebenswerte Originale der ziemlich durchgeknallten Werbe- und Grafikbranche beschrieben. Ganz am Ende kreiert Marleen dann schließlich die Symbolschrift Dingbat, auf die die Welt so dringend gewartet hat.

Ziemlich offensichtlich ist der Plot nicht das Wichtigste an diesem Roman, denn der Frage, was will der Autor uns damit sagen, stehe ich jedenfalls ratlos gegenüber, da kann ich leider nichts hinein interpretieren, wie andere das so locker tun. Angetan hat es mir da schon eher die flotte Erzählweise, die erfreulich klare Sprache, das stimmig geschilderte zeitgeschichtliche Umfeld dieser Geschichte. Und das, in Verbindung mit dem durchaus interessanten Einblick in ein ziemlich unbekanntes, der Literatur ja unzweifelhaft affines Metier, macht den Roman zwar nicht gleich buchpreiswürdig, aber letztendlich doch lesenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. September 2012
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, einen wirklichen Spannungsbogen werden wir hier kaum finden. Im Mittelpunkt steht die Typografin Marleen Schuller, die einen Weg mit der Schrift und ihrer Gestaltung geht, über ihr Studium in Kassel, geht ihr Weg über Paris bis nach New York. Ihre innere Ausgerichtetheit ist der Schrift und ihrer Gestaltung, dem was Schrift heute ausmacht, auch wenn wir vielleicht gar nicht immer den Hintergrund ihrer Entstehung erahnen. Eine Geschichte, die ein wenig vor sich dahin dümpelt, für meine Auffassung viel zu wenig konkret wird, vieles wird nur angedeutet, der Leser darf sich selbst seinen Reim darauf machen.

Wenn man Sätze liest, wie "Im nächtlichen Garten hört man die Gräser lispeln", kann man dies als Poesie auffassen, oder eben als einen Versuch, der den Leser nur wenig erreichen wird. Da wird von Eltern erzählt, die einst in Poona bei Bhagwan waren, der eigene Partner Franz verkrümmelt sich ins Kloster, sodass Marleen mit ihrer Einsamkeit konfrontiert wird, ihren Sohn wird sie alleinerziehend begleiten. Ein Romanbemühung, wo Gefühle oder Gefühltes auf Diätrationen gesetzt sind, man wird sie hier kaum finden, das Ganze wirkt wie emotionslos geschrieben.

Der Roman macht auch ein paar Schritte zurück, geht bis in die Kindheit von Marleen in den siebziger Jahren, wir begleiten sie Mitte der sechziger Jahre bis in die neunziger Jahre.

Wer sich für die Entstehung und Entwicklung von Schrift interessiert, ihre Geschichte und Weiterführung, dürfte an diesem Roman Interesse bezeugen. Doch setzt die Entwicklung durch das heutige Computerzeitalter auch dem irgendwann ein Ende, spätestens hier, als Marleen in den neunziger Jahren, damit in Amerika konfrontiert wird...Was einst Kunstwerk und Kreativität der Typografin war, scheint hier immer mehr die Softwaretechnologie zu übernehmen...Trotz poesiehaften Ansätzen, eine verblassende Story, die keinen wirklichen bleibenden Eindruck hinterlässt...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2012
Uld Erdmann Ziegler hat einen Roman geschrieben, der wirklich in Bann zieht. Seine Sprache wird von Buch zu Buch souveräner. Kein Wunder, dass er auf die Shortist gekommen ist. NICHTS WEISSES liest sich wie Butter. Ich wollte gestern beim Auspacken meiner Büchersendung nur kurz reinschauen und war - Schwupps! - auf Seite 57. Chapeau! Selbst Enzensbergers Cameo ist bravourös gelöst.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2013
Ein sehr farbig beschriebener Roman, durch die plastische Erzählweise begleitet der Leser die Hauptperson in einem fremden Alltag. Es ist interessant, ohne dass es sehr spannend wird. Die Erzählweise des Autors ist ungewöhnlich und erschwert das Lesen ein wenig, gerade dadurch gewinnt das Buch aber, wie gewöhnlich erzählt würde es verflachen.

Nicht ausführlich, aber regelmäßig geht es um Sex. Mir war das zu viel, ich fand es unangenehm, sonst hätte es 5 Sterne gegeben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2012
Ulf Erdmann Ziegler hat sich, noch bevor er anfing Romane zu schreiben, als brillanter Essayist hervorgetan. >Nichts Weißes<, sein neuer Roman, ist denn auch keine Identifikationsliteratur, keine Seelenperspektive, sondern ein Gesellschaftstableau. Der Autor beobachtet und beschreibt in geschliffener poetischer Sprache, wie die Bundesrepublik sich langsam freistrampelt, heraus aus der rheinisch-katholischen Enge Adenauers, über Bhagwan und das studentische WG-leben der 80ger bis zum Anschluss an eine interna-tionale offene Gesellschaft, in der die Lebensentwürfe nicht mehr standardisiert sind, sondern individualisiert. Dabei sind die Szenen nicht gemalt oder hingetüpfelt, sondern wie photographiert, die Statussymbole, die Mode, die Attituden, alles wird sorgfältig ausgeleuchtet in einer Sprache, die das Artifizielle nicht scheut, ohne manieristisch zu wirken. Filme wie Blow up oder Easy Rider kommen einem in den Sinn, wo auch in sehr eigener Weise die Ästhetik eines gesellschaftlichen Aufbruchs eingefangen wird. Wenn man Zieglers bisheriges Werk kennt, >Hamburger Hochbahn< und >Wilde Wiesen<, fällt zudem auf, daß seineNichts Weißes: Roman Sprache noch dichter und vor allem komischer geworden ist. Dieses Buch zu lesen ist ein heiterer Genuß!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. September 2012
Mir ist nach der Buchlektüre nicht ganz klar geworden, was uns der Autor sagen will. Die Geschichte maändert so ein bisschen scheinbar planlos durch die Gegend. Ein Mädchen mit Legasthenie aus einer kinderreichen alternativen Familie setzt sich beruflich durch. Sie, Marleen, will unbedingt eine Schrift entwerfen. Das schafft sie am Schluss. Ihr Weg führt von einem Praktikum in Nördlingen über die Uni in Kassel zu einem Arbeitgeber nach Paris und dann zu einem in New York. In der Zeit wird sie von ihrer großen Liebe schwanger. Der Junge merkt dann aber, dass er Pfarrer werden will und lässt sie mit dem Kind allein. In New York zieht sie in eine Schwulen-WG. Zwischendurch wird die Geschichte ihres Vaters erzählt, der erfolgreich Werbung für o.b macht und dann in Indien zum "erleuchteten" Werbetexter wird, falls es so etwas überhaupt gibt. Außerdem wird über den Katholizismus berichtet, als ob das heute noch ein Thema wäre. Die Sprache Zieglers ist abgehackt und sehr kryptisch. Die Figuren bleiben ungreifbar. Man weiß kaum wie Marleen aussehen könnte. Vielleicht hat das Buch irgendeine Message. Mir ist sie verborgen geblieben. Trotzdem kein schlechtes Buch. Mal was anderes halt. Das ist immer gut.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden