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am 24. Juni 2014
Definitiv eines meines absoluten Lieblingsbücher. Bestimmt mein persönlicher Lieblings-Klassiker. Genau wie Hermann Hesse sowieso wahrscheinlich mein persönlicher unangefochtener Lieblings-Klassiker-Autor ist, schon seit ich 18 bin und "Unterm Rad" gelesen habe...

Ich kann mich ziemlich mit dem Steppenwolf identifizieren ...
Und die Idee des "magischen Theaters", die... muss man vielleicht selber lesen ... hat es mir angetan. Sehr kreativ. Und falls man gerade mal (wieder) nicht mehr weiter weiß im Leben (und von der Welt eigentlich lieber nichts mehr wissen möchte, mit andern Menschen nichts mehr zu tun haben... - was absolut nicht geht...) - ich fand sie für mich sehr... lösungsorientiert... auf eine recht spezielle, halt kreative Art.

Eine Inhaltsangabe möchte ich hier nicht geben,
- zum einen: Weil es davon schon tausende gibt,
- zum Zweiten, weil ich nicht das Gefühl habe, das zu können, ohne vielleicht dem Buch (auch) was weg zu nehmen.
- Und zum Dritten, weil mein Kauf und das Lesen doch schon einige Monate her ist.

Ich kann aber definitiv sagen: Das Buch war von Anfang an so mitreissend, kreativ und ich konnte mich so gut auch mit der Hauptfigur identifizieren (in all seiner Zerrissenheit, seinem Hass auch auf die Menschen, in dem was er mag - und was er nicht er nicht mag und letztlich eben auch, dem Ende - welches ich halt so wunderbar kreativ wie, dann auch irgendwie, hilfreich fand - dass ich es komplett in einem Zug durchgelesen habe. Und es schade fand, als es zu Ende war. Ich kann mir vorstellen, es bald nochmal zu lesen. Und dann bestimmt auch noch ein Drittes Mal und selbst ein Viertes, Fünftes, ... Mal müsste wohl nicht langweilig sein - und besonders nicht, falls irgendwann mal Jahre oder Jahrzehnte dazwischen liegen sollten.
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am 24. August 2017
...ist erwachsen geworden, so könnte man meinen. Ich empfinde "Demian" und "Steppenwolf" als äußerst gelungene Darstellungen des Bildungsprozesses, den der alternde Hesse durchlief. Sehr gelungen.
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am 27. April 2017
Was soll ein (unprofessioneller) Liebhaber der Literatur, ein Dilettant aus dem literaturfernen Gebiet der Naturwissenschaften,der sich durch die Weltliteratur zu lesen versucht, zu Herrmann Hesse und seinem „Steppenwolf“ sagen? Alles ist gesagt, alles ist nachzulesen. Es gibt zahlreiche Interpretationshilfen ( die man als Normalleser nicht benötigt). Alle klugen Worte wären abgeschrieben.
Bekanntlich geht es um die „Zerrissenheit“ der menschlichen Seele, der Wolf und der angepasste (Spieß)-Bürger. Sie hassen sich und sie bekämpfen sich. „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen…“ sagt Goethe`s Faust.
Der 1927 erschienene Roman ist absolut zeitgemäß. Der Überdruss an der damals wie heute faden und oberflächlichen Welt des Massenkonsums, der dummen, geistlosen Werbung, der gelenkten Vergnügungen, der Kultur der Verflachung, der Verehrung von irgendwelchen, heute würde man sagen, Pop- oder Sportgrößen, wird dargestellt.
Schüler der Oberstufe oder Studenten der Literatur müssen dieses Werk pflichtgemäß lesen und vielleicht ein Referat oder „Aufsatz“ darüber verfassen.
Sollte man sich als interessierter Laie mit diesem angeblich so schwierigen Werk befassen?
Ja, unbedingt! Es ist gut lesbar, man schaut in tief in die menschliche Seele hinein, es ist ein Lesegenuss!
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am 28. November 2016
Hermann Hesse, Literatur-Nobelpreisträger von 1946 zeichnet in seinem 1927 erstmals erschienenen Werk ein dunkel-düsteres Bild seiner Epoche.
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Scharfe Kritik richtet Hesse gegen das Bürgertums, das bestrebt ist, sich allzu gemütlich einzurichten und notwendiges Engagement für zentrale gesellschaftliche Werte vermissen lässt - weit weg von ursprünglicher Natürlichkeit einerseits und dem erforderlichen Einsatz für gesellschaftlichen Fortschritt andererseits. Hesse ahnt den nächsten Krieg voraus und benennt als Kriegsgründe niedere Beweggründe wie Mordlust.
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Etliche der von Hesse beschriebenen Bilder scheinen epochenunabhängig Geltung beanspruchen zu können - besonders für Zeiten, in denen sich Umbrüche andeuten. Hoffnung auf eine individuelle Weiterentwicklung ergibt sich aus den zahlreichen Teildimensionen einer Persönlichkeit, die sich vielfältig miteinander kombinieren lassen und damit immer wieder Neues ermöglichen.
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am 29. Januar 2013
Es ist schon eine tolle Kombination, der Klassiker der neueren deutschen Literatur in Verbindung mit einem ausführlichen und erklärenden Kommentarteil, der notwendige und weiterführende Erklärungen zu diesem Roman liefert.
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am 24. April 2013
Nicht für Jedermann, treffender kann man es wohl nicht beschreiben.
Wer sich nicht davon abschrecken lässt ins meer hinauszuschwimmen, anstatt weiter im flachen wasser zu dümpeln, wird hier pfündig.
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am 18. Mai 2017
Es gibt leider keine andere Version von "Der Steppenwolf", deshalb habe ich trotz Hörprobe zugegriffen. Aber die Intonation und Stimme des Sprechers sind 0 mein Fall. Sehr schlecht produziert - sehr schade!
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Hermann Hesse beschäftigt sich gekonnt auch in diesem Buch mit einem seiner Lebensthemen: das Finden und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Wie kann die eigene innere Seelenwelt des Menschen aufblühen und wachsen in einer feindlichen Umwelt. Wie kann die innere Uhr menschlichen Seins trotz des äußeren Getriebes einer Gesellschaft bewahrt werden? Wie kann der innere Mensch sich retten trotz der Verstrickung in eine normierte, technische, moderne Welt, die auf jene Bedürfnisse des Einzelnen keine Rücksicht nimmt?

Der gebildete und vergeistigte Protagonist Harry blickt voller Abscheu auf das Treiben dieser bürgerlichen Welt der ehrbaren Kaufleute, Beamten, Kleinbürger oder Professoren. Er lebt einsam und bindungslos und er lebt doch auch von dieser geordneten Welt des Bürgertums. Er wird von ihr angezogen und abgestoßen. Diese selbst gewählte Einsamkeit wird Harry zur Falle, in der er sich immer mehr, gefühlsarm geworden, verstrickt. In der Figur des Harry erkennen wir zugleich einen Menschen, der jeden Lebenssinn verloren hat. Ein verzweifelter, ein liebloser, ein unzufriedener, ja hassender Mensch ist er.
Harry lernt dann jedoch die lebenslustige Hermine kennen, die aus ganz anderen Gründen an der Welt verzweifelt. Zwei Seelenverwandte haben sich hier getroffen. Harry, der Steppenwolf, begreift mit ihr den Sinn eines einfachen, prallen, sinnenfrohen, flüchtigen und oberflächlichen Lebens. Warum nicht einfach nur das leichte Glück einer schönen Stunde ergreifen und genießen?

Hermine öffnet die verschlossene Schale Harry, sie ist es, die ihm neue Lebensräume aufschließt, sie ist es, die ihm neue Facetten seiner eigenen Persönlichkeit aufzeigt; Facetten, die bisher von ihm verborgen oder verdrängt waren. Harry lernt sich neu kennen, er erfährt an sich das Einseitige, das Steife, den Mangel an Leben. Nur eine Seelenverwandte wie Hermine kann ihm diesen Schlüssel zu seiner ganzen Persönlichkeit darbringen. Hesse zeigt uns Leser also nicht nur die Entfaltung einer Persönlichkeit, sondern er lässt uns begreifen, dass nur wenige Menschen – eben Seelenverwandte – es vermögen, eine solche Entwicklung zu initiieren.

Diese Persönlichkeit Harrys ist nicht ganz und heil, sie ist weiterhin fragil und verletzlich. Denn sich ganz hingeben an den flüchtigen Augenblick des Sinnenglücks kann er auch nicht. Kein Mensch ist ganz und fertig, auch wenn er nach außen so erscheinen möchte.

Das Schöne auch an dieser Erzählung ist, dass Hermann Hesse immer wieder ein tiefes Wissen um dies menschliche Leben mit erzählt, ohne je besserwisserisch zu erscheinen.

Worin liegt etwa der Sinn des Lebens? Jedenfalls findet man ihn nicht im Weg zurück in die schuldlose Kindheit, ins Einfache. Er führt immer nur ins pralle Leben, durch Erfahrung und Schuld hindurch.

Zu dieser tiefen Lebensweisheit gehört auch, dass tiefer Glaube, Weisheit, Erkenntnis der eigenen Seele immer nur in einer gewissen Absonderung von der Welt gelingen kann. „Du kannst nicht ernstlich fromm sein und zugleich in der Wirklichkeit leben und sie auch noch ernst nehmen: die Zeit, das Geld, die Odeon-Bar und all das.“ „Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügungen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat.“

Im Gegensatz zu anderen Büchern Hesses ist der Steppenwolf auch ein Buch des Widerstandes gegen die süßen Einflüsterungen der Gesellschaft, des Mainstream, der Kriegstreiber usw. „Eine Stunde nachdenken, eine Weile in sich gehen und sich fragen, wie weit man selber an der Unordnung und Bosheit in der Welt teil hat und mitschuldig ist – sieh, das will niemand! Und so wird es also weitergehen, und der nächste Krieg wird von vielen tausend Menschen Tag für Tag mit Eifer vorbereitet.“
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Hermann Hesse beschäftigt sich gekonnt auch in diesem Buch mit einem seiner Lebensthemen: das Finden und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Wie kann die eigene innere Seelenwelt des Menschen aufblühen und wachsen in einer feindlichen Umwelt. Wie kann die innere Uhr menschlichen Seins trotz des äußeren Getriebes einer Gesellschaft bewahrt werden? Wie kann der innere Mensch sich retten trotz der Verstrickung in eine normierte, technische, moderne Welt, die auf jene Bedürfnisse des Einzelnen keine Rücksicht nimmt?

Der gebildete und vergeistigte Protagonist Harry blickt voller Abscheu auf das Treiben dieser bürgerlichen Welt der ehrbaren Kaufleute, Beamten, Kleinbürger oder Professoren. Er lebt einsam und bindungslos und er lebt doch auch von dieser geordneten Welt des Bürgertums. Er wird von ihr angezogen und abgestoßen. Diese selbst gewählte Einsamkeit wird Harry zur Falle, in der er sich immer mehr, gefühlsarm geworden, verstrickt. In der Figur des Harry erkennen wir zugleich einen Menschen, der jeden Lebenssinn verloren hat. Ein verzweifelter, ein liebloser, ein unzufriedener, ja hassender Mensch ist er.

Harry lernt dann jedoch die lebenslustige Hermine kennen, die aus ganz anderen Gründen an der Welt verzweifelt. Zwei Seelenverwandte haben sich hier getroffen. Harry, der Steppenwolf, begreift mit ihr den Sinn eines einfachen, prallen, sinnenfrohen, flüchtigen und oberflächlichen Lebens. Warum nicht einfach nur das leichte Glück einer schönen Stunde ergreifen und genießen?

Hermine öffnet die verschlossene Schale Harry, sie ist es, die ihm neue Lebensräume aufschließt, sie ist es, die ihm neue Facetten seiner eigenen Persönlichkeit aufzeigt; Facetten, die bisher von ihm verborgen oder verdrängt waren. Harry lernt sich neu kennen, er erfährt an sich das Einseitige, das Steife, den Mangel an Leben. Nur eine Seelenverwandte wie Hermine kann ihm diesen Schlüssel zu seiner ganzen Persönlichkeit darbringen. Hesse zeigt uns Leser also nicht nur die Entfaltung einer Persönlichkeit, sondern er lässt uns begreifen, dass nur wenige Menschen – eben Seelenverwandte – es vermögen, eine solche Entwicklung zu initiieren.

Diese Persönlichkeit Harrys ist nicht ganz und heil, sie ist weiterhin fragil und verletzlich. Denn sich ganz hingeben an den flüchtigen Augenblick des Sinnenglücks kann er auch nicht. Kein Mensch ist ganz und fertig, auch wenn er nach außen so erscheinen möchte.

Das Schöne auch an dieser Erzählung ist, dass Hermann Hesse immer wieder ein tiefes Wissen um dies menschliche Leben mit erzählt, ohne je besserwisserisch zu erscheinen.

Worin liegt etwa der Sinn des Lebens? Jedenfalls findet man ihn nicht im Weg zurück in die schuldlose Kindheit, ins Einfache. Er führt immer nur ins pralle Leben, durch Erfahrung und Schuld hindurch.

Zu dieser tiefen Lebensweisheit gehört auch, dass tiefer Glaube, Weisheit, Erkenntnis der eigenen Seele immer nur in einer gewissen Absonderung von der Welt gelingen kann. „Du kannst nicht ernstlich fromm sein und zugleich in der Wirklichkeit leben und sie auch noch ernst nehmen: die Zeit, das Geld, die Odeon-Bar und all das.“ „Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügungen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat.“

Im Gegensatz zu anderen Büchern Hesses ist der Steppenwolf auch ein Buch des Widerstandes gegen die süßen Einflüsterungen der Gesellschaft, des Mainstream, der Kriegstreiber usw. „Eine Stunde nachdenken, eine Weile in sich gehen und sich fragen, wie weit man selber an der Unordnung und Bosheit in der Welt teil hat und mitschuldig ist – sieh, das will niemand! Und so wird es also weitergehen, und der nächste Krieg wird von vielen tausend Menschen Tag für Tag mit Eifer vorbereitet.“
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2015
Harry Haller hat sich der bürgerlichen Welt entfremdet. Er leidet an seiner Zerissenheit und empfindet halb als Mensch, halb als Wolf. Er sehnt sich nach Zugehörigkeit, nach Harmonie und Liebe, will aber auch unabhängig und frei sein und verabscheut alles Normale. Dieser Zwiespalt führt ihn immer tiefer in eine existenzielle Krise, in der er Selbstmord als einzigen Ausweg sieht. Doch Hermine, eine Prostituierte, und das Magische Theater helfen ihm, sich selbst zu erkennen und das Leben leichter zu nehmen.

Dieses Werk Hesses ist durch seine intensive Sprache ein ganz besonderes Leseerlebnis. Man muss hier die Sätze auf sich wirken lassen und das braucht Zeit. Aber die Zeit sollte man sich nehmen, um auch die eigene Position im Leben und in unserer Welt zu überdenken.

Harry Haller versucht seine Ideale zu leben. Genau das wünscht sich jeder junge Mensch bis er erlebt, dass die Lebensgrundlage auch auf Routine und Alltagsgeschäft und damit einem angepasstem Leben besteht.

Harry will einerseits unabhängig sein, andererseits sucht er aber auch den Schutz durch die Gesellschaft. Auf jeden Fall hinterfragt er das Leben und so findet sich der Leser in der Situation, für sich selbst die Parallelen zwischen dem Buch und seinem eigenen Leben zu suchen.

Steppenwolf ist sicherlich keine Mainstream-Lektüre, man muss sich auf dieses Werk einlassen und auch die magische Theaterwelt ein wenig als selbst erschaffene Lebensphilosophie oder als eigenes Leben anerkennen, dann findet man hier interessante Denkanstösse.

Was ich aus diesem Buch für mich selbst mitgenommen habe, ist die Erkenntnis: nie aufgeben und das Leben so annehmen wie es kommt. Man kann immer noch das Beste daraus machen.

Der Steppenwolf ist zeitlos und lesenswert. Er spricht all die Menschen an, die das Leben hinterfragen und die noch Ideale haben. Die ihren Platz im Leben sinnvoll nutzen wollen und nicht der Allgemeinheit hinterher rennen und jedem modischen Hype nacheifern.
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